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Hans Werner Sinn: Die Bedeutung des Brexit für Deutschland und Europa

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Der „Altmeister“ und Ex-ifo-Chef Hans-Werner Sinn über die – wie er meint – unterschättzte Bedeutungs des Brexit für Deutschland und Europa:


Hans-Werner Sinn. Foto: Hanswernersinn.de

23 Kommentare

23 Comments

  1. Avatar

    Sabine

    12. Januar 2019 12:30 at 12:30

    Ich hab mal gehört/gelesen, daß die Hohen Herren in England und USA
    – die EU durch den Brexit schwächen wollten, zum Vorteil der USA und der von den Usa aufgebauten China-Werkbank
    – die Zusammenarbeit zw. USA und England zu stärken
    Das paßt auch zur Usa-Politik, das Deutschland und die EU das Gas aus USA kauft, statt vom Nachbarn Rußland!!
    – „Der Schutz vor Masseneinwanderung sozial Schwächerer“ war nur ein Stimmensammler dafür.

    Aber, da jetzt die Globalisten in Usa wegfallen, zuerst war es in Rußland (Jelzin: Rußland first), dann jetzt in USA (USA first), stehen die Hohen Herren Globalisten mit Trump schön blöd da und eiert herum. Und man bekommt Trump einfach nicht weg.

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      tm

      14. Januar 2019 09:40 at 09:40

      Wo haben Sie das denn gelesen? Vielk plausbiler ist es doch wohl, dass Putin die EU und die USA schwächen will und dies u.a. erreicht, indem er EU-feindliche Parteien und DOnald Trump finanziert.

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        Gixxer

        14. Januar 2019 10:26 at 10:26

        Klar, Putin ist immer schuld.
        Ich steh jetzt auch nicht auf Sabines Seite, aber ich glaube nicht, dass Putin benötigt wird, um EU-feindliche Parteien zu stärken. Das macht die EU schon ganz von alleine. Das hin und her mit den Banken zB, vor allem den italienischen und/oder spanischen ist dem Otto Normalverbraucher einfach nicht mehr zu vermitteln.

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          tm

          14. Januar 2019 15:19 at 15:19

          Wir wissen doch, dass Putin u.a. den FN finanziert hat. Da brauchen wir gar nichts mutmaßen.

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            Gixxer

            15. Januar 2019 10:28 at 10:28

            Erklärt das dann auch den Brexit? Hat da Putin auch seine Finger im Spiel? Ist Putin auch schuld an den Problemen in Südeuropa?

            Ich habe nicht abgestritten, dass Russland oder Putin EU-feindliche Parteien unterstützt. Ich bin mir sogar sicher, dass so was passiert. Russland vertritt seine Interessen genauso wie andere Länder auch. Das kann man nun natürlich anprangern, dann sollte man es bei den anderen Ländern aber bitte auch tun.

            Es ist aber wohl so, dass die EU-feindlichen Parteien in erster Linie Auftrieb bekommen, weil das Vorgehen in der EU von vielen Bürgern nicht mehr nachzuvollziehen ist. Eine Unterstützung durch Russland ist dafür nicht ausschlaggebend, sprich, selbst wenn Russland keine derartigen Parteien unterstützen würde, würde es sie immer noch geben.

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            tm

            15. Januar 2019 11:12 at 11:12

            Nunja, wenn andere Länder „ihre Interessen“ auch so aggressiv vertreten wie Russland, pranger ich das durchaus an. Ich kann aber nicht erkennen, dass sich Deutschland oder Frankreich so verhalten.

            Welches „Vorgehen der EU“ meinen Sie eigentlich? Also schauen wir uns doch mal die Länder an: In Deutschland kommt die AfD auf rund 15% der Stimmen, also bei weitem keine Mehrheit. In UK war die Brexit-Abstimmung extrem knapp – und sie ist so ausgegangen, weil viele EU-Befürworter einfach nicht wählen gegangen sind. EU-Gegner sind vor allem in Polen und Ungarn an der Macht – und errichten dort autokratische Regime. ich halte diese Länder jedenfalls für keien erstrebenswerten Vorbilder. Sie etwa?

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            Gixxer

            15. Januar 2019 15:00 at 15:00

            Nein, ich halte Polen oder Ungarn auch nicht für ein erstrebenswertes Vorbild. Da bin ich bei ihnen, keine Frage.

