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Kryptowährungen: Bitcoin Gold ist am Start, „alter“ Bitcoin mit Höllenfahrt übers Wochenende

Bitcoin Gold ist gestern online gegangen. Bisher nur über synthetische Futures handelbar, gibt es ab sofort also auch den echten "Bitcoin Gold". Aber wie man in Finanzkreisen hört, gibt es bei der...

FMW-Redaktion

Bitcoin Gold ist gestern online gegangen. Bisher nur über synthetische Futures handelbar, gibt es ab sofort also auch den echten „Bitcoin Gold“. Aber wie man in Finanzkreisen hört, gibt es bei der Einführung dieser neusten Abspaltung von Bitcoins einige technische Probleme. Auch haben die meisten wichtigen Handelsplattformen (sie werden als „Börsen“ gezeichnet) Bitcoin Gold noch gar nicht ins Handelsangebot aufgenommen. Von daher dürfte es wohl dauern, bis die breite Öffentlichkeit in diesen Handel einsteigt.

So muss man sich aktuell auf einzelne Informationsquellen verlassen, ohne dass man weiß, wie stabil dieser Kurs wirklich schon ist. Zum Start von Samstag auf Sonntag lag der Kurs bei 496 Dollar, dann Sonntag um die 400 Dollar. Vorher lagen Indikationen tagelang grob um die 150 Dollar herum. Jetzt aktuell ist der Kurs von der Spitze bei 496 auf 265 Dollar zurückgekommen. Aber wie gesagt, Bitcoin Gold steht erst ganz am Anfang.

Bitcoin Cash

Bitcoin Cash hatte gerade erst kurzzeitig dem „echten“ Bitcoin die Show gestohlen, weil sich die Aufmerksamkeit kurzzeitig dorthin verlagert hatte. Oder bleibt sie dort? Der Kurs stieg in den letzten Tagen stark an, von 660 Dollar am Donnerstag auf 1539 Dollar in der Spitze am Sonntag, um bis jetzt auf 1.260 Dollar zurückzufallen. Der Grund warum Bitcoin Cash vielleicht beliebter werden, oder sogar eine echte zweite „Haupt-Kryptowährung“ werden könnte, liegt wohl in der Technik.

Hier liegt das „Blocklimit“ bei 8 Megabyte, womit der Durchsatz an Transaktionen deutlich schneller läuft als beim „alten Bitcoin“. Dort ist man immer noch bei 1 Megabyte – eigentlich sollte das in Kürze verdoppelt werden, aber daraus wurde bekanntlich nichts. Daher kann es sein, dass Bitcoin Cash erstmal weiter einen Hype erlebt. Aber die pure Bekanntheit der bisherigen Haupt-Kryptowährung Bitcoin (BTC) könnte viele neue Anleger dort halten.

Bitcoin

Der alte Bitcoin machte übers Wochenende einen Höllenritt durch. Von 7300 Dollar Freitag früh ging es in einem Wochenend-Crash runter auf 5600 Dollar gestern Abend. Bis jetzt ging es schon wieder rauf auf aktuell 6500 Dollar. Ein Wahnsinn, diese Moves in den Kryptos…

Mehr zu Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


Der Kursverlauf im Bitcoin seit Freitag früh.



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9 Kommentare

  1. Na dann kann man ja nur blind bitcoin gold kaufen. Die Zocker treiben ja alles wo bitcoin draufsteht ins 3 Stellige, auch wenn keiner was damit anfangen kann. Und es wird noch dauern bis man realisiert hat, dass zwar Blockchain ein Thema ist und auch um Payment Sinn machen kann (Ripple), aber von Bitcoin einfach mal nix übrigbleibt, wenn die 30 te Hardfork Abspaltung durchs Dorf getrieben wird. Was ist das für eine Lösung, bei der Transaktionen ausgesetzt werden, weil man zu sehr mit Minen beschäftigt ist. Man stelle sich so ne Nummer als systemkritische Lösung vor, dann gute Nacht, aber wir setzten uns einfach zusammen, und diskutieren ein paar neue Algovarianten, nehmen eine und dann passts schon. Das nenn ich Planungssicherheit.

    1. ich komm aktuell immer mehr zum Schluss, daß Bitcoin nicht als der Sieger aus dieser Schlacht hervorgehen wird, möglicherweise ja Dash oder eine andere Währung.
      Bitcoin macht alle Fehler, die sie den Papierwährungen vorwerfen jetzt auch, und das in unglaublich kurzer Abfolge.

