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Jan Fleischhauer volle Pulle gegen die Grünen – sehenswertes Video!

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Jan Fleischhauer wechselt vom Spiegel zum Focus. Ganz aktuell wird er daher wohl nicht aus Zufall vom YouTube-Format Mission Money von „FOCUS-MONEY“ interviewt. Es geht um die Grünen! So spricht er zum Beispiel vom „genialen Angebot“ der Grünen an so ziemlich alle Wähler in Deutschland. Sie könnten die Grünen wählen, hätten ein gutes Gewissen, und könnten dann doch so weiterleben wie bisher. Der moderne Ablasshandel sozusagen (sinngemäß ausgedrückt). Auch wird im Interview darüber gesprochen, dass wohl 80% der deutschen Journalisten die Daumen drücken würden für einen grünen Bundeskanzler (Robert Habeck?). Auch geht es um darum, ob die Grünen überhaupt für das Kanzleramt geeignet sind.

Jan Fleischhauer und die Grünen im Staatsdienst

So spricht Jan Fleischhauer darüber, dass die Grünen die Partei des Öffentlichen Dienstes seien (viele Wähler sind im Staatsdienst). Deswegen sei man bei den Grünen gedanklich weit weg von der Wirtschaft. Darum könne es zu Fehlentscheidungen kommen, die der Volkswirtschaft schaden könnten. Die SPD als Volkspartei habe laut Fleischhauer als Arbeiterpartei aber immer ein Gespür dafür, was geht, und was die Wirtschaft abwürgt. Auch geht es in den weiteren Ausführungen um die Grünen als vermeintliche „Verbots- und Erzieher-Partei“, die den Bürgern vermeintlich alles vorschreiben will.

Die Kern-Denke von Linken und Grünen sei laut Jan Fleischhauer, dass man davon ausgehe, dass es der Staat bei jedem kleinen Problemchen schon regeln werde. Man könne ihm alles überlassen. Und, so ein Gedanke von ihm… obwohl der Staat auch unter grünen Regierungen immer mehr Geld umverteile, nehme die Armut immer weiter zu. Da könne was nicht stimmen! Aber Fleischhauer bespricht mit dem Interviewer auch andere Themen. So sei die Kritik an den Öffentlich Rechtlichen Sendern durchaus berechtigt, dass nur noch Mainstream-Meinungen vorkommen würden. Auch geht es um die Authentizität von Politikern, das heutige Verhalten in Sozialen Medien uvm. Ein absolut sehenswertes Interview!

Jan Fleischhauer
Jan Fleischhauer. Foto: © Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

37 Kommentare

37 Comments

  1. tm

    31. Juli 2019 09:59 at 09:59

    „dass wohl 80% der deutschen Journalisten die Daumen drücken würden für einen grünen Bundeskanzler“

    Dass die große Mehrheit der Journalisten den Grünen nahesteht, wird ja immer wieder gerne behauptet. Mag auch sein, dass das stimmt. Die meisten Publikationen sind aber keineswegs so pro-grün. Die Bild ist eher das Sprachrohr der AfD, die Welt ist nicht viel besser, die FAZ ebenfalls stark konservativ. Das wären dann schonmal drei der vier auflagenstärksten deutschen Zeitungen. Der Spiegel mag tendenziell links sein, aber auch nicht weit links, Focus dagegen klar konservativ. Im Privatfernsehen kommt Politik kaum vor, aber wenn auch kaum pro links-grün (beispeilhaft https://uebermedien.de/33597/zoepfe-lederhosen-stasi-ossis-bei-sat-1-wird-im-duett-desinformiert/ ). Selbst wenn die Journalisten also eher pro-grün sind, folgen viele dann offenkundig eher der Vorgabe des Verlegers.

    „dass die Grünen die Partei des Öffentlichen Dienstes seien (viele Wähler sind im Staatsdienst)“

    Naja, 10% sind Beamte…. sind die Grünen nicht eher die Partei des städtichen Bildungsbürgertums?

    Aber gut, nun ist er beim Focus…da wächst zusammen, was zusammen gehört.

    • Goldi

      31. Juli 2019 14:06 at 14:06

      Aber was ist mit Greta, die Grünen haben doch die Greta. Greta rockt das schon und rettet bestimmt die Welt.

      • Adam Zipfel

        31. Juli 2019 14:33 at 14:33

        Schön für die Pegida, dass sie endlich ein neues Feindbild gefunden hat. Nur immer Bäume, Tiere, die Umwelt und das Klima zu bekämpfen und zu beschimpfen, war doch schon etwas abstrakt.

        Bemerkenswert ist auch, wie sehr ein kleines 16-jähriges Mädchen mit Asperger-Syndrom all den „gestandenen Mannsbildern“ den Angstschweiß auf die hohle Stirn treibt.