            Was ich mit „Vorgehen der EU“ meine, müsste einem als Leser von FMW eigentlich klar sein. Ich meine damit zB die Vorgehensweise bei den Banken. Erst heute gab es wieder einen Artikel über Monte dei Paschi. Ich kann mich aber auch an andere Artikel aus der Vergangenheit erinnern, in denen zB von einer Banco Populare gesprochen wurde.
            Ich hoffe aber, sie kommen jetzt nicht auf die Idee und behaupten, dass FMW auch von Russland finanziert wird.

            Was das Vertreten von Interessen eines Landes angeht erinnere ich an Kuba und die Mordanschläge auf Fidel Castro. Klar, das ist schon lange her, aktueller wäre da vielleicht das Telefonat von Victoria Nuland bezüglich der Ukraine mit dem berühmten Zitat: „Fuck the EU“.
            Klar, das ist nicht Frankreich oder Deutschland gewesen, aber auch nicht Russland, die hier für ihre nationalen Interessen eingetreten sind.

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        sabine

        14. Januar 2019 12:43 at 12:43

        a) „Wo ich das gelesen habe“, ist zweitrangig. Das Autoritätsargument ist das Schwächste aller Argumente, sagt Thomas von Aquin. Nicht, daß es keins ist, aber eben das Schwächste. Somit ist ihr Argument:
        „Wo haben sie das gelesen -> also Quatsch“ ebenfalls schwach.
        b) Das Rußland die Wahl des gehaßten Trump (das Adj. ist wichtig, sonst hätten Sie es nicht in ihrer Aufzählung erwähnt!) finanziert hat, ist ja bereits als Lachnummer bzw. bewußt erlogene Verschwörungstheorie von Obama&Co entlarvt.

        c) Das Video über die Flugzeugträger „Queen Elisabeth“ und „Charles“ zeigt, daß diese ausnahmslos mit Flugzeugen und Technik aus den USA bestückt werden können. Wahrscheinlich hat USA diese nur so erlaubt; – hinter den Kulissen! Wirtschaftlich absoluter Schwachsinn! So eine Einseitigkeit haben die US-Flugzeugträger nicht mal. Die können alle Waffensysteme und Flugzeuge nutzen.

        Warum also – wenn es wirtschaftlich Schwachsinn ist?

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          tm

          14. Januar 2019 15:21 at 15:21

          a) Ne, es ist nicht zweitrangig. Sie stellen eine Behauptung auf und ich wollte dafür einen Beleg haben. Sie können nicht liefern. ALso haben Sie sich das wohl selbst ausgedacht.
          b) Was hab ich erwähnt? Sie schwafeln in Rätseln. Dass Putin in den US-Wahlkampf eingegriffen hat, ist wohl längst erwiesen und wir sehen ja auch Tag für Tag, dass Trump Putins wichtigster Mitarbeiter ist.
          c) Wovon reden Sie nun wieder?

          • Avatar

            Andreas

            14. Januar 2019 16:21 at 16:21

            Tm,
            Bub, lies nicht so viel Märchen. Mach was für deinen gesunden Menschenverstand. Ein wirklich gut gemeinter Tip von mir.

          • Avatar

            tm

            14. Januar 2019 16:31 at 16:31

            🙂 ach ja, der nächste Putin-Troll. Wo sind denn nun Ihre Argumente? Und bitte hören Sie auf. mich zu duzen.

          • Avatar

            Quintus

            14. Januar 2019 17:51 at 17:51

            Sehr geehrter tm
            Puh, da bin ich aber beruhigt, daß die AFD von Putin finanziert wird, würde diese Partei von Trump
            ihr Geld erhalten, so wäre sie für mich nicht mehr wählbar.
            Putin will die EU schwächen? Deswegen wird gerade North Stream 2 realisiert und US-Botschafter Grenell bittet auf höflichste Weise diese Entscheidung nochmals zu überdenken.
            Wer den Spügel, den Stern und die mittlerweile nicht mehr lesbare SZ(ehemals langjähriger Abonennt)als Quellen für seine Behauptungen heranzieht, sollte sich nicht wundern daß er hier nur noch Gelächter erntet.
            Cui Bono….wem nützt das Verbrechen? Wer die richtigen Fragen stellt, nähert sich der Wahrheit.
            Mit freundlichen Grüßen
            Quintus
            P.S. Schade, daß sie immer vom eigentlichen Thema ablenken…..

