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Gazprom meldet deutliches Absinken der Gasspeicher in Deutschland

Flammen auf Gasherd

Letzte Woche Donnerstag vermeldete der russische Gaskonzern Gazprom, dass die unterirdischen Gasspeicher (UGS) in Deutschland am 18. Januar nur noch zu 44,7 Prozent gefüllt seien. Heute meldet Gazprom vor wenigen Minuten, dass die deutschen Gasspeicher am Samstag nur noch zu 41,8 Prozent gefüllt waren. Das ist ein kräftiger Rückgang in so kurzer Zeit! Mit Bezug auf Daten von „Gas Infrastructure Europe“ meldet man aktuell ebenfalls, dass die unterirdischen europäischen Gasspeicher 26 Prozent geringer gefüllt waren als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr. Damit bezieht sich Gazprom aber auf das sogenannte „Working Gas“ oder auch das Arbeitsgasvolumen.

Damit meint man die real nutzbare Gasmenge zur Entnahme aus den Gastanks. Das Working Gas errechnet sich aus der insgesamt vorhandenen Gasmenge abzüglich der nicht nutzbaren Gasmenge. Sie muss nämlich dauerhaft im Gastank verbleiben, damit ein angemessener Druck sowie eine angemessene Ein- und Ausspeicherleistung im Speicher aufrechterhalten werden kann. 71,8 Prozent des in der Sommersaison eingespeisten Volumens an Gas seien laut Gazprom in Europa inzwischen verbraucht worden. Am 22. Januar hätten die unterirdischen Gas-Reserven in Europa 1,85 Milliarden Kubikmeter unter dem zu diesen Jahreszeitpunkt festgestellten historischen Tief gelegen.

Auch über die Ukraine berichtet Gazprom aktuell – wenn da mal kein Zusammenhang zur derzeitigen geopolitischen Lage besteht? Die unterirdischen Gasspeicher in der Ukraine zeigten laut Gazprom vorgestern ein Rekordtief mit 44,6 Prozent weniger Füllmenge als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Interessant auch die Frage: Wenn, wie es seit Wochen berichtet wird, wenig bis gar kein Gas mehr durch die Pipelines von Russland nach Europa gesendet wird – wo bleibt es dann? Ab in die Lagertanks in Russland? Offenbar geht es gen Osten. So meldet Gazprom im selben Tweet auch noch, dass man am 18. Januar ein Rekordhoch gesehen habe bei den täglichen Gas-Lieferungen Richtung China. Da steckt eine ganze Menge Geopolitik in nur einem einzigen Tweet.



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59 Kommentare

  1. Wo bleiben denn die Kommentar-Tsunamis der üblichen Putin-Vasallen?
    de.rt.com/ > Strg-A > Strg-C > Strg-V

    1. @Felix, ich vermisse dagegen eher die Kommentare der Long-only-Fraktion (@Roland) – wenn es morgen dann +1% nach oben geht sind sie wieder da und sagen: hab ich doch immer gesagt: kauft den Dip!
      Rooollland, wo bist du??

      1. @Markus Fugmann

        😂🤣😅

        Wahre Worte, genau das zu schreiben, juckt mich schon seit Anfang Januar in den Fingern. Denn mindestens seitdem herrscht verdächtiges Schweigen im Strong-Long-Walde.

  2. Das Narrativ, das in Deutschland verbreitet ist/wird, lautet:
    Die Russen liefern kein Gas mehr.
    Das ist richtig, aber nur die halbe Wahrheit.
    Die ganze Wahrheit lautet: Die Russen liefern kein Gas mehr, weil von den Betreibern der deutschen Gasspeicher kein Gas bestellt wurde.
    Und das Gas über N2 will man nicht haben.
    Ich möchte wetten, wenn eine Umfrage gestartet wird, dann sagen über 90 % der Deutschen: Die Russen (allen voran Putin) will uns erpressen, und liefert das bestellte Gas nicht.
    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, ein ehemaliger Korrespondent der damals noch sowjetischen Nachrichtenagentur Tass, seit den 1990ern Analyst des Öl- und Gasmarktes in den ehemaligen Sowjetrepubliken, ist da etwas anderer Meinung. Den Russen scheint es etwas zu schnell zu gehen mit der Energiewende in Europa, aber lies selbst:
      https://taz.de/Energieexperte-ueber-Gas-aus-Russland/!5807454/
      https://www.dw.com/de/l%C3%A4sst-putin-den-eu-gasmarkt-gezielt-austrocknen/a-59505598
      https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Interview-Russischer-Regierungskritiker-Putin-setzt-Gazprom-als-politisches-Instrument-ein-id60900676.html

      1. Hallo Felix, vielleicht habe ich es auch überlesen.
        Aber konkret: Welche der deutschen Gesellschaften, die für die deutschen Gas-Speicher in Deutschland verantwortlich sind (also Gas kaufen und auch verkaufen) hat in Russland Gas bestellt?

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Gasprom – die in Deutschland große Gasspreicher betreiben – jedenfalls nicht…

          1. Alle Betreiber deutscher Gasspeicher haben in Russland kein Gas bestellt.
            Und welcher Lieferanten liefert Waren in Millionenhöhe, wenn sie nicht bestellt sind?
            Weiß die deutsche Regierung das nicht, oder wollen sie nur gegen Russland mit plumpen Lügen Stimmung machen?
            Dazu gehören aber immer zwei Seiten, einmal die Lügner die den Blödsinn erzählen, und dann die Dummen, die das glauben.
            Mittlerweile ist das Erdgas aus der Leitung in Deutschland um ein vielfaches teurer, als Gas aus der Flasche in Spanien. Aber die Spanier haben ja auch bei den Moslems in Algerien rechtzeitig Gas bestellt, und erhalten es auch.
            Zusätzlich hat Spanien auch (im Gegensatz zu Deutschland) Terminals gebaut, wo die Flüssiggastanker anlegen können. In Deutschland haben die Grünen das verhindert. Nicht ein Terminal.
            Was habt Ihr Euch nur mit dieser Regierung angetan?

            Viele Grüße aus Andalusien
            Helmut

        2. @Helmut, soweit ich das verstanden habe, gibt es langfristige Verträge mit Preisbindung, wobei das jährliche Liefervolumen in einem Korridor mit Höchst- und Mindestmengen festgelegt wird. Und zwar nicht alleine mit Deutschland, sondern mit großen Teilen Europas, dem dadurch laut Gazprom „eine zuverlässige und reibungslose Gasversorgung über längere Zeitabschnitte garantiert“ werden soll. Mitte Dezember noch sagte Putin: „Diejenigen, die mit uns in Europa langfristige Verträge abgeschlossen haben, können sich jetzt nur noch die Hände reiben und sich freuen – sonst müssten sie 650 Dollar (577 Euro) zahlen. Aber Gazprom verkauft Gas an Deutschland für 220 Dollar (etwa 195 Euro).“ Also, lieber Helmut, warum sollte man kein Gas bestellen, wenn man es zum langfristig günstigen „Fixpreis“ weit unter Börsenpreis erhalten kann? Sie sollten nicht jedes Wort glauben, dass vom Kreml an die Öffentlichkeit dringt. Das war selten eine gute Idee!

          Zum selben Zeitpunkt wies Putin angeblich Gazprom an, mehr Gas in die eigenen europäischen Speicher zu liefern. Gazprom kontrolliert fast ein Drittel der Gasspeicher in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Angekommen ist von diesem Gas noch nicht allzu viel. Im Gegenteil haben sich die deutschen Reservoirs der Gazprom-Tochter Astora seit dem Stichtag sogar weiter geleert. Es wurde also sehr wohl Gas nachgefragt und bestellt. Doch Gazprom liefert nur am unteren Ende des Mengenkorridores, hart an der Grenze zu den Lieferverpflichtungen. Man erklärte sogar, dass man den Handel auf dem Spotmarkt im vierten Quartal dieses Jahres und das ganze kommende Jahr einstellen wird. Wenn sie sich marktrational verhalten würden, würden sie die Gaslieferungen nach Europa auch durch die Pipelines, die durch Belarus und die Ukraine führen, verstärken.

