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Immobilienblase in USA: Erstes Anzeichen für großen Streß!

Anzeichen für Platzen der Immobilienblase in den USA

Sehen wir erste Anzeichen dafür, dass die Immobilienblase in den USA beginnt zu platzen? Gestern meldete das US-Unternehmen Zillow, das eigentlich eine Vermittlungsplattform für Immobilien ist, dass man 25% der Belegschaft entlassen werde und einen massiven Verlust eingefahren habe. Was war da passiert?

Platzt die Immobilienblase in den USA zeitnah?

Zillow hatte selbst mit Immobilien spekuliert – man wollte die gekauften Objekte „flippen„, sprich man kaufte nur in der Erwartung, die gekauften Objekte nicht selbst zu nutzen, sondern zu einem höheren Preis zu verkaufen. Daher kaufte Zillow besonders in Städten, die als „heiß“ galten für den Immobilienmarkt (so zum Beispiel in Phoenix), wo also in den letzten Jahren die Preise besonders stark gestiegen waren.

Aber dann geschah Unerwartetes: die Preise stiegen nicht mehr, sondern sie fielen. Und plötzlich verbuchte Zillow einen großen Verlust, wie das Unternehmen gestern bekannt geben mußte. Zillow sitzt nun auf 7000 Immobilien, die inzwischen „unter Wasser“ sind, deren Verkaufspreis also derzeit unter dem einstigen Kaufpreis liegt, den Zillow bezahlt hatte.

Am 18.Oktober hatte Zillow noch gemeldet, dass man mit dem Kauf von Immobilien aufhöre – angeblich wegen zu wenig Arbeitskräften und Lieferengpässen. Wenige Tage später dann die desaströse Meldung des gigantischen Verlusts und der Entlassung von einem Viertel der Belegschaft! Das ging also ziemlich schnell. Und das erinnert doch stark an den Beginn der Subprime-Krise, die im Jahr 2007 begann, im Jahr 2008 die Immobilienblase in den USA zum Platzen brachte und dann mit der Pleite von Lehman Brothers eskalierte! Das Menetekel damals war die Schieflage von Bear Stearns – heute ist es Zillow?

USA: Ende der Party am Immobilienmarkt – wie in China?

Sind die USA also nun in einer ähnlichen Situation wie der Immobilienmarkt in China? Dort ist Evergrande die erste sichtbare Spitze des Eisbergs. Steven van Metre zeigt, wie sich die Lage in den USA derzeit darstellt – er sieht den Anfang vom Ende der Immobilieblase 2.0 in den USA:



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2 Kommentare

  1. Bei Evergrande ward ihr auch die Ersten, die darüber geschrieben haben.

  2. Keine Überraschung. Amerika stinkt bis zum Himmel mit ihren Finanzgeschäften

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