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Krypto-Währungen

Libra: Facebooks Kryptowährung ruft Notenbanker und Regulierer auf den Plan

Libra, die neue Kryptowährung des Social Media-Giganten Facebook, wird die Notenbanken auf den Plan rufen..

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Es ist derzeit Thema in allen Medien, weil es auch eine kleine Disruption für die Finanzwelt bedeuten würde, speziell im Bankwesen. FMW hatte es schon vorausgesehen. Libra, die neue Kryptowährung des Social Media-Giganten Facebook, wird die Notenbanken auf den Plan rufen. Prompt gab es die ersten Krisensitzungen.

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Libra: Facebooks Pläne für eine eigene Kryptowährung

 

Schon 2020 soll es soweit sein. Für seine Riesenanzahl von Nutzern, die täglich inzwischen weit über eine Milliarde Menschen zählt, will Facebook eine eigene Kryptowährung mit dem Namen Libra an den Start bringen, um in den weltweiten Zahlungsverkehr einzusteigen. Diese Cyberdevise soll es allen Nutzern des Netzwerks ermöglichen, untereinander Geld zu versenden und Waren von Unternehmen zu erwerben. Für Facebook ein gewaltiger Schub und für die Branche ein ebenso gewaltiger Schock.

Als erstes meldete sich die Bank of England zu Wort: „Die Bank von England, die Fed, alle großen Zentralbanken und Aufseher müssten dieses Projekt des sozialen Netzwerks kontrollieren“, sagte der Chef der Bank von England, Mark Carney, dem Sender BBC. Auch Bundesbankchef Jens Weidmann warnte vor den Risiken solcher Cyberdevisen und er hält eine Form der weltweiten Regulierung für erforderlich. Er betonte dabei die Gefahren für die Verbraucher, insbesondere in der Frage, wie der Wert von Stablecoins garantiert werden kann. Als Notenbanker geht es ihm natürlich auch um das eigene Geschäft: „Die Kryptowährung könnte das Einlagengeschäft der Banken und ihre Geschäftsmodelle untergraben“, so der Notenbankchef.

 

Der organisierte Widerstand

Plötzlich eilt es. Noch am vergangenen Freitag wollte die Financial Action Task Force (FATF), ein weltweites Gremium zur Bekämpfung und Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Maßnahmen für eine stärkere Überwachung von Kryptowährungen vorstellen. Dabei sind aktuell schon 35 Länder Mitglied in dieser Organisation, die den 300 Milliarden Dollar umfassenden Bereich stärker regulieren will.

Die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten hat zudem eine Arbeitsgruppe zu dem Thema eingesetzt. Geleitet von EZB-Direktor Benoît Cœuré, denn Frankreich hat derzeit den Vorsitz in der G7-Staatengruppe. Die G7-Finanzminister und Notenbank-Gouverneure wollen am 17. Juli in Chantilly zusammenkommen. Auch die USA selbst sind auf den Plan gerufen.

Der Banken-Ausschuss des US-Senats setzte für den 16. Juli eine Anhörung dazu an.

 

Mark Zuckerberg will Libra als Zahlungsmittel durchsetzen

Mark Zuckerberg. Foto: Anthony Quintano from Honolulu, HI, United States – Mark Zuckerberg F8 2018 Keynote CC BY 2.0

 

Fazit

Die Notenbanken und das gesamte Bankwesen mit seiner gigantischen Lobby werden sich vermutlich mit allen Kräften gegen die Offensive von Facebook wehren. Das Totschlagargument gegen Libra dürfte wieder einmal der Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sein. Ein anderer Grund ist natürlich die Bedeutung der Geldbranche für die Wall Street. In den vergangenen Jahren stammten bis zu einem Viertel der Gewinne aus den Einnahmen der Finanzbranche – bei der Dimension des Wertpapierhandels in den USA wird man sich schon zu wehren wissen. Der Kampf ist eröffnet.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Michael

    24. Juni 2019 15:04 at 15:04

    „Die Kryptowährung könnte das Einlagengeschäft der Banken und ihre Geschäftsmodelle untergraben“, so der Notenbankchef. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich über diese Aussage herzlich lachen.

    Früher einmal hatten Einleger die Möglichkeit, ihr Geld verzinslich anzulegen. Hierfür konnten sie wählen zwischen einem Sparkonto, kurz- bis mittelfristigen Geldanlagen (Termineinlagen), Sparbriefen, Pfandbriefen, Schatzbriefen und wie sie alle heißen. Wählen können sie auch heute noch, nur Zinsen gibt es keine mehr. Im Gegenteil zahlen die Einleger in modernen Zeiten Zinsen dafür, dass sie ihr belastendes Geld nicht unterm Kopfkissen lagern müssen.

