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Goldener Beton auf tönernen Füßen: Bemerkungen zum deutschen Immobilienmarkt

Markus Fugmann

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am

Ein Gastbeitrag von Maurice Iarusso (Maurice Iarusso ist Immobilienmakler und Buchautor aus Oberbayern)

Nach intensiver Analyse der relevanten volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass die momentane gute Stimmung an den Immobilienmärkten nicht von Dauer sein wird. Ich bin der Auffassung, dass Deutschland auf lange Sicht zwangsläufig eine Immobilienkrise drohen muss mit:

– sinkenden Preisen sowie sinkender Nachfrage,
– schwachen Mieten,
– ausbleibenden Wohnungsbauinvestitionen und
– einer Depression in der Bauwirtschaft

Folgendes Video veranschaulicht, warum Deutschland vor einer Immobilienkrise steht:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Herr Iarusso hält zu diesem Thema einen Vortrag – er findet statt am 05. November, 14 Uhr im Kulturzentrum Milbertshofen, 80809 München.

immobilienblase-2
Beispielbild eines Fertighauses. Foto: Andreas Koll/Wikipedia (CC BY 2.5)

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Rechendussel

    26. Oktober 2016 12:22 at 12:22

    Ich find den Maurice ja putzig….

    Satiriker
    Wollte mal in Harvard, Oxford und an der Sorbonne studieren wo man ihn trotz seines wartens nicht eingelassen hat. Sowas aber auch!
    Schriftsteller aber erst seit Ranicki tod ist.
    Immobilienmakler
    Youtube Star
    Übersetzer von Daniela Katzenberger. (was muss man den da übersetzen)

    Google liefert einem gleich den richtigen Eindruck über den Menschen wenn man sie bis vor 5 Minuten nicht kannte. Hier mal nen kleiner Link wie er in der Heimat so gesehen wird.

    https://tegernseerstimme.de/pr-mit-fremdschaem-charakter/134191.html

    Hier seine beschreibung bei Amazon

    https://www.amazon.de/Maurice-Iarusso/e/B00II7XGZI

    So gerne ich ja hier bei FNW mitlese, und so sehr man manche Themen auch mal diskutieren müsste. Maurice passt wundervoll in die illustre Runde der anderen Schaumschläger die hier gerne mal zu Wort kommen dürfen. Das Youtubevideo hätte man etwas peppiger auch in der hälfte der Zeit runterspulen können. Würde an unserer Eliteuni einer so nen Vortrag halten wäre der Saal nach 5 Minuten leer.

    Freu mich auf mehr erheiternde Schaumschläger aller coleur vieleicht mal interessante features untereinander. Risse und Maurice diskutieren moderiert vom Oberst aus dem Osten.

    Grüsse

  2. Avatar

    bauer

    26. Oktober 2016 12:29 at 12:29

    …dann weiß man ja,wo die Reise in Zukunft hingehen wird.
    und hier noch ein weiteres indiz,warum wir hier so „Goldgeil“sind:

    Edelmetalle: Gold trotzt dem anhaltend festen US-Dollar und ist auf ein 3-Wochenhoch von über 1.275 USD je Feinunze gestiegen. In Euro gerechnet kostet Gold mit gut 1.170 EUR je Feinunze ebenfalls so viel wie zuletzt vor drei Wochen. Unterstützt wurde Gold gestern durch Zuflüsse in die ETFs von 4,3 Tonnen. Vor einer Woche hatte das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie Projektionen für das Goldangebot und die Goldnachfrage in China bis zum Jahr 2020 veröffentlicht. Demnach soll die Goldproduktion von 450 Tonnen im letzten Jahr bis 2020 auf 520 Tonnen steigen. Bei der Goldnachfrage wird in diesem Zeitraum ein Wachstum von 986 Tonnen auf 1.200 Tonnen erwartet. Dies spricht für langfristig hohe Goldimporte Chinas. Denn augenscheinlich klafft eine große Lücke zwischen Angebot und Nachfrage in China und die Nachfrage wächst im Projektionszeitrum schneller als das Angebot. Zahlen zu den Goldimporten Chinas aus Hongkong im September werden morgen veröffentlicht.