          Tun sie aber nicht, aus rein geopolitischen Gründen. Russland reagierte auf die frühere Erdgaskrise 2009 mit der Ukraine mit dem erklärten Ziel, die Ukraine als Transitland auszuschalten. Da einige der östlichen Mitgliedsstaaten der EU in ihrer Erdgasversorgung vollständig von Russland abhängen, führte der Lieferausfall in 2009 zu akuten Problemen. Die EU reagierte darauf, indem sie die von Ost nach West verlaufenden Erdgaspipelines so aufrüstete, dass die Fließrichtung umgekehrt werden kann. Dementsprechend kann bei einem erneuten Lieferausfall Erdgas von Deutschland oder Österreich nach Osten geliefert werden. Auch schon im Winter 2014/2015, also kurz nach dem völkerrechtswidrigen russischen Überfall auf Krim und Ostukraine, drosselte Gazprom die Gaslieferungen nach Europa um 50 Prozent, weil die Europäer damit angefangen hatten, Gas an die Ukraine zu liefern. Ende 2021 wurde kein Gas über die Jamal-Pipeline nach Polen geliefert, weshalb dieses von Deutschland aus zurückfließen musste.

          Russland hat signalisiert, durch Nord Stream 2 könne der Engpass schnell aus der Welt sein. Allerdings sind die Transportkapazitäten durch die Ukraine und Polen nicht einmal annähernd ausgelastet, sie liegen rund die Hälfte unter dem Machbaren. Was sind also die Gründe? Natürlich Schwächung der Ukraine, strategischer Druck auf die osteuropäischen Mitgliedsstaaten, Torpedieren und Verzögern des Europäischen Green Deals. Putin will auch deshalb die neue NS2-Pipeline so schnell wie möglich ans Netz bringen, um die ambitionierten CO2-Ziele in Westeuropa zu verzögern. Nur mit langfristigen Gasverträgen bis weit in die 2040er Jahre kann Putin Russlands Anteile auf dem Weltenergiemarkt vorerst sichern.

          Statt also die Ausreden aus dem Kreml ungeprüft und fast schon unterwürfig zu wiederholen, sollten Sie die offensichtlichen Motive und Gründe an den eigenen fünf Fingern abzählen und anfangen, selber zu denken, wie man heute wohl sagen würde. Bis dahin würde ich mich sehr freuen, wenn Sie vertrauenswürdige Quellen nennen könnten, die getätigte Bestellungen und tatsächliche Lieferungen nachvollziehbar darstellen. Also keine hohlen Phrasen von Putin oder Gazprom.

          P.S. Warum fixieren Sie sich eigentlich so auf die Speicher? Bei einer zuverlässigen Lieferung über Pipelines wären sie weiterhin Backup und Puffer mit Ausgleichsfunktion für kurze Phasen mit erhöhtem Gasverbrauch, und gar nicht so sehr Fokus aufgeregter Diskussionen.

          1. @leftutti – ich liebe deine kenntnisreichen und detaillierten Kommentare – da bleibt selbst einem Helmut die Spucke weg… ;-)

          2. @Lausi, Kenntnisreichtum und Details sind leider schon lange nicht mehr angesagt. So viel zu lesen, noch mehr zu verstehen, Aussagen überprüfen, eigene Recherchen anstrengen, puuhhh, das ist echt viel verlangt. Dem Helmut bleibt eigentlich immer die Spucke weg, wenn er auf seinen drei alternativen Lieblings-Kanälen gerade keinen passenden Artikel findet. Dann geht es umso mehr und wütender ab bei Impfthemen oder Deutschland-ist-Scheiße-wegen-der-Grünen.
            Und wenn gar nichts mehr überzeugt, Andalusien hat wenigstens LNG-Terminals und Verträge mit Moslems aus Algerien.

            Wenn ihm doch endlich mal die Spucke für ein, zwei Tage wegbleiben würde… 🙄

          3. Die Thematik scheint sehr kompliziert, wenn man sich solcher exorbitanten Wortfluten bedienen muss. Zwei Fragen zeigen allerdings die inhaltslose Fiktion dieses Beitrags auf:

            Woher soll das Gas gekommen sein das nach Osten geleitet wurde?

            Wieso wird Nordstream2 von deutscher Seite blockiert?

          4. @Bernd, die Thematik ist kompliziert, sie scheint es nicht nur zu sein. Es gibt kaum nachprüfbare Fakten und Zahlen, nur Dementi hier und Behauptungen da, hauptsächlich von russischer Seite. Und was Sie angeht: Zwei offene Fragen in den Raum zu stellen, ohne die auch zu beantworten, zeigt gar nichts auf. Dazu müssen Sie schon selbst Thesen formulieren statt dummes, inhaltsleeres Zeug zu verbreiten.

            Aber dennoch werde ich gerne versuchen, Ihre Fragen zu beantworten, wenn auch wieder in exorbitanten Wortfluten und hoffentlich dieses Mal nicht wieder als inhaltslose Fiktion.

            Der in Kassel ansässige Pipelinebetreiber Gascade bezieht russisches Gas und transportiert dieses innerhalb Deutschlands. Er betreibt auch die Verdichterstation Mallnow nahe der deutsch-polnischen Grenze. Das Unternehmen gehört einem Joint Venture aus dem russischen Gasriesen Gazprom mit dem deutschen Öl- und Gasunternehmen Wintershall DEA an. Letzteres wiederum ist im Besitz des deutschen Chemiekonzerns BASF und des russischen Unternehmens LetterOne. BASF hat strategisch wichtige deutsche Gasspeicher aus Profitgier gegen Anteile an Erdgasfeldern den Russen in die Hände gespielt. Sehr viel Russland unter dem Fähnchen deutscher Unternehmen, wie ich finde.

            Warum erwähne ich das jetzt? Weil Gascade selbst bestätigt hat, dass Gas über Mallnow in Richtung Osten abgezogen wird. Da die Verdichterstation in der Nähe eines wichtigen Gasknotenpunktes liegt, kann das Gas also von allen möglichen deutschen Pipelines in russischer Hand abgesaugt werden: EUGAL, STEGAL, JAGAL, MIDAL, von der Ostsee bis nach Tschechien oder aus den Speichern Nordwestdeutschlands. Suchen Sie es sich aus.
            https://www.entsog.eu/sites/default/files/2018-09/ENTSOG_CAP_2017_A0_1189x841_FULL_064.pdf
            https://www.gascade.de/fileadmin/downloads/GASCADE_Gasfernleitungsnetz_Ein-Ausspeisepkt_191211.pdf
            https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Bilder/Energie/gas-fernleitungsnetz-im-ueberblick-stand-feb-2016.jpg?__blob=normal&v=2&size=834w

            Üblicherweise verkauft Gazprom das Gas nicht direkt an Polen, sondern an deutsche Händler, die das Gas wiederum an polnische Endkunden oder Industrieunternehmen liefern. Das Gas wird dabei virtuell verbucht. Weil so ein bisschen Gas schon in Polen abfließt, gelangt weniger russisches Gas direkt nach Deutschland. Dieser virtuelle Gasfluss funktioniert aber nur, wenn es auch einen tatsächlichen Gasfluss gibt – und den gibt es jetzt nicht mehr. Das bedeutet, dass Polen jetzt teilweise über Deutschland mitversorgt werden muss.
            Zitat aus einem sehr interessanten Artikel, den ich Ihnen wärmstens empfehlen kann:
            https://www.capital.de/wirtschaft-politik/jamal-pipeline-was-der-lieferstopp-fuer-europas-gasversorgung-bedeutet

            Die zweite Frage ist leichter und wesentlich schneller zu beantworten.
            Nach deutschem Recht muss der Betreiber einer Pipeline einen Firmensitz in Deutschland haben. Das ist nötig, damit die Bundesnetzagentur ihn überhaupt kontrollieren und Auflagen machen darf. Nach europäischem Recht dürfen Pipeline-Betreiber und Gaslieferant nicht dasselbe Unternehmen sein.

