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Inside Riße (VIDEO): Dax nach der US-Wahl

Donald Trump ist der nächste US-Präsident. Er zeigt sich versöhnlich gegenüber Hillary Clinton. Die von mir vorgeschlagene Short-Richtung war richtig. Wenn jetzt der Anstieg folgt, ist der gesünder als der Anstieg nach einem Clinton-Sieg…

Redaktion

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Von Stefan Riße

Donald Trump ist der nächste US-Präsident. Er zeigt sich versöhnlich gegenüber Hillary Clinton. Die von mir vorgeschlagene Short-Richtung war richtig. Wenn jetzt der Anstieg folgt, ist der gesünder als der Anstieg nach einem Clinton-Sieg. Mehr zur aktuellen Lage im Dax im Video…

https://youtube.com/watch?v=DGx630u5uSY%3Frel%3D0

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    flyingwilli

    9. November 2016 11:46 at 11:46

    So, so, short war richtig und Herr Riße wusste bereits vorher, welche Töne Mr.Trump anschlägt, das GAP ist zu und nun sind wir wieder bullisch! Wieso habe ich bereits vorher geahnt, welchen Inhalt der heutige Kommentar hat….. ? ;o))

    • Avatar

      Dirk

      9. November 2016 14:26 at 14:26

      Hätte ich gestern auf Onkel Risse gehört dann hätte ich mir ganz schön die Finger verbrannt, er taugt wirklich mehr als Kontraindikator.
      Ich denke mal, er hört sich gerne selber regen.
      Bin aber erhlich, ich höre mir das ganz gerne an, a da es was zum schmunzeln ist und ein gesundes Mittelmass aus vielen Meinungen spiegen doch das wieder was so passiert.
      Seine zweideudigen retorieken sagt sowieso alles und nichts, und ich glaub kaum das es das Tradet was er uns erzählt.

      Aber jetzt mal meine Vorhersage ! ! !
      „gegen abend ist mit zunehmender Dukelheit zu rechnen!“
      könnte man fast drauf Wetten solange wir nicht am Nortpol Wohnen.

  2. Avatar

    Denker

    9. November 2016 12:12 at 12:12

    Wird immer schlimmer.
    Wieder alles falsch, zu früh short.
    Jetzt long und es geht aber nicht weiter hoch.

    Schlimmer geht nimmer

  3. Avatar

    Börsenguru

    9. November 2016 12:15 at 12:15

    Analysten lassen sich immer ein Hintertürchen offen. „Ich habe gesagt, bla, bla, bla . Wie war das noch mit dem kursziel 2016 . 18000 waren angesagt. Bei ntv dann 12000 und dann 11500. Das mit dem gaps geht mir auch auf den sack. gap 9000 ist noch offen . Na dann gibt’s es ja eine gute Begründung wenn der dax nach unten geht

  4. Avatar

    Walter Schmid

    9. November 2016 12:56 at 12:56

    Ich schätze Herrn Riße als Kommentator zwar mehr, als die meisten anderen (oft selbsternannten) Börsenprofis, allerdings liegt er mit seinen Einschätzungen seit Jahren überwiegend völlig daneben und eignet sich eher als Kontraindikator. Mir tun die vielen Anleger leid, die mit seinen Vorhersehungen schon viel Geld verloren haben. Ich wünschte mir in Anbetracht seiner häufigen Fehlprognosen ein etwas bescheideneres Auftreten von ihm. Er hat ein großes Börsenwissen, aber eben auch keine Ahnung, was die Märkte machen.

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    Bernhard

    9. November 2016 13:33 at 13:33

    Also herr risse – erzaehlen sie uns doch laufend so einen stuss – ….. “ Die shortseite war richtig, ich habe meine shorts eingedeckt, und jetzt waere long angesagt…..“
    Wenn sie gesternabend ihre shortposition ( falls sie ueberhaupt eine hatten ) nicht geclosed haben, dann sie ein hasadeur und kein ernstzunehmender trader oder analyst, bzw dann fress ich einen besen!!!!!!
    Und von wegen jetzt kommt ein gesunder anstieg und trump fan sind ueber nacht auch noch geworden!!!! Fakt bleibt – boerse ist nicht serioes vorhersagbar – und schon gar nicht von ihnen herr risse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  6. Avatar

    Emm wie Meikel

    10. November 2016 04:03 at 04:03

    Herrn Risse’s Timing ist bescheiden, trotzdem finde ich seine Videos überaus beruhigend und aus irgendeinem Grund schau ich sie mir ganz gerne an. Ein ruhiger Schlaf (frei nach Kostolany, den ich sehr schätze) ist überaus wertvoll in einer Welt der (schon seit einer gefühlten Ewigkeit andauernden) unezügelten Kreditexpansion. Diese wird einmal enden, das ist ein Fakt. Wer jedoch in Erwartung dessen short geht oder ständig hedging betreibt, geht mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit bankrott.

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage am verkürzten US-Handelstag

Rüdiger Born

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Ich melde mich im folgenden Video mit einem kurzen Überblick zur aktuellen Marktlage. Denken Sie an den heute verkürzten Handelstag in den USA!

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Nikkei 225: Das Comeback des japanischen Leitindex

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Nikkei 225 – trotz explodierender Schulden

Wolfgang Müller

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Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Sammelindex Nikkei 225, inmitten der Corona-Krise und bei explodierenden Staatsschulden. Dieser bemüht sich nach Kräften, endlich das Trauma des Immobilien-Crashs von 1989 zu neutralisieren, der Index kletterte jüngst auf ein fast 30-Jahreshoch.

Der japanische Index – auf dem Weg zu alten Höhen?

Immer wieder wird von Aktienpessimisten Japan als Negativbeispiel angeführt. Der unheimliche Aktien-Boom in den 1980-er-Jahren, verbunden mit der Immobilienblase (Hans-Werner Sinn: Für Tokyo hätte man ganz Kanada kaufen können!) führte zu abstrusen Börsenbewertungen:

 

Die Mutter aller Index-Fahnenstangencharts (bis zur Corona-Krise):

Die Aktienmärkte - hier der Nikkei

Der Höchststand des Nikkei 225 vom 29. Dezember 1989 lag auf Schlusskursbasis bei 38.913 Punkten, dann erfolgte ein Absturz ohnegleichen mit vielen erratischen Schwankungen und einem Tief am Ende der Finanzkrise von 7054 Punkten.

Aber wer hat im Jahr 1989 all sein Geld in den Nikkei 225 investiert und nicht vorher und danach? Im Übrigen hätte ein monatlicher Sparplan auf den Index über viele Jahre eine gewaltige Rendite gebracht, durch den Cost-Average-Effekt, nur muss der Index irgendwann einmal kräftig anziehen, dann schießt der Wert mit all den billig erworbenen Anteilen kräftig in die Höhe. So wie es beim Nikkei 225 schon seit geraumer Zeit aufwärts geht.

Ein Vergleich der Marktperformance:

Seit dem Corona-Tief:

S&P 500: plus 60 Prozent
Dax: plus 52 Prozent
Nikkei: plus 50 Prozent

Seit dem Tief in der Finanzkrise 2009:

S&P 500: plus 436 Prozent
Dax: plus 362 Prozent
Nikkei: plus 364 Prozent
Jetzt ist der Index noch weiter gestiegen und erreichte gestern 26.537 Punkte.

Wobei hier wieder einmal festzustellen ist, dass bei unserem Dax als Performanceindex die ausgeschütteten Dividenden mit eingerechnet wurden, anders als bei den international üblichen Kursindizes. Was im Jahresvergleich nicht viel ausmacht, verzerrt das Bild bei einem 11-Jahreszeitraum durch den Zinseszinseffekt doch sehr deutlich.

Was also fast nach einem Gleichlauf aussieht, wird im 3-Monatsvergleich nach dem Einstieg von Warren Buffett deutlicher, Japan fiel im Oktober nicht mehr so stark und erholte sich stärker.

