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Hedgefonds böse – ihr gut? Videoausblick

Sind Hedgefonds böse - während diejenigen, die Aktien wie GameStop nach oben zocken, die "Guten" sind im Kampf gegen die dunkle Seite der Macht? Leider ist es nicht so einfach

Sind Hedgefonds böse – während diejenigen, die Aktien wie GameStop nach oben zocken, die „Guten“ sind im Kampf gegen die dunkle Seite der Macht? Leider ist es nicht so einfach – aber viele verstehen die Mechaniken an der Börse nicht, verstehen daher auch nicht, warum Neobroker wie Robinhood oder Trade Republic gar nicht anders können, als das Trading in Hype-Aktien wie GameStop oder AMC zu limitieren. Die Broker machen das nicht, um Hedgefonds auszubailen – gleichwohl hat die Kursexplosion der Hype-Aktien auch damit zu tun, dass diese über die Gefährdung anderer Hedgefunds wissen und dies auszuntzen versuchen. Wer also über die Kursanstiege der Hype-Aktien jubelte, sollte nicht vergessen, dass „dunkle Seite der Macht“ an der Seite der jungen Wilden war! Die Märkte sind ein Haifisch-Becken – und ein Casino. Und wer ein Casino betritt, sollte sich vorher besser mit den Spielregeln vertraut machen..

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8 Kommentare

  1. Ja gut das ist jetzt eine fadenscheinige Begründung, wenn das Risiko steigt, dann kann man wie BoA den Hebel verbieten, aber das man einen Titel nur noch Verkaufen kann & gar nicht mehr kaufen (selbst mit vollem Kapitaleinsatz) ist eine ganz andere Geschichte.

  2. Sehr gute Zusammenfassung, danke! Sehr vieles ist absolut richtig.
    Allerdings wäre es fair darauf hinzuweisen, dass gestern die Kurse von GME erst dann ins Rutschen kamen, als der Handel bei Robinhood & Co eingeschränkt wurde. Nicht anders herum.

  3. Sorry, dass nun die Kleinanleger mal richtig zulangen, sollte doch genauso erlaubt sein, nicht? Nur die grossen Zocker als gute Marktteilnehmer anzuerkennen dürfte mehr als grenzwertig sein.

  4. Man kann sich natürlich auch Fragen wer sind den eigentlich die Kunden von Robin Hood? Die Nutzer ? Oder die den Orderflow kaufen???

    Die Nutzer sind für Robin Hood ja eigentlich nur die Ware, die wahren Kunden sind die die bezahlen und das sind nicht die Nutzer….

  5. Wirklich toll zusammengefasst, Shortselling ist nicht „böse“ sondern Teil eines gesunden Markts, *alle* Teilnehmer sind Teil des Haifischbeckens, ohne andere große Fische würde der Kurs nicht so hoch gehen.

    Letztlich sind gemeinsame Absprachen unterschiedlicher Marktteilnehmer ja sowieso illegal bzw. kartellrechtlich nicht erlaubt. Das Problem ist, dass große Marktteilnehmer ja *immer schon* durch ihre Größe eine manipulative Macht hatten. Nun gibt es eben plötzlich einen neuen, extrem großen Teilnehmer, nämlich die Schwarmintelligenz. Pech gehabt, sage ich da. Das System ist seit Jahren einfach nur noch krank, Geld ist nichts mehr wert. Wenns nun mal die großen erwischt, ist das nicht falsch.

    Das Abschalten der Trading-Plattformen war ein rießen Fehler und wird tektonische Beben bei Robinhood auslösen. TR hat den Handel ja vor einer Stunde wieder erlaubt, vermutlich weil sie wissen, dass es sie morgen sonst nicht mehr gibt.

    Hr Fugmann, können Sie bitte mal versuchen herauszufinden, ob es relevante Shortseller auf Bitcoin und Co gibt? Würde mich mal interessieren. Im Gegensatz zum Aktienmarkt ist der Cryptomarkt nicht einfach „unterbrechbar“ :-) Das zeigt mal wieder die Überlegenheit des neuen Systems (und nein, Dodgecoin ist keine Cryptowährung, es ist ein „Gag“).

  6. Markus Fugmann, ein „Boomer“? Da hat er sich aber gut gehalten. Ich dachte, er sei X-er.

    Ansonsten, wäre es nicht schön, wenn die FED als Clearinghouse auftreten würde? Rückendeckung durch AOC dürfte ihr sicher sein.

  7. Spekulation führt an den Märkten immer zu Übertreibungen, und je mehr spekuliert wird, umso größer werden die Übertreibungen. Dass diese Übertreibungen (z.B. Blasen) viel Schaden anrichten können, ist unbestreitbar. Insofern sollten der Spekulation auch Grenzen gesetzt werden. Wie diese aussehen können, ist dann eine andere Frage. Und ja: Die Hedgefonds sind ohne Zweifel die größten Spekulanten…

  8. Zum Thema Leerverkäufe.
    Ich kaufe eine Aktie, mit dem gedanken das die steigt. Mit meinen kauf will ich auch einen positiven einfluss auf den Aktienkurs ausüben (egal wie klein der ist).
    So und jetzt kommt jmd. und leiht sich meine Aktie aus, um den Preis zu drücken. Das kann doch nicht sein und das ganze auch noch mehrmals.
    Und falls es zu einen extremfall kommt, bekomme ich meine geliehene Aktie nicht zurück.

    @Markus
    Leerverkäufe braucht kein Mensch, auch wenn die im tiefsten Kurssturz die Aktie zurückkaufen, vorher befeuern die das ganze ja noch… Da beißt sich die Katze doch in den Schwanz.

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