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Finanzmärkte in Russland und Türkei unter Druck nach Kampfjet-Abschuß

Redaktion

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FMW-Redaktion

Mit dem Abschuß des russischen Kampfjets an der türkisch-syrischen Grenze ist die Geopolitik wieder zurück an den Finanzmärkten! Besonders heikel ist, dass Russland bestreitet den türkischen Luftraum verletzt zu haben – und dies auch beweisen könne. Da die Türkei ein NATO-Mitglied ist, bringt das automatisch wieder neue Spannungen zwischen der NATO (sprich dem Westen) und Russland.

Der russische Micex-Index fällt in Reaktion auf die Ereignisse um 1,7%, nachdem er an den sechs Tagen zuvor 8,1% gestiegen war und noch gestern den höchsten Stand seit dem Jahr 2008 erreicht hatte.

Ähnlich auch die Entwicklung in der Türkei: dort fällt der Leitindex Borsa Istanbul 100 Index um 1,6%, die türkische Lira gerät zum US-Dollar unter Druck:

usdtry241115
(Chart Dollar-Lira)

Zu den Ereignissen an der türkisch-syrischen Grenze ausführlicher hier: „Dax fällt unter 11.000er-Make nach Abschuß eines Kampjets an türkisch-syrischer Grenze“

Ein kluger Analyst hat die Ereignisse als „Unglück mit Ansage“ bezeichnet („an accident waiting to happen“). Es zeigt sich, dass die Märkte nach wie vor die geopolitischen Risiken nicht adäquat einpreisen. Der Dax hat sich wieder an die 11.000er-Marke erholt inzwischen – aber der Bruch der 11.060er-Unterstützung bleibt ein Problem für den Index..

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Jörg

    24. November 2015 11:21 at 11:21

    Eine Frechheit sondergleichen seitens des Machthabers in Ankara !

    Was wissen wir?
    Sogar in dem verlogenen Verschwörungsmagazin „SPIEGEL“ können wir lesen, ..
    „Nach Berichten der Fernsehsender CNN-Türk und NTV ist die Maschine auf syrischer(!) Seite niedergegangen“ und „Aus der türkischen Provinz Hatay, die an Latakia grenzt, berichten Augenzeugen, türkische Hubschrauber würden über der Absturzstelle(!) kreisen, auf der Suche nach einem der Piloten“ (http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-kriegsflugzeug-nahe-tuerkischer-grenze-abgestuerzt-a-1064245.html).

    Das heißt also, daß die Türkei mit div. Hubschraubern wieder einmal den syrischen Luftraum verletzt! Die türkische Diktatur verletzt ohnehin fortlaufend die Lufträume von Syrien, Griechenland und dem Irak.
    Die türkische Diktatur ist auch – neben Saudi-Arabien und Israel – der größte Unterstützer(!) der ISIS! Siehe dazu auch: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schlupfloecher-fuer-die-is-terrorfinanzierung-13917911/infografik-faelle-von-13918132.html oder http://www.taz.de/Kommentar-Tuerkei-und-Nato-Tagung/!5213242/

    ZU FORDERN IST DESHALB:
    1.) Türkei raus aus der NATO!
    2.) Bürger der BRD, setzt euch für die gequälten Syrer (und Iraker) ein und macht keinen Urlaub mehr in der Türkei!
    3.) Die großen Reiseveranstalter sollen sofort die Türkei aus ihrem Reiseprogramm nehmen!

    • Avatar

      Detlef

      24. November 2015 15:36 at 15:36

      Du bist doch ein Rassist…. so wie es im Buch steht !

  2. Avatar

    Ernst Peter

    24. November 2015 11:36 at 11:36

    Hoffentlich reagieren die Russen konsequent und holen alle türkischen Einheiten die in Syrien unterwegs sind vom Himmel!

  3. Avatar

    Jörg

    24. November 2015 13:07 at 13:07

    Ein bißchen „Manöverkritik“ muß ich doch an den Russen üben: Wieso waren türkischen Hubschrauber die ersten am Absturzort? Antwort: Weil sie die russ. Piloten verschleppen wollen/ wollten. Hier hätten die russischen Hubschrauber zuerst vor Ort sei müssen.

    @Ernst Peter
    Verschleppen wollen die Türken die russischen Piloten, um die Sache zu eskalieren.
    Rußland kann aber daran nichts gelegen sein. Auch ein Abschuß der türk. Hubschrauber wäre politisch unklug.
    Das was die Russen aber machen sollten, wäre syrische Einheiten mit den schulterbaren Flugzeugabwehrraketen auszurüsten und diese als „Rebellen“ zu tarnen. Rebellen der, sagen wir mal, „Kara-Ben-Nemsi-Front“

  4. Avatar

    Thomas

    24. November 2015 14:47 at 14:47

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Russland wirklich so dumm ist.
    Falls aber doch, sollte es klar kommuniziert werden, dürfte aber aufgrund der Lage in Syrien oder überhaupt im Nahen Osten auf keinen Fall zu einer geschlossenem Haltung der NATO gegen Russland führen, denn spätestens dann ist es meiner Meinung nach ein klares Anzeichen für eine False-Flag-Operation, denn offiziell ist ja der IS der Feind und nicht Russland.
    Inoffiziell bin ich mir da aber nicht so sicher.

