Folgen Sie uns

Aktien

Donald Trump und sein „Amerika first“ – über radikalen Egoismus!

Anmerkungen über eine egoistische Weltmacht, die nun noch egoistischer werden will..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Markus Fugmann

Die Haupt-Botschaft Trumps im Wahlkampf waren die Slogans „Make Amerika great again“ und „Amerika first“. Das heißt nichts anderes als: wir werden radikal egoistisch! Noch egoistischer..

Dabei ist es doch so: hat etwa der Slogan „Amerika first“ bisher nicht gegolten? Selbst unter demokratischen Präsidenten kamen stets die amerikanischen Interessen zuerst – und dann erst einmal lange gar nichts. Das gilt selbst für Obama, der ja schon aufgrund seiner Biografie (er lebte einige Jahre in Indonesien) noch am ehesten in der Lage war, sich in andere Kulturen und Mentalitäten hinein zu versetzen. Aber auch eine Hillary Clinton, die nun so krachend gescheitert ist, sprach ja ständig von „Wir“ und die „Restwelt“. Also alle anderen als eine Art Anhängsel der dominanten Weltmacht USA.

Wer sich das Verhalten der US-Politik ansieht (nicht zuletzt bei den TTIP-Verhandlungen), der erkennt ein Muster: wir stellen Regeln auf, an die sich alle anderen zu halten haben – nur eben wir nicht, die Amerikaner. Schon das war und ist radikal egoistisch. Und nun wird es noch radikaler, noch egoistischer unter Trump.

Da destabilisiert die US-Politik den Nahen Osten (Irak, Lybien etc. ect.), aber die Folgewirkungen bekommen die anderen zu spüren. Insbesondere wir Europäer, wir Deutsche, wir Österreicher, die dann die „Früchte“ dieser Politik auszubaden haben in Gestalt von Flüchtingsströmen, geschweige denn die Opfer im Nahen Osten selbst. Die Amerikaner aber sagen: ein paar hundert Syrer können wir aufnehmen, aber dann ist leider Schluß! Man hat ja erheblichen Platz-Mangel in den USA..

Oder auch die US-Konzerne aus dem Silicon Valley: radikaler Egoismus. Was die anderen denken, interessiert nicht – wer etwa sich an Google oder Facebook mit einer Anfrage wendet, wird nie, ganz sicher nie auch nur eine Antwort bekommen. Unwichtig. Weil wir, die Amerikaner, setzten die Maßstäbe – und ihr habt gefälligst mitzulaufen. Und interessanterweise laufen die anderen mit, geben freiwillig werthaltige Informationen über sich preis etwa bei Facebook, womit Zuckerberg satte Gewinne macht – und wir dabei immer gläserner, manipulierbarer werden! Wir begeben uns also freiwillig und mit Hurra in eine Unmündigkeit, die vor allem den Amerikanern und ihren politischen und finanziellen Interessen nutzt.

Zwei persönliche Anmerkungen dazu: ich schrieb einst einen Artikel über die Logik der Russen unmittelbar nach den Tumulten in der Ukraine 2014. Tenor: versetzt man sich in die Lage der Russen, werden sie logischerweise versuchen, ihre Interessen auf der Krim (Schwarzmeer-Flotte) zu wahren. Wenige Stunden später landeten russische Schiffe und Soldaten auf der Krim mit den dann bekannten Folge-Ereignissen. Als ich dann wenige Stunden nach diesem Artikel mein „Marktgeflüster“ über eine nicht ganz unbekannte amerikanische Video-Plattform hochlud, sah ich, dass jemand mein Rechner scannte. Ganz offen, unverdeckt, ohne dass ich dagegen hätte etwas tun können. Man wollte sich also seitens der Amerikaner und mit der Hilfe eines gigantisch großen US-Konzerns mal informieren, was ich so treibe auf meinem Rechner – ob ich gefährlich sein könnte. Dazu braucht es keine Spion-Software, es reicht das, was wir alle im Alltag an Software oder Plattformen benutzen (Facebook, Google, Youtube etc.). Das ist die eigentliche Macht der Amerikaner.

