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Bitcoin

Kryptowährungen: Bitcoin mit neuem Jahrestief

Redaktion

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Die Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple haben am Wochenende wieder herbe Verluste hinnehmen müssen. Wie wir am Freitag schon vermutet hatten, gab es am Wochenende wieder eine starke Bewegung bei den Kryptowährungen. Das ließ der Chart mit seiner dünnen Seitwärtsbewegung schon vermuten. Nun hat Bitcoin endgültig seine Unterstützung gebrochen und zeitweise ein neues Jahrestief mit 5738 Dollar erreicht. Mit dem Durchbruch durch seine Unterstützung ist der Weg nun weiter vorgezeichnet. Die Frage stellt sich nun, wo die Talfahrt enden könnte und Bitcoin wieder seinen Boden findet? Die Korrektur des Marktes ist im vollen Gange. Auch wenn der Markt derzeit rückläufig ist, so sind wir dennoch überzeugt, dass wir nach dieser Korrektur deutlich bessere Zeiten und Kurse für Bitcoin und Co sehen könnten. Durch entsprechende Regulierungen sollte auch das Vertrauen der Anleger wieder zurück kommen.

Bitcoin ist der größte und bekannteste aller Kryptowährungen

Nun ist es passiert. Bitcoin hat am Wochenende seine wichtige Unterstützung gebrochen und legte zwischenzeitlich ein neues Jahrestief hin. Aktuell befindet er sich bei 6127 Dollar – jetzt scheint er sich auch unter seinem jetzigen Widerstand zu etablieren. Weitere Kursverluste sind hier sehr wahrscheinlich. Den nächsten Support sollte er bei 5530 Dollar finden. Dort sehen wir aber noch nicht das Ende der Korrektur. Hier muss erstmal aufgeräumt und der Markt von Manipulationsgerüchten gesäubert werden. Auch entsprechende Regulierungen sollten wieder das Vertrauen der Anleger zurück bringen.

Kryptowährungen Bitcoin

Ethereum

Auch wenn der Kurs von Ethereum weiter zurückgegangen ist, so hält er sich doch wesentlich stabiler als sein großer Bruder Bitcoin. Mit aktuell 449 Dollar ist er noch weit entfernt von seinem Jahrestief (Unterstützung bei 356 Dollar). Allerdings wird auch er sich dem Gesamtmarkt nicht entziehen können – auch bei ihm sehen wir weiter fallende Kurse. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis er seine Unterstützung erreicht hat.

Ripple

Ripple hatte auch kurz seine Unterstützung durchbrochen und ein neues Tief für 2018 erreicht. Er konnte sich allerdings wieder leicht erholen und liegt nun mit 0,47 Dollar direkt auf seiner Unterstützung. Auch für Ripple dreht sich erstmal wohl die Abwärtsspirale weiter und könnte im Tief die 0,30 Dollar erreichen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Emm wie Meikel

    26. Juni 2018 00:02 at 00:02

    Die von mir persönlich erwarteten 6 Monate Saure-Gurken-Zeit sind um und noch immer geht es abwärts mit dem Bitcoin Preis. Ohne ein überraschendes Ereignis, das den Hype wieder von neuem entfacht, gehe ich davon aus, daß die nächste Trendwende noch mindestens 12 (wenn nicht sogar 24) Monate auf sich warten lässt. Offenbar braucht es seine Zeit, bis die ganze, aufgestaute Luft wieder aus dem Ballon ausgetreten ist.

    Vermutlich kommt die Trendwende erst dann, wenn jene, die Haus und Hof für Monsterkredite verpfändet haben, um nahe am Allzeithoch vom Bitcoinpreis „all in“ zu gehen, kapitulieren und ihre Bitcoins in einer letzten Verzweiflungstat zu Tiefstpreisen abstoßen, um vom Erlös wenigstens noch einen Teil ihrer Kredite begleichen zu können.

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Bitcoin

Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Bitcoin-Kurs steigt kräftig an – Marc Friedrich über die Gründe

Redaktion

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Bitcoin Symbolbild

Der Bitcoin steigt gerade kräftig an. Was ist hier los? Erst mal ein kurzer Blick zurück zum Start der Coronakrise. Im März stürzten Aktienmärkte und der Goldpreis deutlich ab. Die Investoren brauchten Cash, um zum Beispiel Margin Calls bei gehebelten Börsengeschäften bedienen zu können. Auch der Bitcoin wurde abverkauft um an Cash zu kommen. So fiel der Kurs im März von 9.700 auf 5.100 Dollar. Aber seitdem stieg der Kurs kräftig in die Höhe.

Aktuell notiert Bitcoin bei 18.220 Dollar. Noch Anfang dieser Woche notierte die weltweit bekannteste Kryptowährung bei 16.000 Dollar (Markus Fugmann berichtete am letzten Freitag). Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten fünf Jahre. Marc Friedrich hat vor 14 Stunden ein Video über die bekanntes Kryptowährung veröffentlicht mit dem Titel „Die größte Investmentchance aller Zeiten“. Er bespricht hier den rasanten Kursanstieg. Aber alleine seit Erstellung seines Videos ist der Kurs schon wieder um mehr als 1.000 Dollar gestiegen. So rasant läuft aktuell die Kurssteigerung im Bitcoin.

Mögliche Gründe für den Kursanstieg im Bitcoin

Doch was ist der Grund für den aktuellen Hype? Laut Marc Friedrich fungiere Bitcoin bei vielen Anlegern auch als Schutz vor Inflation, weil die Menge erzeugbarer Bitcoins anders als bei Papiergeld begrenzt ist. Auch biete diese Kryptowährung eine Art Schutz gegen die Gelddruck-Orgien der Notenbanken (frei von uns so formuliert). Die Nachfrage steige viel stärker als die Anzahl vorhandener Bitcoins.

Und wichtig scheint auch zu sein: Laut Marc Friedrich gibt es derzeit immer mehr Nachfrage und positive Meinungen von Profi-Investoren über den Bitcoin. Die Hausse nährt die Hausse? Gilt dieses Sprichwort derzeit für diese Anlageklasse? Auf einmal wollen alle dabei sein, aus Angst Kursanstiege zu verpassen? Und man springt dann auch noch auf den fahrenden Zug auf, und dann steigt der Kurs noch viel schneller? So ein Game läuft niemals endlos weiter, was man schon vor ein paar Jahren sehen konnte. Vielleicht steht diesem Asset eine grandiose Zukunft bevor – aber pausenlos nur noch steigende Kurse, das dürfte wohl eine Illusion sein.

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Chart zeigt Kursverlauf des Bitcoin in den letzten fünf Jahren

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