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Lionstradingclub betreibt Bankgeschäfte ohne Banklizenz – BaFin greift ein

Es ist immer wieder das selbe, so auch jetzt beim „Lionstradingclub“. Bestimmte Personen oder Unternehmen nehmen einfach selbst Geld von Anlegern entgegen, und versprechen ihnen die Rückzahlung der Gelder, oft inklusive…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es ist immer wieder das selbe, so auch jetzt beim „Lionstradingclub“. Bestimmte Personen oder Unternehmen nehmen einfach selbst Geld von Anlegern entgegen, und versprechen ihnen die Rückzahlung der Gelder, oft inklusive sensationeller Verzinsung. Ob dies hier auch so war, ist nicht sofort ersichtlich. Auf der Webseite dieses „Clubs“ ist aber beispielsweise zu lesen, dass beim Kopieren von Trades Gewinne von bis zu 2% pro Handelstag möglich sind.

Der Lionstradingclub hat seinen Sitz in Manchester, Großbritannien. Die BaFin ist aber natürlich für die Aufsicht über dessen Geschäfte trotzdem zuständig, wenn man um Anleger in Deutschland wirbt. Und offenbar nimmt der Lionstradingclub direkt Gelder von Anlegern entgegen. Sowas dürfen natürlich nur Banken tun. Wenn zum Beispiel ein von der BaFin zugelassener Vermögensverwalter mit einer entsprechenden Lizenz (Finanzportfolioverwaltung) Verträge mit Kunden abschließt, dann darf er selbst die Kundengelder nicht entgegen nehmen. Die Kunden müssen bei einer Bank ein Konto/Depot führen, und erteilen dem Vermögensverwalter eine Vollmacht.

Auf den ersten Blick bietet die Firma nur das sogenannt Copytrading, wo Anleger die Trades erfolgreicher Trader nachhandeln können. Aber offenbar hat die BaFin in Erfahrung gebracht, dass die Firma auch Anlegergelder direkt annimmt. Dafür wäre eine Banklizenz notwendig, was einen extrem großen Aufwand mit sich bringen würde, in finanzieller, personeller und organisatorischer Hinsicht. Wer echte Broker beispielsweise zum Selbsthandeln sucht, kann sich unter anderem hier einen Überblick verschaffen. Nun hat die BaFin dieses Entgegennehmen von Gelder verboten, und Lionstradingclub dazu aufgefordert alle Gelder sofort zurückzuzahlen. Aktuelles Zitat der BaFin:

Die BaFin hat der „Lionstradingclub Ltd.“ – der Betreiberin der Internetseite www.lionstradingclub.org –, Manchester, Großbritannien, am 13. März 2018 aufgegeben, ihr Einlagengeschäft einzustellen und abzuwickeln. Sie wies das Unternehmen an, den Anlegern sämtliche angenommenen Gelder unverzüglich zurückzuzahlen.

Wer in Deutschland gewerbsmäßig oder im kaufmännischen Umfang Bankgeschäfte betreiben will, bedarf nach § 32 Absatz 1 des Kreditwesengesetzes (KWG) zuvor der schriftlichen Erlaubnis der BaFin. Die Lionstradingclub Ltd. nimmt Gelder entgegen und verspricht deren unbedingte Rückzahlung. Damit betreibt sie als Bankgeschäft das Einlagengeschäft nach § 1 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 KWG. Sie besitzt dafür keine Erlaubnis. Der Bescheid ist kraft Gesetzes sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.

Lionstradingclub Verbot Bankgeschäft durch BaFin
Das BaFin-Gebäude in Frankfurt. Foto: © Kai Hartmann Photography / BaFin

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Gunar Hänke

    23. März 2018 14:46 at 14:46

    Das ist so nicht richtig. Die BaFin hat offiziell keine Handhabe, verstößt aber gegen europäischen Recht – Einmischung in Finanzgeschäfte in anderen Ländern. Hier soll nur die Macht der Banken gestärkt werden. Die sind aber für die meisten Pleiten verantwortlich und werden vom Staat gestützt.
    Ich kann mein Geld auf jeder Insel der Welt anlegen, wenn ich meine Gewinne versteuere… und die Finanzgesellschaft den Auflagen des Landes genügt, in dem es seinen Sitz hat. VW und Co. zahlen auch offiziell weniger Steuern, weil Sie Außen“Niederlassungen“ auf den Bahamas oder anderswo innehat.

  2. Avatar

    asyoulike

    23. März 2018 17:22 at 17:22

    Moin, moin,
    wieso erstellt man beim BaFin keine Positivliste? Dann muss erst jeder Neuling geprüft werden, um auf diese Positivliste zu gelangen.

    • Avatar

      James Fraud

      24. März 2018 21:46 at 21:46

      solche „Positivlisten“ gibt es doch bei der BaFin schon immer ….
      jeder der eine BaFin-Zulassung hat ist in deren Datenbanken aufgeführt (von Banken bis hin zum Versicherungsvermittler) und kann dort von jedermann eingesehen werden. Wer dort NICHT zu finden ist handelt illegal. Auch telefonisch kann man bei der BaFin um Auskunft ersuchen. So einfach ist das.