Zweites Beispiel: eine US-Firma hatte uns vor einigen Jahren beauftragt, ein in den USA sehr erfolgreiches Konzept zur Schulung von Privatanlegern nach Deutschland zu bringen. Alles sollte eins zu eins so umgesetzt werden, wie die Amerikaner es in den USA machten. Wir hatten Einwände, sagten, die Dinge laufen hier anders, das müsse man etwas anders aufziehen. Die Antwort unserer amerikanischen Partner: nein, was in den USA funktioniert, funktioniert überall auf der Welt! Die Realität zeigten dann, dass sich die Amerikaner irrten. Es ist eben diese Form mangelnder Empathie für andere Kulturen und Mentalitäten, die die Amerikaner auch das Chaos im Nahen Osten anrichten ließ!

Und mit Trump wird dieser Egoismus und diese mangelnde Empathie nicht weniger. Da kommt eine Schulden-Party auf uns zu, und die Fed wird „hinter der Kurve“ zurück bleiben und die Zinsen langsamer anheben als die Inflation steigt. Die Rechnung dafür mögen dann bitte die anderen bezahlen, weil wir sind doch die USA und die dominierende Weltmacht.

Amerika first! Hurra!

donald-trump-1-1-600x610
Donald Trump. Foto: Gage Skidmore / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

25 Kommentare

25 Comments

  1. Avatar

    sabine

    11. November 2016 10:21 at 10:21

    Seit Präsident Washington will Usa Weltmacht sein, im Schafspelz einer verlogenen „Weltpolizei“.
    Die Wolfowitz-Doktrin (1991) erklärt alle Länder, als „feindlich gesinnte Macht, das stark genug ist, um eine von Washington unabhängige Außenpolitik zu betreiben.“ Gott sei Dank macht Rußland das nicht. Oder China!!!!!! http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/warum-die-welt-in-ernsthafte-probleme-schlittert/

    Ich glaub eher, daß Trump mit Jelzin zu vergleichen ist. Sie kamen ähnlich überraschend an die Macht. Jelzin kam auch mit markigen Sprüchen daher, und sein Programm war „Rußand“ (Zitat), und nicht diese schwachsinnige Weltrevolution und Weltherrschaft. Er forderte von den kommunisitschen Parteien Kubas, Italiens, Frankreichs usw. die russ. Partei-Fördergelder zurück, welches dem russ. Volk gestohlen worden sei, wegen dieser falschen Ideologie-Mission …
    Trump will wie Putin z.B. Zölle, um die heimische Wirtschaft zu schützen.

    • Avatar

      sabine

      11. November 2016 13:04 at 13:04

      Es muß heißen: „Eine „feindlich gesinnte Macht“ wird als Land klassifiziert, das stark genug ist, um eine von Washington unabhängige Außenpolitik zu betreiben.“ Die unilaterale Durchsetzung von Amerikas alleiniger Macht begann ernsthaft unter Bill Clinton. Damals häuften sich Auslandsinterventionen, beispielsweise in Ex-Jugoslawien, Serbien, Kosovo sowie die Flugverbotszone über dem Irak.1997 lancierten die Neokonservativen ihr „Projekt zugunsten eines neuen amerikanischen Zeitalters“. 1998, 3 Jahre vor 9/11 schickten sie einen Brief an Clinton, der zu einem Regimewechsel im Irak und „einer Beseitigung Saddam Husseins von der politischen Macht“ aufrief. Sie verfassten zudem ihr Programm, das eine Beseitigung von 7 Regierungen innerhalb von 5 Jahren vorsah.“ Auch egoistisch.

  2. Avatar

    sabine

    11. November 2016 10:36 at 10:36

    Trump ist übrigens gegen TTIP, also gegen eine Bevormundung der Welt.
    https://de.sputniknews.com/politik/20160629310990605-ttip-handelsabkommen-trump-wettert-gegen/
    Lori Wallach über TTIP „Der Verhandlungsprozess wurde von den großen Unternehmen gekapert. Von den 500 offiziellen handelspolitischen Beratern, die auf US-Seite an den geheimen (!) Verhandlungen teilnehmen, vertreten nur etwa 30 die Interessen der Gewerkschaften, Umweltschützer, Bauern oder Verbraucher. Alle anderen kommen aus der Großindustrie. Das bedeutet: Die TTIP-Agenda ist nur darauf ausgerichtet, Ziele der großen Firmen durchzusetzen – und zwar jene Ziele, die die Unternehmen im normalen innenpolitischen, demokratischen Prozess nicht erreichen konnten. In Europa ist es das Gleiche.“
    TTIP war reinster Egoismus, und dazu 100% geheime Absprachen.
    Schlechter wirds also auf alle Fälle nicht.