          • Avatar

            tm

            14. Januar 2019 19:09 at 19:09

            Ach so ja, SIe lesen wohl lieber „seriöse“ Medien wie hartgeld und contra?

            Also wo sind Ihre Gegenargumente? Und Fragen Sie doch mal ernsthaft Cui Bono? Die Antwort liegt auf der Hand, dass das Regime im Kreml von einer Schwäching profitiert. Also letztlich kann es doch auch gar keine ernsthaften Zweifel daran geben.

            Aber gut, wer alle Meldungen und Beweise leugnet…

            Von welchem Thema lenke ich denn ab? Fechheit! Ich gehe ja gerade auf die abstrusen Behauptungen von Sabine & Co. ein und liefer haufenweise Belege, während von den Trollen nur Beleidigungen kommen.

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            tm

            14. Januar 2019 19:14 at 19:14

            Welche Medien empfehlen Sie denn, um die „richtigen“ Informationen zu erhalten? Ich bin gespannt.

            Für Sabine hatte ich ja schon einmal für ein paar populäre „Alternativmedien“ die Lügen von nur einem Tag gesammelt, also alles sehr seriös. Aber ich bin hoffnungsfroh, dass Sie sehr informative, ehrliche Medien empfehlen.

          • Avatar

            Quintus

            14. Januar 2019 20:21 at 20:21

            Sehr geehrter tm
            Ich empfehle Ihnen keine Medien, aber : „Haben sie Mut, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.“
            Mit freundlichen Grüßen
            Quintus

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            Michael

            14. Januar 2019 22:19 at 22:19

            Lieber Quintus, tm hat neben dem Spiegel, Stern und der SZ auch noch vier weitere Quellen herangezogen, die Liste ließe sich auch noch gewaltig verlängern. Ich sehe keinen Grund, warum man deswegen Gelächter ernten sollte (und kann auch keines registrieren), denn immerhin führt @tm diverse Quellen an, während von Ihnen und speziell von @Sabine nur haltlose, manchmal wirre bis skurrile Behauptungen im Raum stehen.
            Nur weil Sie persönlich beispielsweise die Süddeutsche nicht mehr abonniert haben, disqualifiziert das dieses Medium noch lange nicht als „nicht mehr lesbar“. Als intelligenter und rational-vernunftmäßig denkender Mensch können und sollten Sie Ihre Einschätzung dahingehend sicherlich näher begründen und belegen?! Bitte enttäuschen Sie mich jetzt bitte nicht wieder mit dem Geschwafel von gesteuerten und kontrollierten Mainstreammedien, es sei denn, Sie können dieses stichhaltig beweisen. Denn an einem solch endgültigen Punkt an Schlussfolgerung erwarte ich im Gegenzug ansatzweise überprüfbare und belastbare Voraussetzungen, Aussagen, Quellen, Statistiken, Logik und Kohärenz. Wie gesagt, zumindest wenigstens im Ansatz, vielleicht die Hälfte oder ein Viertel des üblichen wissenschaftlichen Prozedere eines Erstsemesters, das einen öffentlichen Post mit der Bewertung „nicht mehr lesbar“ und „Gelächter erntend“ mittels der drei üblichen grundsätzlichen Gütekriterien Reliabilität, Validität und Objektivität irgendwie stützen kann.

            Auch sehe ich nicht, dass tm hier vom eigentlichen Thema ablenkt, er ist ganz im Gegenteil wie immer sehr spezifisch, statistisch und konkret selbst auf das nur schwer nachvollziehbare und kaum verständliche Geschreibsel von Sabine eingegangen.
            Sehen wir uns dagegen mal eine von Sabines vielen und kurzen, aber wirren Aussagen an:
            b) Das Rußland die Wahl des gehaßten Trump (das Adj. ist wichtig, sonst hätten Sie es nicht in ihrer Aufzählung erwähnt!) finanziert hat, ist ja bereits als Lachnummer bzw. bewußt erlogene Verschwörungstheorie von Obama&Co entlarvt.