      1. *ironie_an*
        Genau… warum auf die besten Entwickler der Welt in einem Open Source Projekt (BTC) setzen, wenn man auch eine zentralisierte, von kriminellen kontrollierte Kopie (BCH) haben kann…
        *ironie_aus*
        Wenn im Dezember CME einsteigt und die difficulty adjustments gemacht sind, ist BTC nicht mehr aufzuhalten. Nächster Halt: 20kUSD/BTC

  2. Hier ein interessanter Ansatz um die außergewöhnliche Preisentwicklung von Kryptowährungen zu erklären. Da basiert vieles auf Grundlage von Netzwerktheorien. Bei einer Marktkapitalisierung von insgesamt 200 Milliarden USD, Tendenz steigend, ist es vielleicht eher dumm nicht auf diesen Zug auf zu springen. Abgefahren ist er schon, aber noch rollt er nur…

    https://www.btc-echo.de/die-zukunft-von-bitcoin-und-metcalfes-gesetz/amp/

    1. Klasse Artikel, Feldmaen. :-) Grins!
      Mit dem Faxgerät/Anzahl der Nutzer in Netzwerken ist bekannt und sehe ich auch so. Das auf Kryptos zu übertragen mag zwar nicht ganz falsch sein – auf jeden Fall viel zu kompliziert erläutert. Es geht auch einfacher: Nachfrage und Angebot bestimmen den Preis. Fertig, Aus, Amen.

      Er sagt: „Nach diesem (metcalfes)-Gesetz müssten also mehr und mehr Nutzer die Kryptowährung für sich entdecken, um den Preis weiter ansteigen
      zu lassen“.
      Ich erinnere an den alten Börsenspruch: „Sind mehr Dumme da als Aktien, steigen die im Kurs – und umgekehrt“. M.E. ist diese Aussage nirgends passender als bei Kryptos.
      Andererseits steigen Kryptos nicht nur, wenn sich die Nutzerzahl/Anlagewilligen erhöhen. Wenn jeder einzelne bereit ist, fortan einen noch größeren Teil seines Vermögens dort einzubringen natürlich auch.

      1. Und es werden immer mehr dazu bereit, wann wollen sie das denn endlich verstehen Gerd? Darum geht es doch. Mag alles noch so dumm und sinnlos sein mit den Kryptos, aber immer mehr Menschen nehmen daran Teil. Und wurde sind doch erst am Anfang! Mir solls egal sein, während Sie sich über Kryptowährungen aufregen schwimmen andere halt schön mit…

        1. Hallo, lieber Feldmaen, da haben Sie aber alle meine zurückliegenden Kommentare falsch verstanden, wenn Sie meinen, ich hätte nicht verstanden, dass immer mehr dazu bereit sein würden.
          Nichts ist so faszinierend anziehend wie der Erfolg – wie steigende Kurse. Da würde jeder gerne dabei sein wollen.

          Nicht umsonst bemerkte ich auch, dass es mich selber reizt, da ein Krypto auch locker auf eine Milllion steigen kann. Nach oben hin gibt es ja lediglich eine Begrenzung dadurch, dass sich Angebot und Nachfrage mal ausgleicht oder der Schwerpunkt sich gar von der einen zur anderen Seite verlagert.

          Für mich sind Kryptos ein wunderschönes Spiel mit wunderschöner Gewinn- und Verlustmöglichkeit, bei dem der Preis eines Coins letztlich ausschließlich durch Angebot und Nachfrage zustande kommt – ohne einen externen „Wertmaßstab als Richtschnur“ anlegen zu können. Wo gibt es das schon?

          Nehmen wir z.B. Immobilien. Haben sich meine Mieteinnahmen spürbar erhöht und ist von einem gleichbleibendem oder weiter steigendem Mietniveau auszugehen, habe ich bei Mietshäusern einen äußeren „Wertmaßstab als Richtschnur“ für die Bewertung meiner Immobilie.

          Und deshalb wollte ich auch nur ein wenig über den Autor des Artikels frotzeln, wie er kompliziert, halbwissenschaftlich eine Begründung sucht, warum und unter welchen Voraussetzungen Kryptos weiter steigen können.

  3. Bitcoin kann sonstwohin steigen, ohne mich. Ist reine Zockerei und kein seriöses Trading. Mal davon abgesehen, dass ich keinen Broker kenne, der Bitcoin auf ECN-Account anbietet. Sind durchweg Market Maker. Ich bin nicht verrückt genug, mit einem Market Maker zu Traden. Da ist nämlich dieser lustige Interessenskonflikt: Mache ich gut Profit, ist es der Verlust des Market Makers. Der wird alles Erdenkliche unternehmen, mir mein Geld vorzuenthalten, bis hin zur Auflösung des Tradingaccounts.

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