    Und das ist nicht die Schuld von Kryptowährungen. Oder sehe ich das falsch?

    • Wolfgang M.

      24. Juni 2019 18:08 at 18:08

      @Michael. Dieser Satz von Bundesbankchef Weidmann ist eindeutig der Sorge geschuldet, was bei einer Erosion der Bankengewinne für Folgen zu erwarten wären. Eine Krise der Finanzbranche ist nach wie vor das Damoklesschwert schlechthin. Der größte Einbruch der Wall Street und des MSCI World bei der Finanzkrise 2007/2008 mit minus 52 Prozent war nicht umsonst der größte „Melt Down“ seit dem Zweiten Weltkrieg. Es klingt nach den Erfahrungen des letzten Jahrzehnts extrem zynisch. Wenn die Banken kollabieren, bricht die Geldversorgung zusammen (Bankrun, keineVersorgung durch Geldautomaten etc.), die Wirtschaft ein. Nur 10 Prozent des Geldes ist überhaupt vorhanden, der Rest ist Buchgeld, auch Geldschöpfung genannt. Wie schnell war der Staat 2009 zur Stelle, um Banken zu rekapitalisieren. Ein Einbruch des Bankwesens, der Albtraum eines jeden Notenbankers, da könnte eine Kryptowährung kurzfristig auch nicht helfen.

      • Michael

        24. Juni 2019 21:22 at 21:22

        @Wolfgang M., und wieder einmal bin ich voll bei Ihnen. Von Kryptowährungen halte ich persönlich bisher ohnehin nicht allzu viel. Ich wollte eher ironisch zum Ausdruck bringen, dass wir keine Kryptowährung brauchen, um das Einlagengeschäft der Banken zu untergraben. Da reicht schon das kryptische Denken und Handeln einiger Notenbankchefs. Und gerade, weil nur 10% des Geldes tatsächlich existieren und der Rest Buchgeld, Geldschöpfung oder auch von so manchem märchenhafte Parallelwelt genannt wird, frage ich mich Folgendes:

        Wieso war es vor 20 Jahren möglich, dass all die ausgebildeten Profis aus der Finanzbranche Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen weltweit die Ersparnisse abknöpfen und verbrennen konnten, ohne dafür zu haften? Indem sie selbst auf die kruden Ideen und Versprechungen einiger pubertärer Dotcom-Studienabbrecher und auch -absolventen hereingefallen waren, Ihre eigene naive Ahnungslosigkeit im Wissen juristisch ausgetüftelter AGBs in telefonbuchdicken (ja, die gab es damals noch) Postulaten auf den Einleger abwälzten und bei all den Lumpereien selbst utopische Gewinne eingefahren hatten?

        Wieso war es 10 Jahre später trotz aller politischen Lippenbekenntnisse zum Schutze ahnungsloser und aufgebrachter Anleger gegen die möglicherweise nicht wirklich verständlich aufklärenden Finanzprofis erneut möglich, dass sich der ganze Wahnsinn auf dem Immobilien- und letztendlich Bankensektor wiederholen konnte?

        Und wieso stehen wir nun heute schon wieder vor einer Monsterblase, dieses Mal im Mix aus zumindest teilweise sehr fragwürdigen Aktien, Immobilien und maroden Banken? Wurden die Probleme dieses Jahrtausends noch nicht wirklich aufbereitet, analysiert und in Angriff genommen? Besteht vielleicht gar kein Interesse daran?

        Wäre es nicht vielleicht besser, die Generationen der ohnehin schon mehrfach betrogenen und schmerzgewohnten „Einleger“ noch ein drittes und letztes Mal auszurauben und danach endgültig Schluss mit der Willkür und subventionierten persönlichen Bereicherung der Finanz-Parallelwelt zu machen? Und danach die Menge des erträumten Geldes wieder an die Realitäten anzupassen?

        • Wolfgang M.

