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Das Narrativ "Inflation fällt, Fed senkt Zinsen" ist angeschossen Inflation, Fed: Die Angst vor den Daten am Dienstag! Videoausblick

Die Märkte fürchten, dass die am Dienstag anstehenden Daten zur Inflation in den USA höher ausfallen und so die Fed zwingen, die Zinsen deutlich über die Marke von 5% anzuheben. Gleichzeitig invertieren die Zinskurven immer stärker und zeigen damit an, dass eine Rezession bevor steht. Weiter und höher steigende Zinsen, schlechte Wirtschaftsaussichten – aber gleichzeitig extrem bullisches Sentiment: das ist eine ausserordentlich toxische Kombination. Dass die Kursanstiege seit Jahresbeginn auf dünnem Eis passieren, haben die Märkte gestern ein Stück weit mehr realisiert. Bisher ging man davon aus, dass sich die Sache mit der Inflation ganz schnell erledigen, die Fed daher dann auch zeitnah die Zinsen senken würde. Aber was ist, wenn diese Wunschvorstellung nicht eintritt (was sehr wahrscheinlich ist?)..

Hinweise aus Video:

1. Seymour Hersh beschuldigt USA, Nordstream zu sabotieren

2. USA: Blick auf 6 % Fed-Zinsen und 4,2 % Anleiherendite

3. Interview mit Markus Fugmann über die Marktlage bei „Zocken oder Zaudern“

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5 Kommentare

  1. was denn jetzt ? sind alle super optimistisch oder decken sich alle mit shorts ein….selbst super Bullen.

  2. Lieber Herr Fugmann,

    können Sie bitte mal ein Video machen, in dem die schlauesten und bestbezahltesten Köpfe (Entscheider, nicht Meinungsmacher), wie Herr Powell, Frau Lagarde, Herr Habeck, etc. keine Fehler machen, sondern eben alle so entscheiden, wie es strategisch geplant ist. So in dem Stil: Herrn Powells Handlungen, Aussagen führen zu und nutzen diesem und jenem. Wenn ich es richtig verstehe, halten Sie gewisse Handlungen für einen Fehler, weil Sie annehmen, dass die Ziele, die Herr Powell vorgibt, nicht erreicht werden. Dann könnte man aber doch auch sagen, er will die Ziele gar nicht erreichen und die Frage nach dem Warum stellen. Ich würde die Entscheider gern wieder beim Portepee packen.

  3. Ich denke ein grosses Risiko fuer die Maerkte ist dieses Jahr auch die Variante die nur ganz wenige Entscheider ansprechen. Naemlich dass die Ukraine trotz Waffenlieferung den Krieg bald als verloren erklaeren muss….mit all den Folgen fuer die Weltordnung.

    Dieser schwarze Schwan sitzt mit breiter Brust vor unserem Fenster, aber niemand spricht ueber was waere wenn…

  4. @thorsten ,ihr Anliegen ist nachvollziehbar,jedoch so gut wie unmöglich umsetzbar. Warum? Die Entscheider sind schlichtweg nicht öffentlich bekannt.Das heisst sie drehen sich im Kreis mit Meinungsmachern. Die sind aber irrelevant und sind höchstens „nützliche Idioten“ oder „Lautsprecher“ .Ein Beispiel, Larry Fink von Blackrock ,Entscheider oder Speaker,Speaker natürlich. Der ist viel zu arm ,um Entscheider zu sein. Sie suchen Entscheider ,viel Spass beim entschachteln der Eigentumsverhältnisse von Trusts,Stiftungen,Hedgefonds oder einfachen Privatverträgen etc.. Follow the „old“ Money . Was glauben sie ,wer leiht den Staaten eigentlich ununterbrochen das ganze Spielgeld fürs Casino ? Sie müssten das ganze System aus den Angeln heben ,um an diese Namen zu kommen.
    Wer im 18 Jahrhundert schon sein Kapital vor Inflation schützen konnte ,glauben sie diese Leute sind so dumm und nehmen das Wissen mit ins Grab?Die wirklichen Entscheider tauchen auf keiner Forbes Liste auf ,das steht fest. Leider kann man das definitiv nicht anhand von Zahlen und Mathematik beweisen,also bin ich da auch nur ein Meinungsmacher!

  5. Auffi gehts nicht immer

    @ Jochen, doch es gibt vorsichtige Leute die die Risiken sehen , doch die werden bei jeder Rally kritisiert, war es denn nicht heute wo sie eher die Bären als gefährdet einstuften.
    Gibt es zwei Jochen oder einer der täglich zweimal die Meinung ändert?

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