        • Goldi

          31. Juli 2019 18:28 at 18:28

          Kein Bier vor vier☝️lass sein leftuti

        • leftutti

          31. Juli 2019 19:07 at 19:07

          Wahnsinn, wurde schon wieder ein Mitglied aus dem Schizo-Club enttarnt?! Dann aber bitte wenigstens den leftutti richtig schreiben, sind ja nur 8 Buchstaben 🖐🤟

          Kann es sein, dass Ihre Uhr dauerhaft um 5 nach 4 stehen geblieben ist? 🍺

          • Goldi

            31. Juli 2019 21:07 at 21:07

            Sind schon lästig. Steht ja s.Oben

      • Stina

        31. Juli 2019 20:26 at 20:26

        Goldi, tm schreibt interessante Dinge über die man sprechen kann. Sie behaupten nur Mist über Greta und nichts weiter. Sie schreiben lieber mit erhobenem Finger Icon von Bier. Erinnert mich an den Oberlehrer. Sorry, sie gehen mir auf den Nerv, weil sie nur provozieren und behaupten, nicht diskutieren.

    • Shong09

      31. Juli 2019 14:55 at 14:55

      Wie kommen Sie denn darauf: „Die Bild ist eher das Sprachrohr der AfD, die Welt ist nicht viel besser, die FAZ ebenfalls stark konservativ. Das wären dann schonmal drei der vier auflagenstärksten deutschen Zeitungen. Der Spiegel mag tendenziell links sein, aber auch nicht weit links“???

      Haben Sie diese Medien auch ab und zu gelesen, dass Sie solch verzerrt urteilen?

  2. Lausi

    31. Juli 2019 12:18 at 12:18

    Was für ein unsympathischer Mensch, der mit seinen konservativen Platitüden und Sichtweisen entweder Falsches behauptet oder alte Kamellen erzählt. Opposition der Opposition wegen – wahrscheinlich aus ewiger Rebellion gegen seine Mutter motiviert.

  3. Goldi

    31. Juli 2019 14:12 at 14:12

    Der doch nicht unparteiisch. Allein, dass in seinem Nachnamen das Wort Fleisch vorkommt, sollte schon zu denken geben.

    • Adam Zipfel

      31. Juli 2019 14:39 at 14:39

      Bin mal gespannt, wie viele Plattitüden Sie noch im Köcher haben. Das mit dem Welt retten und dem Fleisch war ja schon sehr originell. Habe ich zuvor noch nie gehört oder gelesen 👍

      • Goldi

        31. Juli 2019 18:30 at 18:30

        s.Oben!

        • Adam Zipfel

          31. Juli 2019 20:58 at 20:58

          Interessanter Empfang, nachdem mir diese Plattform auf den social medias so oft empfohlen wurde. Aber am Ende auch nichts anders als in Austria. Besser ist, ich schau noch ein Zeiterl zu, weil schreiben brauchst hier nichts, ohne dass dich über komische Antworten wundern mußt.

    • leftutti

      31. Juli 2019 19:48 at 19:48

      Der doch nicht unparteiisch, lall … sss.Ober, no a Hoibe oder zwoa!!!
      Wird es Ihnen eigentlich nie peinlich, sich ständig zu blamieren? Egal unter welchem Namen auch immer. Wie sagte schon Mark-Andreas der Große: Es ist nicht alles Goldi, was ätzt. Oder so ähnlich…

      • Goldi

        31. Juli 2019 21:10 at 21:10

        Steht ja schon, lass sein.
        s.o.!

  4. Shong09

    31. Juli 2019 15:05 at 15:05

    Die FAZ und konservativ, dann haben Sie die aber das letzte mal vor über 10 Jahren gelesen. Da hat Herr Maßen schon recht, dafür sind die schweizer Zeitungen qualitativ gleich viel besser. Leider nur auch entsprechend teuer.

  5. Thomas

    31. Juli 2019 15:47 at 15:47

    So gegen das System aufbegehren und die Sachen bei Nahmen nennen erfordert Mut! Ein Ehrenmann!

    • leftutti

      31. Juli 2019 16:09 at 16:09

      Eine meiner Lieblingsstellen ist bei Minute 36:12, wo der Ehrenmann mal so richtig die Sachen bei Nahmen nennt 😂 😂

      • Thomas

        31. Juli 2019 17:15 at 17:15

        Und was ist damit?

        • Claudia

          31. Juli 2019 17:23 at 17:23

          Autsch, ist das peinlich!!!

    • Michael

      31. Juli 2019 18:53 at 18:53

      @Thomas, weil Sie es gerade erwähnen, und mir das Thema schon länger unter den Nägeln brennt, möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um einmal von einem Kenner der Materie Informationen aus erster Hand zu erhalten.

      Was genau ist eigentlich dieses mysteriöse, sibyllinisch-orphisch-delphische System?
      Welche Menschen sind daran beteiligt, wie funktionieren die Organisationsstrukturen?
      Welche Ziele werden verfolgt, was sind die Werkzeuge zur Umsetzung?
      Wer koordiniert das Ganze, welche gigantisch vernetzte Infrastruktur ist dafür nötig?
      Gibt es eine Zentrale oder ist es dezentral organisiert?
      Ist es national, europäisch oder global?
      Sind auch die Clintons darin involviert?

      Bevor wir ins Detail gehen, würde ich mich vorab über eine Antwort auf diese grundlegenden Fragen sehr freuen.