            Da stellt sich doch eher die Frage: Warum hat die Nord Stream 2 AG aus dem Schweizer Steuerflüchtlings-Paradies Zug, dem Kanton mit der größten Briefkastendichte für Drogenhändler, Geldwäscher und Scheinfirmen, nicht schon längst, am besten vor der Fertigstellung von NS2, eine entsprechende Firma gegründet? Kennt man dort das deutsche und europäische Recht nicht? Frei nach Elon’s Motto: Erst bau‘ ma mal, dann seh‘ ma schon…

  3. Beim letzten Roland Beitrag hat es mich gejuckt zu schreiben, es sei Zeit zu shorten ,weil er als grösster Konterindikator unbestritten ist.Ich liess es sein,weil es für mich Zeitverschwendung bedeutete.Short bin ich zwar aber leider wegen den immer provozierten Short- Squeezes nur mit kleinen Volumen. Mindesten hat es gedreht und in letzter Zeit waren die Dipper die Deppen.

  4. Da haben doch tatsächlich die Chinesen (diese Schlingel) jede Menge Gas aus Russland erhalten. Sogar 30 % mehr als vereinbart. Naja, die Chinesen haben ja auch Liefervertäge über 30 Jahre abgeschlossen. Deutschland will keine Lieferverträge über N2, und auch nicht über die Leitungen, über die sie kurzfristig bestellen könnten, wollen sie auch nicht bestellen.
    Dafür haben die Grünen aber dafür gesorgt, dass Deutschland kein einziges Terminal hat, wo Gastanker anlegen können.

    Russlands Gaslieferungen nach China steigen auf Rekordhoch l KBS WORLD
    http://world.kbs.co.kr/service/contents_view.htm?lang=g&menu_cate=world&id=&board_seq=416471

    Kein Witz.
    Habeck weiß nicht wie importierter Strom erzeugt wird – Blackout News
    https://blackout-news.de/aktuelles/habeck-weiss-nicht-wie-importierter-strom-erzeugt-wird/

    Da soll er mal seine Außenministerin fragen, die will doch den Strom im Kreis laufen lassen, bis er benötigt wird.
    Mein Gott, wie soll das weitergehen?
    Da bleibt doch nur noch, als Ablenkung, Stimmung gegen Russland zu machen.
    Und wer nach einem Hund werfen will, der findet einen Stein.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. So wie es aussieht haben sich die EU Klimaschlafwandler zu schnelle Hoffnungen auf die sauberen Energien gemacht und darum keine Langfristverträge abgeschlossen und sich somit auf die spekulativen Spotmärkte verlassen.Das ist äusserst naiv und passt zu den Profipolitikern, für die Wirtschaft ein Fremdwort ist. Es gibt Länder mit Milizpolitkern, die beruflich als KMU oder Bauer täglich Wirtschaft erleben und Politik nebenberuflich machen.In einem solchen Land wird gerade die Energieversorgung als sehr wichtiges Element ernsthaft diskutiert, währenddessen EU- Ideologen daran sind den Grundstein der Wirtschaft auf Spotmärkten zu verspekulieren.

      1. Hallo Gaspromi, es wird in einer Kathastrophe enden.

        Von Geothermiekraftwerken träumen auch nur die Grünen.
        Wovon träumen die Grünen nicht?
        Eben von Allem, von dem wir nicht die bittere Erfahrung machen mussten, dass es falsch war. Und wenn sie es dann doch begriffen haben, dann suchen sie Schuldige.

        Geothermiekraftwerk stößt mehr CO2 aus als Kohlekraftwerk – Blackout News

        https://blackout-news.de/aktuelles/geothermiekraftwerk-stoesst-mehr-co2-aus-als-kohlekraftwerk/

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut, auch das ist wieder Demagogie, basierend auf kleinen Teilwahrheiten aus der Türkei. Mit Deutschland und den Plänen der Grünen hat das nichts zu tun. Denn am Ende Ihres verlinkten Artikels heißt es:
          CO2-Ausstoß hängt vom Gestein des Standorts ab
          Das freigesetzte CO2 hängt in erster Linie von der Beschaffenheit des Gesteins im Untergrund ab. Die heißen Felsschichten in der Türkei und Italien enthalten besonders viele Kohlenstoffeinlagerungen, was dann den CO2-Anteil im Wassers erhöht. Geothermiekraftwerke in Island stoßen dagegen deutlich weniger CO2 aus.

          Ausstoß könnte durch geschlossenen Kreislauf vermieden werden
          Der CO2-Ausstoß könnte grundsätzlich vermieden werden. Dafür müssten die Kraftwerke statt mit einem offenen mit einem geschlossenen Kreislauf arbeiten. Dann könnte man das CO2 mit dem Wasser wieder zurück unter die Erde verpressen. In Deutschland sind geschlossene Kreisläufe bei der Geothermie üblich.

          In Traunreut gibt es sogar schon eine Anlage, die zusätzliches CO2 in den Untergrund bringt, um den hohen Druck unverändert aufrecht zu erhalten und einen noch längeren Betrieb zu gewährleisten. Im Oberrheingraben befindet sich zudem das größte Lithium-Vorkommen Europas, welches sehr umweltfreundlich und wirtschaftlich als „Nebenprodukt“ der Geothermie gefördert werden könnte. Das ist fantastisch und sollte nicht schon wieder im Vorfeld kaputt gelogen werden.

          https://www.tiefegeothermie.de/top-themen/co2-vom-problem-zur-ressource
          https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/lithium-elektroauto-akkus-deutschland-oberrheingraben/
          https://www.dw.com/de/lithium-aus-deutschland-der-verborgene-schatz-im-oberrheingraben/a-54212279

          1. So ist es in Spanien
            Wir beziehen unseren Strom in Spanien von Endesa, zu den üblichen 3 Tages/Nachttarifen.
            Man kann sich bei Endesa wählen, ob man einmal im Monat der ganzen Tag kostenlos Strom beziehen möchte, oder 2 Stunden am Tag, oder einmal im Jahr einen Monat kostenlosen Strom.
            Wir haben uns zu 2 Stunden kostenlosen Strom am Tag entschlossen, und zwar von 11 Uhr bis 13 Uhr. Erst einmal können wir dann unser Mittagessen in der Zeit kochen, Wäsche waschen, Brot backen, im Hochsommer schon mal die Schlafräume kühlen, oder, oder.
            Ohne diese 2 Stunden kostenlosen Strom kommen wir auf einen Preis von 21 Cent/KW, und bei Ausnutzung der 2 Stunden auf etwa 13 Cent pro KW. Das verschiebt sich natürlich, wenn eine oder zwei Ferienwohnungen belegt sind wieder in Richtung 20 Cent.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. @Helmut, wir beziehen unseren Strom vom eigenen Dach, aus dem Stromspeicher oder vom Bürgerwindrad.
            Hier können wir wählen, ob man 30 mal im Monat Tag und Nacht kostenlos Strom beziehen möchte, oder 24 Stunden am Tag, oder 12 mal im Jahr einen ganzen Monat kostenlosen Strom.
            Wenn die Sonne besonders schön scheint oder der Wind normal weht, laden wir auch gleich noch kostenlos unser Auto auf.
            Und weil das nur drei oder viermal pro Monat nötig ist, fahren wir auch noch das ganze Jahr kostenlos mit dem Auto rum. Außer vielleicht vier, fünf Mal im Jahr, wenn’s mal eine etwas längere Reise wird.
            Und bald können wir das Auto auch als zweiten Stromspeicher nutzen, so wie du dein Dieselaggregat. Macht halt nicht so schöne Geräusche und riecht auch nicht so frisch, funktioniert aber genauso gut.
            Und dann ist es auch egal, wenn einmal für eine Woche der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Das ist allerdings bisher noch nie passiert.

  5. Habeck-Ministerium stoppt KfW-Programm für den Hausbau – Söder schlägt Alarm | Politik

    Ja, das sind die nicht durchdachten Hauruckmethoden der Grünen, wie z. B. auch die Mietenbremse in Berlin.
    Ich denke, wenn die Grünen mit Deutschland fertig sind, dann waren die Hartz IV Gesetze und der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Juguslawiwen nur ein leichter Windzug.
    Ganz besonders in Richtung der Energieversorgung von Deutschland.

    https://www.merkur.de/politik/robert-habeck-kfw-hausbau-foerderung-fuer-effiziente-gebaeude-beg-klimaschutz-markus-soeder-csu-grune-91257069.html

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Genau @Helmut!
      Und jetzt bereitet man schon wieder einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg vor, indem man Helme an die Ukraine verschenkt. Die lassen sich dann mit Sprengstoff füllen und mit großen Katapulten auf die russischen Friedenstruppen schleudern. Also diese Grünen!