          25. Juni 2019 08:40 at 08:40

          @Michael. Guten Morgen. Jede Menge guter Gedankenansätze in Ihrem Kommentar. Das Grundproblem ist, dass die Politik mit ihrer De-Regulierung der Finanzbranche bereits vor der Jahrtausendwende ein Monster (Tool big to fail) herangezogen hat, welches nicht mehr ohne schmerzhafteste Konsequenzen zu bändigen ist. Bereits seit 20 Jahren erzähle ich meinem Umfeld, dass sich die Politik in der Hand der Banken befindet. Nach Schätzungen sind es rund 750 Milliarden Dollar jährlich!, die die globale Finanzbranche nur an der Vermögensverwaltung und am Wertpapierhandel verdient (Gebühren). Was für eine Lobby wird da im Hintergrund arbeiten, um z.B. im Kongress zu harte Regularien zu verhindern!
          Ergo: Man wird es so lange treiben, bis der Big Bang kommt und vorher verhindern, dass das goldene Kalb geschlachtet wird. Meine Sicht.
          Gruß

  2. MMT -Ponzi

    25. Juni 2019 06:45 at 06:45

    @Michael, sehr guter Kommentar. Das Problem ist, dass sogar die alten Ponzi-Systeme , die eigentlich von jedem Normalbürger mit zwei Hirnzellen hätten durchschaut werden können, funktionierten.Jetzt wird es kryptisch u.viel komplizierter u.sogar gestandene Bankgrössen glauben nach anfänglicher Skepsis an die neuen Wunderwährungen.M.E sind diese neuen Kryptowährungen ein neues Spielfeld wo die grosse Masse
    anonym abkassiert werden kann.Jede Währung, die nicht mit Realwerten hinterlegt ist,ist Nichts wert.
    Haben wir schon ein Problem,dass die weltbesten Währungen ( Yen,Dollar, Euro ) bewusst abgewertet werden , kann man annehmen, dass mindestens Staaten dahinterstehen .
    Zurzeit haben die Notenbanken sämtliche Risikofaktoren ausser Betrieb gesetzt. Beim nächsten Bums wird soviel Scheinvermögen wie noch nie auf Null gesetzt.
    Einhörner, tausende bankrotte Firmen, Krypto – Vermögen, zu hoch verschuldete Immobilein, Schrott-Anleihen, Aktien inkl.Altersguthaben , Alles wird schneeballartig zusammenkrachen.Kein Wunder, dass die Notenbanken dieses Ereignis mit allen unverständlichen Mitteln hinauszögern wollen.

    • Chris

      25. Juni 2019 12:54 at 12:54

      Da ich mich schon etwas länger mit der Kryptowährungen beschäftige und ich auch ständig nach der Absicht bzw. dem Ursprung dieser neuen „Währungsform“ suche, hier mal meine Einschätzung:

      Ich glaube nicht dass irgendwelche unbekannten Nerds a la Satoshi Nakamoto die ersten Kryptowährungen im Keller geschaffen haben. Ich denke das eine ganz bestimmte Absicht dahinter steckt. Warum wurde z.B. von Ripple einer der besten Kryptographen von der NSA! abgezogen, nämlich David Schwartz?

      Grundsätzlich ist doch das heutige Fiatgeldsystem mit Dollar/Yen/Euro etc. im Endstadium. Die EZB druckt schon wie verrückt, die FED denkt auch wieder über Zinssenkung und QE nach und über die BoJ müssen wir gar nicht reden. Es gibt kein Zurück mehr aus der permanenten Entwertung unseres heutigen Geldes, anders können wir den Euroraum nicht vor dem Kollabieren durch Überschuldung überhaupt retten. Genauso ist es doch in den Dollarraum, Yuan, Yen, etc.

      Und von den Staaten wird hier überhaupt nichts gesteuert. Die FED ist eine private Institution und gehört, so sagt man, einem Konsortium von Wallstreet-Banken. Lustig das Mario ein ex Goldman-Banker war, oder nicht?

      Ich könnte mir nun folgendes vorstellen:
      Das Kryptogeld wurde von den Banken selbst erfunden, geschickt verpackt in die Geschichte von Satoshi Nakamoto, einem Unbekannten, damit eben niemand denkt es waren die Banken. Was bis dato nur Computernerds, Programmierer und Kriminelle verwenden, wird nun durch die Hochfinanz selbst mainstream gemacht. Warum gibt es nun große Funds wie Fidelity etc. die groß einsteigen, die Nasdaq, NYSE, Frankfurter Börse und Konsorten, welche auf einmal eigene Kryptoexchanges aufmachen? Da kann man doch eins und eins zusammen zählen.

      Worauf ich hinaus will? Bevor die großen Blase platzt sind die großen schon längst investiert, der unwissende Bürger merkt es erst wenn das jetzige Geldsystem durch drucken komplett entwertet ist und der sparende Deutsche mit seien 6 Billionen Euro an Sparvermögen und Lebensversicherungen sich gerade noch den Hintern abputzen kann.

