Folgen Sie uns

Allgemein

Einstürzende Gewißheiten: neue Umfrage mit Brexit-Vorsprung

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Nichts ändert sich manchmal so schnell wie die Lage! Und so könnte es auch für die Märkte kommen, nachdem die zweite heute veröffentlichte Umfrage einen Vorsprung der Brexit-Befürworter ausweist: 43% zu 41% für den Brexit.

Und: befragt nach ihrer Tendenz, neigen offenkundig viele Unentschlossen eher zu „Leave“. Demnach betrüge der Vorsprung für „Leave“7% – nämlich dann 49% für Brexit, nur 42% für Verbleib!

Die Märkte reagieren leicht verschnupft, die Buchmacher preisen eine leicht höhere Brexit-Wahrscheinlichkeit ein – sie steigen von 25% auf 28% nach Veröffentlichung der Umfrage..

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Trigo

    22. Juni 2016 20:10 at 20:10

    …..und täglich grüßt das Murmeltier!

    • Avatar

      Rbird

      22. Juni 2016 22:50 at 22:50

      Das trifft es !!

  2. Avatar

    N. Ritter

    22. Juni 2016 20:16 at 20:16

    Vielleicht sollten wir folgen und danach gleich dem Commonwealth beitreten – dann könnte Queeny bei uns Staatsoberhaupt werden. Das Problem der dauernden peinlichen Notkandidaten wäre für immer gelöst…. ;-)

    • Avatar

      isntit

      22. Juni 2016 20:47 at 20:47

      jaaa, super Idee … keine Pfaffen mehr, keine JU-Karrieristen … ich finde aber, wir sollten unsere eigene Königin haben, eine aufgeklärte, demokratisch gesonnene Nicht-Milliardärin, und die nennen wir nicht Königin, sondern: Heinefrau 8-]

      • Avatar

        N. Ritter

        22. Juni 2016 22:20 at 22:20

        Bei den Pfaffen bin ich ganz einer Meinung mit Ihnen, aber eine Oberste Gleichstellungsbeauftragte scheint mir auch keine wesentliche Verbesserung zu sein.
        Aber vielleicht meinten Sie ja auch eine weibliche Ausgabe von Herrn Heinemann, da würde ich mich anschließen.

  3. Avatar

    Kupferkopf

    22. Juni 2016 21:26 at 21:26

    Auch wenn die Briten für den BREXIT voten, das Parlament muß dem nicht folgen.

    Von daher ist eh die Abstimmung ohnehin egal. ;)

    Morgen wird sicher auch nochmal alles schön nach unten geprügelt und Freitag gibt es dann eine Raketenkerze.

    • Avatar

      Ulrich

      22. Juni 2016 21:44 at 21:44

      so wird es kommen

    • Avatar

      Bucher

      22. Juni 2016 22:07 at 22:07

      Das wäre allerdings politischer Selbstmord. Und bei einem können Sie sich sicher sein: die Politiker dort ticken genauso wie in Deutschland. Die wollen komme was da wolle ihre gut bezahlten Posten behalten!

  4. Avatar

    sascha

    22. Juni 2016 22:22 at 22:22

    so sehe ich das auch…morgen dax 9800-9500 und dann die rakete….auf 10080 und montag auf zum dax 10800….perfekt ob mit Insel oder ohne…

  5. Avatar

    nicco

    22. Juni 2016 22:46 at 22:46

    I hope so :-)

    Number Cruncher Politics

    NCP Projection:
    Remain: 52, Leave 48
    http://www.ncpolitics.uk/2016/06/forecast-update-the-last-lap.html/

  6. Avatar

    nicco

    22. Juni 2016 23:14 at 23:14

    Es gibt noch Optimisten :-)

    Jens Erhardt: Freitag ist Kauftag – ob Brexit oder nicht
    https://www.institutional-money.com/news/maerkte/headline/jens-erhardt-freitag-ist-kauftag-ob-brexit-oder-nicht-51366/

    oder

    Allianz Buys U.K. Stocks That Brexit Worries Make Attractive
    http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-06-13/allianz-buying-u-k-stocks-that-brexit-concern-makes-attractive

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

weiterlesen

Allgemein

Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

weiterlesen

Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage