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Hurra! Apple mit bahnbrechender Innovation – jetzt rote iPhones!!

Gestern hat der Kurs der Apple-Aktie ein neues Allzeithoch erreicht – und jetzt wissen wir auch warum: die Kalifornier bringen ihr iPhone 7 nun in rot heraus. Technologisch ist das natürlich ein Quantensprung..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Gestern hat der Kurs der Apple-Aktie ein neues Allzeithoch erreicht – und jetzt wissen wir auch warum: die Kalifornier bringen ihr iPhone 7 nun in rot heraus. Technologisch ist das natürlich ein Quantensprung, und es gibt Gerüchte, dass die Geräte auch bald in gelb lieferbar sind, was dann endgültig und für alle Zeiten nicht nur Apples Technologieführerschaft begründen würde, sondern die Aktien von Apple sicher um weitere 100% steigen lassen würde!

Dabei ist die rote Farbe Ausdruck einer von Apple begründeten Partnerschaft für HIV/AIDS-Programme, die unter dem Titel „RED“ firmieren. Ab 24.März kann man die Geräte dann auch in Deutschland kaufen, mit 128GB oder mit 256GB, ab spottbilligen 749 Dollar.

Bahnbrechend ist auch das Update für das iPad, das nun ein 9,7-Zoll-Bildschirm hat, und das schon ab Preisen von 329 Dollar verfügbar ist, wie die Firma heute mitteilt. Das gibt es auch in rot, was geradezu ein revolutionärer Technik-Sprung ist! Apples Technologieführerschaft besteht also in einer zusätzlichen Farbe und einem etwas größeren Display. Strong strong buy!

Heute vormittag hat das Analysehaus Bernstein passenderweise das Kursziel für die Apple-Aktie von 140 auf 160 Dollar angehoben, und alles spricht dafür, dass Apple heute ein neues Allzeithoch erreicht. Der Nasdaq-Future jedenfalls zog aufgrund der Meldung von Apple an:

Und auch der Dax zeigt sich sofort begeistert darüber, dass Apple jetzt auch rote Produkte anbietet – das ist so toll, dass doch eigentlich eine Kursverdopplung mehr als gerechtfertigt wäre:

Einfach großartig! Und Apple hat am Ende seiner heutigen Pressemitteilung folgende Sätze:

„Apple revolutionized personal technology with the introduction of the Macintosh in 1984. Today, Apple leads the world in innovation with iPhone, iPad, Mac, Apple Watch and Apple TV. Apple’s four software platforms — iOS, macOS, watchOS and tvOS — provide seamless experiences across all Apple devices and empower people with breakthrough services including the App Store, Apple Music, Apple Pay and iCloud. Apple’s more than 100,000 employees are dedicated to making the best products on earth, and to leaving the world better than we found it.“

Fürwahr – jetzt, wo wir endlich rote iPhones und rote iPads haben, ist die Welt wirklich sehr viel besser geworden. Nur mit der Innovation scheint es nicht mehr so gut auszusehen bei Apple .. aber wer solche Farben hat, braucht keine neuen und besseren Produkte als die derzeit leicht Überteuerten, oder?

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Rainer Köhler

    21. März 2017 15:19 at 15:19

    Hier einmal ein kurzes Logik-Rätsel:

    Wir haben folgende drei Aussagen:
    „Die Börse hat immer Recht.“, „Die Konzentration von Vermögen nimmt global zu.“, „Um an der Börse ein kleines Vermögen zu machen, braucht es ein großes.“

    Welche der drei Aussagen steht im Widerspruch zu den anderen?

    Richtige Antwort: Logik ist was für Verlierer! Jetzt zuschlagen, billiger wird’s nie wieder!!!!

    • Avatar

      columbo

      21. März 2017 15:25 at 15:25

      „Um an der Börse ein großes Vermögen zu verlieren, braucht es ein großes“.
      Das ist Logik für Verlierer.

      • Avatar

        Rainer Köhler

        21. März 2017 16:31 at 16:31

        Nicht wenn man ein großes Vermögen hat.

        Es sagt somit viel über dich aus, Columbo ;-)

  2. Avatar

    columbo

    21. März 2017 15:20 at 15:20

    Apple war immer schon zukunftsweisend. Rot wird demnächst die vorherrschende Farbe an den Börsen sein.
    Man könnte zu Apple frei nach Goethes Faust sagen:“ Du ahnungsvoller Apfel du“.

    • Avatar

      Marcus

      21. März 2017 15:41 at 15:41

      So kann man es natürlich auch sehen :-)

  3. Avatar

    KARL MÜLLER

    21. März 2017 16:49 at 16:49

    Hmm – rotes Eierphone? Ist bestimmt die KIM JONG IL Edition.
    Da kann Ronald Trump Donald dann mal kurz in Nordkorea durchklingeln wenn in USA die Geigerzähler losrattern.

    Apple erschließt sich da ganz neue Märkte :D

    VG KArl

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Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

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Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

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Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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am

Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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