  6. Hallo Felix,
    ja klar, wenn die Anlage vom Hersteller verschenkt wurde, dann geht das natürlich alles umsonst.

  7. Hallo Felix.
    Als wir 2000 in Spanien gebaut haben, wollten wir auch erst eine Solaranlage mit zwei kleinen Windrädern aufbauen.
    Die Anlage hätte 38.000 Euro gekostet. Aber wir hätten hier auf dem Land keinen Einspeisepunkt bekommen. Daher haben wir den Betrag auch in Gold investiert, und daraus sind bis heute etwa 200.000 Euro geworden. Da bezahle ich doch lieber die etwa 100 Euro Stromrechnung im Monat.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  8. @ Helmut

    Hier ist noch mal der andere Felix. Ich wollte mich kurz für die interessanten Einblicke bedanken.

    Was die vielen Grünen hier betrifft: Ihr lebt von Menschen, die hart arbeiten müssen und das ist Euch noch nicht einmal klar. Die meisten Solar- und Windanlagen in Deutschland gibt es nur, weil andere dafür zahlen mussten. Aber das sind ja auch alles Asoziale die normale Eier kaufen, nicht wahr?

    Ich bin dafür, dass wir alle Subventionen mal hübsch streichen und ein öffentliches Register zeigt, was wer geschenkt bekommen hat.

    1. Und ich dachte immer, warum schreibt der Felix einmal sehr sachlich und dann wieder so durchgeknallt.
      Jetzt weiß ich es.
      Ja, in der Tat, man kann besser sein Geld nicht in die Energiewende stecken. Ich kann auch meinen alten Diesel noch 10 Jahre weiterfahren, denn wir fahren höchstens 6.000 km im Jahr, und da kann ich mit einem Elektroauto nur Geld verbrennen und die Umwelt mehr belasten.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. @ Helmut

        Und für die Umwelt ist es auch besser, denn der größte Schaden entsteht beim Bau eines neuen Autos. Ich fahre meinen Wagen jetzt 22 Jahre und habe noch nicht vor, mich zu trennen. (Wer das anders macht: völlig in Ordnung. Freiheit ist der höchste Wert. Aus der Freiheit entspringt die Würde des Menschen.)

        Ganz grundsätzlich ist es so, dass das, was weniger kostet, auch die Umwelt weniger belastet.

        1. Hallo Felix,
          wenn ich so die Grünen mir im Bundestag anschaue, dann würde ich als Ausbilder sagen: Technisches Verständnis erste Wochen des ersten Ausbildungsjahr.
          Denn da lernt man schon, dass es unmöglich ist, Energie zu erneuern, weil eben Energie nie verloren geht. Wenn man den Grünen sagt, dass die doppelt verglasten Fenster etwa 50 % weniger Wärmeverlust haben, dann meinen sie, sie könnten damit mehr als 5% Heizungskosten einsparen. Erneuern noch intakte Fenster, und merken dann in den nächsten Jahren erst, dass die Investition sich nie rechnet.
          Wenn man ihnen sagt, dass ein Kohlekraftwerk mehr Radioaktivität erzeugt, als ein Kernkraftwerk im Normalbetrieb, dann glauben sie es zwar nicht, aber nicken.
          Und hundert Seiten weiter.

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          1. Hallo großer Ausbilder! Gemeint sind auch nicht Energien an sich, sondern Energiequellen bzw. Energieträger.
            Fossile Energieträger gehören nicht zu den sog. Erneuerbaren Energien, weil sie nach ihrer Verbrennung nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie regenerieren sich nicht, sie sind entwertet, wir sagen dazu auch „verbraucht“. Das tun nicht nur die Grünen. Aus Energie wird Anergie, für immer verloren für zukünftige Generationen oder andere Zwecke.

            Die Grünen wollen auch keine Isolierglasfenster gegen Dreifachverglasung austauschen, weil sie wissen, dass das keinen Sinn macht, wenn nicht die restlichen Wände wärmetechnisch dazu passen. Dass du allerdings für den Erhalt von 50 und mehr Jahre alter Einfachverglasung oder Doppelkastenfenstern plädierst und dann auch noch behauptest, das koste nur 5%, ist infantil. Hoffentlich darfst du auf dem Sektor nicht ausbilden.

            Und das mit der Radioaktivität wissen die Grünen auch sehr gut. Ein Grund mehr, die Dreckschleudern schnellstmöglich abzuschalten.

          2. @ Helmut

            Ist doch schön, dass wir hier den grünbewegten Felix haben, der alle Ihre Aussagen so schön unterstreicht, oder? Ich verstehe ihn übrigens gut. Ich war mit 14 auch so verbissen und verleitet.

            Vielleicht sollten Sie ihm noch mal erklären, wie das mit der Radioaktivität eigentlich gemeint war.

            Ausbildung: Ich mache das jetzt 36 Jahre nebenbei. Meine Schüler haben regelmäßig die besten Prüfungsergebnisse erzielt und meine Auszubildenden, die ich einzeln ausgebildet habe, sind allesamt überdurchschnittlich erfolgreich geworden. Die Bibel sagt dazu, dass man sie an ihren Früchten erkennen soll.

            Was hat den der Grüne Felix vorzuweisen?

          3. @Helmut, die 5% Heizkostenersparnis sind aber jährlich und wurden berechnet, als Heizen noch 30% günstiger war, als heute. Also amortisiert sich die Investition nach etwa 15 Jahren, noch weiter steigende Energiepreise nicht eingerechnet. Von den enormen Folgekosten für das Klima einmal ganz abgesehen. Aber Eisblumen im Wohnraum sind auch was Schönes und bergen eine gewisse Romantik 🥶

          4. Oh ohhh! Hat sich da jemand verplappert? Helmut Ausbilder? Felix Ausbilder? Ausbilder Helmut angesprochen, Ausbilder Felix antwortet, beide um die 70 Jahre alt, beide fahren uralte Autos. Zufall vielleicht, oder Seelenverwandtschaft? Wer weiß das schon, gell Helix 😏😅

          5. Carsten, der Gedanke ist mir auch schon mehrmals in den Sinn gekommen.
            Beide Ausbilder in mehreren Berufszweigen, beide etwa gleich alt, beide fahren alte Diesel, beide haben identische Ansichten zu Grünen, erneuerbaren Energien und zur Covid-Impfung. Beider ergänzen sich perfekt in wechselseitigem Dialog. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei solche Seelenverwandten genau hier auf FMW treffen? 1:100.000.000
            Zumal er sich ja selbst als „Two-in one“ beschreibt, Dr. Felix und Mr. Helm, ist die Bezeichnung Helix perfekt.

    2. @Durchgeknaller Felix, hier ist nochmal der sachliche Felix.
      Also ich für meinen Teil lebe auch von harter Arbeit und nicht von Solar- und Windanlagen. Durch harte Arbeit habe ich auch die nicht subventionierte PV-Anlage bezahlt, den Strom verbrauchen wir selber, ohne Subventionen.

      Es ist eine ziemlich durchgeknallte Idee, alle Subventionen zu streichen und ein öffentlich zugängliches Pranger-Register anzulegen. Man stelle sich vor, eine Hass-Liste aller Hartz-4-Empfänger, Pensionäre, aller Kurzarbeiter, aller Pendler, aller Nutznieser vom Diesel-Privileg; jeder, der schon einmal geflogen ist, jeder, der irgendwie von den 37 Milliarden jährlicher Subventionen für fossile Energieträger profitiert hat, alle Häuslebauer mit KfW55-Standardhaus, die Stahlindustrie, Landwirte, Profiteure von „billigem“ Strom aus der Kernenergie plus Folgekosten, Hoteliers uvm.