      Daneben muss ich noch anmerken, dass ein Journalist, der zum Focus und damit zu den Burda Medien wechselt und sich über die Mainstreampresse äußert, mit etwas wackeligen Beinen auf relativ dünnem Eis wandelt. Und ehrlich gesagt: Von einem Aufbegehren oder Dinge beim Namen nennen kann ich in dem Video nicht viel erkennen. Außer von Minute 40:50 bis 41:05, da finden die beiden mal endlich die richtigen Worte…

  6. Prof. Dr. Donald Marx

    1. August 2019 00:41 at 00:41

    Sehr geehrter Herr Fugmann,
    ich erlaube mir erneut, Ihnen meine Anerkennung für die Vielfalt und Aktualität der veröffentlichten Artikel auf Ihrer Plattform auszusprechen. Für die Leichtigkeit, den Humor und die Weitsicht, mittels derer neben spröden Börsenthemen auch Politik, Soziologie, Geschichte und Witschaftswissenschaften Eingang in die publizierten Themen finden.

    Entsprechend vielfältig und lebhaft, differenziert und erfreulich fundiert fällt auch der Großteil an Kommentaren Ihrer Leser positiv auf, soweit ich das im Vergleich zu anderen Plattformen beurteilen kann. Persönlich unterstütze ich einen offenen Dialog und Meinungsaustausch von allen Seiten, solange dieser auf einem Mindestmaß an nachvollziehbaren Inhalten und menschenwürdiger, zivilisierter Ausdrucksweise basiert.

    Ich bin mir sicher, dass Sie mit der Moderation der Kommentare Schwerstarbeit leisten. In letzter Zeit lässt sich jedoch eine signifikante Anhäufung persönlicher und beleidigender Attacken auf tiefstem Niveau ohne jegliche Begründung der geäußerten Meinung konstatieren. Oftmals scheint es sich dabei nur mehr um die willkürliche Aneinanderreihung ansatzweise deutscher Wörter zu handeln. Da „stinkt“ ganz unbegründet eine „Greta schlimmer als mein Diesel“. Da argumentiert man zwar strotzend vor Selbstbewusstsein, doch leider ohne tatsächliches Argument, zwar mehrfach, aber umso weniger überzeugend mit Buchstabenfolgen wie „s.Oben!“ oder vergleichbarem Unsinn. Und als neuesten Trend scheint man neuerdings zahlreiche Personen und Individuen mit konträren oder unpassenden Ansichten auf einen einzigen virtuellen Feind zu reduzieren.

    Nicht die politischen oder weltanschaulichen Einstellungen und Meinungen, sondern genau das Nicht-Vorhandensein dieser, trüben meiner Ansicht nach das positive Bild der FMW.

    • Markus Fugmann

      1. August 2019 10:14 at 10:14

      @Prof. Dr. Donald Marx, zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Worte!

      In Sachen Kommentare bin ich völlig bei Ihnen – das ist mir in den letzten Tagen auch negativ aufgefallen. Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder versucht, zu einer sachliche Auseinandersetzung zu ermuntern im Sinne eines Für- und Miteinanders statt eines Gegeneinanders, was dann immer wieder auch geklappt hat – bevor dann wieder eher unfreundliche Kommentare auftauchten. Ich werde daher zukünftig wieder solche unfreundlichen Kommentare und persönlichen Attacken nicht mehr frei schalten..

      Viele Grüsse!

      • Prof. Dr. Donald Marx

        1. August 2019 16:58 at 16:58

        Sehr geehrter Herr Fugmann,
        ich möchte mich gleich vorab bedanken, dass meine Anregungen und Anmerkungen Eingang in die Moderation finden könnten. Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich an dieser Stelle noch ergänzend anmerken, dass es nicht meine Intention ist, lebhafte und konträre Dispute und Diskussionen zugunsten einer langweiligen, erzwungenen Harmonie zu opfern.

        Soziale Medien und Diskussionsforen wie diese bieten beste Möglichkeiten für einen großen Personenkreis, konträr und vielschichtig über alle möglichen Themen zu diskutieren. Persönlich habe ich auch kein Problem, wenn es aufgrund des breit gefächerten und heterogenen Teilnehmerkreises, dem das Internet zum Glück die Möglichkeit eines virtuellen Zusammentreffens bietet, auch etwas lebhafter und impulsiver zur Sache geht. Ich finde es nur bedauerlich, wenn es einer Handvoll Störenfriede immer wieder gelingt, von den eigentlichen Themen abzulenken und ihre „Gegner“ durch Unverschämtheiten, Beleidigungen, Unwahrheiten und Verleumdungen zu diffamieren und im Idealfall einer, meist nur eingebildeten, Lächerlichkeit innerhalb der eigenen Gesinnungsgruppe preiszugeben.

        Hinter derartigen Versuchen sehe ich persönlich einzig die Absicht, die eigenen Ängste und Unzulänglichkeiten sowie Unzufriedenheit und Verunsicherung durch lautes Gebrüll zu kaschieren, um sich danach etwas besser zu fühlen, weil man anonym und feige auf ein Opfer oder Feinbild einprügeln konnte. Leider wird dabei nur allzu oft übersehen, dass es sich dabei um gleichwertige menschliche Individuen mit vergleichbaren Gefühlen und Bedürfnissen handelt. Nicht selten sind solche Verhaltensweisen eine Vorstufe zu „echter“, physischer Gewalt, wie sie sich in jüngster Zeit vermehrt in gewissen extremen Randgruppierungen auf allen Seiten des Spektrums manifestiert.