S&P 500: plus 4 Prozent
Dax: plus 1 Prozent
Nikkei: plus 13 Prozent

Die Entwicklung der Wirtschaft

Dass die Börse in Japan so stark gestiegen ist, liegt zum einen natürlich an der Bank of Japan, die bereits 53 Prozent der japanischen Staatsanleihen in ihren Büchern hält und immer wieder ETFs auf den Aktienmarkt erwirbt.

Der Nikkei 225 mit seinen über 12 Billionen Euro Marktkapitalisierung hat natürlich noch andere Investoren.

Aber vonseiten der Wirtschaft gibt es auch einige Signale der Hoffnung.

Doch zunächst zum Einstieg von Warren Buffett. Seine Gesellschaft Berkshire Hathaway kaufte im Herbst etwas mehr als fünf Prozent der Aktien der fünf großen japanischen Handelshäuser, die jahrzehntelang Japans Außenhandel bestimmt haben. Für uns relativ unbekannte Namen wie Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo. Und seine Gesellschaft sei bereit, den Einsatz auf bis zu 9,9 Prozent zu erhöhen.

Japan ist verglichen mit den USA erheblich preiswerter. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) des Dow Jones liegt bei 2,9, jenes des Nikkei 225 hingegen nur mit bei 1,1.

Japans Wirtschaft erholt sich derzeit von einer Rezession, die schon im vierten Quartal 2019 begonnen hatte. Japans Konsumenten erhöhten ihre Ausgaben im Sommer um 4,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal auf Jahresbasis um 21,4 Prozent, 2,5 Prozent stärker als von Analysten erwartet wurde.

Hinzu kommt, dass die XXVII. Olympischen Sommerspiele in Tokyo doch vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden sollen, wie IOC-Präsident Dr. Thomas Bach bei seinem letzen Besuch in Japan angekündigt hat.

Ein Schub durch das Freihandelsabkommen RCEP

Das vor knapp zwei Wochen abgeschlossene Freihandelsabkommen RCEP, abgekürzt für Regional Comprehensive Economic Partnership, zwischen 15 Ländern Ostasiens und Ozeaniens, gab der Börse einen weiteren Kick. Japan erhält dadurch erstmals bevorzugten Zugang zu China und Südkorea. Die Annäherung der drei Länder gilt als historischer Vorgang. Das Abkommen wird als Wegbereiter für ein künftiges asiatisches Wirtschaftswachstum gesehen, auch zu einer Zeit, in der sich die Region ohnehin aufgrund der Eindämmung der Pandemie konjunkturell besser als der Rest der Welt entwickelt.

Fazit

Was kann man aus der diesjährigen Entwicklung des Nikkei für Lehren ziehen? Staatsschulden, selbst in astronomischer Höhe (über 250 % zum Bruttoinlandsprodukt), führen nicht zwangsläufig zum Einbruch. Nämlich dann, wenn die Bürger an die Stabilität der eigenen Währung glauben und genügend Sparvermögen bilden und natürlich von der Funktionsfähigkeit der eigenen Notenbank überzeugt sind, die viele der Staatssschulden in ihren Büchern hält. Das Vertrauen in das Geld ist Grundvoraussetzung für die Schuldentragfähigkeit.

Dann sollte die eigene Währung eine gewisse Stabilität aufweisen, damit die Exportwirtschaft nicht unter die Räder gerät, aber auch ausländische Produkte für die Bürger erschwinglich bleiben. Ganz besonders wichtig ist natürlich die Stabilität des Geldes im Hinblick auf die Inflation. In Japan lag die Teuerungsrate über 20 Jahre gerade mal bei 0,5 Prozent per annum. Aber aus dieser Argumentation könnte man auch schlussfolgern, dass es dann krachen wird, wenn auch nur einer der drei Faktor nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn die Inflation zu galoppieren beginnt. Inflation, das Thema der nächsten Jahre nach der epochalen Geldschwemme des Corona-Jahres 2020?

 

Der Nikkei in Japan mit zuletzt starker Entwicklung

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