      1. @ Felix

        Zunächst: Sie wählen die Anrede und wieder schaden Sie sich nur selbst. Bleiben Sie doch einfach ein bißchen höflich, das schadet niemand.

        Nun zum Inhalt: Eine PV-Anlage komplett selbst finanzieren geht in Deutschland nur abgekoppelt vom Netz. Ansonsten ist man in der Regulierung und ist subventioniert. Eine solche alleinstehende Anlage macht aber im normalen Anwendungsfall keinen Sinn. Sie wollen wahrscheinlich ausdrücken, dass Sie allen selbst erzeugten Strom auch selbst verbraucht haben, anstatt ihn teuer ins Netz zu geben und billigen Kohlestrom zu verbrauchen? Das wäre ehrbar, aber Sie hätten viel Geld verschenkt und irrelevant ist es auch. Irrelevant, weil es natürlich „alle“ anders gemacht haben. Deswegen ist der Strom ja auch so teuer geworden.

        Den „Pranger“ haben wir an vielen Stellen. ich will ihn für die Subventionierten. Jetzt gerade. Im übrigen: Hartzer empfangen keine Subventionen, sondern Almosen und sie und die Höhe ihrer Zuwendungen sind bekannt. Nix „Pranger“. Pensionäre haben ein Leben lang gedient und erhalten dafür eine Entschädigung bis zum Lebensende. Auch alles bekannt, wer und wie hoch. Nix „Pranger“. Kurzarbeit ist ebenfalls eine spezielle Regelung, aber auch keine Subvention. Pendler: Hallo! Ist jemand zu Hause? Das ist nur eine zu geringe pauschale Anerkennung der Werbungskosten. Wer in Deutschland einer steuerpflichtigen Arbeit nachgeht, soll nur das versteuern, was übrig bleibt, nachdem alle seine Aufwendungen abgezogen worden sind. Der Weg zur Arbeit ist so ein Kostenfaktor. Das ist völlig eindeutig. Nur weil der Weg zur Arbeit oft mit dem Auto durchgeführt wird und viele Grüne das Auto hassen, gibt es diese völlig falsche Idee das als Subvention aufzufassen. Im Gegenteil: jeder Autofahrer subventioniert alle anderen. Diesel – Privileg: die Wortwahl ist ein Witz. Aber hier kann man sich natürlich über das Für und Wider unterhalten.
        Häuser: Lass die Leute bauen, wie sie wollen, nur nach den sinnvollen Regeln der Baukunst und angepaßt an Örtlichkeit, dann braucht es auch keine Subventionen. Und was die Subventionen an die Industrie insgesamt betrifft: streichen und transparent machen ist richtig. Was ohne Subvention nicht geht, kaufen wir ein oder lassen es bleiben. Eine Ausnahme kann eine neue Technologie sein, die der Staat für sich einkauft, weil er sich Vorteile davon verspricht. Das funktioniert ganz gut, wenn die Zuständigen im Staat etwas in der Birne haben. Von Herrn Siemens haben die damals z.B. viel gekauft, was heute niemand missen möchte.

        1. @Felix, ich möchte nur einmal anmerken, dass diese Anrede wortwörtlich so von Ihrem Kumpel und Oldtimer-Fan Helmut stammt. Mit Autos aus dem letzten Jahrtausend das Klima retten, eine interessante Idee übrigens.

          PV-Anlagen erzeugen inzwischen günstiger Strom als selbst die hoch subventionierten KKWs. Der Arbeitspreis für Strom ist seit 1 Jahr um etwa 10 auf rund 33 Cent/kWh gestiegen, während die „teure“ Einspeisevergütung um 1 auf durchschnittlich nunmehr 6 Cent, über alle Anlagengrößen gemittelt, gefallen ist. Seltsam, oder? Das kann die Verteuerung also nicht im Ansatz erklären. Eigentlich müsste der Strompreis doch gefallen sein. 2017 lag die Vergütung bei durchschnittlich 11 Cent. Solarstrom kann also schon längst mit anderen Erzeugungsformen konkurrieren und macht gar nichts teurer. Einem Stromanbieter, neutralen Netzbetreiber oder der Strombörse könnte es grundsätzlich egal sein, woher der eingekaufte oder gehandelte Strom kommt, solange er das gleiche oder sogar weniger kostet.

          Es ist auch wenig hilfreich, Subventionen einen anderen Namen zu geben und dann zu sagen, das seien keine Subventionen. Könnte man auch mit der Einspeisevergütung so machen. Muss man sogar, seit die Gestehungskosten auf gleichem oder niedrigerem Niveau sind, als die anderer Energiequellen. Der Netzbetreiber gibt die ihm dadurch entstehenden „Kosten“ jedoch an den Endkunden über die EEG-Umlage weiter, obwohl es keine Kosten, sondern günstigere Bezugssquellen sind. Aber man will den eigenen Fossilpark so lange wie möglich am Laufen halten und muss daher Stimmung gegen günstige und saubere Energie machen. Wären die Netzbetreiber nicht gleichzeitig auch die Kraftwerksbetreiber mit Interessenkonflikt und Eigeninteresse, sähe die Sache ganz anders aus. So verteuert man einfach willkürlich und wieder jede Logik die Strompreise und schiebt alles auf die bösen Erneuerbaren.

          Das ist aus ökonomischer Sicht zwar nachvollziehbar, geht es doch um die Existenz des eigenen, völlig veralteten zentralisierten Energiesystems und die bundesweite Aufteilung eines ganzen Landes in die Großen Vier Oligopolisten. Zum Wohle des Volkes und im Sinne einer freien Marktwirtschaft ist es sicher nicht.

          1. Also sachlich. Nähern wir uns der Sache an.

            Es ist nicht alles eine Subvention, wie Sie es sehen. Pensionen sind eine erworbene Gegenleistung. Sozialleistungen entspringen Gesetzen, die das Sozialstaatsgebot unserer Verfassung umsetzen. Werbungskosten sind steuermindernde Kosten eines Arbeitnehmers. Usw. Ihre Solarförderung ist dagegen eine glasklare Subvention.

            Solaranlagen erreichen heute etwa einen Erntefaktor von 1,5. D.h. sie werfen über ihre Betriebszeit nur 50% mehr Energie ab, als man für ihre Herstellung und Installation investieren muss. Hart gesagt: ohne schmutziges Öl und billige Kohle könnten wir gar keine Solaranlagen aufstellen. Es hilft dem Planten Null, wenn die Chinesen für das Anfertigen der Solaranlagen entsprechende Mengen Kohle verbrennen müssen. Am besten noch in veralteten Werken. Aber gerade Solar finde ich dennoch sinnvoll – besonders wo die Sonne scheint. Und natürlich dranbleiben. Die Technik läßt sich sicher weiter verbessern. Aber so etwas muss sich schon zu Beginn weitgehend selbst finanzieren und inzwischen müßte man das vollständig dem Markt überlassen können. Geht das nicht, ist das ein Zeichen, dass es leider eine Sackgasse ist.

            Desweiteren müssen wir bedenken, dass wir mit der insgesamt vorhandenen Technik ein System zur Versorgung unseres Landes mit Strom haben, bei dem der Strom immer in dem Moment produziert werden muss, in dem er gebraucht wird. Das ändern auch die geplanten Trassen nicht. Solarstrom, ebenso wie die anderen Erneuerbaren, kann das nicht leisten. (An dem Wort „erneuerbar“ will ich mich nicht abarbeiten, aber ich halte es schon für eine Art Framing – man könnte die fossilen Brennstoffe ja auch als quasi Planetenmüll ansehen, der einer energetischen Verwertung zugeführt wird, wodurch die Erde gereinigt wird – Sie merken, dass ist Quatsch und es ist geeignet, etwas zu triggern.)

            Jedenfalls müssen wir praktisch den gesamten Stromanteil der Erneuerbaren immer anderweitig parat haben, um einen Blackout zu vermeiden. Natürlich läßt sich die Stromwirtschaft das bezahlen, das geht auch gar nicht anders. Sie müssen u.a. selbst Strom aus Kohle und Atomkraft dazukaufen, Verträge aushandeln etc.. Das sind Kosten, die in Ihrer Rechnung natürlich nicht auftauchen, obwohl sie aber ursächlich Ihrem Solarstrom zuzurechnen sind. Das könnten wir uns alles sparen, wenn wir einfach unseren Strom selbst konventionell herstellen würden.

