Folgen Sie uns

Aktien

Ein sicheres Crash-Signal für die Börse? Insider verkaufen Aktien für 600 Millionen Dollar pro Tag

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Steht der Crash bevor? Woran kann man es erkennen? Die Vorstände börsennotierter Aktiengesellschaften sollten es doch am Besten wissen, ob ihre Aktien an der Börse völlig überbewertet sind, und ob Fundamentaldaten, Konjunkturzyklus etc noch zu den aktuellen Kursen passen? Eben diese Vorstände werden als sogenannte „Insider“ bezeichnet. Dies sind Personen, die Zugang auf Firmeninterna haben, was ja Börsianer und Privatanleger nicht haben, abgesehen von den Quartalsberichten. Aber die CEO´s wissen, wie zum Beispiel die Auftragslage des Unternehmens ganz aktuell aussieht, wie die Kunden ihre Ausgaben für die nächsten Quartale planen, wie die Firmenbilanzen ohne Kosmetik aussehen usw.

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Von daher ist es doch sehr interessant zu schauen, ob eben diese Insider Aktien der eigenen Unternehmen weiter zukaufen – denn dann würden Sie von weiter steigenden Kursen ausgehen. Oder ob sie vielleicht massiv eigene Aktien abstoßen. Das würde ja darauf hindeuten, dass sie mit Wertverlusten für ihre eigenen Aktien rechnen. Man soll niemals sagen „das ist der sichere Indikator für den Crash“. Deswegen haben wir die Headline dieses Artikels auch als Frage formuliert. Aber: Wenn der Kapitän der Titanic ins Rettungsboot springt, wenn der Flugkapitän sich den goldenen Fallschirm überstreift, dann kann man davon ausgehen, dass mit dem Boot und dem Flugzeug etwas nicht in Ordnung ist (freundlich formuliert).

Insider mit Indikator für Crash an der Börse?

Und jetzt zur Sache. Heute wird in US-Medien bekannt, dass bisher im Monat August eben diese Insider pro Tag die Aktien der eigenen Unternehmen im Wert von 600 Millionen Dollar pro Tag verkauft haben! Hallo? 600 Millionen Dollar pro Tag! Und der August ist auch der fünfte Monat in diesem Jahr, wo die Insiderverkäufe in den USA höher ausfallen als 10 Milliarden Dollar. Das ist das höchste Volumen seit dem Jahr 2007. Und liebe Leute, was war im Jahr 2007? Genau, der Auftakt der großen Finanzkrise.

Werbung

Hier finden Sie die exklusive Amazon Sonderanalyse zum sofortigen Abruf. Absolut gratis! Klicken Sie dazu bitte einfach an dieser Stelle.

Steht der Crash bevor? In den nächsten Monaten? Wer kann das schon punktgenau vorhersehen! Aber wenn es so kommt, hat Donald Trump für „seinen Markt“, dessen Kursanstiege er sich ja stets selbst anheftet, schon jetzt einen guten Sündenbock gefunden, wenn der Crash da ist. Ja, die Federal Reserve, die wollte die Zinsen nicht kräftig genug senken. Damit fehlte die Unterstützung für die Fortsetzung „seiner“ Hausse… so hat er es ja schon tausendmal (nach oben aufgerundet) geschrieben in den letzten Wochen. Die Fed tue einfach nichts. Sie sei das wahre Problem, nicht China oder Europa.

Downtown Manhattan - Insiderverkäufe Anzeichen für Crash?
Downtown Manhattan. Foto: Unsplash / Brandon Jacoby

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Faktist

    27. August 2019 15:43 at 15:43

    Wieso interessiert keine mehr die invertierte Zinskurve??? US Anleiherenditen rauschen ab und keinen interessiert es? Nicht mal Finanzmarktwelt veröffnetlich heute ein Artikel dazu… scheinbar abgehackt… oder?????

    • Avatar

      Leviathan

      27. August 2019 16:16 at 16:16

      Vielleicht will es keiner mehr sehn weil es so gruselig ist?
      Oder man will garnicht mehr hinsehn weil es schon schmerzt von dem was kommt?;-)
      jetzt schon 1 und 3 monatige mehr als die 30. lach…

  2. Avatar

    Shong09

    27. August 2019 18:45 at 18:45

    Die Profis handeln, sobald die Zinsen anfangen zu steigen und nicht andersherum. Dann kommt der Abverkauf

  3. Avatar

    Skeptiker

    27. August 2019 19:04 at 19:04

    Würde auch zu vielen gierigen Managern passen, MIT AKTIENRÜCKKÄUFEN AUF KOSTEN DER FIRMA DIE AKTIEN HOCHTREIBEN U.PRIVAT DIE HOHEN KURSE FÜR VERKÄUFE ZU NUTZEN.
    Aber Alles legal in einer Welt wo lügen u.manipulieren des Präsidenten der grössten Weltmacht auf der Tagesordnung ist.In der nächsten Rezession wird es unruhig werden, darum möchte man sie mit allen Mitteln verhindern.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – TINA is back!

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Alternativlosigkeit zu Aktien sei zurück, sowie die Angst bei der Rallye Gewinne zu verpassen.

weiterlesen

Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

weiterlesen

Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

Avatar

Veröffentlicht

am

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen