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Inflation: Jetzt wird die Fed nervös! Marktgeflüster (Video)

Also doch: die Fed wird nun angesichts der extrem hohen Inflation nervös – das zeigen die heutigen Aussagen von John Williams (Chef der New York Fed). Die Inflation sei auf „breiter Basis“ gestiegen – das ist eine direkte Absage an das von Fed-Chef Powell immer wieder verwendete „transitory“. Die Märkte reagierten zunächst wenig begeistert – aber die Sitzung der US-Notenbank könnte viel hawkisher ausfallen als derzeit erwartet. Die US-Indizes heute vor dem morgigen kleinen Verfall uneinheitlich, der Dax leicht schwächer – aber die Kryptowährungen stürzen weiter ab. Sind Bitcoin & Co ein Frühindikator auch für die Aktienmärkte?

 

Hinweise aus Video:
1. Anmeldung für xtb Investing Day für Anleger & Investoren:
https://finanzmarktwelt.de/xtb-investing-day-fuer-anleger-investoren/?utm_source=FMW

2. Kryptowährungen: Spekulationsblase oder Alternative zur bestehenden Geldordnung?“, Boom und Bust morgen, 18.30Uhr mit Sascha Huber, der Live-Link:
https://www.youtube.com/watch?v=JtJcMv5U1Ys



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4 Kommentare

  1. Ja der BIZ Boss hat mich gestern auch erstaunt, meinte er doch die Ölpreise könnten auch auf 100 Dollar gehen,obwohl die Märkte schon bei 85 Dollar grosse Probleme bekommen.Dies würde alle Notenbankanstrengungen zur Stützung der Wirtschaft kontraktieren.
    Und nicht vergessen,alle grossen Wirtschaftsmächte USA, China, Japan und die EU sind extrem energieabhängig und werden dies nicht zulassen und auch die Produzenten haben an einem Kollaps der Wirtschaft kein Interesse , denn der Preiszerfall würde umso drastischer ausfallen.Das Wirtschafttsverständnis dieser NOTBÄNKER kann wirklich erstaunen. Interessant wäre auch zu wissen wie solche Leute an diese wichtigen Posten gehievt werden, ob die Lehrjahre des BIZ – Bosses bei der Mexikanischen Notenbank ein gutes Omen ist könnte man hinterfragen.

  2. Der Ölpreis war bisher politisch steuerbar. Eine Voraussetzung dafür ist natürlich, dass immer mehr als genug Öl vorhanden ist. Schließlich läuft unser „Fuhrpark“ weltweit auf Öl.
    Nun wurde aber seit 2014 von der Politik gesagt, dass wir Öl nicht mehr nutzen wollen. Also unterbleiben notwendige Neuinvestitionen. Stattdessen wird per ESG der Geldhahn zugedreht. Unter diesen Umständen ist es logisch, dass Öl sich tendenziell erstmals verknappt und teurer wird.

    Natürlich kann man dass vorübergehend lindern, aber wenn die Gesamtrichtung bleibt, sehe ich keinen Grund, warum Öl nicht auch auf 300$ gehen sollte? Es wird gebraucht.

  3. @Felix, ich bewundere ihre realistischen Kommentare, aber beim Rohöl sähe ich bei noch höheren Kursen den Todesstossfür die Wirtschaft in der aktuellen Lage.Denn die 85Dollar sind nicht einmal voll eingepreist weil doch viele Heizöltnks noch billiger gefüllt wurden.Zudem hat es genug Öl, warum war denn der totale Preiseinbruch bei Corona vor einem Jahr bei einem Weltwirtschaftseinbruch von nur 3bis 4%. Der Einbruch sogar auf Minuspreise war eindeutig derivatgetrieben.Auch die Saudis haben Null Interesse an einer Rezession mit Börsencrash, sind sie doch grosse Besitzer von westlichen Firmen in Form von Aktien.Längerfristig kann Öl natürlich wie alle Rohstoffe knapp und teuer werden.Schon vor 30 Jahren hat ein Branchenkenner gesagt: Öl sei so wertvoll als Rohstff, man dürfte es gar nicht verbrennen. Aber in den nächsten 10 bis 15 Jahren werden ja noch alle Verbrenner -Autos und Heizungen von Öl auf
    nicht vorhandenen Strom umgestellt werden, das würde den Ölverbrauch drastisch reduzieren.Auf kurze Frist wird Biden die Sanktionen gegen Iran wegen Erfolgszwang aufheben und dann fliessen noch einige Fässer mehr Öl.

  4. @ Öl-Shorti

    Das unterschreibe ich ja alles. Es ist nur so: die Erwartungen an die Ersatztechniken via Strom sind viel zu hoch. jedes Schiff, jeder Bagger, jeder Panzer, alles muss durch ein EV ersetzt werden und dann müßte noch der Strom da sein und die Infrastruktur für dessen Verteilung und Speicherung. Das wird mehr Zeit brauchen und ist generell noch unsicher, weil noch gar nicht alles erfunden ist, was man bräuchte.

    In einem freien Markt helfen gegen hohe Preise am besten hohe Preise. Wird Öl teuer bezahlt, dann wird investiert in mehr Öl, was den Preis wieder senkt. Gegenwärtig wird aber dieser Mechanismus mit staatlicher Gewalt abgewürgt.
    Der Vorstand von EXXON hat ein klares Statement abgegeben, wie sie mit der Situation umgehen werden: Geld verdienen, und weniger oder sogar nicht mehr investieren. Das bedeutet, sie verkaufen so teuer wie möglich bis zum Schluß und machen dann die Lichter aus. Hoffentlich haben wir dann die nötigen Alternativen!

    Nun kommen die Staaten mit weiteren Maßnahmen, die grob unter den Begriff „Preisregulation“ fallen. Das wirkt kurzfristig ein wenig, und danach steigert es die Preise noch mehr, weil es noch mehr Anbieter aus dem Markt aussteigen läßt.

    Das einzige was hier hilft, sind neue Technologien, die den alten überlegen sind. Dazu gehört aber auch, dass sie wirtschaftlicher sind.

    Ökologisch bewegte Menschen neigen dazu, diesen Punkt zu ignorieren. Besonders in Deutschland. Es ist aber nun einmal so: je unwirtschaftlicher, desto umweltschädlicher.

    Nur die Umkehrung gilt natürlich nicht: man kann auch wirtschaftlich profitieren, wenn man die Umwelt schädigt. Aber das ist Ordnungspolitik. Dort könnte und müßte der Staat stärker sein, als in der Einmischung in der Wirtschaft.

    Und letztlich kann man die nötigen Erfindungen auch nicht erzwingen. Die großen Fortschritte kommen aus den Hobbykellern oder von solchen Querköpfen wie Elon Musk, nicht aus den Universitäten und auch nicht aus den Forschungsabteilungen (es sei denn, die haben da einen Elon als Chef).

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