          2. @Helix52, Subventionen sind finanzielle staatliche Zuschüsse, die nicht an eine direkte Gegenleistung gebunden sind. Empfänger von Subventionen können Staaten, Unternehmen oder private Haushalte sein. Subventionen fließen direkt (z. B. Finanzhilfen) oder indirekt (z. B. Steuervergünstigungen). Diese offizielle Definition entspricht auch in etwa derjenigen in § 12 des deutschen Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes (StWG).

            Bei 7 meiner 12 aufgelisteten Subventionsfelder sind wir uns also ohnehin einig. Bei Pensionen, unter die übrigens auch Politiker nach lediglich zwei Legislaturperioden fallen, sehe ich keinerlei Gegenleistung. Einer unserer Nachbarn war Ingenieur bei der Deutschen Bahn. Er hat nie in die Rentenkasse oder Vergleichbares einbezahlt, bezieht aber jetzt eine fürstliche Pension. Dafür hat er nie eine Gegenleistung erbracht, im Gegensatz zu einem Ingenieur mit vergleichbarer Tätigkeit bei einer privaten Baufirma. Zu Steuervergünstigungen s.o.

            Aktuelle Berechnungen der TU Berlin oder des Fraunhofer Institutes ISE ergeben einen Erntefaktor zwischen 6 und 25, je nach Produktionsland, Produktionsweise, Modulart und Aufstellstandort. Aus welchen Quellen Sie Ihre 1,5 beziehen, verursacht mir schon im Vorfeld ein leichtes Grauen. Möchte man erneuerbare (mir fällt kein adäquater Begriff ein, ist Ihnen grüne oder saubere Energien lieber, welchen Begriff würden Sie gerne verwenden?) mit konventionellen Energieerzeugern vergleichen, müssten auch die eingesetzten Brennstoffe während der gesamten Betriebsdauer berücksichtigt werden, was leider nie der Fall ist. Wie auch, das würde eine frustrierende Gesamt-Energiebilanz nahe Null ergeben.

            Fossile Brennstoffe würde ich eher mit schmutzigem Geschirr vergleichen, das nach einmaligem Gebrauch in der Mülltonne landet, weil man zu faul zum Abspülen ist. Das trifft den Nagel ziemlich perfekt auf den Kopf. Der von Ihnen gewählte Vergleich ist hingegen Quatsch, da stimme ich zu 100% überein.

  9. Um Um Missverständnise zu vermeiden sollten sich diese beiden FELIXEN im Nicknamen unterscheiden.( z.B. echtgrün oder pseudogrün)
    Das mit den alten Autos ist ein gutes Beispiel der Verschwendung von Resourcen.Ich fahre auch wenig und auch seit Jahren mit 20 jährigen Autos, die ich davor rette ,dass sie in Afrika mit demontiertem Katalysator noch 10Jahre Schaden anrichten.Die heutigen Autos mit vollgestopfter Elektronik sind nach Ablauf der Garantie im Unterhalt zu teuer und werden kaum 15 Jahre alt.So hat mein Nachbar ein 10jähriges Auto wegen defekter Getriebe-Elektronik und hohen Reparaturkosten abgestossen.Dies wird auch bei den vielgelobten unterhaltsamen Stromern noch ausgeprägter sein.

    1. Hallo Diesel Fritz,
      ganz schlecht sind nun die Leute dran, die ein etwa 5 Jahre altes Elektroauto verkaufen wollen. Der Akku hatte sowieso schon wenig Kapazität, und auch noch einige Prozent altersbedingt verloren.
      Damals hat das Auto z. B. 35 Tsd Euro gekostet, und heute bekommt man dafür keine 15 Tsd. mehr.
      Denn mit der Subvention bekommst Du heute so ein baugleiches Auto (mit größerem Akku) für 20 Tsd.
      Und dann hat man ein neues Auto.
      Aber trotzdem schone ich die Umwelt mehr, wenn ich meinen Diesel weiterfahre.

      Viele Grüße aus Andalusien
      Helmut

    2. Lieber Diesel-Fritz,

      ich finde das ganz witzig. Es hat was von Dr. Felix Jeckyll und Mr. Felix Hyde. Mir ist es auch eigentlich egal, als was Sie mich dabei einordnen würden. Wer mich kennt, würde mich eher als „Two-in one“ beschreiben.
      Ich nehme beide Anreden in Kauf. Ich kann fünf formale berufsqualifizierende Abschlüsse auf Fachhochschulniveau und höher vorweisen. Über den Rest reden wir mal nicht.
      Ich überlasse dem anderen Felix die Wahl, ob er sich Mr. oder Dr. nennen willen.

      1. Genauso, wie jede Person eine persönliche Inflation spürt, spürt auch jede Person die Energiewende persönlich und kann auch nur persönlich dagegen etwas tun, oder auch nicht.
        Wir haben die für uns optimal erscheinenden Maßnahmen getroffen.
        Dazu gehört eben auch eine kleine Photovoltaikanlage von nur 4 Quadratmetern, die auch die Batterien aufläd, die uns hier auf dem Land (für die wichtigsten Gerätschaften) unterbrechungsfrei maximal 4 Tage mit Strom versorgt.
        Das ist zwar extrem unwirtschaftlich, aber eben Komfort. Alle ca. 8 Jahre müssen schon die Batterien erneuert werden.
        Die Warmwasserversorgung ist natürlich in Südspanien eine Pflicht.
        Gartenwasser und die Toiletten werden über unseren Tiefbrunnen versorgt.
        Wir heizen fasst ausschließlich mit Holz, und können dabei noch nebenbei das Essen kochen. Wir haben alleine für geschätzte 3 Jahre noch Holz ab Lager. Alles Holz von unserem eigenen Grundstück.
        Wir haben vor Jahren etwa 100 Obst, Oliven- und Mandelbäume neu gepflanzt und nun müssen die alten abgestorbenen Bäume weg.

        Heizen wir (selten) mit Strom, dann mit Klimaanlagen, die durch den Wärmepumpeneffekt aus 1 KW Strom, etwa 3,5 bis 4 KW Wärme erzeugen.
        Und dann hört es aber schon auf.
        Unseren 17 Jahre alten Diesel, der nur etwa 6.000 km im Jahr gefahren wird, fahren wir weiter. Für einen längeren Stromausfall haben wir 2.000 Liter Diesel eingelagert und haben einen 6 KW Notstromdiesel, denn für die Pumpe im Tiefbrunnen benötigen wir 3 KW.
        Geschätzt würden wir (für etwa 2 Stunden Laufzeit) etwa 4 Liter Diesel am Tag benötigen; auch damit die Beatterien wieder geladen werden.
        Aber bekommen dann auch 2.500 Liter Trinkwasser pro Stunde.
        20.000 Liter Trinkwasser sind in den für Spanien normalen Trinkwasserbehältern bevorratet.

        Wir haben auch noch einen alten Brunnen, aber da müssten wir mit dem Eimer Wasser holen.
        Unsere Gasflaschen zum Kochen reichen mindestens 1 Jahr.
        Würde hier einmal für Monate der Strom ausfallen, dann können wir damit leben.
        Die ersten 2 Tage wäre viel zutun, denn wir müssten dann die Vorräte, die sich in den Truhen befinden, einkochen.
        So haben wir den unserer Meinung nach günstigsten Mittelweg gefunden, über Monate autark hier auf dem Grundstück leben zu können, die Umwelt zu entlasten, und die Kosten niedrig zu halten.
        Das alles zusammen, und die Bevorratung von 12 Monate an Lebensmittel, hat geschätzte 8.000 Euro gekostet.
        Andere Menschen gehen andere Wege.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  10. An alle:

    Es ist nicht kompliziert. Es ist einfach. Ich bestelle Gas, ich bekomme Gas. Zu den vereinbarten Konditionen. Wenn es nicht geliefert wird, habe ich einen Titel den verfolgen kann.