  3. Avatar

    joah

    11. November 2016 11:13 at 11:13

    »Als ich dann wenige Stunden nach diesem Artikel mein „Marktgeflüster“ über eine nicht ganz unbekannte amerikanische Video-Plattform hochlud, sah ich, dass jemand mein Rechner scannte

    Details bitte, ich bin interessiert wie die das wohl gemacht haben könnten und wie Sie das bemerkt haben wollen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. November 2016 11:31 at 11:31

      @Joah, ganz einfach – es erschien genau die Windows-Anzeige, die man bekommt, wenn man eine Datei kopiert..

      • Avatar

        joah

        11. November 2016 12:35 at 12:35

        Diverse Computerprozesse im Hintergrund können ebenfalls derartige Ausgaben (Prozessfenster) auslösen (Defragmentierung, Index-Suche, Virenscanner, …). Sollten diese zufälliger Weise gerade zu einem Zeitpunkt geschehen wo der Anwender gerade eine andere Aktion tätigt, könnte man schnell auf eine Korrelation beider Ereignisse zueinander schließen, wohingegen keine besteht. Ohne wahrhaftig irgendetwas unterstellen zu wollen: sind Sie sich wirklich sicher?

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          11. November 2016 12:37 at 12:37

          @Joah, Sicherheit gibt es nie – aber mir ist so etwas noch nie vorher und nie danach passiert..

          • Avatar

            joah

            11. November 2016 12:46 at 12:46

            Dann prüfen sie bitte ihre Rechner mit einer Notfall-CD (Avira, Kaspersky) außerhalb ihres Betriebssystems, des Ausschlusses der Kompromittierung wegen. Diese laden ein eigenes Betriebssystem und scannen das System mit deren eigenen Signaturdatenstämmen durch – am besten beide nacheinander anwenden. Ihre Sicherheit sollte dies wert sein, denn die müssen über einen anderen Weg Zugriff erlangt haben, nicht via Youtube. (Ich arbeite zufälliger Weise in der prof. EDV.)

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            11. November 2016 13:13 at 13:13

            @Joah, vielen Dank für den Hinweis! Allerdings war das wie gesagt im Jahr 2014, ich arbeite inzwischen mit einem anderen Rechner..

  4. Avatar

    Florian Stengele

    11. November 2016 11:27 at 11:27

    Grossartiger Artikel! Dem ist nichts hinzuzufügen…vielen Dank für Ihre unermütliche Arbeit

  5. Avatar

    mona

    11. November 2016 11:43 at 11:43

    Darum ja „Weltmacht“….
    @Sabine,
    alles in Kurzform auf den Punkt gebracht…aber da sind wir doch selber Schuld,daß wir uns von eigenen Politikern übers Ohr hauen lassen
    Ist Dir Napoleons Spruch über das dt.Volk incl.Politikern bekannt?
    Wenn ja,dann braucht man sich nicht zu wundern,das wir jetzt da stehen, wo es der Ami uns haben wollte!

    • Avatar

      mona

      11. November 2016 11:45 at 11:45

      …“wo der Ami uns haben wollte“
      ein Fehler hat sich oben eingeschlichen!

  6. Avatar

    hebsche

    11. November 2016 12:45 at 12:45

    @Markus Fugmann
    Mit ihrem Artikel treffen Sie punktgenau meine Sicht der Dinge und wohl auch die Ansichten eines großen Teils der Deutschen / Europäer!!! Bravo !!!
    Ich persönlich freue mich jeden Tag auf ihre Beiträge, bitte weiter so !

  7. Avatar

    Short-Trader

    11. November 2016 14:14 at 14:14

    Zitat von Markus Fugmann :“Da destabilisiert die US-Politik den Nahen Osten (Irak, Lybien etc. ect.), aber die Folgewirkungen bekommen die anderen zu spüren. Insbesondere wir Europäer, wir Deutsche, wir Österreicher, die dann die „Früchte“ dieser Politik auszubaden haben in Gestalt von Flüchtingsströmen, geschweige denn die Opfer im Nahen Osten selbst.“

    Nur ein starkes Europa kann politisch sowie wirtschaftlich gegen Amerika antreten und nicht ein einzelnes Land .
    Deshalb ist es notwendig die EU zu unterstützen, wie ein Teamwork bei der Arbeit, und nicht wie Le Pen, Wilder, Hofer oder Petry. die einzelne Nationen weiter in die Isolation führen und somit sie weiter abhängiger von Amerika machen wollen.

