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Infineon Analyse: Aktie fällt vorbörslich nach Zahlen

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Heute früh hat der Halbleiterkonzern Infineon seine Zahlen fürs letzte Quartal vorgelegt und für Enttäuschung gesorgt. Die Vorgaben der Konkurrenz waren bereits im Vorfeld gemischt, vorbörslich deutet sich ein merklich schwächerer Handelsstart für das Wertpapier an.

Die Quartalszahlen fielen jedoch im Rahmen der gedämpften Erwartungen aus. Angesichts der Entwicklung in den ersten beiden Quartalen wird erwartet, dass ein Umsatzwachstum am unteren Ende der prognosti­zierten Spanne erreicht werden kann. Dieses liegt bei 9 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr bei einem unterstellten EUR/USD-Wechselkurs von 1,15. Die Segmentergebnis-Marge sollte dabei etwa 17,5 Prozent betragen. In Anbetracht der Abschwächung des Wachstums werden die bisher geplanten Investitionen um 100 bis 200 Millionen Euro gekürzt

Interessant gestaltet sich aktuell das Kursniveau der Aktie dennoch. Infineon notiert seit Tagen knapp unter dem 200-Tage-Durchschnitt und konsolidiert seinen vorherigen Kurssprung darunter aus. Aufgrund des enttäuschenden Ausblicks dürfte jedoch ein merklicher Pullback zu Beginn des heutigen Handels anstehen. Dies würde sich nicht gerade positiv auf den Mehrfachboden im Bereich von 15,75 Euro auswirken. Auf mittelfristiger Sicht kann ein Trendwechsel aber erst über dem EMA 200 gelingen.

Short-Chance bei Infineon

Short-Positionen auf Infineon unter Beachtung des vorliegenden Zahlenwerks und einer negativen Vorbörse sind direkt möglich, aber auch hoch spekulativ. Als kurzfristiger Zielhorizont ist der Bereich um 18,40 Euro zu nennen, darunter bestünde bei entsprechender Abgabebereitschaft der Käufer, die Möglichkeit bis an glatt 18,00 Euro abzugeben. Ein hierzu passender Stop ist im Bereich von zunächst 19,85 Euro anzusiedeln. Ein unwahrscheinliches Gegenszenario sieht hingegen oberhalb der runden Kussmarke von 20,00 Euro einen Kursgewinn der Infineon-Aktie zum nächsthöheren Widerstand um 20,88 Euro vor. Sollte es unerwartet gelingen auch diesen zu durchbrechen, stünde einem weiteren Lauf bis ein 22,50 Euro nur wenig in Wege.

Einstieg per Market-Sell-Order : 19,40 Euro
Kursziel : 18,40 / 18,00 Euro
Stop : > 19,85 Euro
Risikogröße pro CFD : 0,45 Euro
Zeithorizont : 1 – 3 Wochen

Die Infineon-Aktie seit Ende Dezember
Die Infineon-Aktie seit Ende Dezember.




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Indizes

Aktuell: Trump über China-Zölle, Powell und Draghi

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Soeben Aussagen von Donald Trump in Sachen Zölle gegen China gegenüber seinem „Haussender“ Fox News – hier die wichtigsten Aussagen des US-Präsidenten in Schlagzeilen:

– China will mehr als wir einen Deal

– werden substantiel zusätzliche Zölle erheben wenn kein Deal

– Deals muß Schutz geistigen Eigentums enthalten

– im Falle zusätzlicher Zölle könnten diese bei 10% statt bei 25% liegen

– China entwertet den Yuan „wie einen Tischtennisball“ („like a ping-pong ball“)

– Plan B mit China wäre, Business mit China zu reduzieren

Und noch Aussagen zu Powell und Draghi:

– Powell macht keinen guten Job

– ich habe hohe Zinsen, während Obama billiges Geld hatte

– ich hätte das Recht, Powell zu feuern – habe aber nicht gesagt, dass ich das tun werde

– Powell macht nichts für die USA, während andere Länder ihre Währung abwerten

– Fed-Politik ist ungesund („insane“)

– die EZB druckt Geld, während Fed Geld entzieht; die USA bräuchten einen Draghi


Und Trump über Google und Facebook auf die Frage nach Kartellverfahren der EU:

– wir könnten Google und Facebook verklagen, vielleicht tun wir das auch (FMW: daraufhin kommen die Aktien der beiden Unternehmen unter Druck)

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Indizes

Handelskrieg, Gewinnwarnungen, Rezession – was tun die Märkte?