    Wenn ich keinen Liefervertrag habe, muss ich täglich/periodisch wiederkehrend zusehen, dass ich Gas an Land kriege. Kriege ich keins oder muss mehr bezahlen, habe ich mich eben verspekuliert.

    So einfach ist das.

    Da muss keiner das ganze Geschwurbel hier lesen. Das sind doch alles Verschwörungstheorien.

    1. @Helix, werden Sie etwa grantig? Alles Geschwurbel und Verschwörungstheorien, nur weil Ihr Alter Ego in Grund und Boden argumentiert wird. Also nicht der grüne Felix, sondern der Helmut aus Andalusien. Oder weil das Thema zu kompliziert wird, und nur einfach ist akzeptabel. Das ist nicht das Niveau eines fünffachen Akademikers auf Fachhochschulniveau und höher.

      1. @ Carsten

        Wenn Sie es verstanden haben, ist es immer einfach. Es kann umfangreich sein, es benötigt ein paar klare Definitionen.
        Wer es unnötig kompliziert macht, will manipulieren.

        Und mal wieder: Wo sind ihre inhaltlichen Argumente? Das sind so Troll-Einlassungen, die niemand weiterbringen.

        Gibt es vertraglich fest vereinbarte Lieferungen, die nicht erfolgt sind? Wüßte ich nicht. Falls ja, warum werden die nicht eingefordert?

    2. @Felix

      Erlauben Sie mir die Bemerkung: Für Sie ist fast immer alles ganz einfach und eindeutig. Ein klares kurzes Faktum. Deshalb liefern Sie auch meistens keine Argumente oder Quellen. Dafür viel Selbstbewusstsein, einen überzeugenden Brustton, zackig und knackig. Form statt Funktion, Verpackung statt Inhalt. Die Welt ist einfach so. So einfach. Punkt. Das erinnert stark an die Vorgehensweise und Muster libertärer rechter Ideologen. Nicht, dass ich Sie nun in diese Ecke verorten möchte, doch der Gedanke könnte sich dem Einen oder Anderen schon aufdrängen.

      Zumal Sie mehr als einmal unter Ihre eigene, wie auch die allgemein gebräuchliche Definition von Trolling fallen. Negative Belanglosigkeiten, die eine Diskussion behindern. Eine Kommunikation, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielt. Provokante Nachrichten, ohne direkte Beleidigungen auszusprechen. Ein paar Beispiele gefällig?
      Was die vielen Grünen hier betrifft: Ihr lebt von Menschen, die hart arbeiten müssen und das ist Euch noch nicht einmal klar … Aber das sind ja auch alles Asoziale die normale Eier kaufen, nicht wahr? … Ich war mit 14 auch so verbissen und verleitet … Da muss keiner das ganze Geschwurbel hier lesen. Das sind doch alles Verschwörungstheorien … Einige hier sollten aufhören wie störrische Kleinkinder zu denken.
      Klingt schlimm, wenn ich das so sage, oder? Ist aber original von Ihnen.

      Aber gehen wir doch erst einmal ganz sachlich zurück zum Ausgangspunkt. Helmut, schrieb die „ganze Wahrheit“, ähnlich klar und einfach gestrickt:
      Die ganze Wahrheit lautet: Die Russen liefern kein Gas mehr, weil von den Betreibern der deutschen Gasspeicher kein Gas bestellt wurde.
      Es wurde mehrfach dargelegt und nachgewiesen, dass Gazprom einen großen Teil deutscher bzw. europäischer Speicher besitzt. Man kann auch überall nachlesen, dass Putin angeblich Gazprom angewiesen hat, mehr Gas in die eigenen europäischen Speicher zu liefern. Was aber nicht passiert ist. Ergo finde ich die mehrfach gestellte und noch immer offene Frage, warum Gazprom in Deutschland von Gazprom in Russland kein Gas bestellt schon irgendwo berechtigt. Vielleicht ist diese Frage ein Auftürmen von Vermutungen und Indizien, vielleicht auch nur eine naheliegende Frage. Indizien sind besser als nichts. Und Nichts ist Ihre Antwort auf diese Frage.

      Nichts ist auch das, was an die Öffentlichkeit dringt. Niemand weiß, was nun genau wirklich los ist, von Ihnen und Helmut einmal abgesehen. Und auch Sie beide halten Ihre Quellen erquickenden Wissens streng geheim. Vielleicht können eher skeptische, hinterfragende Menschen zum Erkenntnisgewinn beitragen, vielleicht haben Sie in Ihrem puristischen Ökonomiedenken recht, wenn Sie schreiben: Ganz grundsätzlich ist es so, dass das, was weniger kostet, auch die Umwelt weniger belastet. Ich denke da spontan an intensive Landwirtschaft, Tierhaltung, Brandrodung statt nachhaltiger Forstwirtschaft, Milliarden von 1-Euro-Wegwerf-Artikeln aus China, Einmalverpackungen, geplante Obsoleszenz bei Geräten, 3-Euro-T-shirts, illegale Billig-Kopien aus Fernost, eingekauft in Tschechien oder Polen von deutschen Tanktouristen. An russische Müllentsorgung, russische Energiegewinnung, russische Pipeline-Infrastruktur. Je undichter und maroder, desto umweltfreundlicher.
      Aber gleichzeitig auch an vorübergehende notwendige Kosten für einen Umbau antiquierter Systeme, an disruptive Technologien. Belasten Flachbildschirme, Digitalkameras und LED-Beleuchtung die Umwelt, weil sie einstmals und vorübergehend sehr teuer im Vergleich zu 14-Zoll-Röhren-Bullaugen, SD-Chemofilmen und Glühbirnen waren?

      1. Hallo Michael, aber auch an alle Anderen.
        warum haben ich verhältnismäßig wenig Fehler in meinem Leben gemacht?
        Antwort:
        Weil meine liebe Frau mir oft erklärt hat, dass einige Dinge so nicht funktionieren.
        Meine erste Liebe. Wir haben uns kennengelernt, als sie 15 und ich 17Jahre jung waren. In dem Jahr sind die ersten Menschen auf dem Mond gelandet. Aktuell leben wir seit 21 Jahren in Andalusien.
        Unser aller Leben besteht aus einer Aneinanderreihung von Problemen, für die es meistens keine Patenlösung gibt, bzw. keine „Haurucklösung“
        Analytisches Denken ist da gefragt. Jedes Problem in seine aus kleineren Problemen bestehende Bestandteile zerlegen, dann jedes „Problemchen“ möglichst lösen und dann wieder alles zusammensetzen.
        Wir haben oft in Spanien in langen Gesprächen am Abend versucht Probleme zu lösen, und haben uns gewundert, dass der Mond doch heute Abend sehr hell am Horizont aufgeht, aber es war die Sonne.
        Herausgekommen ist dabei, dass wir jetzt hier in der Wildnis leben.
        https://youtu.be/Ka140NxPSj4
        Wir haben uns nur auf das vorbereitet, was hoffentlich nicht eintreten wird.
        Mein Rat: Versucht die Probleme mit dem Verstand zu lösen, und nicht mit Ideologien.
        Denn wenn die Sahara sozialistisch verwaltet wird, oder mit grünem Wunschdenken, dann wird dort der Sand knapp und teuer.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut

          Das ist immer so eine Sache mit der Selbst- und Fremdeinschätzung von Kompetenzen und der eigenen Persönlichkeit. Wer meint, keine oder kaum Fehler im Leben zu machen, hat entweder die letzte Stufen des Karmas im langen Kreislauf der Wiedergeburten erklommen und steht kurz vor dem Aufstieg in eine neue, höhere, spirituelle Form des Daseins. Oder er überschätzt sich völlig in einer Eskalation übersteigerten Selbstbewusstseins und leidet an mehr oder minder schweren Wahrnehmungsstörungen. Oder er redet sich seine persönliche Situation, aus der es kaum mehr ein Entkommen gibt, rundherum schön, was sich oft und gerne in einer übertriebenen Betonung der Fehler anderer äußert, in einer Projektion der eigenen Unzulänglichkeiten auf das Umfeld, während gleichzeitig jede noch so kleine und unbedeutende Entscheidung des eigenen Werdegangs immer und immer wieder heroisch in der Öffentlichkeit breitgetreten wird.
          Ich hoffe von Herzen für Sie, dass Alternative 1 zutrifft.