        Alleine die Kommentare zum vorliegenden Artikel sind ein Musterbeispiel: Bereits im zweiten Kommentar wir eine völlig hirnrissige, provokante und völlig aus dem Zusammenhang gerissene Behauptung auf einen sachlichen Anfangskommentar in den Raum gestellt. Im vierten Kommentar sind wir dann bereits bei wirrem, zusammenhang- und niveaulosem „Gefasel“ angekommen. Die Stimmung ist vergiftet, der Provokateur hat sein Ziel erreicht.

        Lieber Herr Fugmann, bitte sehen mir diesen verärgerten Ausbruch und die etwas hitzige Wortwahl nach. Doch die zunehmende Häufung der Vorfälle und die gleichzeitig so enervierende, wie niveauarme und vorhersehbare Vorgehensweise empfinde ich zusehends als Zumutung für einen Großteil Ihrer Leserschaft (und natürlich meine Wenigkeit).

        • Stina

          1. August 2019 17:19 at 17:19

          @Prof. Dr. Donald Marx, was Sie da schreiben, kann ich nur zustimmend befürworten. Ich glaube aber nicht, dass alle der angesprochenen Personen Ihren Worten auch folgen können. Die mögen es vermutlich lieber etwas kürzer, lauter und plakativer 🥴

          Ihre Wortwahl finde ich gar nicht hitzig, vor allem im Vergleich zu den Originalen.

        • Johannes

          1. August 2019 17:50 at 17:50

          Genau so ist es 👍

        • leftutti

          2. August 2019 00:45 at 00:45

          Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Donald Marx, Sie finden hier genau die Worte, nach denen ich seit langem vergeblich ringe. Irgendwie bin ich auf diesem Forum unfreiwillig zu der zweifelhaften Ehre gelangt, neben neuerdings auch der kleinen Greta das Feindbild schlechthin für gewisse Kreise zu verkörpern.

          Obwohl ich in erster Linie vielmehr an der Erhaltung und dem Schutz unserer Umwelt, unserer Wälder, Meere und Artenvielfalt interessiert bin und somit an der Erhaltung unser aller elementarer Grundlagen, als an politischen Dogmen und Parteien, obwohl ich prinzipiell nur für einen gangbaren Mittelweg zwischen Umwelt und Wirtschaft suche und plädiere, obwohl ich noch nie einen Kommentator herabwürdigend und beleidigend diffamiert habe, hat sich mein Name selbst in Antworten an viele andere Foristen als Sinnbild des Bösen etabliert. Wer immer andere Ansichten hegt, ist irgendwie leftutti.

          Ein kleiner Auszug nur aus den letzten sechs Wochen, um das traurige Niveau und den Grad der Aggression zu demonstrieren:
          Lass gut sein leftutti … außer natürlich leftutti … Nur ein bisschen belanglose Demagogie … Der grüne Fascho … du, du, du kleiner Troll … wenn man vor lauter Verpeiltheit nicht merkt, dass man sich in aller Öffentlichkeit zum Volldeppen macht … Betreutes Posten könnte ein Hilfsangebot sein … Müllen Sie mit Ihren Selbstgesprächen das Forum nicht zu … da hast Du ja mal wieder richtig einen ziehen lassen … dass ausgerechnet ihr beiden Pastorentöchter … wohlstandsgepamperter Traumtänzer … in deinem sinnlosen Leben … in deinem abgehalftertem dumpfen Weltbild

          Klingt alles wie das A-Z aus „Freie Welt“, „Der Westen“ oder „Junge Freiheit“: Laut, substanzlos, frustriert, und doch für einige überzeugend genug. Hat aber meiner Ansicht nach hier nichts zu suchen, dafür gibt es die soeben genannten Seiten.

  7. Thomas

    1. August 2019 12:25 at 12:25

    Moin liebe @Redaktion, Moin lieber @Herr Fugmann vielen Dank für das in jeder Hinsicht sehenswertes Video mit Herrn Jan Fleischhauer. Herr Fleichhauer spricht so vielen aus der Seele und trifft die Missstände exakt. Heutzutage hat nahezu niemand mehr den Mut, die grüne „Verbots- und Erzieher-Partei“ kritisch unter die Lupe zu nehmen. Lob und Anerkennung, dass Sie mit Ihrem Projekt auch den Mut haben gegen den Strom zu schwimmen und solche maulkorbritische Videos veröffentlichen. Das Video haben wir heute in der Pause mit dem gesamten Büro angeschaut. Die positive Resonanz ist überwältigend!
    Ich denke, Sie haben jetzt ein Dutzend Leser/Zuschauer mehr 🙂
    Schöne Grüße aus Kiel

  8. Lausi

    1. August 2019 20:03 at 20:03

    Ja, bei diesem Video scheinen sich die Geister zu trennen, wie man auch bei den You-Tube-Kommentaren sehen kann. Für heimatlose CDU-Wähler ist dieses Video bestimmt Balsam für die Seele, ich dagegen kann nur einen arroganten in sich selbst verliebten Hanseaten-Schnösel erkennen. Aber für Norddeutsche ist das wohl nichts außergewöhnliches 🙂

    • Michael

      1. August 2019 20:49 at 20:49

      @Lausi, wie ich schon etwas weiter oben geschrieben habe, empfinde ich dieses Video weder sonderlich spaltend, noch als eine mordsmäßige Kritik an den Grünen oder Linken. Nichts, was man nicht schon 100.000 Mal gehört hätte. Vor allem unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass ein frustrierter Journalist den weltbewegenden Karrieresprung vom Spiegel zur Burda-Gruppe vollzogen hat. Daneben viel Gestammel bis hin zu fast peinlichen Wortfindungsstörungen.