      Ich glaube hier wird ganz bewusst ein neues System geschaffen…

      Chris

      • Columbo

        25. Juni 2019 14:21 at 14:21

        @Chris
        Interessante Sicht.
        „Bevor die großen Blase platzt sind die großen schon längst investiert“.
        Wo sind denn dann die Großen investiert, bei der Vielfalt an Kryptogeld? In Bitcoins, Libra oder was Neues? Da jeder sein eigenes Kryptosüppchen kocht, wird es schwierig ins richtige zu investieren.

  3. Chris

    25. Juni 2019 21:37 at 21:37

    @Columbo
    Wenn man das bloß wüsste! Und es stellt sich die Frage, ob man von einer Investition oder einer Spekulation reden sollte. Es gibt keine Bewertungskriterien wie bei Aktien oder Anleihen. Aber vielleicht sollte man ein Ohr dafür offen haben was der mainstream so von sich gibt. Und daher denke ich, dass die drei großen Player Bitcoin, Ethereum und XRP irgendwie in Zukunft eine Rolle spielen werden, reine „Spekulation“ 😉

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Bitcoin

Bitcoin ganz kurz vor einer extrem wichtigen Chartmarke!

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Wer in den letzten Wochen Bitcoin gehandelt hat, brauchte Nerven aus Stahl! Ein unglaubliches Auf und Ab. Wo große Verluste lauerten, waren natürlich auch die Chancen auf sehr gute Gewinne vorhanden! Und so trieben Spekulanten den Bitcoin-Kurs seit Wochen kräftig nach oben. Als Aufhänger diente vor allem die Einführung von Libra, der neuen „Zauber-Währung“ von Mark Zuckerberg. Angeblich soll sie die Welt des Bezahlens total verändern, und Milliarden Menschen ohne Bankkonto Zugang zu globalen Geldüberweisungen ermöglichen. Man darf gespannt sein. Noch ist Libra in der Vorbereitungsphase, und es ist überhaupt nicht klar, ob Regierungen und vor allem Notenbanken dieses Projekt nicht noch kräftig abwürgen werden. Denn wer lässt sich schon gerne sein Monopol auf das Drucken von Geld streitig machen?

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Bitcoin vor dem charttechnischen Test

Aber wenn man sich Blogs und große Krypto-Portale so betrachtet, dann soll der Hype der letzten Wochen doch hauptsächlich an Libra liegen. Denn Bitcoin, Ethereum und Co sollen sozusagen von der erneuten Aufmerksamkeit auf das Thema Kryptowährungen profitiert haben. Das mag gut sein. Jetzt ganz aktuell steht der Bitcoin vor einer sehr wichtigen Frage. Kann er die Gewinne der letzten Monate (im März noch bei 4.000 Dollar) halten beziehungsweise behaupten? Wenn ja, wäre das ein Beweis dafür, dass so ein schneller Hype auch aufrecht erhalten werden kann! Schauen wir auf den folgenden Chart, der Bitcoin in US-Dollar seit Mai zeigt. In der Zone von 9.650-10.000 Dollar entstand Anfang Juli eine Unterstützung.  In den letzten Tagen lief der Bitcoin-Kurs sogar über 13.000 Dollar, um bis jetzt wieder auf gut 10.300 Dollar zu fallen. Frage: Wird er jetzt die Unterstützung bei gut 10.000 Dollar halten? Das wäre zumindest für die nächsten Tage ein wichtiges Signal – wenn auch keine Garantie, dass der Kurs nicht weiter abrutscht! Aktuell sind die Bewegungen wirklich mehr als groß, und gut geeignet für hochspekulativ ausgerichtete Trader. Alleine von Freitag Abend auf heute verliert Bitcoin von 11.700 auf 10.300 Dollar!

Bitcoin vs USD seit Mai

Der folgende Chart zeigt Bitcoin seit Oktober 2018. Hier kann man die jüngste Unterstützung rechts im Bild auch gut erkennen. Man sieht, wie wichtig sie ist.

Bitcoin seit Oktober 2018
Trump drückt gegen Bitcoin und Co

Jüngst hat sich Donald Trump als Gegner von Bitcoin und Co geoutet. Am Donnerstag machte er klar, dass er rein gar nichts davon hält. Gibt es langfristig weitere Regulierungen von Kryptowährungen, erst recht wenn Libra eingeführt wird? Gut, das hängt natürlich auch davon ab, ob Donald Trump überhaupt im Amt bestätigt wird bei der nächsten Wahl! Aktuell scheint sein Tweet mit dabei geholfen zu haben, Bitcoin eine Delle zu verpassen. Nun geht es für die Trader die Long im Bitcoin sind, darum zu schauen, ob die 10.000er-Marke hält.