  5. Avatar

    Detlef

    24. November 2015 15:38 at 15:38

    Ich meine damit Jörg…eigentlich meine ich euch alle !

  6. Avatar

    Detlef

    24. November 2015 15:41 at 15:41

    :) :) :) Ich muss mich echt totlachen….ihr habt gar keine Ahnung…Hauptsache gelabert…aber ihr habt ja auch Recht….für etwas besseres reicht es einfach nicht…ich meine eure Argumentation und die Nutzung eurer Meinungsfreiheit.

  7. Avatar

    Detlef

    24. November 2015 15:43 at 15:43

    Ach kommt…strengt euch doch e bissl an…vielleicht wird es noch etwas daraus….gibt euch ein Ruck….hop..hop….oder doch nicht!

  8. Avatar

    BradShit

    25. November 2015 00:07 at 00:07

    Die Maschine ist auf syrischen Boden niedergegangen. Sie wurde somit im syrischen Luftraum beschossen.
    Das gibt die Logik her wenn man nicht weiter denkt, warum auch immer.
    Die Maschine hatte eine Höhe von 6000 M als sie getroffen wurde, stürzte aber 3-4 KM von der türkischen Grenze auf syrischen Boden.
    In den Videos sieht man, wie der Jet Richtung Syrien fällt, wenn also die Maschine auf syrischen Gebiet beschossen wurde, in einer Höhe von 6000 M, wie weit müsste sie von der türkischen Grenze dann aufschlagen?
    Die erste türkische Meldung, wird nicht beachtet, ich mache das mal jetzt.
    Nach mehreren Warnungen ohne Reaktion habe die türkische Luftwaffe ein unbekanntes Kampfflugzeug abgeschossen.
    Sputnik redet vom Abschuss einer syrischen Maschine.
    Wie es aussieht, wusste am Anfang noch keiner und auch die Türken nicht, wen sie abgeschossen haben. Es kam ja zu keiner Kommunikation, auf die Warnungen wurde nicht reagiert. Die Türkei hatte aber bereits angekündigt weitere Luftraumverletzungen nicht tolerieren zu wollen, zu dem verfügt auch die syrische Luftwaffe über die gleichen Flieger.
    Türkische Hubschrauber über Syrien oder andere Luftraumverletzungen der Türkei, sind also selber nicht besser?
    Wer das so sieht, vergleicht Äpfel mit Kartoffeln und merkt es nicht mal.
    Dog Fights zwischen Griechen und Türken sind an deren Tagesordnung, beide Länder sind in der Nato und beide Länder begehen Luftraumverletzungen.
    Luftraumverletzungen bis zu 2000 mal im Jahr und noch nie ist seit Jahren etwas passiert. Vielmehr ist es so, dass diese Dog Fights erwünscht sind, sie dienen den Piloten beider Länder zu Übungszwecken.
    Wer hier nur türkische Luftraumverletzungen aufführt ist entweder Ahnungslos oder stellt die Türkei bewusst als alleiniger Aggressor dar.

    Die Türkei hat im Gegensatz zu Syrien eine intakte Armee, sie sind bis auf die Zähne bewaffnet und zu dem ein Nato Staat.
    Russland ist seit der Ukraine und der Krim definitiv ein Gegner der Nato.
    100 KM weiter in der Türkei befindet sich einer der größten Luftwaffen Basen der Nato.
    Russland hüpft hier vor der Nase der Türken, der USA und der Nato auf deren Territorium hin und her. Das machen weder die Türken noch die USA oder irgend ein anderes Nato Land bei den Russen.
    Warum haben sie auf die Warnungen der Türken nicht reagiert? Weil sie wissen wollten wie weit sie gehen können. Jetzt wissen sie es, jetzt nehmen sie auch die Warnungen ernst die die Türkei wegen der Turkmenen macht.
    Viele regen sich darüber auf, dass die Nato der Türkei Beistand versichert.
    Man erwartet also das Gegenteil, und warum kam es nicht so?
    Weil das Gegenteil so dumm wäre wie der Bau einer Leiter zum Mond.
    Russland testet mit diesen Luftraumverletzungen nicht nur die Türkei sondern auch die Nato.
    Würde die Nato hier nicht hinter einem seiner Partner stehen, dann wäre das für Russland das Signal, nämlich dass die Nato keinen Zusammenhalt hat.
    Das ist aber nicht der Fall, dass wissen die Russen jetzt auch.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

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