    • Avatar

      Lars

      11. November 2016 14:52 at 14:52

      Ganz klares JEIN!!!
      Und um die EU zu unterstützen, braucht es eine breite und mehrheitliche Basis. Solange aber nur das obere Viertel profitiert und ein Großteil der 500 Millionen Menschen Monat für Monat sehen muss, ob das Geld noch bis zum 30. reicht, solange vor allem die unteren und mittleren Schichten, die kleinen Unternehmer und Selbständigen ausgepresst werden wie minderwertige EU-Zitronen, wird es diese Basis nicht geben.
      Unsere Politiker und anderen Verwalter von Machtinstrumenten haben jederzeit die Mittel und Möglichkeiten, diese Kluft zu verringern. Jetzt ist sogar durch die Trump-Wahl ein gewaltiger Schuss vor den Bug erfolgt.
      Vielleicht lernt man daraus und sorgt dafür, dass eine deutliche Mehrheit auch wirklich von der EU profitiert.
      Ich bin dahingehend allerdings skeptisch…

    • Avatar

      sabine

      11. November 2016 15:28 at 15:28

      Zitat von Markus Fugmann :“Da destabilisiert die US-Politik den Nahen Osten (Irak, Lybien etc. ect.), aber die Folgewirkungen bekommen die anderen…“
      Geht egoistischer?
      a) Trump will ja gerade nicht andere Länder destabilisieren. Er sagt nicht, jetzt noch mehr wir, sondern nur noch wir im Inland. Die Welt geht mir am Po vorbei. Erstmal Usa, wie eben damals Jelzin. Diese Einmischerei in andere Angelegenheiten liegt dem Volk der Amis ja auch gar nicht, darum braucht es immer 9/11’s (oder USS Liberty, Pearl Harbor, RMS Lusitania) der „Elite“, um sie zu zwingen.
      b) Dieses „erstmal wir“ kenn ich auch aus Frankreich und Indien. Die sagen auch, „wir und die anderen (Wilden)“.
      c) Deswegen hoffe ich auf ein Amerika, daß sich um sich kümmert. Zölle sind mir egal. (Arbeite mit Audi zusammen.) Dann verkaufen wir halt weniger Audis. Aber ich muß auch kein Genfood fressen.

  8. Avatar

    GN

    11. November 2016 15:18 at 15:18

    …..irgendwie hab ich den Eindruck, daß auch hier das mainstream-übliche Trump-Bashing stattfindet…….Frage an FMW: Was haben denn seine Vorgänger für das Volk getan???

    Die Bush-Clique hatte sofort einen gigantischen Terrorakt inszeniert und tausende US-Bürger ermordet. Danach einen Krieg nach dem anderen vom Zaun gelassen mit Millionen von Toten und die bis heute die ganze Welt in Aufruhr bringen…..

    Obama, die größte Enttäuschung aller Zeiten, macht nur die Taschen von Großkonzernen und der Dreckselite voll. Für den normalen US-Bürger gibt’s dafür den Hungerlohn, den er mit 3 Zusatzjobs aufbessern muß…..

    Die Kriegstreiberei der Bush-Clique wurde von ihm noch weiter pervertiert….

    Trump kann dementsprechend nicht mehr viel falsch machen…..VG

  9. Avatar

    rote_pille

    11. November 2016 15:56 at 15:56

    Niemand zwingt Deuschland, diese nutzlose Überbevölkerung aus dem Nahen Osten aufzunehmen. Stellt einfach die Sozialleistungen ein.