Der „Seriosität“ von Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co half letzte Woche die Nachricht, dass die US-Börsenaufsicht SEC zum allerersten Mal ein „Security Token Offering“ (STO) genehmigte. Das gibt der Branche wieder etwas Aufwind. Aber zurück zur Charttechnik. Achten Sie auf die psychologische und charttechnisch wichtige Marke von 10.000 Dollar, und ob sie gehalten werden kann.

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Krypto-Währungen

Libra: Wird Facebook die Finanzwelt revolutionieren?

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Man kann sie spüren, die Angst, die bei den Notenbankern aufkommt, wenn vom Libra gesprochen wird. Facebook plant seine eigene kryptische Währung und hätte auf einen Schlag über eine Milliarde potenzielle User. Das wäre ein Schock für die bestehende Finanzwelt und kommt einer Entmachtung aller Notenbanker gleich.

Regulierung für Libra gefordert

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. So könnte man auch eine Überschrift zu diesem Thema formulieren. Es ist selten, dass sich die Notenbanken einig sind, aber in diesem Fall schon. Der kommende Libra soll kontrolliert werden. Das ist der mindeste Anspruch. Zudem soll er auch an eine Währung, am Besten an den USD, gekoppelt werden. Mit solchen Forderungen fühlen sich die Notenbanker wieder wohl, da sie das Zepter nicht verlieren. Das würde aber das ganze Vorhaben ad absurdum führen. Allein der Name Libra kommt von libre (lateinische Leben) und soll ausnahmsweise nicht von Rothschilds und Sorros manipuliert werden.

Dinge die geklärt werden müssen

So gut das Vorhaben von Mark Zuckerberg auch klingt, einige Fakten müssen noch auf den Tisch gebracht werden. Sinn und Zweck einer Währung ist, dass sie möglichst stabil ist. Bis dato wurde noch nicht erwähnt, wie hoch der Ausgabepreis ist, wer den Libra verwaltet, mit welcher Technik er ausgestattet ist, wie viele es geben wird und wer zukünftig die Menge anpassen wird. Sofern dies nicht bekannt ist, ist es auch natürlich, dass das ganze Vorhaben noch nicht durchdacht ist und somit für viele suspekt erscheint. Der nächste Dorn im Auge ist, dass eine private Firma eine starke Kontrolle über unser Finanzsystem erlangen würde. Schließen sich noch weitere große Firmen, wie z.B. Amazon, diesem Vorhaben an, dann sind die bestehenden Währungen auf längere Sicht nur noch für Industrie akzeptabel.

Wir dürfen also gespannt sein, was auf den nächsten Pressekonferenzen von Facebook berichtet wird. Auch dürfen wir gespannt sein, ob der Riese Amazon nicht schon das Gleiche plant und schneller sein wird. Für Amazon würde eine eigene kryptische Währung wesentlich sinnvoller sein.

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Bitcoin

Bitcoin: Steigende Kurse wahrscheinlich!

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Bitcoin hatte eine weitere „Achterbahnwoche“: es stieg auf ein Hoch von ca. $14.000 – und nachdem es dieses Niveau erreicht hatte, fiel es um mehr als 1500 Dollar in nur knapp einer Stunde. In Sachen Volatilität wissen wir, dass Bitcoin „ein Tier ist, das nicht zu schlagen ist“.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wird Bitcoin bei 11.770 gehandelt. Dieses ist ein massiver Rabatt im Vergleich zum gestrigen Hoch – und wenn Sie auf einen attraktiven Kaufspreis gewartet haben, dann sit das wohl jetzt der Fall. Die Dynamik scheint unaufhaltsam, und ich glaube, wir werden in diesem Monat ein weiteres Hoch erleben.

Sowohl auf Tagesbasis als auch auf Wochenbasis bleibt Bitcoin charttecnisch stark, und es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Bullenlauf andauern wird, solange der Preis über dem 50-tägigen gleitenden Durchschnitt auf einem täglichen Zeitrahmen bleibt.

 

Bitcoin dürfte schon bald ein neues Hochh erreichen

Die untergeordnete Unterstützungszone wird durch eine gestrichelte grüne horizontale Linie dargestellt.

Die Hauptunterstützung  ist durch eine durchgezogene grüne horizontale Linie dargestellt.

Die untergeordnete Widerstandszone ist durch eine gestrichelte rote horizontale Linie dargestellt.

Die Hauptwiderstandszone ist in einer durchgezogenen roten horizontalen Linie dargestellt.

 


Naeem Aslam ist chief market strategist bei ThinkMarkets

 

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