      95% dieser Diskussion drehen sich doch um zwei blutleere Provokationen eines offenbar betrunkenen Kommentatoren, die mit der Sache rein gar nichts zu tun haben. Und selbst diese relativ harmlosen Bekundungen und Anspielungen waren nur der letztendliche Auslöser im Gefolge einer seit 6 Wochen andauernden Kampagne, betrachtet man einmal objektiv den Shitstorm, der seit 20. Juni hier losgetreten wurde. Dahingehend danke ich Herrn Prof. Marx ebenfalls für die moderierenden, mahnenden und zugleich aufrüttelnden Worte.

      • Lausi

        1. August 2019 21:45 at 21:45

        Lieber ein aus dem Maul stinkender Niederbayer mit langen, fettigen Haaren, als ein hochnäsiger, aufgeblasener Hanseat – lol 🙂

        • Michael

          1. August 2019 22:40 at 22:40

          Lausi, vergessen Sie aber dabei nicht, dass gerade in Niederbayern (Lkr. DEG oder REG) bedenkliche Hochburgen rassistisch-nationalistischen Wutbürgertums sitzen. Wie allgemein geografisch festzustellen ist, dass sich dieses von der tschechischen Grenze angezogen fühlt wie die Schmeißfliegen vom stillen Örtchen. Und vergessen Sie vor allem nicht, dass unser allseits geschätzter Fugi seit langem ein Wahl-Hanseat ist 😉

          • Lausi

            2. August 2019 11:33 at 11:33

            Ach mir ist nur dieses arrogante Gehabe von dem Fleischhauer auf den Senkel gegangen, was ja bei einigen Hamburgern wohl typisch ist. Ein anderer Vertreter dieser Art war z.B. unser allseits geliebter Helmut Schmidt – ganz unabhängig von seiner Politik. Aber es gibt natürlich auch andere Hamburger, und Fugi als Urbayer fällt schon mal gar nicht in diese Kategorie 😉

  9. md

    2. August 2019 10:16 at 10:16

    ich melde mich auch zu wort. :))
    also ich finde die diskussionsrunde war alles im grenzbereich. finde ist nichts unter der gürtelhöhe. und ausserdem wir sind alle an dem schmutzigsten geschäft involviert welches es gibt. es geht um „geld“. der eine gewinnt der eine verliert. beides führt zu adrenalin welches auch mal entladen werden muss. und wenn dann noch ein thema wie die „grünen“ auf der agenda steht, ja dann kann man schon mal eine andere wortwahl nehmen.
    auch ich bin gegen die grünen. gründe sind genügend vorhanden, medien/journalisten sind komplett in grünen hand bzw berichten nur positive nachrichten über grüne.
    seit die an die macht gekommen sind, hat sich vieles verändert in vielerlei hinsicht. man weiss garnicht wo man anfangen soll.
    für mich sind die grünen wie die ehemalige sed halt nur in einem demokratischen land. sie sagen offen was das volk für verbote bekommt und alle jubeln. ich kann es gut einschätzen weil ich nur zuschauer im system bin.
    und noch eins, wenn ich alle kommentare mir durchlese hätte ich die meiste angst oder bzw wäre ich vorsichtig vor personen wie ( ein beispiel zu nennen ) prof donald marx, solche personen sind nachtragend. bei einem zwist kann man schon eher damit rechnen das am nächsten tag eine anzeige kommt oder das gewerbeamt einen brief schickt, vom finanzamt ein brief reinblättert mit ner dicken fetten schätzung uvm. also das was ich auch von grünen erwarten würde.
    mit menschen mit denen ich kontroverse diskussionen geführt habe wo es ab und zu auch zur sache ging wie leftutti, bauer oder michael bin ich mir sicher das wir beim nächsten fmw treffen auf ein bier ( ich sprudel ) anstoßen würden und gut ist.

    vieleicht habe ich diese einsxhätzung weil ich fußballer war. wir haben uns abgegrätscht angebrüllt und im spiel nichts geschenkt. nach dem spiel haben wir uns die hand gestreckt und waren wieder die besten freunde. aber in der heutigen zeit ist der gesellschaft auch dies wegreguliert worden.
    wünsche allen ein schönes wochenende, euer schräger türkentraderfreund

    • Claudia

      2. August 2019 12:03 at 12:03

      @md, nur eine Frage: Wo genau leben Sie eigentlich? In dem Land, in dem ich lebe, ist nämlich seit 2017 eine schwarz-rote Koalition an der Macht. Lange Jahre zuvor sah es so aus: 2005 schwarz-rot, 2009 schwarz-gelb, 2013 schwarz rot. Die Grünen müssen seit 14 Jahren die Oppositionsbank drücken.

      Es wäre natürlich denkbar, dass Sie von Bundeslandebene sprechen, das müssten Sie uns aber schon auch mitteilen, damit wir nicht so viel raten müssen. Aber selbst auf Länderebene sind die Grünen nur in einem Bundesland Großer Koalitionspartner.