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Der Handelskrieg kommt mit dem G20-Gipfel am Wochenende in Osaka in eine entscheidende Phase – wird es wieder die altbekannten optimistischen Aussagen geben, denen dann aber keine konkreten Taten folgen? Steve Mnuchin hat heute vormittag in einem Interview mit dem US-Finanzsender CNBC wieder Hoffnungen geschürt: der Deal zwischen den USA und China sei zu 90% fertig.

Neben dem Handelskrieg weiter im Fokus ist derzeit auch die Fed: gestern sorgte James Bullard, eigentlich ein ultradovishes FOMC-Mitglied für etwas Ernüchterung bei den Zinssenkungs-euphorischen Märkten, als er eine 0,5%-Zinssenkung für Juli ausschloß. Jochen Stanzl weist in folgendem Interview zurecht darauf hin, dass die Fed gut daran tut, ihr Pulver nicht zu früh zu verschiessen mit zu schnellen Zinssenkungen – dann nämlich würden die Aktienmärkte wahrscheinlich weiter nach oben ausbrechen, während gleichzeitig die Ertragslage der Unternehmen aufgrund der Abschwächung der Wirtschaft immer schlechter wird. Ergo, so Stanzl, wäre die Fallhöhe für die Aktienmärkte dann besonders hoch.

Nun beginnt auch die Berichtssaison für das 2.Quartal – und einige Unternehmen wie die Lufthansa haben schon Gewinnwarnungen ausgesprochen. Das könnte also ein heißer Tanz werden für die Aktienmärkte:

Der Dax ist stark beeinflußt vom Handelskrieg

Foto. Deutsche Börse AG

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Bitcoin

Bitcoin, Gold, Dow, alles steigt – wovor fliehen die alle?

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Was ist hier los? Bitcoin steigt und steigt und steigt. Alleine seit dem 14. Juni geht es bergauf von 8.300 auf aktuell 12.350 Dollar. Bei 12.927 Dollar lag heute früh der Hochpunkt. Im folgenden Chart haben wir Bitcoin verglichen mit Gold und dem Dow seit dem 4. Juni. Unterm Strich ist alles gut am Steigen! Nur wie kann das sein? Ist Gold nicht normalerweise die Flucht vor sinkenden Aktienkursen?

Bitcoin vs Gold vs Dow
Chart: xtb

Dazu schaue man bitte auch auf den folgenden Chart. Er zeigt den Dollar-Index, ebenfalls seit dem 4. Juni. Er sinkt von 97,30 auf 95,76 Indexpunkte. Der Dollar-Index ist ein Warenkorb des US-Dollar gegen andere wichtige Währungen. Er zeigt also an, wie der US-Dollar sich am Devisenmarkt bewegt.

Dollar-Index

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Die Zinssenkungsphantasie ausgelöst durch die Federal Reserve lässt den US-Dollar schwächeln, und somit alles steigen, was gegen den US-Dollar gehandelt wird. Niedrige Zinsen beflügeln sowieso immer die Aktienkurse, was den Dow zum Steigen bringt! Und Bitcoin sowie Gold können sich freuen, dass der Handelskrieg und die Iran-Krise noch oben drauf kommen. Angst treibt Anleger immer in die „Sicheren Häfen“.

Bitcoin

Bei Bitcoin kann man wohl noch erwähnen, dass es tage- und wochenlang immer wieder mal zu Preisexplosionen kommt, wenn die Zocker sich daran erinnern, dass es da ja noch etwas jenseits des „normalen Kapitalmarkts“ gibt. Mal sehen, wie lang die Hausse in der wichtigsten Kryptowährung diesmal anhält. Man braucht es eigentlich nicht erwähnen, aber wir machen es trotzdem. Bitcoin mag aktuell „mal wieder“ angesagt sein. Aber wie lange noch, das weiß niemand. Eine knallharte Korrelation zum US-Dollar kann man (wie es bei Gold funktioniert) beim Bitcoin nicht hergestellen. Die Kryptowährung profitiert momentan wohl von der „Gesamt-Gemengelage“. Ach ja, und dann wäre da noch die angebliche Euphorie rund um das Thema „Libra“, die neue Währung initiiert von Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Sie ist bis jetzt noch gar nicht am Start. Das wird noch dauern. Dass Bitcoin wegen Libra einen Schub erlebt, kann man eher als gefühlten Grund ansehen, dass Kryptowährungen nun stärker im Fokus werden als vor Libra.

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