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Konjunkturdaten

ifo Weltwirtschaftsklima bricht weiter ein

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Die Aussichten für die globale Konjunktur trüben sich imerm weiter ein! Heute Vormittag hat das ifo Institut das quartalsweise erhobene Weltwirtschaftsklima veröffentlicht (befragt werden knapp 1300 Experten aus 122 Ländern) – und die Zahlen fallen immer schwächer aus. So fiel das Wirtschfaftsklima von -2,2 im Vorquartal auf nun -13,1 – das war der vierte Rückgang in Folge und der schlechteste Wert seit mehr als sieben Jahren!

Die Einschätzung der (aktuellen) Lage fällt von 12,2 auf nun nur noch 2,6, die Erwartungen sacken weiter ab von zuvor -15,7 auf nun -27,7.

Dazu das ifo Institut mit folgender Zusammenfassung:


„Das ifo Weltwirtschaftsklima ist das vierte Mal in Folge gefallen. Der Indikator sank im ersten Quartal von -2,2 auf -13,1 Punkte. Lagebeurteilung und Erwartungen verschlechterten sich deutlich. Die Experten schätzen die Lage aber immer noch knapp positiv ein. Die Weltkonjunktur schwächt sich zunehmend ab.

Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Dabei stachen insbesondere die USA heraus mit einem Einbruch der Erwartungen und der Lagebeurteilung. Aber auch für die Europäische Union revidierten die Experten ihre Einschätzungen deutlich nach unten. Dagegen blieb das Wirtschaftsklima in den Schwellen- und Entwicklungsländern weitgehend unverändert, nachdem es in den zwei Quartalen zuvor jeweils stark rückläufig war. Im Nahen Osten und in Nordafrika kühlte sich das Klima deutlich ab.

Die Experten erwarten ein schwächeres Wachstum des privaten Konsums, der Investitionen und des Welthandels. Zwar geht weiterhin ein größerer Teil der Befragten von einem Anstieg der kurz- und langfristigen Zinsen aus, deren Anteil ist aber stark zurückgegangen. Sie rechnen mit einer weltweiten Abwertung des US-Dollars.“


(Grafik durch anklicken vergrößern)


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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    11. Februar 2019 11:52 at 11:52

    …ist dem Dax ziemlich egal, heute wenigstens.

  2. Pingback: Aktuelles Meldungen und Nachrichten vom 11. Februar 2019 | das-bewegt-die-welt.de

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Europa

Industrieproduktion in Deutschland: Katastrophaler Rückgang!

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Das Statistische Bundesamt hat soeben die Daten zur Industrieproduktion (Produktion im Produzierenden Gewerbe) für den Monat Oktober veröffentlicht. Sie ist im Vergleich zu Oktober 2018 um 5,3% rückläufig (im Vormonat waren es -4,5%). Die meisten großen Presseorgane achten auf den Monatsvergleich, also von September zu Oktober 2019. Hier gibt es ein kräftiges Minus von 1,7%, obwohl ein Plus von 0,1% erwartet wurde. Gestern hatten wir die aktuellsten Auftragseingänge besprochen, die ebenfalls extrem schwach sind mit -5,5% im Jahresvergleich. Also, die kräftige Rezession in der Industrie geht volle Fahrt weiter.

Industrieproduktion als Chart seit 2011

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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz: Defizit schrumpft spürbar- aber der schöne Schein täuscht!

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Die US-Handelsbilanz (Waren und Dienstleistungen) für den Monat Oktober wurde soeben veröffentlicht. Laut den staatlichen Statistikern sinkt das gesamte Defizit der USA im Handel mit dem Ausland von -51,1 Milliarden Dollar im September auf -47,2 Milliarden Dollar im Oktober! Also ein deutlicher Rückgang. Liegt es etwa daran, dass die USA wie von Donald Trump gewünscht fleißig mehr exportieren und weniger importieren? Schauen wir uns die interessanten Details an.

Erstmal kurz zur Grafik. Sie zeigt das Defizit in der US-Handelsbilanz im Verlauf der letzten zwei Jahre. Seit Monaten ist es schon rückläufig (also eine gute Entwicklung), und aktuell beschleunigt sich diese Entwicklung. Die Exporte der USA sanken im Oktober um 0,4 Milliarden Dollar, und die Importe sanken um 4,3 Milliarden Dollar gegenüber September. Das Schrumpfen des Defizits liegt also nicht an einer Exportstärke der USA, sondern an den noch viel stärker sinkenden Importen! Der Handelskrieg zeigt immer deutlichere Auswirkungen. Ex- wie auch Importe sind rückläufig, wovon niemand profitiert!

Im Zeitraum Januar-Oktober 2019 im Vergleich zum selben Zeitraum in 2018 ist das Defizit der USA um 6,9 Milliarden Dollar angestiegen. Hier sinken die Exporte um 0,8 Milliarden Dollar, während die Importe um 6,1 Milliarden Dollar ansteigen. Zurück zum Monatsvergleich von September auf Oktober 2019. Das US-Defizit gegenüber der EU ist um 1,3 auf 14,3 Milliarden Dollar gesunken. Das US-Defizit gegenüber Kanada ist um 0,8 auf 3,4 Milliarden Dollar gestiegen. Das US-Defizit gegenüber China ist gegenüber September um 0,2 auf 27,8 Milliarden Dollar gesunken.

Defizit in der US-Handelsbilanz in den letzten zwei Jahren

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Europa

EU: Einzelhandelsumsätze schwach – Deutschland auch beim BIP in „Abstiegszone“

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Vor wenigen Minuten wurden die Einzelhandelsumsätze aus der Eurozone veröffentlicht: sie fielen mit -0,6% schwächer aus als erwartet (Prognose war -0,5%). Zum Vorjahresmonat stiegen damit die Einzelhandelsumsätze lediglich um +1,4% und damit deutlich weniger als die erwarteten +2,2%.

Dazu wurden der Vormonat September von zuvor +0,1% auf nun -0,2% nach unten revidiert.

Besonders schwach war mit -1,9% Deutschland und Irland – kein gutes Omen für das Weihnachtsgeschäft. Dazu Eurostat:

„Among Member States for which data are available, the largest decreases in the total retail trade volume were registered in Germany and Ireland (both -1.9%) and Finland (-1.2%). The highest increases were observed in Portugal (+2.1%), Poland (+0.9%), Belgium and Romania (both +0.8%).“

Die Einzelhandelsumsätze im Oktober waren schwach

Das BIP der EU fiel in der letzten Veröffentlichung mit +0,2% aus wie erwartet. Auch hier: Deutschland in Sachen Wachstum in der „Abstiegszone“, während die mittelosteuropäischen Staaten das stärkste Wachstum verzeichnen:

„Among Member States for which data are available for the thirdquarter of 2019, Poland (+1.3%), Hungary (+1.1%) and Estonia (+1.0%) recordedthe highest growth compared with the previous quarter, followed by Bulgaria, Croatia and Slovenia(all+0.8%). The lowest growth was observed in Germany, Italy and Austria (all +0.1%).“

Deutschland ist Schlusslicht beim BIP

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