            Was mir hier als erstes fehlt, sind Beweise, Quellen oder zumindest vernünftige und plausible Argumente, wer wann mit welchen Mitteln die Wahlmanipulationen als a) Verschwörungstheorie und b) von Obama & Co. entlarvt hat (hier stelle ich schon mal die ersten drei der richtigen Fragen, um der Wahrheit näher zu kommen).
            Ist es nun eine lediglich eine Lachnummer oder eine „bewusst erlogene“ Verschwörungstheorie (interessanter Begriff übrigens)? Ich meine, das sind doch zwei Begriffe, die das gesamte Spektrum von seichter Desinformation auf Fox News bis hin zu juristisch-politischem Sprengstoff umfassen. Und eine vierte richtige Frage zur Wahrheitsfindung.

            Eine weitere richtige Frage: Wann hat tm jemals in diesem Post das Adjektiv „gehaßt“ (vermeintlich meinte Sabine „verhasst“) erwähnt? Korrekte Antwort: Niemals!

            Die fast letzte richtige Frage haben Sie selbst gestellt, wenn auch falsch aus dem Lateinischen übersetzt bzw. interpretiert: Cui bono? Bedeutet: Wem nützt es? Nicht, wem nützt das Verbrechen? Welches Verbrechen denn? Von Verbrechen hatte bis dato keiner gesprochen, nicht einmal Sie oder Super-Sabi. Denn Sie waren in der Gedankenführung gerade bei Gelächter wegen SZ, „Spügel“ und Stern, als Ihnen diese Weisheit entfleucht ist.

            Das ist alles irgendwie etwas wirr, sogar so wirr, dass einem besonnenen, analytischen und stets neutralen Kommentatoren wie @tm die finale richtige Frage entfleucht ist:
            Was hab ich erwähnt? Sie schwafeln in Rätseln.

          • Avatar

            tm

            15. Januar 2019 07:40 at 07:40

            @Michael: Danke

            @Quintus: ICH benutze meinen Verstand und komme genau daher zu den logischen Schlussfolgerungen. Lustig eher, dass Sie sich weigern, die von Ihnen selbst gestellte Cui Bono Frage zu beantworten.
            Ich habe zudem eine ganze Reihe von reichweiten-starken Medien genannt, die Ihnen alle nicht passen. Offenbar haben Sie andere Informationsquellen, weigern sich aber, diese zu nennen. So wird eine sachliche Diskussion natürlich schwierig. Ich bitte Sie daher nochmals, mir doch bitte Ihre Informationsquellen, auf deren Basis Sie zu so ganz anderen Einschätzungen als ich komme, zu nennen.

          • Avatar

            Quintus

            15. Januar 2019 08:03 at 08:03

            Sehr geehrter Michael und tm
            Nicht jeder der bei der Berichterstattung der großen Medienanstalten seine Zweifel anmeldet, ist automatisch Leser von Hartgeld oder Contra.
            Selbstverständlich ist dies die einfachste Möglichkeit seinen Gegenüber zu diskreditieren. Wird ja auch vielfach angewendet.
            Sie zeigen mit ihrem niveauvollen Schreibstil, daß sie in der Lage sind dies zu erkennen, aber versuchen trotzdem so etwas gutzuheißen.
            Die meisten, der von Ihnen aufgeführten Punkte betreffen eher Sabine, von daher möchte ich mich nur zur SZ äußern. Dieses Blatt war für mich einst das Leuchtfeuer der Freien Presse….bis Herbst 2015. Ihre grundsätzlichen Gütekriterien Validität Objektivität und Reliabilität sollten in sich stimmig sein, sind sie dies nicht, so darf ich Zweifel hegen.
            Ich versuche im übrigen meine Informationen und Sicht der Dinge aus Büchern von Gabriele Krone-Schmalz, Daniel Stelter, Hans Werner Sinn, Nassim Taleb, Joseph Tainter , Martin Armstrong UND besonders Peter Scholl-Latour zu meiner Meinungsbildung heranzuziehen.
            Erst aus dem geschichtlichen Kontext heraus ist es vielfach möglich sich der Wahrheit zumindest zu nähern.
            Mit freundlichen Grüßen
            Quintus

          • Avatar

            tm

            15. Januar 2019 08:10 at 08:10

            Lieber Quintus,

            da Ihnen offenbar sämtliche in Deutschland stark gelesene Medien nicht gefallen, nennen Sie doch einfach Ihre tagesaktuellen Quellen. Die Bücher der von Ihnen genannten Autoren habe ich weitestgehend gelesen – stimme aber z.B. mit Frau Krone-Schmalz nicht überein. Tagesaktuelle Presse lesen Sie keine?