    TagesInfo Rohstoffe: Kaffeepreise auf Mehrjahreshochs (26. Oktober 2016) | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9030543-tagesinfo-rohstoffe-kaffeepreise-mehrjahreshochs-26-oktober-2016
    Ab Morgen früh in China bis zu euch …und dann übern Teich,da wird Dampf im Kessel
    sein!!
    Da hat bereits Barrick seine Q3 zahlen auf den Tisch gelegt!!
    Der goldene Okt.ist noch nicht zu ENDE______________________

  3. Avatar

    Josef Schmidt

    26. Oktober 2016 12:33 at 12:33

    So lange die Nachfrage so hoch und der Neubau der Nachfrage einfach nicht nachkommen kann auch wegen fehlende Grundstücke können die Preise einfach nicht fallen, zumindest in guten Lagen. Nachdem letzte Jahre knapp 2 Millionen Neubürgen hinzugekommen sind, kommen nun auch Chinesen nachdem in Kanada eine Strafsteuer für ausländischen Immobilienbesitzer eingeführt wurde.
    Die Preisblasen in USA und Spanien sind geplatzt weil einfach zu viel gebaut wurde und die Nachfragen nicht mehr da war. In D haben wir eine andere Situation. Die Blase kann locker noch einige Jahre laufen bevor die Preise zurückgehen werden.
    Die Zinsen werden auch nicht mehr erhöht und wenn dann minimal und sehr langsam.

    • Avatar

      gerd

      26. Oktober 2016 13:01 at 13:01

      So sehe ich das auch.
      Im Video wurde zwar zu Anfang auf 4 Faktoren hingewiesen.
      Zumindest beim „schnellen“ Durchspulen habe ich überhaupt nichts mehr gesehen vom Punk ‚Demografische Entwicklung‘.
      Dafür aber Statistiken z.B. über die PKW-Neuzulassungen.
      Aber evtl habe ich ja auch was ü b e r sehen.

      • Avatar

        Josef Schmidt

        26. Oktober 2016 13:41 at 13:41

        Der Rückgang des Konsums sagt nichts aus über die Immobilienpreise. Wenn die Mieten und Immobilienpreise steigen (auch die Nebenkosten) dann bleibt weniger für Konsum übrig. Das ist der Grund für den Rückgang des Konsums.

        Auch die Einkommen der unteren Schichten spielt auch keine Rolle da sie sich so wie so keine Immobilien leisten können. Umso mehr die Einkommen der Obeschicht die in den letzten Jahren immer mehr gestiegen sind.

        Kredite spielen in vielen Fälle auch keine Rolle da viele einfach Cash bezahlen (die meisten Ausländer). Der Rückgang der Kreditnachfrage sagt somit auch nichts aus.

        Immobilien im Großraum München kommen nicht mal richtig auf dem Markt. Die Makler haben Wartelisten von Interessenten und viele schaffen es nicht mal mehr ungesehen zu kaufen da der Verkäufer bei der Besichtigung von jedem sein Maximalgebot erwartet und es wird zum Höchstpreis verkauft. Selbst wenn man eine mündliche Zusage hat ist sie nichts Wert wenn es in letzter Sekunder ein noch höheres Gebot gibt.

        Mag sein dass in schlechtere Lagen die Preise stagnieren oder nicht so steigen aber Immobilienpreise wie in der Präsentation zu sehen auf den Stand der 80 Jahre ist ein Märchen.

        • Avatar

          gerd

          26. Oktober 2016 14:03 at 14:03

          Ja, schau her, hat er das gebracht? Stand der 80erJahre?
          Da hab ich schon vorher „dichtgemacht“

  4. Avatar

    Josef Schmidt

    26. Oktober 2016 12:44 at 12:44

    Ich habe noch eins vergessen. Auf den Konten der Deutschen liegen 2 Billionen rum und wenn negative Zinsen eingeführt werden wird dieses Geld an der Börse und in Immobilein angelegt. Da eist noch viel Spielraum nach oben egal wie viel die Leute verdienen und die Demographie aussieht, wohnen müssen die Leute irgendwo egal ob zu Miete oder im eigenen Haus.