  10. Avatar

    donblanco

    11. November 2016 16:23 at 16:23

    Hallo Herr Fugmann. Vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Aus ihm spricht die Meinung und die Denkweise vieler Mitteleuropäer –
    Sorgen, Ängste und Bitterkeit, ja fast Hilflosigkeit angesichts des sich zum Retter seiner selbst aufblasenden „Grossen Bruders“.
    Wirtschaftlich mag es kurzfristig ein Strohfeuer geben. So wie die Börsenkurse,
    Langfristig wird der unweigerliche Schuldenexzess in eine Katastrophe münden. Allerdings kann und will sich mein Gehirn nicht die Folgen ausmalen.
    Einige „harmlose“ Folgen könnten sein:
    Moskau wittert Morgenluft und nutzt den offen proklamierten Rückzug der USA aus der NATO, um einen Präzendenzfall im Baltikum zu schaffen.
    Provokationen gab es bereits genug. Die Europäer werden es im Ernstfall nicht drauf ankommen lassen, und im Zweifel einen offenen Krieg vor der Tür vermeiden.
    Überhaupt …Die „Grösse“ Amerikas basierte früher auf der Grösse ihrer ethischen Werte. Abschaffung der Sklaverei, Freiheit, „Aus einem Tellerwäscher kann ein Millionär werden“, der militärische und moralische Sieg über Nazi-Deutschland.
    Mit Vietnam war es weniger erfolgreich .. militärisch nicht und moralisch schon gar nicht.
    Ein Trump wird dieses Trauma auf seine Weise aufarbeiten – mit neuem Krieg.
    Seine Waffen sind Zölle, Abgrenzung, Mauerbau, Subventionen, Schulden.

    Wie immer meine Frage nach der Tradingtechnischen Konsequenz:
    – Vorsicht vor den eigenen Emotionen (im Moment Pessimismus)
    Kollege Riße könnte vorerst Recht behalten.
    – Was zunehmen wird: Die Volatilität. Damit lässt sich künftig viel Geld verdienen.
    – Short Positionen in den Emerging Markets.

    • Avatar

      Mulinski

      11. November 2016 18:58 at 18:58

      der militärische und moralische Sieg über Nazi-Deutschland.
      Der Krieg gegen Deutschland im WK 1 und 2, war nicht weil die Nazis so böse oder zuvor Kaiser Wilhelm und das Kaiserreich so böse waren, sondern weil ein Deutschland das Europa beherrscht auch für die USA eine zu große Gefahr war. Im WK 1. waren es noch zusätzlich die ganzen Kriegskredite die sich durch die anbanende Niederlage der Entente nicht mehr hätte eingefordert werden können.
      Und die Grösse ihrer ethischen Werte haben sie bei dem permanenten Vertragsbrüchen gegenüber den Ureinwohner ja gezeigt.

  11. Avatar

    lucky

    11. November 2016 17:58 at 17:58

    Wirklich auf den Punkt gebracht Fugi !! und niemand wehrt sich dagegen, traurig….

    machen Sie weiter so ! ( demnächst vllt. im Widerstand? :)

  12. Avatar

    Mulinski

    11. November 2016 18:52 at 18:52

    Amerika den Amerikanern, Europa den Europäern, seit Wilson die Monroe-Doktrin aufgekündigt hat, und spätestens seit der Truman-Doktrin, heißt es die Welt den Amerikanern!

  13. Avatar

    gerd

    11. November 2016 18:55 at 18:55

    @sabine und @GN

    Ich habe von dem Artikel hier genau den gegenteiligen Eindruck gewonnen. Also kein Trump-Bashing.

    M.E. wurde von der Redaktion ausdrücklich die ungeheurliche Vorgehensweise beschrieben, wie sie bis jetzt – eben ohne Trump- bereits Alltag der amerikanischen Politik war.
    In anderen Artikeln bei FMW war zwar immer zu lesen, dass sie dem neuen Präsidenten gegenüber mehr als skeptisch eingestellt sind.
    Aber in diesem Bericht, finde ich, haben sie Trump fast schon in Schutz genommen und verteidigt. Nach dem Motto, was wollt ihr denn eigentlich, es war doch bis jetzt schon schlimm genug mit den Amis. Und schlimmer gehts eh nimmer. Auch nicht bei Trump.

  14. Avatar

    Rose

    14. November 2016 10:12 at 10:12

    Die Weltmacht wird aber herabgesetzt sein, wenn nämlich Kalifornien von den USA unabhängig wird. Die Proteste in Kalifornien gegen Trump sind massiv, und es ist damit zu rechnen, dass es hier erneut zu einer Volksabstimmung über die Unabhängigkeit kommt.

