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Liebe Bullen – kuckt nicht auf diesen Chart, wenn ihr ruhig schlafen wollt!

Geschichte wiederholt sich nicht – aber sie reimt sich, lautet ein bekanntes Bonmot! Diesmal vielleicht auch..

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Geschichte wiederholt sich nicht – aber sie reimt sich, lautet ein bekanntes Bonmot. Und die Geschichte könnte sich nun bald wieder reimen, die Börsengeschichte nämlich. Das zeigt ein Blick auf folgenden Chart:


(Chart durch anklicken vergrößern)

Der Chart stammt aus dem amerikanische Finanzblog https://kimblechartingsolutions.com. Er zeigt zunächst auffallende Parallelen beim Leitindex S&P 500 zwischen den Chartmustern aus dem Jahr 2000 und 2007 – und zur aktuellen Situation!

Am ersten Herbsttag der Jahre 2000 und 2007 (als erster Herbsttag gilt, je nach Jahr, der 22. oder 23.September) erreichte der S&P 500 jeweils sein Hoch. Dann ließ jeweils das Momentum nach, der Index markierte jeweils tiefere Hochs – und mit Bruch der Aufwärtstrendlinie kam die Lawine dann ins Rutschen (Platzen der Dotcom-Blase und Finanzkrise)!

Und wie ist es im Jahr 2018? Am ersten Herbsttag markierte auch in diesem Jahr der S&P 500 sein Hoch, seitdem läßt das Momentum nach und der S&P 500 markierte tiefere Hochs. Nun ist der Index in Gefahr, seine seit dem Jahr 2009 bestehende Aufwärtstrendlinie zu durchbrechen – gestern passierte das auf Schlußkurs-Basis.

Das bedeutet: wenn der S&P 500 nicht schnell in den seit 2009 bestehenden Aufwärtstrendkanal wieder eintaucht, droht eine ähnliche Lawine wie sie in den Jahren 2000 und 2007 begann!

Den besagten Chart postete kimblechartingsolutions.com am 11.Okotber – als der S&P 500 noch nicht aus seinem Aufwärtstrendkanal gefallen war! Daher kommentierte der Blog: die Wahrscheinlichkeit eines Bruch des Aufwärtstrendkanals sei nicht sehr hoch, aber wenn es passieren würde kämen schwere Zeiten auf die Aktienmarkt-Bullen zu:

“The odds of a repeat are LOW, yet the impact would be big if it does!”

Hmm – aber was derzeit doch auffällt sind die permanenten Beruhingungsversuche seitens der Politik ie auch der Wall Street! Die Wirtschaft sei und bleibe stark, die Zahlen der US-Unternehmen herausragend und und und. Daher würden die US-Indizes nicht nachhaltig fallen, all das sei eine normale Korrektur. Faktisch also keinerlei Anzeichen von Panik – und es ist ja meist die Panik, die den baldigen Boden ankündigt! Man sollte also immer mißtrauisch sein, wenn alle versichern, dass alles in Ordnung sei – und kaufen, wenn alle durch den Notausgang wollen!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Altbär

    12. Oktober 2018 16:18 at 16:18

    Ziemlich ähnlich, nur die Fallhöhe 2 Nummern grösser u.die Länge des Aufschwungs auch fast Rekord.
    Rein mathematisch müsste es also korrigieren. Da es aber mehr unbelehrbare Haussiers gibt an der Börse als Mathematiker kann es auch noch dauern.
    Ich bekomme noch nie soviel Anrufe von Aktienverkäufern wie in den letzten Tagen ( Börsengänge)
    Das ist ein gutes Zeichen für eine bevorstehende Wende.

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