  5. Avatar

    Robert14021984

    26. Oktober 2016 17:04 at 17:04

    ja das Video war lausig.. zugegeben. Aber ich glaub er wollte darauf hinaus das durch Verarmung der Bevoelkerung die breite Masse einfach nicht mehr kaufen kann.. und das sind doch genau die Menschen die 1 2 3 Generationen in ihrem Eigenheim leben wollen und nicht schnell verkaufen und ihr Geld rausziehen wenn kein Profit mehr gemacht wird. Ich glaub schon auch das viele in Muenchen kaufen da sie einfach mit (weiter) steigenden Preisen rechnen und ihr Geld in Sicherheit bringen wollen. Wie war / ist es denn in China.. die Investoren ziehen Gelder aus dem Immobiliensektor raus und verkaufen die teuren Haeuser und Wohnungen an den dummen einheimischen Chinesen zu Mondpreisen.
    Was meint Ihr dazu??

  6. Avatar

    Robert14021984

    26. Oktober 2016 17:07 at 17:07

    Sicherlich mag das nicht heute und morgen passieren aber es ist schon mal eine Ueberlegung wert…

  7. Avatar

    Der B(l)aumann

    26. Oktober 2016 17:19 at 17:19

    Den größten Wiederspruch sehe ich darin, dass er steigende Preise und sinkende Finanzierungen als Beweis anführt, das Spekulanten die Preise nach oben treiben.
    Aber Spekulanten finanzieren in der Regel.
    Wenn die Finanzierungen deutlich unter den Kaufpreisen liegen, dann ist Eigenkapital eingebracht worden.
    Und deshalb ist ein gravierender Rückgang der Immobilienpreise nicht zu erwarten.
    Die steigenden Mieten und sinkenden Renditeerwartungen führen immer zu steigenden Immobilienpreise.
    Und das Vertrauen im Euro ist auch nicht hoch.
    Viele die ihre Sparbuchvermögen betrachten, möchten keine Aktien, sonst hätten sie die schon vorher gekauft.
    Betongold und steigende Mieten sind da eine deutlich sichere Alternative.
    Da ich selbst mit genau diesen (klein) Anlegern zu tun habe, weiß ich was diese Menschen umtreibt.
    Und das sogar in der tiefsten Provinz.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      26. Oktober 2016 17:27 at 17:27

      Eines ist klar: die Demografie spricht klar gegen den Fortbestand der derzeitigen Lage. Also immer weniger Menschen, während der Altersdurchschnitt stark steigt. Das führt dann zu der Situation, dass immer mehr Verkäufer (ältere Menschen, die in betreutes Wohnen umziehen) immer weniger junge Käufer finden (schon weil deren Zahl signifikant geringer wird). Und die immer ältere Bevölkerung wird immer weniger Lust haben, Immobilien zu kaufen (oder kennen Sie viele 80-jährige Haus-Käufer??). Das Demografie-Argument ist in dem Video nur kurz erwähnt, dann aber leider nicht ausgeführt worden..

  8. Avatar

    Der B(l)aumann

    26. Oktober 2016 18:55 at 18:55

    Die Demografie hat auch andere Veränderungen auf dem Immobilienmarkt zur Folge.
    Immer mehr Menschen die ein Einfamilienhaus besitzen, stellen fest, dass das Haus und das Grundstück zu zweit zu groß ist. So sind in den letzten Jahren im Durchschnitt deutlich mehr Bauanträge für Eigentumswohnungen gestellt worden als für EFH’s.
    Und diese Käuferschicht hatte das Haus meist abbezahlt.
    Jetzt in eine Luxuswohnung umziehen ohne Schulden zu machen. Einige kaufen auch nur jetzt schon mal, um zu vermieten, bis sie später selbst einziehen.
    Das erklärt auch warum die Preise steigen, aber die Finanzierungen im Verhältnis weniger werden.
    Nicht Spekulanten sind die breite Käuferschicht.
    Einige kaufen auch auf Kredit um mit Mieteinnahmen und eigene Beiträge eine sichere Altersvorsorge zu betreiben.
    Ich habe unmittelbar mit Käufern solcher Wohnungen zu tun und teile hier meine Erfahrungen.

  9. Avatar

    Raoul H.

    26. Oktober 2016 20:15 at 20:15

    Interessanter Beitrag, passt auch in die Schweiz, möglich, dass wir Deutschland
    ablösen vom ersten Platz der Mieter ! :-( Unter Kaufkraftschwund leiden Tourismus
    Hotellerie und und .und ……. Der Wertzerfall der Hotelliegenschaften zumindest in der Schweiz, kann da beispielhaft dienen. Guter Beitrag, danke!

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

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