    • Prof. Dr. Donald Marx

      2. August 2019 19:18 at 19:18

      Sehr geehrter md,

      das ist ein in vielen Punkten sehr interessanter und aufschlussreicher Kommentar. Dafür erst einmal vielen Dank von meiner Seite! Ich hoffe, es stört Sie nicht, wenn ich dazu eine ergänzende Stellungnahme abgebe und in manchen Punkten etwas tiefer nachforsche.

      Vorab möchte ich noch folgende Prämisse klarstellen:
      Sie verweisen auf die Redewendung „unter der Gürtellinie“ aus einem anderen Artikel an (von der es amüsante und skurrile Variationen gab und die übrigens nur ein einziger Kommentator korrekt anwenden konnte). Somit gehe ich davon aus, dass Sie auch alle anderen Kommentare und Diskussionen seither verfolgt haben, die letztendlich zu diesem hier geführt haben.

      Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie Ihre persönlichen Gründe und Überzeugungen, die Menschen in der Partei der Grünen und/oder die Partei als Ganzes nicht zu mögen und dies auch öffentlich kundzutun. Das ist natürlich erst einmal völlig legitim. Problematisch wird es ohne jeden Zweifel aber bei Ihrem Aufruf, es sei in Ordnung, eine „andere“, drastischere Ausdrucksweise zu wählen, weil es schließlich um Grüne geht. Sobald diffamierende, verleumderische, herabwürdigende und entmenschlichende Ausdrucksweisen ins Spiel kommen, ist doch eindeutig eine Grenze überschritten. In meinem ersten Kommentar etwas weiter oben hatte ich bereits den Stein des Anstoßes zitiert: „Greta stinkt schlimmer als mein Diesel“.

      Die Würde des Menschen ist unantastbar, das steht nach allgemein anerkanntem Rechtsempfinden über jedermanns Recht auf freie Meinungsäußerung. Ähnliches sollten Ihnen auch gefühlsmäßig Ihre religiös-weltanschaulich-familiären Werte sagen, auf die Sie immer wieder gerne in regelmäßigen Abständen verweisen. Als fairer Sportsmann und objektiver Beobachter im System ist Ihnen hoffentlich bewusst, dass auch grüne Politiker und deren Wähler Menschen mit Gefühlen, Bedürfnissen und Grundrechten sind, die nicht minderer Natur sind als die anderer, nicht-grüner Menschen?

      Amüsant und zugleich etwas verwunderlich empfinde ich Ihren zweiten Punkt, den Sie ansprechen. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie keine Angst vor meiner Wenigkeit haben müssen. Es gibt auch keinen Grund, vorsichtig wegen eines Meinungsaustausches zu sein, auch wenn die Ansichten divergieren sollten. Sie werfen dahingehend ein paar spannende Fragen auf, über deren Beantwortung ich mich sehr freuen würde:

      1. Was veranlasst Sie zu dieser Annahme?
      2. Warum glauben Sie zu wissen, dass „Personen wie ich“ nachtragend sind?
      3. Warum sollte ich Sie bei Polizei, Gewerbeamt oder Finanzamt anzeigen, solange mir keine schwerwiegenden Rechtsverstöße oder Straftaten von Ihrer Seite bekannt sind?
      4. Warum erwarten Sie all dies von Grünen? Da ich kein Grüner bin, warum auch von mir?

      Hochachtungsvoll verbleibe ich in spannender Erwartung Ihrer Antworten
      Ihr Donald Marx

  10. sufaap2008

    2. August 2019 11:44 at 11:44

    @md Bin froh, dass Sie sich ab und wann zu Wort melden.
    Grüße von russentraderfreund

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Aktuell: China-Delegation bricht Reise in USA vorzeitig ab, Märkte unter Druck

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Soeben hat das The Montana Farm Bureau mitgeteilt, dass die Reise einer chinesischen Delegation in den Mittleren Westen vorzeitig abgebrochen wurde – diese Reise galt als Voraussetzung für den Kauf von US-Landwirtschaftsprodukten durch die Chinesen als Zeichen des guten Willens bzw. als Vorbereitung eines Interim-Deals (zu den Hintergründen dazu siehe den Artikel „China – Trump „ahnungslos“, Interim-Deal möglich“).

Trump hatte noch vor wenigen Minuten gesagt, dass man mit China große Fortschritte mache – die Märkte jedenfalls sehen die vorzeitige Abreise der chinesischen Delegation als schlechtes Zeichen.

Hintergrund könnte sein, dass Trump zuvor bei einer Pressekonferenz einen solchen Interims-Deal abgelehnt hatte mit den Worten: „I am not looking for a partial deal. I am looking for a complete deal“.

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Nach Schätzungen der Fed soll die US-Wirtschaft in diesem Jahr real, also nach Abzug der Inflation, um 2,4 Prozent wachsen. Nicht schlecht in einem Umfeld des globalen Abschwungs. Aber bei genauem Hinschauen wir klar, woher das Wachstum kommt und wie teuer es erkauft wird.

