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Mit wenig Geld investieren und langfristig ein Vermögen aufbauen

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Wer über eine eigene Kapitalreserve verfügt, der macht sich das Leben um eine Spur einfacher. Denn letztlich mag es egal sein, ob man das Geld dafür nutzt, um sich im Alter finanziell abzusichern oder für größere Anschaffungen, etwa ein Eigenheim, ausgibt – je mehr Geld man hat, umso besser ist das natürlich. Doch wie sollte man sein Erspartes veranlagen, um am Ende den maximal möglichen Gewinn herauszubekommen?

Man sollte an dieser Stelle nicht glauben, dass Aktien nur etwas für die Oberschicht sind – selbst mit einem sehr begrenzten Budget kann man heutzutage schon sein Geld in den Aktienmarkt stecken. Wichtig ist nur, dass man ein paar Tipps und Tricks befolgt, um in weiterer Folge keine bösen Überraschungen zu erleben. Denn der Aktienmarkt mag zwar nicht so gefährlich sein, wie man glauben könnte, ist aber nicht frei von Risiken – man muss also achtsam sein.

Chancenorientiert und risikoaffin oder geht die Sicherheit vor?

Zu Beginn geht es um die Auswahl der Investments. Dabei geht es in erster Linie um die Frage, ob man eher ein sicherheitsorientierter oder risikoaffiner wie chancenorientierter Anleger ist. Interessant man sich für hohe Renditen oder geht es in erster Linie um sichere Erträge?

Ganz egal, ob risikoaffin oder sicherheitsorientiert – das regelmäßige Investieren führt in (fast) allen Fällen zum gewünschten Erfolg. Denn wer früher damit beginnt, sein Geld in Aktien zu pumpen, hat am Ende durchaus die Chance, richtig attraktive Gewinne einzufahren. Das liegt am sogenannten Cost Average Effekt, der vor allem bei börsengehandelten Indexfonds eine wesentliche Rolle spielt.

Der börsengehandelte Indexfonds, kurz: ETF, mag vor allem für sicherheitsorientierte Anleger interessant sein. Hier wird im Vorfeld ein nachzubildender Markt ausgewählt – beispielsweise der DAX. Das heißt, nun wird in die Werte des deutschen Aktienindex investiert. Steigen die Aktienpreise der im DAX notierten Gesellschaften, so steigt der Wert – und das hat positive Auswirkungen auf das Investment des Anlegers. Fallen die Aktienpreise, so sinkt der Depotwert. Da jedoch Monat für Monat investiert werden sollte, etwa im Rahmen eines Sparplans, wird für die immer selbe Summe aber immer ein anderer Anteil erworben. Einmal bekommt man für seine – beispielsweise – 100 Euro etwas höhere Anteile, dann wieder etwas weniger Anteile.

Der Unterschied zu einem klassischen Fonds liegt darin, dass hier kein Fondsmanager erforderlich ist, der sodann immer wieder Umschichtungen vornimmt – also Aktien kauft wie verkauft. Da der Fondsmanager den Markt schlagen will, also besser als der DAX abschneiden möchte, fallen weitaus höhere Gebühren als bei einem börsengehandelten Indexfonds an. Das heißt, wer nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, sollte bedenken, dass die Gebühren sehr wohl an den Gewinnen nagen können.

Alternative: Kryptowährungen

Natürlich kann man sein Geld auch in Kryptowährungen stecken. Über eine Bitcoin Exchange kann man sodann in die virtuelle Währung investieren und mit einer Preissteigerung spekulieren – hier benötigt man nicht viel Geld, um sodann hohe Gewinne einfahren zu können. Das liegt nämlich an der Volatilität des Kryptomarktes.

Doch die Chance auf hohe Gewinne bedeutet natürlich auch, dass es in die andere Richtung gehen kann – Verluste sind möglich. Das ist auch der Grund, warum man nur Geld investieren sollte, das frei zur Verfügung steht.

Tipp: Crowdfunding

Neben dem Aktien- wie Kryptomarkt gibt es auch noch das Crowdfunding. Auch hier kann man mit einem begrenzten Budget mitspielen und sodann hohe Gewinne einfahren, sofern das Projekt den gewünschten Erfolg mit sich bringt.

Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld über das Projekt informiert und nicht nur auf sein Bauchgefühl hört – nicht jedes Vorhaben, das mit einer Schwarmfinanzierung realisiert werden soll, wird den gewünschten Erfolg mit sich bringen.

Finger weg von Sparbuch, Tagesgeld und Co.

Wichtig ist, dass man sein Erspartes nicht auf ein Sparbuch oder Tagesgeld legt, da die Nullzinspolitik der EZB, der Europäischen Zentralbank, dafür sorgt, dass es zu einem realen Geldwertverlust kommt.

Denn immer dann, wenn die Inflation höher als der Zinssatz für ein Produkt ausfällt, verliert das Geld sodann tatsächlich an Wert.

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Bundesbank: Erholung der Industrie läuft, Dienstleistungen problematisch

Claudio Kummerfeld

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Deutschland Flagge

Die Bundesbank hat heute ihren Monatsbericht für Oktober veröffentlicht. Demnach verliert der wirtschaftliche Aufschwung deutlich an Schwung. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland dürfte im dritten Vierteljahr 2020 stark angestiegen sein. Gemessen am vierteljährlichen Bruttoinlandsprodukt könnte die deutsche Wirtschaft damit bereits etwas mehr als die Hälfte des drastischen Einbruchs im ersten Halbjahr wieder wettgemacht haben. Trotzdem dürften noch etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau vom letzten Vierteljahr 2019 fehlen.

Aus heutiger Perspektive dürfte sich die wirtschaftliche Erholung im laufenden Vierteljahr zwar fortsetzen, dabei jedoch eine erheblich langsamere Gangart einlegen. Die Industrie ist gemäß der Bundesbank-Aussagen nicht das Problem, sondern der Bereich Dienstleistungen, der ja von erneuten Corona-Restriktionen direkt betroffen ist. Die deutsche Exportindustrie profitiert derweil zum Beispiel durch die wieder gut laufende Konjunktur in China. Hier die Bundesbank mit ihrer Headline-Aussage zur Industrie:

Dem Monatsbericht zufolge hat die Industrie nach dem besonders starken Einbruch im Frühjahr bis Juli bemerkenswert aufgeholt. Im August habe die Erholung zwar eine Verschnaufpause eingelegt, im Mittel der Monate Juli und August sei die Industrieproduktion dennoch gegenüber dem stark gedrückten Frühjahrsquartal kräftig angestiegen (+13,5 %). Gleichwohl verfehlte sie das Vorkrisenniveau aus dem vierten Quartal 2019 immer noch um gut ein Zehntel. Die Auftragseingänge hätten jedoch weiter zugenommen und beinahe wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

Und hier die Headline-Aussagen zum Dienstleistungssektor:

Während sich die Stimmung bei den Industrieunternehmen laut Umfrage des ifo Instituts etwas aufhellte, trübte sie sich bei den Dienstleistungsunternehmen im September zum ersten Mal seit dem Frühjahr wieder etwas ein, schreibt die Bundesbank. Insbesondere Branchen wie das Gastgewerbe dürften durch die zuletzt stark gestiegenen Infektionszahlen und die deshalb in einigen Regionen ausgeweiteten Eindämmungsmaßnahmen belastet werden. Die Fachleute gehen davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im laufenden Vierteljahr wohl nur noch vergleichsweise wenig steigen wird.

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Hans-Werner Sinn bei Marc Friedrich – die große Krise

Claudio Kummerfeld

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Hans-Werner Sinn ist als ehemaliger Leiter des ifo-Instituts immer noch ein bundesweit hoch anerkannter und gern gesehener Gesprächspartner rund um ökonomische Themen. Seine Meinung hat Gewicht. Aktuell wurde er vom (durch große Medien als Crashprophet bezeichneten) Marc Friedrich interviewt zur aktuellen großen Krise.