            Zudem finde ich es einigermaßen witzig, wenn Sie mir vorwerfen, dass ich Sie diskreditiere- ich empfinde es genau umgekehrt.

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    TraderBS

    12. Januar 2019 15:41 at 15:41

    Es gibt eine Petition zum Vortrag von Hans-Werner-Sinn: https://new-deal-for-britain.de/

  3. Avatar

    Marko

    13. Januar 2019 13:35 at 13:35

    Ich würde eher Fragen : Welchen Sinn macht der Brexit ? – Keinen.

  4. Avatar

    Marko

    13. Januar 2019 13:47 at 13:47

    Und warum ist das so ?

    GB sollte sich den „Turnaround“ überlegen, dies wäre natürlich mit einem „Gesichtsverlust“ verbunden , aber… na ja, da könnte im März 2019 einiges auf GB „zukommen“, die für die Damen und Herren von und zu London nicht gerade „lustig“ wären ?

    Wie gesagt, „Rosinienpicker & Co“, an Sie, die Wahl… 😀

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Olaf Scholz und die Steuer-Abzocke!

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Böse Zungen sagen: Wuhan schenkt der Welt den Coronavirus – und Hamburg schenkt Deutschland und Europa seinen ehemaligen Bürgermeister Olaf Scholz, der einst seinen Mitbügern im Vorfeld des G20-Gipfels zurief: „Es wird Leute geben, die sich am 9. Juli wundern werden, dass der Gipfel schon vorbei ist“.

Bekanntlich haben das Ende des G20-Gipfels dann doch einige Hamburger mitbekommen – als sie ihr von freundlichen G20-Gipfel-Besuchern in Brand gestecktes Auto an der Elbchaussee begutachten durften.

Nun also der kometenhafte Aufstieg von Olaf Scholz vom Hamburger Bürgermeister zum deutschen Finanzminister. Und seine Amtszeit steht zunächst unter dem Motto: rote Null setzt sich für schwarze Null des Bundeshaushalts ein – das ist in sich zwar löblich, macht aber übergeordnet vielleicht nicht so viel Sinn, wenn der Rest der Welt von Schuldenorgie zu Schuldenorgie wankt. Aber am deutschen Finanzwesen soll die Welt genesen, lautet wohl die Parole des Hamburgers in Berlin.

Bekanntlich ist die SPD derzeit leicht im Stimmungstief – und übt sich nun in der linken Vorwärtsverteidigung durch  die überraschende Mitgliederwahl von Bojans und Eskens. Daher muß die Gruundrente her – das macht ja auch durchaus Sinn angesichts der Tatsache, dass die Renten etwa in Österreich sehr viel höher sind als in Deutschland.

Aber wie soll die Grundrente finanziert werden? Durch das neue Einkommensteuergesetz, das faktisch jene Menschen bestraft, die versuchen, sich selbst eine Rente aufzubauen – jenseits der staatlichen Hunger-Rente. Und das ist schon ein Skandal: faktisch sorgt die Geldpolitik der EZB für finanzielle Repression durch Abschaffung der Zinsen, sodass Wertpapiere die einzige Fluchtmöglichkeiten bieten – weshalb ja der Dax nun auf Allzeithoch agiert und Dividenden die neuen Zinsen sind.

Aber nun wird faktisch auch diese Tür zugemacht durch die geplante Finanztransaktionssteuer in Kombination mit dem neuen Einkommenssteuergesetz. Olaf Scholz wird irgendwann völlig überrascht feststellen, dass die Einnahmen aus diesen neuen Gesetzen deutlich gringer sein werden als erwartet (siehe Frankreich) – aber dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen!

Was Olaf Scholz plant, ist die Fortsetzung der finanziellen Repression diesmal nicht durch eine Notenbank, sondern durch den Staat selbst. Das ist Sozialismus nach dem Motto: lieber alle gleich arm als unterschiedlich reich!

Sehen Sie zu dieser Thematik auch das Inside-Markets-Interview von Manuel Koch und Sissi Hajtmanek mit Alice Schwarzer!

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Deutsche Bank: Sigmar Gabriel wird Aufsichtsrat – Amen und Haleluja!