Die Gesamtverschuldung der USA, also die öffentliche plus die private Verschuldung, hat in diesem Jahr die Schallmauer von 70 Billionen Dollar durchbrochen. Aktuell sind es bereits 74,3 Billionen US-Dollar. Das entspricht einer Neuverschuldung von knapp 8 Billionen US-Dollar auf Jahresbasis, davon allein 3,5 Billionen US-Dollar resultierend aus Zinszahlungen. Die Gesamtverschuldung der US-Bundesregierung beträgt aktuell 22,5 Billionen US-Dollar, ein Plus von 1,1 Billionen US-Dollar im laufenden Fiskaljahr.

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Auf der anderen Seite wird die US-Wirtschaft, wenn die optimistischen Prognosen der Fed zutreffen, in diesem Jahr ohne Inflationsbereinigung um 4 Prozent oder 820 Milliarden US-Dollar wachsen, ausgehend von 20,5 Billionen US-Dollar BIP in 2018. Setzt man das Schuldenwachstum (hier der Gesamtschuldenstand) zum Wirtschaftswachstum ins Verhältnis, dann kommt man auf ein Verhältnis von 10:1 (8 Billionen zu 820 Mrd. US$). Selbst wenn man den fiskalischen Stimulus, also die staatliche Neuverschuldung, isoliert betrachtet, liegt dieser in US-Dollar 25 Prozent über dem nicht inflationsbereinigten Wachstum der gesamten US-Wirtschaft.

Dieses Missverhältnis zwischen Schulden- und BIP-Wachstum wird durch das ökonomische Defizit ausgedrückt, dass in diesem Jahr einen neuen Rekordstand erreichen wird (Schaubild endet Ultimo 2014).

US-Wirtschaft - Ökonomisches Defizit

Ohne Steroide geht es nicht mehr

Eines der größten Probleme dieser Schuldenkaskade sind die Kreditkosten. Der Anteil der Neuverschuldung, der ausschließlich für den Schuldendienst aufgewendet werden muss, steigt im Zeitverlauf exponentiell an. Die US-Regierung muss aktuell 600 Mrd. Dollar jährlicher Zinsen schultern.

US-Regierung Zinskosten

Der Zinseszinseffekt gilt eben auch für die Schuldnerseite. Schon aus diesem Grund werden die Gesamtverbindlichkeiten exponentiell weiter steigen. Im Gegenzug müssen die Zinsen auf null und tiefer fallen, sofern man diese Art des gedopten Wirtschaftsmodells noch einige Zeit am Leben erhalten möchte.

Fazit

Wie würde das Wachstum der US-Ökonomie wohl aussehen, hätte es keine Billionen schwere schuldenfinanzierte Steuersause gegeben? Die USA befänden sich wie Deutschland bereits in der Rezession. Doch nach der Party kommt der Kater: Die Wachstumsdynamik schwächt sich im Jahr Zwei nach der „größten Steuerreform aller Zeiten“, so Donald Trump, in den USA schon wieder ab. Was bleibt, sind die Schulden und die Zinsen darauf, deren Anteil am US-Staatshaushalt durch die Decke schießt. Tja, wenn Wachstum so einfach wäre, dann hätte die Menschheit seit Christi-Geburt einfach nur neue Schulden produziert – zu null Zinsen versteht sich und finanziert durch Alchemisten. Genau dieses Wunder wollen uns die modernen Alchemisten der Zentralbanken weismachen. Doch wie heißt es so schön: Aus der Vergangenheit lernen heißt Zukunft gewinnen. Man sollte sich in seiner ganz privaten Anlagestrategie darauf einstellen, dass auch das aktuelle ungedeckte Schuldgeldsystem untergeht und mit ihm das amerikanische Wirtschaftswunder nebst der Welt-Leid-Währung US-Dollar.

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Allgemein

Fed druckt wieder Geld

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Getrieben von den Ereignissen musste die Fed in dieser Woche bereits dreimal Notfallliquidität in den Dollar-Geldmarkt pumpen. Die bescheidene Summe von 203 Mrd. US-Dollar floss dabei bislang an US-Banken, die im Gegenzug US-Staatsanleihen bei der Notenbank abluden.

Fed – so kann man sich irren

Wie schnell die Realität die Bürokraten im Elfenbeinturm der Fed einholen würde, hätten sich die Zentralbanker wohl selbst nicht träumen lassen. Man hat das Gefühl, dass die Damen und Herren „Währungshüter“ in Sachen QE zum Jagen getragen werden wollen. Wir haben ja schon verstanden, warum Geldpolitiker nicht die Wahrheit sagen dürfen, aber sie sollten die Wahrheit wenigstens nicht ignorieren. Das immer wieder vorgetragene Mantra von Fed-Chef Jerome Powell, der US-Wirtschaft gehe es gut und Risiken seien nur auf äußere Einflüsse zurückzuführen und es sich bei den letzten beiden Zinssenkungen lediglich um Versicherungsschritte handelte und im Übrigen keine Zinssenkungs-Serie anstehe, wirken immer grotesker. Ab wann ist eine Serie eigentlich eine Serie? Aber das nur am Rande.

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Ja, die Wachstumsdynamik der US-Wirtschaft ist noch okay – aber zu welchem Preis? Allein das Budgetdefizit der Bundesregierung wird für das Fiskaljahr 2018/19 mit aktuell ca. 1,1 Bio. US-Dollar erwartet. Das sind 240 Mrd. US-Dollar mehr als ursprünglich angesetzt. Im nächsten Fiskaljahr, das am 1. Oktober beginnt, sollen es gemäß Schätzungen des Congressional Budget Office 1,2 Bio. US-Dollar Defizit sein.

