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EZB: Kaufen, kaufen, kaufen – aber was bloß?

FMW-Redaktion

Die EZB wird im Dezember aller Wahrscheinlichkeit nach ihre Anleihekäufe ausweiten. Gestern sagte Draghi auf der Pressekonfernz, dass er keine Knappheit bei Staatsanleihen erkennen könne. Aber faktisch ist bei Staatsanleihen das Volumen kaum mehr zu erhöhen – schon jetzt ist die EZB bei Staatsanleihen einiger Länder ein so dicker Wal in der Badewanne, dass sie die sonstige Liquidität geradezu austrocknet:

https://twitter.com/zerohedge/status/657179424949956609/photo/1

Was also wird die EZB tun? Die Antwort ist: sie wird, um dieses Dilemma zu umgehen, vermutlich Unternehmensanleihen kaufen und insgesamt den Kreis der zu kaufenden Wertpapiere erweitern. Mehr von mehr ist gewissermaßendas Motto.

Trotz des im März diesen Jahres begonnenen QE ist, das zeigt folgende Grafik, die Bilanzsumme der EZB weniger gewachsen als bei den anderen großen Notenbanken der Welt. Seit 2009 hat sich etwa die Bilanzsumme der Bank of Japan fast mit dem Faktor 2 im Vergleich zur EZB ausgeweitet, auch die Fed und Bank of England liegen weit über der EZB:

https://twitter.com/jsblokland/status/657116761616207872/photo/1



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