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Hätte Sigmar Gabriel sich nicht so einen allgemeinen „Beraterposten“ a la „Schröder bei Putin“ besorgen können? So ein bisschen beraten, auf Events blicken lassen, Networking etc? Nein, es muss gleich die Deutsche Bank sein. Die ehemalige Führungsfigur der SPD wird laut offizieller Mitteilung der Bank in den Aufsichtsrat berufen. Amen und Haleluja, möchten wir da sagen. Wollen wir alle zusammen nochmal schnell eine Messe lesen lassen?

Bürger von Hamburg und Schleswig-Holstein erinnern sich noch gut an Heide Simonis, die ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein. Sie war auch im Aufsichtsrat, und zwar bei der HSH Nordbank. Als der Laden mit Milliarden-Loch den Steuerzahlern aufgedrückt wurde, konnte Frau Simonis dazu nur sagen, dass sie von der ganzen Bankmaterie überhaupt nichts verstanden hatte, und darauf vertraute, dass das alles schon seine Ordnung hat, was die Vorstände der Bank ihr da zum Abzeichnen vorlegen. Wurde sie zur Rechenschaft gezogen? Sie kennen die Antwort. Und Sigmar Gabriel? Muss es gleich die größte Bank Deutschlands sein, wo es wirklich wichtig wäre finanzielle Fachkompetenz im Aufsichtsrat zu versammeln, die auch komplexe banktechnische und börsentechnische Zusammenhänge kennt?

Hat Sigmar Gabriel sich in den letzten Jahren solche Fachkenntnisse erworben? Zweifel sind angebracht. Gut, er war von 2005 bis 2009 im Verwaltungsrat der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau… man könnte auch sagen: Schlimmer als Achleitner geht eh nicht? Sigmar Gabriel wird nicht Vorsitzender, sondern nur einfaches Mitglied im Aufsichtsrat. Bei der nächsten Hauptversammlung muss er noch von den Aktionären bestätigt werden. Aber wenn man Herrn Achleitner nie austauschte, trotz konstantem jahrelangem Niedergang der Bank, dann wird der Aktionär auf der HV auch einen Herr Gabriel wählen?

Die offizielle Begründung, warum die Deutsche Bank gerade Sigmar Gabriel „einkauft“, zeigt recht schnell, dass es hierbei nicht um irgendeine Art von finanzieller Fachkompetenz geht, sondern wohl eher um Kompetenz im politischen Networking, wie wir es mal formulieren möchten. Zitat Deutsche Bank:

„Wir freuen uns sehr, mit Sigmar Gabriel einen überzeugten Europäer und Transatlantiker für den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewinnen zu können“, sagte Paul Achleitner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Bank. „Wir erleben geopolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernde Zeiten, in denen sich eine globale Bank ganz neuen Erwartungen und Anforderungen stellen muss. Als ehemaliger Umwelt-, Wirtschafts- und Außenminister wird Sigmar Gabriel mit seinem großen Erfahrungsschatz einen besonderen Beitrag leisten und unsere Kompetenz im Aufsichtsrat ergänzen.“

Seit seinem Rückzug aus der Bundesregierung ist Gabriel in verschiedenen internationalen Gremien und Organisationen aktiv. Er ist seit Juni 2019 in ehrenamtlicher Funktion Vorsitzender der Atlantik-Brücke, Mitglied im Board of Directors der International Crisis Group sowie Mitglied der Trilateralen Kommission und des European Council on Foreign Relations. Beruflich berät Gabriel zudem Unternehmen zu internationalen Fragen.

Man darf also vermuten, dass es die Aufgabe von Sigmar Gabriel sein wird für die Deutsche Bank bei Aufsichtsbehörden „Schöne Welt“ zu machen, wenn es um Stresstests, Prüfungen, Regularien, Kaptialanforderungen etc geht? Hätte man ihm da nicht eher einen Vertrag als externen Berater geben können? Jetzt soll er ja per Definition die Bank beaufsichtigen. Sigmar Gabriel wird aktuell offiziell folgendermaßen zitiert:

„Die Berufung in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank ist für mich eine große Ehre. Mit einer nun klaren Strategie und ihrem starken Führungsteam hat die Deutsche Bank als eine der wichtigsten Finanzinstitutionen in Europa die Chance und die Verantwortung, die Zukunft der deutschen und europäischen Wirtschaft mit zu gestalten. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten.“

