Finanznews

Lagarde spielt die starke Frau und begeht schweren Fehler - Crashgefahr wie 2018? EZB, Fed: Hawkisher Tsunami in die Rezession – Crashgefahr? Marktgeflüster (Video)

Neue Euro-Schuldenkrise 2.0

Das ist ein hawkisher Tsunami durch Fed gestern und EZB heute – und das in einer Situation, in der die Notenbanken die sich ohnehin abschwächende Wirtschaft mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit in die Rezession schicken. Damit verdüstert sich der Ausblick für die Aktienmärkte: die Notenbanken heben die Zinsen weiter an, die Wirtschaft geht weiter bergab – eine giftige Mischung für Risiko-Asstes wie Aktien. EZB-Chefin Lagarde spielt heute die starke Frau mit ultrahawkishen Aussagen – das erinnert an Powell im Dezember, als der Fed-Chef Powell von „Autopilot“ bei der Bilanzreduzierung sprach und die Zinsen weiter anheben wollte. Damals waren auch alle auf Weihnachts-Rally programmiert – und dann crashte die Wall Street, Powell musste wenig später umsteuern. Lagarde aber riskiert nicht nur eine scharfe Rezession, sondern auch eine neue Euro-Schuldenkrise 2.0!

Hinweise aus Video:

1. „Crash-Gefahr“, „höhere Zinsprognose“ – Experten über EZB-Aussagen

2. Immobilienpreise fallen deutlich – hier die aktuellen Daten

3. Scheitert Deutschland? Boom und Bust mit Thomas Middelhoff, Donnerstag 19Uhr – Live-Link:
http://y2u.be/-zVgakfxVqs



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

13 Kommentare

  1. Markus Fugmann, ich muss Abbitte leisten – du hattest Recht bei den Indizes.
    Ich hätte es nicht gedacht, dass man schon vor Weihnachten den sell Knopf drückt.
    Bin gespannt auf nächste Woche nach dem großen verfall. Es heißt ja immer, dass
    die Big Bänker ab Mo in Weihnachtsurlaub sind und erst ab 9. Januar zurück kommen.
    Die 200 Tagelinien im DAX weisen uns den Weg, so meine bescheidene Meinung.

  2. So oft wie Sie „Crash“ schreiben 😂😂😂

    1. Nach einer 25% Rally seit Oktober und einem Rücklauf ans 23er RT werden schon wieder Crashszenarien heraufbeschworen.
      Herrlich dieser Pessimismus. Er wird die Kurse nach Beendigung der Konsolidierung weiter treiben.
      Der Bondmarkt zeigt den Weg und die FED wird später folgen. So wie immer.

      1. @Enjoy, und wie stark waren die Märkte bis Mitte Oktober gefallen? Gestern der S&P 500 seit Jahresbeginn knapp -20%! Ich war auch in diesem Jahr immer wieder bullisch, so auch Mitte Oktober, als ich vor der Gefahr für die Bären warnte..

        1. Herr Fugmann: Ja, richtig, dass Sie zwischendurch bullish waren, dann aber leidenschaftlich über einige Zeit hier verkündet haben, dass es doch endlich nach unten gehen müsste. Geben Sie zu, dass Sie doch auch etwas überrascht waren wie die Börsen übertreiben/ ignorieren können? Und die Märkte werden es immer wieder tun, nach oben und nach unten. Deswegen ist ein timing auch so schwierig. Aber jetzt ist glaube ich wirklich Stress im System.

  3. Ich schätze mal, dass in Italien bei 5% Zinsen (10-jährige Staatsanleihen) Schicht im Schacht ist…

    1. Mausefalle-Logische Konsequenz!
      Warten wir ab, bis jedem Bürger in der EU im nächsten Jahr die enorm gestiegene Strom- und Heizkosten auf die Tasche fahlen.
      In jeder Krise gab es immer jemanden, der von den Turbulenzen wenig bis kaum betroffen wurde.
      In jetziger Krise ist wirklich jeder Konsument betroffen, höchstwahrscheinlich die gesamte Weltbevölkerung.
      Den Notenbanken bleibt nichts anderes übrig als gezwungenermaßen die Zinsen zu erhöhen.
      Eine brisante und einmalige Situation.
      Technisch gesehen ist der VIX sauber von dem Unterstützungsbereich, der sich seit Beginn des Ukraine-Krieges gebildet hat und überdurchschnittlich gute Short-Einstiege bietet, Boden gebildet und abgeprallt. Ich spekuliere mit meinen Positionen mindestens auf neue Tiefs noch im nächsten Quartal +1Monat.