  11. Und noch einen an alle hier:

    Leftutti sagt es ja selbst auch: die Russen liefern nur was sie vertraglich unbedingt müssen.

    Das ist rechtens.

    Und ich würde das auch so machen, wenn ich so behandelt werde. Außerdem gibt es eine Menge fröhliche zahlende Kundschaft. Bessere Verträge, höhere Preise. Da geht das Gas natürlich hin. Und wenn das hier so weitergeht, dann gibt es irgendwann keine neuen Verträge und auch kein Gas mehr aus Russland. Russland ist uns nicht verpflichtet.

    Einige hier sollten aufhören wie störrische Kleinkinder zu denken. Wenn wir was wollen, müssen wir geben, was die Gegenseite will. Oder wir müssen uns unabhängig machen. Viel Erfolg dabei.

    1. @Felix, soweit ich das auf die Schnelle überblicke, bin ich neben Ihnen und Herrn Helmut der Einzige in diesem Thread, der sich zum Thema russische Gaslieferungen geäußert hat. Daher gehe ich davon aus, Sie meinen mich mit „störrischem Kleinkind“. Danke dafür! Soviel zum Thema Troll-Einlassungen, die uns nicht weiterbringen.

      Vertrauenswürdige Quellen, die getätigte Bestellungen und tatsächliche Lieferungen nachvollziehbar darstellen, wurden bisher noch nicht genannt. Ebenso die Antwort auf die Frage, warum Gazprom das Gas nach Osten zurückpumpt. Oder warum Gazprom in Deutschland von Gazprom in Russland kein Gas bestellt.

      1. @ Leftutti

        Trolle sind Leute, die irgendwelche negativen Belanglosigkeiten posten und die Diskussion behindern. Davon gibt es hier eine ganze Menge. Sie brauchen sich aber nicht angesprochen fühlen, denn Sie liefern ja oft eine Menge Input zur Begründung Ihrer Position.

        Ich vermute bei Ihnen allerdings eine sehr starke Bindung an eine links-grüne Position, die ins ideologische reicht. Ein Zeichen dafür ist für mich, wenn man eine klares kurzes Faktum, das offensichtlich gegen die eigene Position spricht, zwar erwähnt, aber mit negativen Begleitworten framed und zusätzlich eine vielfache Menge von Vermutungen und Indizien auftürmt, die das Faktum weiter in Frage stellen sollen und nebenbei den Blick vom Wesentlichen weg lenken.

        Solche Muster finden sich häufig bei Rechts- oder Linksextremen. Sie gehören vermutlich nicht in diese Lager, aber Sie können es auch niemand verübeln, wenn er beim Lesen ihrer Kommentare auf diese Idee kommt. Mir persönlich ist es egal, weil Sie hier schon selbst soviel herumgepöbelt haben, dass Sie mich persönlich nicht weiter interessieren.

        1. @Felix, ich brauche mich nicht angesprochen fühlen, bin aber ideologisch mit Mustern, die sich bei Linksextremen finden, pöble Ihrer Meinung nach herum und interessiere Sie nicht weiter. Wie gesagt, soviel zum Thema Troll-Einlassungen, die uns nicht weiterbringen.

          1. @ Leftutti

            Ja, Sie entsprechen nicht der Definition eines Trolls. Ihnen meinen Eindruck von Ihnen mitzuteilen, ist ein Service für Sie. Nichts zu danken.

          2. @Felix, ich danke Ihnen, dass Sie mir und allen Lesern der FMW Ihre kaum zu unterdrückenden Emotionen auf so sarkastische und herablassende Weise offenbaren. Lassen Sie Ihrer unterdrückten Wut gegen linksradikale Ökoterroristen wie mich doch freien Lauf, bevor Sie innerlich explodieren oder Überdruckventile gegenüber Unschuldigen öffnen. Ganz ehrlich, ich verkrafte das ganz locker, atmosphärisch sanft und geschmeidig wie ein paar 100 ppm CO2 im Lüftchen.

            Lassen Sie ungefiltert raus, was Sie zum Eindruck von mir sagen haben. Irgendetwas brodelt dort doch tief im Vulkan.
            Falls da doch nicht viel mehr ist, als heiße Luft, vielleicht endlich eine Antwort auf die Frage: Warum hat Gazprom in Deutschland von Gazprom in Russland kein Gas bestellt?

          3. „Warum hat Gazprom in Deutschland von Gazprom in Russland kein Gas bestellt?“

            Das ist genau die richtige Frage an AfD-Felix – lol

          4. @ Leftutti: Ich sage es mit Dr. E. Fuchs: „Gähn“.

            @ Lausi: Warum sollte Gazprom mehr Gas bestellen, als nötig ist, die Verpflichtungen zu erfüllen. Das ist keine „richtige“ Frage, sondern eine, die nur dem Zweck dient, das Gelaber zu verlängern, weil man keine Argumente hat.
            Im übrigen: ich mag die altgrünen Ökos gerne und halte sie für einen wichtigen gesellschaftlichen Faktor.

  12. Ja, die Realität kommt auch langsam bei den Grünen an. Zumindest bei den Grünen, die nicht den Strom im Kreis laufen lassen wollen.

    Streit um zukünftigen Gasverbrauch – Blackout News

    https://blackout-news.de/aktuelles/streit-um-zukuenftigen-gasverbrauch/

    So nebenbei.
    Die Grünen haben immer gegen den Einsatz der Bundeswehr im Irak gestimmt.
    Was machen sie wohl jetzt, wenn es um die Verlängerung des Einsatzes geht.
    Auch nur wieder ein Punkt dazu, wie glaubwürdig die Grünen sind.
    Es wird verlängert, aber ganz sicher versprochen, dass der Einsatz bald beendet wird.
    Bald…

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  13. @ Helmut, früher hat man über die Trabis Witze gemacht.
    Wieviel Wert hat ein Trabi mit leerem Tank? Null.
    Wieviel Wert hat ein Tesla mit altem Akku? Null
    Übrigens soll das Vermögen des Tricksers Elon von 270 Mia.um 100Mia. geschrumpft sein und dies bei einer kleinen Aktienkorrektur
    von 500% Überbewertung auf ca. 400% Überbewertung.Wieviel muss die Aktie fallen bis Elon unter Wasser ist?
    Der Übervater Elon und die Übermutter Cathy werden bei der nächsten Börsenkorrektur in die Finanzgeschichte eingehen.

    1. @Derivateur, Sie wissen aber schon, dass die Mehrheit der E-Auto-Hersteller aktuell für acht Jahre beziehungsweise für 160.000 Kilometer Garantie auf Akku und Antrieb gibt? Bei Tesla sind es je nach Modell und Akku zwischen 160.000 und 240.000 km. Bei Mercedes sogar zehn Jahre bzw. 250.000 Kilometer.
      Für die meisten Autofahrer wird also die 8-10-Jahresoption zutreffen. Im seltenen worst case muss dann die Batterie für 13.000 € getauscht werden, in den meisten Fällen reicht der wesentlich kostengünstigere Austausch einzelner Module. Die Preise dafür werden künftig weiter drastisch sinken. Bald wird man die alten Akkus mit 70 oder 80% Kapazität einer Second-Life-Wiederverwertung zuführen können, wofür es dann Geld für die alten Module gibt.
      Wo liegen die durchschnittlichen Kosten für Wartung, Reparaturen und Austausch von Komponenten nach 8 bis 10 Jahren beim Verbrenner? Getriebe, mehrmals Auspuff, Kraftstoffpumpe, Batterie, Lichtmaschine, deutlich höherer Bremsenverschleiß, Motoröl, im worst case der Motor? Bei meinem Golf Diesel Variant, den ich von 1998 bis 2010 gefahren habe, waren es durchschnittlich 1.200 € pro Jahr. Das dürften heute bei Werkstattlöhnen um die 200 € und der Teuerungsrate bei Ersatzteilen locker 1.600 bis 1.800 € sein.

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