  15. Avatar

    Rose

    14. November 2016 11:54 at 11:54

    P.S.: Korrektur zum obigen Beitrag: Eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Kaliforniens von den USA hat es bisher wohl noch nicht gegeben, aber sehr wohl Initiativen, die eine solche Volksabstimmung erreichen wollten – und jetzt gibt es erneut solche Initiativen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Aktuell: CureVac-Aktie mit 190 Prozent Plus am ersten Handelstag!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

CureVac forscht im Kampf gegen das Coronavirus

Das Unternehmen CureVac aus dem beschaulichen Tübingen hat heute für 213 Millionen Dollar Aktien verkauft, und legt heute auch seinen Börsengang an der Nasdaq in New York hin. Das Unternehmen forscht mit Hochdruck nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Vor wenigen Minuten gab es den ersten Börsenkurs. Nach dem IPO-Preis von 16 Dollar liegt der Aktienkurs jetzt schon mit 190 Prozent im Plus. Starke Schwankungen um die 46 Dollar sieht man derzeit. Der Höchstkurs lag vorhin schon bei 48,88 Dollar, der Erstkurs bei 44 Dollar. Was für ein Hype!

Frage: Wollen Sie liebe Anleger auf den Erfolg spekulieren, und hier einsteigen? Wer wirklich ein erfolgreiches Corona-Medikament auf den Markt bringt? Wer weiß das schon zum jetzigen Zeitpunkt? Ist es CureVac, könnte die Aktie natürlich durch die Decke gehen. Es ist eine reine Spekulation. Von den 213 Millionen Dollar IPO-Erlös bei Curevac gehen 150 Millionen Dollar in die Entwicklung des Corona-Impfstoffs. Mit weiteren 50 Millionen Dollar soll die kurzfristige Produktionskapazität ausgebaut werden.

SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp ist Haupteigner und soll es auch bleiben. Nach der Börsengang soll sein Unternehmen Dievini knapp 50 Prozent der Anteile halten. Die deutsche Staatsbank KfW hält knapp 17 Prozent, der Pharmakonzern GlaxoSmithKline knapp acht Prozent. Wird die Aktie der Renner an der Börse? Heute am ersten Tag ist sie es jedenfalls!

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – negative Nachrichten

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich LIVE im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Heute gibt es verschiedene negative Nachrichten, welche die Stimmung zum Handelsauftakt eintrüben.

weiterlesen

Aktien

Antizyklische Idee: Jetzt einen Touristiker kaufen? – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

juckt Ihnen da schon der Orderfinger? In den vergangenen 12 Monaten rauschte die Tui-Aktie über 50 % in den Keller. Kaum besser das Bild der Lufthansa, deren Aktie in diesem Zeitraum 37 % verlor. Zum Vergleich: Der DAX gewann auf Jahressicht bis dato rund 10 % hinzu.

Sind diese Corona-Opfer jetzt möglicherweise einen Kauf? Nun, die aktuellen Zahlen der Tui sehen nicht nur auf den ersten Blick grausam aus. So schrumpfte der Umsatz im sog. Corona-Quartal um 98,5 % auf kleine 72 Millionen Euro. Gleichzeitig häufte der Touristiker aus Hannover einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro an. Klingt überschaubar, oder? Naja, das ist ungefähr so viel, wie wenn Apple in einem Quartal 500 Milliarden US-Dollar verlieren würde. Der Verlust der Tui entspricht also über der Hälfte der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie.

Bei solchen Relationen werden üblicherweise Insolvenzverwalter hellhörig und geben ihre Visitenkarten beim zuständigen Amtsgericht ab. Im Falle der Tui werden die Insolvenzverwalter allerdings voraussichtlich untätig bleiben, da Vater Staat – ähnlich wie der Lufthansa – rettend einspringen wird.

So stellt die staatliche KfW-Bank rund 3 Milliarden Euro in Form verbilligter Kredite für Tui zur Verfügung. Gleichzeitig schießt der Bund über eine Wandelanleihe 150 Millionen Euro in das Touristik-Unternehmen ein.

Also doch ein antizyklischer Kauf, die Tui-Aktie? Schauen wir uns die Situation bei der kurz zuvor geretteten Deutschen Lufthansa einmal im Detail an. Die Kranich-Linie wurde in einer konzertierten Aktion aus Wien (Austrian Air), Bern (Swiss und Edelweiss), Berlin (Lufthansa selbst) und Brüssel (Brussels Air) gerettet. Eine große europäische Anstrengung, die das Unternehmen und viele Arbeitsplätze retten wird.

Freilich kommt der Staat als Retter nie kostenlos. Beispiel Bern: Dort organisierte und garantiert die Regierung ein vergünstigtes Bankendarlehen in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro für die Lufthansa-Töchter Swiss und Edelweiss. Der Preis für die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen