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e.on Aufspaltung – ein geschickter Schachzug ?

Redaktion

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e.on hat vor Kurzem angekündigt sich aufspalten zu wollen, in eine gesunde Hauptsparte, die sich hauptsächlich nur noch um Erzeugung von Ökostrom sowie den Betrieb der Netze kümmert, und in eine zweite rechtlich eigenständige „Kohle-Atomkraft Bad Bank“. e.on-Chef Teyssen zeigte sich offen für Gespräche, einen Atomfonds zu gründen, der öffentlich-rechtlich geführt wird und den Rückbau der AKWs sowie die Endlagerung übernehmen soll. Die bisherigen Atomkraftwerksbetreiber würden ihre vorhandenen Rücklagen für den Rückbau der Anlagen sowie die Endlagerung iHv 36 Mrd Euro in eine Stiftung einfließen lassen. Aber warum dieser Vorschlag ? Die Überlegung liegt nahe, daß man in der e.on-Zentrale einmal durchgerechnet hat, was denn langfristig (ganz abgesehen vom Abriss der AKWs) die Endlagerung kosten würde…

Das Szenario : Wir bringen jetzt einen schönen anständigen Betrag in einen Fonds ein. Bevor wir dies tun, gliedern wir die AKWs in eine eigene Firma aus; diese Firma macht den Vertrag mit dem Staat für den Atomfonds und überweist auch das Geld in den Fonds. Und wenn irgendwann einmal der Staat auf die Idee kommt zu klagen, weil das eingezahlte Geld für die Endlagerung doch lächerlich gering war….. dann hat der gesunde Ökostrom-Konzern e.on damit nichts zu tun. Ansprechpartner für so eine Klage wäre die kranke Resteverwertungs-Firma mit den rückgebauten AKWs und Kohlekraftwerken, die dann eh kein Geld mehr hat, das man einklagen kann.

Also, wenn man davon ausgeht, dass die Bundesregierung sich auf so eine Art Deal einlässt, wäre das auf Dauer ein Prima-Deal für e.on und Co. – am Ende zahlt´s der Steuerzahler.

Trotz heutiger Abstufungen durch Banken ist die Aktie charttechnisch vor Kurzem durch einen Widerstand bei 15,38 Euro gebrochen und hat mittelfristig erst einmal Luft bis auf ein Niveau von grob 18-19 Euro.

e.on

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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