Hans-Werner Sinn über zweite Corona-Welle und China

Laut Hans-Werner Sinn sei die zweite Corona-Welle längst da. Einen zweiten, echten und harten Lockdown könne Deutschland nicht verkraften – deswegen werde es ihn auch nicht geben. Man werde stattdessen versuchen Brandherde einzeln und lokal zu löschen. Besprochen werden von den beiden zahlreiche bestehende ökonomische Probleme, darunter die Südländer in Europa, für die der Euro nach wie vor zu teuer sei. Auch die Krise der Autohersteller wird angesprochen. Hier gehe es um Regulierungsprobleme.

Marc Friedrich spricht die starke Überschuldung in China an. Hans-Werner Sinn erwähnt hier aber die in wenigen Jahren stark gestiegene Bedeutung Chinas für Deutschland. Vor vier Jahren sei China noch das viert wichtigste Exportland für die deutsche Wirtschaft gewesen, heute sei es das wichtigste Land. Die dortige rasche konjunkturelle Erholung helfe derzeit auch sehr stark der deutschen Exportwirtschaft.

Schulden-Vergemeinschaftung

Auch besprechen Hans-Werner Sinn und Marc Friedrich ausführlich das Thema der neuen EU-Anleihen und der zunehmenden Staatsfinanzierung durch die EZB. Angesprochen werden auch die ursprünglichen Grundsätze zu Zeiten der Euro-Einführung, wonach die EZB die Staaten nicht direkt finanzieren dürfe. Aus der Formulierung hätte Juristen dann den Schluss gezogen, dass eine indirekte Finanzierung erlaubt sei, so wie sie jetzt laufe (Banken kaufen Staatsanleihen in der Erstauktion, verkaufen sie kurz danach an die EZB).

Auch werden von den beiden Themen angesprochen wie eine mögliche Hyperinflation, das massive Rentenproblem und die großen wirtschaftlichen Probleme, die in Deutschland schon in zehn Jahren sichtbar sein sollen. Hans-Werner Sinn formuliert es drastisch und klar. Europa gehe über in ein dauerhaftes Siechtum bestehend aus dauerhaften Transfers nach Südeuropa, und ohne ausreichende Produktivität.

Bankenkrise

Egal ob die Zinsen nun wieder steigen würden, oder ob man weiter auf der Null-Linie bleibe. Auf die Banken in Europa werden laut Hans-Werner Sinn immense Probleme zukommen, die nicht ewig mit Sondermaßnahmen (wie es derzeit passiert) kaschiert werden könnten. Ein sehenswertes Gespräch, es lohnt sich! Nehmen Sie sich die Zeit.

Finden Sie beim Klick an dieser Stelle die fünf Investment-Ideen von Marc Friedrich.

Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn. Foto: blu-news.org CC BY-SA 2.0

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US-Wahl: Was passieren muß, damit Trump gewinnt!

Markus Fugmann

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Die US-Wahl rückt immer näher, laut Umfragen liegt Donald Trump derzeit recht deutlich hinter Joe Biden. Eines scheint klar: wenn Trump die US-Wahl gewinnen will, muß er zwingend den Bundeststaat Florida gewinnen – gewönne Biden in Florida, wäre ein Wechsel im US-Präsidentenamt praktisch sicher. Die Zwischenstände aus Florida werden also extrem wichtig – es gibt sogar einen kleinen Wahlbezirk in diesem Bundeststaat, der schon früh die Richtung anzeigen dürfte.

US-Wahl – das sind die Szenarien

Die US-Seite https://fivethirtyeight.com/ zählt zu den führenden Prognose-Quellen in den USA. Sie bietet ein interaktives Tool an, mit dem man Szenarien durchspielen kann: gewinnt etwa Biden den swing state Pennsylvania, dann hat das einen positiven Einfluß auch auf seine Sieges-Chancen auch in Nachbar-Bundestsaaten. Sehen Sie hier, was passieren muß, damit Trump gewinnen kann:

 

Und so ist die Lage in den USA unmittelbar vor der US-Wahl – es ist ein gespaltenes, zerrissenes Land, wie folgende ARTE-Dokumentation zeigt:

 

Was muß passieren, damit Trump die US-Wahl gewinnt?

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