Sigmar Gabriel im Jahr 2018
Sigmar Gabriel. Foto: EU2018BG Bulgarian Presidency – Informal Meeting of Foreign Affairs Council (Gymnich): Arrival CC BY 2.0

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Steuer-Horror: Forex-Trader aufgepasst, Finanzministerium hat uns geantwortet

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Forex Steuer-Horror? Deutschland-Flagge

Der Steuer-Horror beginnt ab Januar 2021. Viele Portale wie auch wir haben in den letzten Tagen über dieses Debakel berichtet, welches auf Bürger zukommt, die sich erdreisten am Kapitalmarkt mit Derivaten handeln zu wollen. Wichtig nochmal in Kurzform: Man darf nur noch Verluste mit Gewinnen aus der selben Kategorie verrechnen. Man kann also beim Zertifikate-Trading keine Verluste mit Gewinnen aus Aktien verrechnen. Und noch viel wichtiger und schlimmer: In jeder Kategorie darf man pro Jahr nur noch 10.000 Euro Verlust gegen seine Gewinne setzen. Was heißt das für CFD- und Forex-Trading?

Es wird dazu führen dass Trader, die Gewinne und Verluste in ähnlichen Größenordnungen machen, fett Steuern zahlen müssen. Wer Gewinne macht, kann so viel Steuern zahlen, dass er effektiv sogar Verluste macht. Und wer im Trading vor Steuern insgesamt Verluste macht, muss auch noch Steuern zahlen. Einfach unglaublich. Die genauen Rechenwege und Beispiele finden Sie beim Klick an dieser Stelle.

Betroffen sind Sie als Trader, wenn sie Hebelzertifikate, Optionen, Futures, Optionsscheine und CFDs handeln. Und der Devisenhandel, abgekürzt auch bekannt als Forex-Trading? (Foreign Exchange). Hierzu haben wir beim Bundesfinanzministerium nachgefragt und um eine klare Antwort gebeten. Und wir haben Antwort erhalten. Wer die vorher beschriebenen Derivate auf Devisenpaare handelt, unterliegt diesem neuen Steuer-Horror. Wer Forex in der Kasse handelt, hat kein Problem, denn er ist nicht davon betroffen. Hier im Wortlaut das Bundesfinanzministerium:

Devisentermingeschäfte sind in Randziffer 38 des BMF-Schreibens „Einzelfragen zur Abgeltungsteuer“ vom 18. Januar 2016 (BStBl I S. 85) geregelt. Devisenkassageschäfte fallen nicht unter diese Regelung.

Wichtig: Der Forex-Kassa-Handel ist nicht betroffen, weil er sozusagen das Originalprodukt darstellt. Die betroffenen Produkte sind allesamt Derivate, sie beziehen sich also auf ein anderes Produkt. Zitat Ministerium:

Der Begriff des Termingeschäfts umfasst sämtliche als Options- oder Festgeschäft ausgestaltete Finanzinstrumente sowie Kombinationen zwischen Options- und Festgeschäften, deren Preis unmittelbar oder mittelbar abhängt von

dem Börsen- oder Marktpreis von Wertpapieren,

dem Börsen- oder Marktpreis von Geldmarktinstrumenten,

dem Kurs von Devisen oder Rechnungseinheiten,

Zinssätzen oder anderen Erträgen oder

dem Börsen- oder Marktpreis von Waren oder Edelmetallen.

Dabei ist es ohne Bedeutung, ob das Termingeschäft in einem Wertpapier verbrieft ist, an einer amtlichen Börse oder außerbörslich abgeschlossen wird. Zu den Termingeschäften gehören insbesondere Optionsgeschäfte, Swaps, Devisentermingeschäfte und Forwards oder Futures, vgl. Rzn. 36 und 37. Die Zuordnung hängt dabei von der konkreten Fallgestaltung ab.

Am Ende nochmal der Disclaimer: Wir sind keine Steuerberater. Wollen Sie hundertprozentige Rechtssicherheit, sprechen Sie bitte mit einem Steuerberater! Man weiß ja nie, welche letztliche Ausgestaltung sich die Herrschaften in Berlin sich für diesen neuen Steuer-Horror bis Januar 2021 noch einfallen lassen.

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