Aktuell liegt das Haushaltsdefizit der USA bei 4,7 Prozent des BIP, bei einer erwarteten annualisierten Wachstumsrate von aktuell lediglich 1,9 Prozent des BIP. Für einen Aufschwung ist dieses Verhältnis von Schuldendynamik zu Wachstum sehr schlecht und zeigt die Abhängigkeit der US-Konjunktur von rasanter Neuverschuldung. Generell zeigt das Verhältnis zwischen Gesamtschuldenwachstum und Wirtschaftswachstum in den USA eine erstaunliche Entwicklung: Mittlerweile werden für 1 US-Dollar Wirtschaftswachstum fast 10 US-Dollar Schuldenwachstum benötigt. Doch dazu in einem separaten Artikel in Kürze mehr.

Seitdem das regelmäßige Kasperletheater um das Anheben des Schuldenlimits (sog. Debt Ceiling) legislativ beerdigt wurde, stellt sich die aktuelle Schuldenexplosion der Bundesregierung in Washington folgendermaßen dar:

Fed QE - US-Schulden

Eine erstaunliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass Präsident Trump im Wahlkampf die Reduzierung der Staatsverschuldung bis zum Jahr 2024 auf null versprach.

Schaut man sich die Explosion der Staatsverschuldung und die damit einhergehende Schwemme von Staatsanleihen an, dann sollte dieser Faktor ganz oben auf der Beobachtungsliste der Fed stehen. Doch diese zeigt sich völlig überrascht von dem Phänomen. Schon mehrfach bestritt Jerome Powell, dass die US-Staatsverschuldung irgendeinen Einfluss auf die Geldpolitik der Zentralbank habe.

QE erzwungen

Doch in dieser Woche hat die Realität die Notenbanker eingeholt. Wegen akuter Liquiditätsengpässe musste die Fed am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in drei Tranchen insgesamt 203 Mrd. US-Dollar an Liquidität über außerordentliche Offenmarktgeschäfte in das Bankensystem pumpen. Im Gegenzug wurden von den Banken US-Staatsanleihen als Sicherheiten bei er Fed hinterlegt. Interessant ist, dass offenbar der Erwerb genau dieser Staatsanleihen durch die Banken mit zur Dollarknappheit beitrug. Eine Rekordemission des US-Finanzministeriums an Schuldpapieren in dieser Woche war neben Sonderfaktoren ein wesentlicher Auslöser der Liquiditätskrise. Der Staat hatte über seine Schuldenaufnahme so viel Geld aus dem Finanzsektor abgesaugt, dass dieser ohne das Anwerfen der digitalen Notenpresse der Fed schlicht kollabiert wäre. Damit wurde de facto ein QE on demand erzwungen. Nur so konnte ein Dominoeffekt mit der Ansteckung anderer Märkte gerade noch verhindert werden.

Das Schweigen der Fed

Auf der jüngsten Pressekonferenz im Anschluss an die Offenmarktausschusssitzung der Fed am Mittwoch erwähnte Jerome Powell die Operation am offenen Herzen des US-Finanzsystems mit keiner Silbe und dass, obwohl die Fed am gleichen Tag weitere 75 Mrd. US-Dollar in den Markt pumpen musste. Am Donnerstag reichte dann selbst diese Summe nicht aus, da die Banken zusätzlich 84 Mrd. US-Dollar benötigten. Das Schweigen der Fed zu diesem Thema zeigt die Dramatik der Situation. Doch die Liquiditäts-Kuh ist nicht vom Eis: Bis zum Ende des Jahres werden allein von der US-Bundesregierung Anleihen im Volumen von über 600 Mrd. US-Dollar emittiert. US-Finanzexperten rechnen daher damit, dass spätestens im November dieses Jahres das QE on demand von einem regulären QE abgelöst wird. Alles andere wäre unverantwortlich, denn bei der jüngsten „special open market operation“ wäre der Patient fast wegen eines technischen Versagens der Notenbank-IT verstorben.

Fazit und Ausblick

Die Fed kann die Realität leugnen, wie sie will, aber am Ende muss auch sie sich dem Diktat der überbordenden Schuldenlast nebst Neuverschuldung beugen. Schlussendlich wird sie erneut zum Gläubiger der letzten Instanz mutieren, da nur sie die benötigten Mittel bereitstellen kann – via digitaler Notenpresse. Natürlich kann sie einen Teil dieses schmutzigen Geschäftes auslagern, z. B. an die Bank of Japan, die im Rahmen ihres QE-Programms seit Oktober letzten Jahres wieder massiv US-Treasuries kauft. Das amerikanische Bankensystem allein ist mit der Flut an neuen Schuldpapieren der Trump-Administration überfordert, wie die jüngsten Ereignisse verdeutlichen. Weiter sinkende Zinsen und Gelddruckprogramme á la Japan sind auch in den USA daher keine Frage von zyklischem Wachstum, Beschäftigungsentwicklung, Teuerungsraten oder äußeren ökonomischen Einflüssen, sondern hauptsächlich notwendig zur essenziellen Aufrechterhaltung der Schuldentragfähigkeit in den USA. Es bleibt dabei: It´s the debt, stupid!

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