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Haussierende Aktienmärkte: Die Sache mit der Vola – wir wollen es nur noch mal erwähnt haben…

Wir hatten es letzte Woche bereits angesprochen. Und heute nun wird dieses Szenario an den haussierenden Aktienmärkten aktueller denn je. Die Kurse steigen. Der weltweite Leitindex S&P 500 ist „endlich“ bei der…

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FMW-Redaktion

Wir hatten es letzte Woche bereits angesprochen. Und heute nun wird dieses Szenario an den haussierenden Aktienmärkten aktueller denn je. Die Kurse steigen. Der weltweite Leitindex S&P 500 ist „endlich“ bei der psychologisch wichtigen Marke von 2500 Punkten angekommen. Die Volatilität (Schwankungsintensität) im Index sinkt somit noch weiter von letzte Woche 11,50 auf jetzt nur noch 10,82 Indexpunkten. Denn wenn es auch mal runter gehen würde in den Aktienindizes, dann wäre ja überhaupt mal Schwankung vorhanden.

Aber nein, bis dato nicht! Während der S&P 500 immer weiter steigt, nimmt die Vola (VIX-Index) immer weiter ab. Nun ist sie unter 11 dort angekommen, wo wir letzte Woche sagten: Bis unter 11 ist wohl noch etwas Luft nach unten vorhanden. Diese Luft scheint nun aufgebraucht zu sein.


Der S&P 500 (orange) gegen die Vola im S&P 500 (schwarz) seit 2014.

Im folgenden Chart sehen Sie den VIX-Verlauf seit Februar. Man sieht: Auch in einem steigenden Markt kann die Vola zunehmen. Es bedarf zwischenzeitlich dazu auch mal eines spürbaren Rückgangs bei den Aktienkursen, auch wenn dies noch lange kein Crash sein muss. Seit Februar erleben wir aktuell den 6. starken Rückgang in der Vola. Jedes Mal danach folgte ein spürbarer Anstieg, weil auch die Aktienmärkte (der S&P 500) mal durchschnaufen mussten. Nur im Juli ging es noch tiefer runter in der Vola als jetzt, nämlich bis auf die Marke von 10 Indexpunkten. Nimmt man diesen Chart als Grundlage (das ist nur eine Möglichkeit), dann könnte zumindest ein Durchschnaufen in den haussierenden Aktienmärkten kurz bevorstehen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Walter Schmid

    18. September 2017 17:07 at 17:07

    Diese Charts zeigen eindrucksvoll, dass es bald wieder Futter für die Bären geben dürfte.

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Wall Street vor US-Wahlen: Was machen die Aktienmärkte?

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Durch den Anstieg bis über den Widerstand bei 3.494 Punkten (0.76-Retracement) konnte der marktbreiteste Index der Wall Street, der S&P 500, die jüngste Prognose exakt nachvollziehen. Die an den letzten Tagen angelaufene Korrektur verfügt noch nicht über die in Erwartung gestellte Ausdehnung. Hierüber ist indes noch nicht das letzte Wort gesprochen, wenngleich eine Dramatisierung der Ausgangslage nicht zu erwarten ist. Die jüngsten Bewegungen stellen die erste Phase einer größeren Bodenbildungsphase dar. Im Chart habe ich diese Option lediglich angedeutet.

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Ausblick für den S&P 500, den Leitindex S&P 500:

Hervorgerufen durch das mehrfache Überschreiten des 0.76-Retracements (3.494 Punkte) konnte der S&P 500 die erste Unterwelle (i) der übergeordneten Welle (C; nicht dargestellt) ausbilden. Der regelkonforme Abschluss dieser Welle ist noch ausstehend, denn erst durch eine Korrektur (ii), wie diese im Chart dargestellt ist, würde dieser Schritt begangen. Resultierend daraus ist für die sich anschließenden Tage von einem schwächelnden Chartverlauf der Wall Street insgesamt auszugehen. Mit dem Anlauf an das 0.76-Retracement (3.286 Punkte) habe ich im Chart das maximale Ausmaß dieser Korrektur dargestellt.

Der Leitindex der Wall Street, der S&P 500

Aller Voraussicht nach wird sich der Trendverlauf bei Weitem nicht so massiv einstellen. Im Umkehrschluss sollte ein Bruch dieser Supportline vermieden werden, um das beschriebene Szenario nicht in Erklärungsnöte zu versetzen. Das endgültige Aus, für den seit Monaten laufenden Aufwärtstrend, würde indes erste ein eventueller Bruch des 1.62-Retracements (3.178 Punkte) in die Wege leiten.

Fazit:

Die momentane Verfassung präsentiert sich vielleicht etwas schlechter, als es gerechtfertigt wäre. Ein erneutes Signal ist noch nicht in Sichtweite..

Dow Jones, der älteste Index der Wall Street:

Der dienstälteste Aktienindex der Wall Street, ja sogar der Welt konnte mit der Performance, welche sich an den zurückliegenden beiden Wochen eingestellt hat, die jüngste Prognose hinreichend genau nachvollziehen. Dadurch bestärkt, habe ich das bisherige Szenario unverändert belassen und lediglich der aktuellen Entwicklung Rechnung tragend, Anpassungen vorgenommen. Dennoch sollte der Index mit Argusaugen betrachtet werden, denn die aktuelle Konstellation deutet nicht darauf hin, dass eine neue weittragende Rallye unmittelbar bevorsteht. Die Charts zeigen das.

Ausblick für den Dow Jones:

Der Schlusskurs des Dow Jones über 28.547 Punkte (0.76-Retracement) verleiht dem aktuellen Geschehen einen positiven Ausblick, sodass die Titulierung mit Welle (1) durchaus zu rechtfertigen ist. Die aktuell laufende Korrektur dient demzufolge der Ausbildung der ultimativen Welle (2). Mit dem 0.76-Retracement (27.089 Punkte) liegt die maximale Grenzlinie für Welle (2) in überbrückbarer Entfernung, wenngleich eine „2“ diese Linie nur relativ selten anläuft. Die Performance der folgenden Tage wird sich daher im Zeichen der Korrektur darstellen.

Der Dow Jones, der älteste Index der Wall Street

Eine stärkere Ausbildung der Korrektur, hin zu einer regelverletzenden Bewegung, ist dennoch nicht zu erwarten. Nach Abschluss von Welle (2) wird sich der Dow Jones wie auch die anderen Indizes der Wall Street wieder emporschrauben können und aller Voraussicht nach zu einem neuen Allzeithoch führen. Der Startschuss für diese Rally fällt mit einem erneuten Überschreiten der 0.76-Linie (28.547 Punkte) und kann eine hohe Dynamik zur Folge haben. Größere Gefahren würde sich erst unterhalb der 0.76-Linie (27.089 Pkt.) einstellen.

Fazit:

Die aktuelle Verfassung lässt auf eine Fortsetzung des seit März laufenden Aufwärtstrends der Wall Street schließen. Dennoch bleiben Unsicherheiten, welche auch eine seitliche Performance begünstigen..

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Rüdiger Born

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