  3. Avatar

    James Fraud

    24. März 2018 21:31 at 21:31

    wenn man Kommentare wie von Gunar Hänke liest, dann weiss man, warum es solche „Firmen“ wie Lionstradingclub so leicht haben, Dumme für ihre illegalen Geschäfte zu finden. Ja ILLEGAL Herr Hänke, weil LTC auch in Manchester keine Finanzlizenz hat und nur eine Briefkastenfirma ist. LTC hat keine Lizenzen und noch nie welche gehabt. Das alles ist ein Ponzi von Philipp (Phil) Steiner, ursprünglich ansässig in Zürich. Nachdem die eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA bereits 2017 mehrere Verfügungen (Konkurs, Verbot) gegen ihn erlassen hat, ist er nach Novi Sad (Serbien) geflüchtet und betreibt seine illegalen Tätigkeiten jetzt von dort aus. Er verspricht Super-Renditen (in der Vergangenheit bis zu 45% monatlich), macht aber nur sporadisch Auszahlungen, die meisten Investoren warten seit 7 Monaten auf Auszahlungen. Das mit dem „Copy-Trading“ (das es derzeit gar nicht gibt) ist nur Blenderei und Verschleierung der wahren Aktivitäten, in Wahrheit bietet er fixe Anlagepläne wie EIGENES Forex-Trading, Bitcoin-Anlage-„Sonder“-Aktionen etc. im internen Bereich an. Ob Gelder überhaupt irgendwo oder irgendwie investiert wurden/werden möchte ich bezweifeln, eher ein astreines Ponzi. Da auch die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA 2017 eine Warnung und ein Verbot ausgesprochen hat, war es höchste Zeit, dass die BaFin diese Verfügung erlassen hat und hoffentlich auch mit allen Mitteln durchsetzen wird, wenn nötig auch eine Verhaftung von Phil Steiner, um Anleger vor weiterem Schaden zu bewahren.

  4. Avatar

    Joachim Rass

    11. September 2018 13:36 at 13:36

    zu LTC – vor knapp einem Jahr habe ich bei LTC investiert, habe die drei Back Officies (BO) mit den erforderlichen Verifications durchlaufen und habe in allen BO immer wieder reinvestiert und formgerecht Auszahlungen beantragt, aber KEINE einzige erhalten! Trotz mehrfacher Aufforderungen über Mail und dem Livechat wurde ich permanent vertröstet. Irgendein Grund war immer vorhanden, der gerade zu diesen Zeitpunkten eine Auszahlung verzögerte bzw. verhinderte.
    Nach und nach waren dann die E-Mailadressen nicht mehr vorhanden und es gibt so gut wie keine Kontaktmöglichkeit mehr zu LTC, um erneut Forderungen zu stellen.
    Steiner und Mitarbeiter (Live-Chat) sind untergetaucht.

    Ist es in unserem Rechtsstaat nicht möglich einen Herrn Steiner mit seinen bewussten und gezielten betrügerischen Machenschaften zu Rechenschaft zu ziehen?

    Warum veranlasst die BaFin trotz Kenntnis der betrügerischen Tätigkeiten mit Schäden in Millionenhöhen und hunderten, wenn nicht tausenden Geschädigten nicht Ermittlungen durch die zuständigen Behörden, um diesen Tätern Einhalt zu gebieten und um sie dingfest zu machen und verurteilen zu lassen?

    Seit mindestens acht Monaten habe erfolglos versucht, wenigstens meinen ehrlichen Einsatz wieder ausgezahlt zu bekommen. Fehlanzeige.

    Die nächsten Tage werde ich über das Polizeipräsidium München bei der Staatsanwaltschaft München Strafanzeige wegen Betrugs gegen Steiner und Mitarbeiter aus dem Live-Chat ersatten.

    Ein Mann wie Steiner gehört mit internationalem Haftbefehl gesucht, festgenommen und zu vielen Jahren Haft verurteilt.

    • Avatar

      Michael Widmer

      8. Oktober 2018 07:42 at 07:42

      Ich hatte auch bei Lions Trading Club investiert. Nun scheint es, dass zumindest die Investitionen zurückbezahlt werden. Man sollte schon auch gelegentlich selber im Internet nach schauen :-) ltcfinancialgroup.slack.com

      • Avatar

        Matze

        18. Juni 2019 09:11 at 09:11

        Haben Sie schon Geld vom LTC zurück erhalten?
        Mfg matze

  5. Avatar

    Joachim Rass

    9. Oktober 2018 12:42 at 12:42

    Hallo Herr Widmer,

    ich würde mich ja freuen, wenn mir wenigstens meine Investitionen zurückerstattet würden.
    Weit gefehlt! Sein ca. 10 Monaten wurde ich permanent vertröstet. Es sollten zunächst die Investitionen und danach auch Gewinne ausgezahlt werden!
    Das wurde mir mehrfach per Mail und im Live-Chat zugesagt.
    Bislang habe ich noch keinen Cent bekommen!!!

    Soviel zum selber im Internet nachschauen! Bekommt man davon eine Ersattung????

    Ich hoffe, dass Herr Steiner seine angemessene Verurteilung und Strafe erhält!!!!!

    • Avatar

      Maceas

      18. Juni 2019 09:08 at 09:08

      Wo ist nur all das Geld der Anleger… Bis heute keine Auszahlung vom Lions trading club… Seit dem die BaFin eingeschritten ist sind die wie vom Erdboden verschluckt… M

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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