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Florian Homm über Leerverkauf und Ethik

FMW-Redaktion

In wohl kaum einem anderen Land ist die Spekulations-Feindschaft so stark ausgeprägt wie in Deutschland – das hat historische Ursachen, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen. So oder so: gerade Leerverkäufer sind es, die letztlich die Märkte stabilisieren – da die Leerverkäufer etwa in Panik-Situationen ihre Positionen irgendwann eindecken müssen und damit wieder als Käufer am Markt agieren.

Florian Homm erklärt seine Sicht der Dinge:



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7 Kommentare

  1. Leerverkaufen wurde früher meistens „Fixen“ genannt.
    Und F. Homm muss Recht haben, dass es kein Teufelswerk ist.
    Im Gegenteil:
    Der Fixer ist bei Gott beliebt,
    weil er nicht hat und trotzdem gibt.

    Außer der auch im Video genannte G. Soros.
    Bei dem soll es ja vorkommen, dass er nicht nur leer verkäuft, weil er negative Ereignisse e r w a r t e t .
    Sondern ihm wird nachgesagt, dass er in der realen Welt mitunter aktiv d a s unterstützt, was diese negativen Ereignisse überhaupt erst a u s l ö s t.
    Er spekuliert also nicht auf den Eintritt einer negativen Wirkung, sondern er ist in dem Fall Ursache dafür.
    Und ob das der liebe Gott so gerne sieht?

    1. Nun ja, wenn wir es mal realistisch betrachten, dann hat ein G. Soros beide Seiten „bestens im Griff“: das Theoretische (Spekulation, Börse) und die Praxis (neg. Ereignisse hervorrufen, Proteste, …).

      Und nein: ich verherrliche diese Person definitiv nicht (!).

  2. Ich gebe Gerd recht,es kommt auf den Grund der Terminkäufe oder Verkäufe ab, schlimm sind natürlich Insider ,die dann mit Hebelwirkung risikolose Gewinne machen .Noch schlimmer und einfacher sind die Akteure ,die den Auslöser für die erwartete Kursbewegung selber sind.Beispiel, nach meinen Informationen war es eine grosse Bank ,die half Griechenland total zu verschulden um später beim Kollaps zu profitieren!! Es soll auch mal einen Noten Banker gegeben haben, dessen Freundin kurz vor Interventionen Devisengeschäfte tätigte. Das Wahnsinnige,der Politiker der die Sache aufdeckte hatte eine Hausdurchsuchung u.Probleme am Hals ,anderseits wurden die Untersuchungen später abgebrochen. Der entsprechende Notenbanker verdient heute bei einem sehr grossen Vermögensverwalter viel mehr als vorher

  3. »In wohl kaum einem anderen Land ist die Spekulations-Feindschaft so stark ausgeprägt wie in Deutschland – das hat historische Ursachen, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen.«

    Ich komme wahrhaftig nicht drauf – kann mir jemand (kurz & knapp) auf die Sprünge helfen?

    1. @joah, kurz und knapp ist schwierig..jedenfalls beginnt das mächtig zu werden durch den Crash 1873 nach dem Sieg Deutschlands über Frankreich, wodurch horrende Entschädigungssummen nach Deutschland flossen und dann einen Börsen-Boom auslösten, der dann in sich zusammen fiel; kein Zufall ist, dass genau dann Parteien entstanden, deren Hauptprogramm Antisemitismus war: die Juden seien schuld, weil sie den Hype gefördert hätten und ohnehin nie handwerklich gearbeitet hätten (ein Argument, dass der Zionismus dann aufnimmt und das Gegenteil beweisen will). Seit 1873 ist in Deutschland Börse dann im Grunde Teufelszeug..

      1. Ja, das könnte gut möglich sein, wenngleich ich „die Feindschaft“ nicht als so offensichtlich empfinde. Anscheinend vergessen die Leute (immer noch), das Spekulation eben auch eigenes Risiko bedeutet und dann muss anscheinend immer wieder ein (anderer) Schuldiger her – irgendwie kommt mir das hingegen sehr bekannt vor, leider.

  4. Ich finde es bezeichnend, dass Herr Homm in keiner Weise auf das Thema Ethik eingeht, es aber im Titel missbraucht.. ;-)

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