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Headlines vom FOMC-Protokoll – letztes UPDATE 20:21 Uhr

Das FOMC-Protokoll der Sitzung vom 14.-15. März bei der Federal Reserve wurde soeben bekanntgegeben. Hier folgen die wichtigsten Inhalte…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Das FOMC-Protokoll der Sitzung vom 14.-15. März bei der Federal Reserve wurde soeben bekanntgegeben. Hier folgen die wichtigsten Inhalte.

Einige Fed-Offizielle sahen das Niveau der Aktienkurse als ziemlich hoch an!

Die wichtigsten Fed-Offiziellen sagten es sei wahrscheinlich, dass man in diesem Jahr damit beginne die Fed-Bilanzsumme (4,5 Billionen USD) zu verkleinern.

Tiefgehende Diskussionen über die technischen Details dieses Abbaus.

Offizielle unterstützen eine „sachte“ Geschwindigkeit von Zinsanhebungen.

Man könne seine Meinung aber jederzeit ändern, wenn die US-Konjunktur zu sehr überhitze.

Einige Teilnehmer gehen davon aus, dass der fiskale Stimulus in den USA nicht vor 2018 einsetzt.

Einige Teilnehmer sagten, dass die „Kerninflation“ ein nützlicher Indikator sei für die Betrachtung der zukünftigen Inflation (FMW: Abgeschaut bei der EZB?). Und die aktuellsten Daten würden zeigen, dass es noch einige Zeit dauere, bevor die Headline-Inflation 2% als nachhaltige Basis habe.

FMW-Fazit: Klingt ziemlich stark nach mehr Zurückhaltung bei den Zinsanhebungen, die dieses Jahr schon anstehen. Das sollte eigentlich den Dollar drücken. Euro vs US-Dollar zeigt sich aktuell unverändert. Der Dow verliert seit 20 Uhr gut 20 Punkte.

Den Wortlaut des FOMC-Protokolls finden Sie hier.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Walter Schmid

    5. April 2017 21:25 at 21:25

    Nur wer glaubt, dass alle kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Grundregeln in der Zukunft keine Gültigkeit mehr haben werden, nur wer gegen jeden gesunden Menschenverstand handelt, nur wer glaubt, kein Staat der Welt müsse jemals seine Schulden zurückzahlen und nur wer glaubt, ein gigantisches Schneeballsystem würde diesmal funktionieren, nachdem alle Schneeballsysteme der Vergangenheit früher oder später den Punkt erreichten, in dem sie innerhalb kürzester Zeit in sich zusammenbrachen, nur wer alle historischen Gesetzmäßigkeiten der Börse über Bord wirft und nur wer glaubt, es werde nie eine Zeit kommen, in dem Anleger weltweit in größerem Umfang Aktien verkaufen, weil sie dem Braten nicht mehr trauen und ihre Gewinne mitnehmen möchten bevor es zu spät ist und nur wer glaubt, dass auch alle Kurs-Gewinn-Verhältnisse und Shiller-KGV’s künftig keine Rolle mehr spielen und ohnehin immer weiter ansteigen werden, dass alle Banken mit noch so vielen faulen Krediten regelmäßig gerettet werden, dass man Griechenland und allen anderen im Euro nicht mehr wettbewerbsfähigen Südländern auf alle Zeit alle Schulden immer entweder erlassen wird oder immer wieder nachfüttert, dass die Renten- und Sozialsysteme aller alternden Industrieländer auf Dauer gesichert sein werden, Donald Trump letztlich doch all seine wirtschaftsankurbelnden Ankündigungen umsetzen kann, alle Immobilienblasen sich in Luft auflösen, die vornehmlich arabischen Ölförderländer mit einem stark ansteigendem Ölpreis schlussendlich dann doch wieder gesunden können, alle Teslas, Snaps und wie sie alle heißen ihre aktuell völlig überzogenen Bewertungen schon ins Verdienen bringen werden und die Dot-Com-Blase vor 17 Jahren nur ein einmaliger Ausrutscher war, nie mehr scharfe Korrekturen oder gar Börsencrashs eintreten werden, wer Herrn Riße voll und ganz vertraut, Kriege zwischen großen Nationen in der Zukunft ausschließt, die EZB, FED, BoJ u. a. mit Gelddrucken nicht nur alle Staatsschulden, sondern schlussendlich auch alle Aktien aufkaufen können und, und, und … – der wird auch jetzt noch von immer weiter steigenden Aktienkursen träumen und der glaubt ganz sicher auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen!

  2. Avatar

    Dickbär

    5. April 2017 22:56 at 22:56

    @Walter Schmid,BRAVO, soeben habe ich mich fürchterlich aufgeregt als Robert Halver bei einem Interview sagte: Ich bleibe bei meiner Meinung,dass wir nie mehr normal hohe Zinsen sehen werden ????? Nie mehr ???? Er ist Chef Kapitalmarktanalysen bei BAADER BANK ??? Liebe Baader Bank dieses Salär könnte Sie sich sparen !!! Zurück zu W.Schmid,Ihr Kommentar hat mich wieder beruhigt , zumal ich sehe ,dass es doch noch vernünftig denkende Menschen gibt,ich glaube wir werden bald nicht mehr als GUMMIBÄRCHEN bezeichnet vor allem dieser komische Vogel wird vielleicht bald als Gummiadler abstürzen.

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Hotels und Restaurants: Wachstum ja, aber noch keine V-Erholung

Claudio Kummerfeld

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Restaurant-Tische mit Gläsern

Der Umsatz bei Hotels und Restaurants ist im August gegenüber Juli um 5,5 Prozent gestiegen. Aber im Vergleich zu August 2019 liegt er immer noch mit 22,2 Prozent im Minus. Die Grafik, die bis zum Jahr 2013 zurückreicht, zeigt es: Eine V-förmige Erholung ist noch nicht abgeschlossen. Der Indexwert der Umsätze von Hotels und Restaurants lag vor dem Start der Coronakrise im Februar bei 105,5 Indexpunkten, und im August waren es 80,9 Punkte. Da ist noch einiges an Lücke vorhanden. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im August 2020 sogar um 32,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Gut, diese heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten sind aus August. Inzwischen haben wir Oktober, und die V-förmige Erholung könnte bis jetzt schon fast geschafft sein. Könnte, nicht muss. Aber selbst wenn…. ein halbes Jahr lang gigantische Verdienstausfälle machen einer Branche zu schaffen, die darauf angewiesen ist konstant Umsatz zu machen. Viele Betreiber und Hotels und Restaurants überleben vielleicht aktuell, aber nur dank staatlicher Kredite. Man hat also nach der Krise deutlich mehr Schulden als vorher, dazu kommen oft noch vermutlich Mietschulden, weil der Vermieter monatelang die Restaurantmiete stundete, die nun nachgezahlt werden muss. Hat man die Krise auf den ersten Blick überlebt, und hat wieder „normale“ Umsätze, so türmen sich die Schulden auf. Zeitlich verzögert könnten also viele Insolvenzen folgen, auch wenn sich die Umsätze der Branche wieder normalisieren.

Chart zeigt Umsätze bei Hotels und Restaurants

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