  4. Auffi gehts nicht immer

    Anscheinend haben Bernecker und Co. noch zuwenig Erfahrung um solche weltfremden Einschätzungen zu predigen.Auch Markus Koch war kürzlich noch sehr bullisch und Folker Hellmeyer sagt in seinem Video vor zwei Wochen – 16000Punkte im DAX bis Ende Jahr sind möglich. Erstaunlich ,dass bullisch Propheten fast nie kritisiert werden, während Koryphäenn wie Fugmann dauernd von laienhaften Permabullen angefeindet werden. Noch erstaunlicher,dass nach einem Riesenrally nochmals ein Rally erwartet wurde, nur weil es oft so war, ungeachtet der absolut abnormalen Situation ohne Blaupause. Da die Shortis in den letzten Tagen massenweise ausgesqueezt wurden und viele die Rally erwarteten, könnte es sein ,dass die Korrektur heftiger ausfallen könnte.Da viele Bücher in den nächsten Tagen geschlossen werden könnte mit der Sicherung der Gewinne noch Torschlusspanik passieren oder in den letzten Tagen des Jahres in engen Märkten mit bärischer Stimmung noch „Minusgewinne“ auflaufen.

    1. Kommt darauf an welchen Zeithorizont man betrachtet. Lege ich einen 200 Wochenschnitt über die letzten 20 Jahre, dann gings im Mittelwert praktisch immer aufwärts. Momentan sind die Preise sicherlich etwas zu hoch, da deutlich über dem Mittelwert. Deswegen stimme ich Herrn Fugmann zu, dass es noch weiter korrigieren wird. Nur das genaue Timing ist sehr schwierig weil die Märkte (und das sind wir alle), manchmal masslos über- oder untertreiben. Deswegen immer locker bleiben bei allen Prognosen. Es gibt wohl Niemanden auf der Welt der exakt genaue Vorhersagen über Höhe und Zeitpunkt machen kann. Es geht immer um Wahrscheinlichkeiten. Deswegen verurteile ich auch Niemanden beim Versuch diese zu interpretieren, aber solche die meinen prophetische Gaben zu haben.

  5. sein wir doch mal ehrlich. Wenn die Märkte den Notenbanken glauben würden, ständen Sie ganz wo anders. Ergo haben die Notenbanken keine Glaubwürdigkeit mehr und dies ist Schlussendlich viel viel gefährlicher als die Liquidität selbst, den in der Vergangenheit konnte man viel, sehr viel alleine mit Rethorik lösen, ohne das man tatsächlich Handeln muss, jetzt sind wir im Chicken Game, die Märkte sagen der FED und anderen unmissverständlich, wir halten Spur Ihr auch ?

  6. Die Rally hat fertig

    Wir sind jetzt wieder dort wo die Märkte am 10.11. wegen dem Super Inflationsrückgang ausgebrochen sind.Die wenigen ,die die Rally orchestriert haben, haben wohl Gewinne mitgenommen und die 80% Nachzügler haben wie bei jedem Ponzi das Nachsehen.Viele haben die Rally- Skeptiker wie auch Fugmann kritisiert, aber die Tausenden von GELACKMEIERTEN werden wohl schweigen und auf den NÄCHSTEN PONZIUS PILATUS warten.Gratulation an Herr/ Frau oder Divers Deinhart , er ist der Einzige der Abbitte leistet.
    Ich lag auch falsch und die Einschätzungen von H.Fugmann waren mein einziger Trost mit der Hoffnung das er wieder Recht bekommt.Heute habe ich meine Shorts mit kleinem Verlust aufgelöst und freue mich, dass ich als Bär das Jahr 2023 mit über 100k beenden kann. Wo sind die ander Rallyfahrer, die jetzt innert 3Tagen den ganzen Monatsgewinn verloren haben. Es wäre schön und lehrreich wenn einige Bärenkritiker ihre Performance dieser Rally ,die wie Paris- Dakar im Sand verlaufen ist, offenlegen würden.

    1. Persönlich war ich bullish in den letzter Zeit weil meine Indikatoren wenig Schwäche im Markt indiziert haben. Diese Woche bin ich wegen der Events an die Seitenlinie gestanden, habe den Monster-Peak nach oben „verpasst“. Dann war mir klar, dass der Peak nach unten kommen muss und bin seither short. Die Märkte sind nun sehr wackelig, kleine Gewinne werden sofort wieder abverkauft. Jetzt bin ich auf „Fugmann-Linie“, werde mir aber erlauben das immer wieder kritisch zu hinterfragen. Soviel Toleranz muss in den Forum hier möglich sein. Und Recht hat am Ende nur der, der Gewinne erzielt, ob mit oder ohne Fugmann. Mit dem Ergebnis in diesem Jahr bin ich im Übrigen sehr zufrieden.

  7. Pingback: Warum hat Christine Lagarde die Märkte geschockt? – Info Sweden

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage