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Marktgeflüster (Video): Die Märkte haben nichts begriffen!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Heute Morgen ging es ein bißchen nach unten, aber dann spielten die Märkte wieder Nomalität: der Dax höher als noch kurz vor den Pariser Anschlägen, selbst der französische Index Caceron kann sich wieder ins Plus retten. Aber was am Freitag passiert ist, ist eine Art 11.September Europas – und aller Wahrscheinlichkeit der Auftakt einer Anschlagsserie. Heute drohte der IS mit einem Anschlag in Washington – aber die Märkte spielen business as usual und konzentrieren sich wieder auf ihr Lieblingsthema Notenbanken. Aber mittelfristig sind nicht die Notenbanken das eigentliche Thema, sondern die geopolitischen Risiken: nach Paris wird Europa militanter, wir befinden uns durchaus in einer Art „Krieg“. Das aber scheint an den Märkten noch nicht zu interessieren, bis es dann ein böses Erwachen gibt..

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Georg

    16. November 2015 20:07 at 20:07

    Ihre Analyse in allen Ehren.
    Aber man kann Dinge auch herbeibeschwören. Das was Sie tun, ist gerade das, was der IS will.
    Selbst wenn es so kommen sollte, finde ich Ihre Kommentare absolut nicht in Ordnung.

  2. Avatar

    oscar

    16. November 2015 20:59 at 20:59

    @georg

    sry, aber von welcher fraktion kommen sie denn? die kommentare sind mehr als realistisch und auch sehr im zusammenhang ! was man von, leider, zuvielen quatschköpfen nicht sagen kann. die amis haben endlich ihren lang inszenierten bündnisfall und europa nen kriegsgrund und viel zum probaten ablenken. na endlich.die schuldigen sind im gegensatz von kinder fickern gleich entlarvt, rheinmetall geht durch die decke und wir sollten doch bitte aber nix durcheinander bringen, was so unkontollierte, asylantenströme und…naja…nen anschlag angeht. das durcheinander lügen lassen wir dann wohl besser der politik und seinen medialen dienern, wow….haben sie noch fragen??? warnung vor dem is und auch sämtliche auswirkungen auf allen ebenen, sind also ein heraufbeschwören. hochinteressanter ansatz. wahrheit ist kontraproduktiv für deutsche, michel gemütlichkeit oder wie? kopfschüttel …gute nacht

  3. Avatar

    martin

    17. November 2015 12:04 at 12:04

    Weshalb die EU Aktien Märkte (noch) nicht reagieren? Eine mögliche Antwort: Aus der Vergangenheit wissen wir, dass Terror Attacken eben auch dazu dienen, mit den erwarteten Nachlässen an den Börsen Geld zu verdienen. Diese shorties werden zurzeit gegrillt, wie Herr Fugmann dies zu sagen pflegt. Und wer war der Käufer? Im Rahmen des Ausnahmezustandes wegen Terrorattacken könnten Geldhäuser, PK’s und staatsnahe Institutionen angewiesen worden sein, als Käufer aufzutreten. Den gegrillten shorties wird nun nachgegangen, um die Finanzströme (kam in den Zeitungen) des Terrors trocken zu legen. Et voilà!

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Grenke das neue Wirecard? Neue Fed-Strategie, Luft für Dax wird dünner

Redaktion

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Wird die Grenke AG das neue Wirecard? Wir haben diesen Themenkomplex diese Woche mehrmals thematisiert, und im folgenden Video wird er auch von Manuel Koch besprochen. Auch bespricht er mit einem Experten die neue Strategie der US-Notenbank Federal Reserve. Es gehe nun nicht mehr darum die Inflation ab einem bestimmen Niveau zu begrenzen. Nein, die Senkung der viel zu hohen Arbeitslosenzahl sei nun das Hauptaugenmerk der Fed. Lange Zeit könne die Notenbank daher nun den Zins ganz tief im Keller belassen.

Und wie sieht es aus mit dem Dax? Gibt es neue Impulse? Im Video wird besprochen, dass derzeit offenbar einige negative Aspekte beiseite geschoben werden. Dennoch werde die Luft nach oben dünn – weitere Anstiege könnten sich also schwieriger gestalten. Auch im Video besprochen werden ganz konkret zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Bayer und Continental seien jeweils ein Kauf. Beide Aktien könne man über das Vehikel einer Stop Buy-Order kaufen.

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Warum haben wir keine Börsengänge mehr? – Werbung

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Lieber Börsianer,

es ist ein eigentümlicher Befund. Im vergangenen Jahr ging der deutsche Aktienmarkt steil. Zu Deutsch: Das Geld saß locker, und die Investoren fassten zu. Trotzdem verschmähten viele Unternehmen dieses Geld und verzichteten auf einen Börsengang. Ganze drei Unternehmen haben im vergangenen Jahr den Gang aufs Parkett gewagt. 2020 das nämliche Bild. Bis jetzt zähle ich mit Teamviewer und dem Datenbankspezialisten Exasol zwei IPOs (Börsengang).

Zum Vergleich: 1999 feierten 175 Unternehmen hierzulande ihr Börsendebüt, ein Jahr später zählten die Statistiker 142 IPOs. Natürlich wurde damals auch viel Schrott verkauft, wie dann die Folgejahre zeigten. Dennoch legten die Investoren damals den Grundstein für den digitalen Standort Deutschland.

Diese Frage drängt sich auf: Warum geht bei uns jetzt nichts mehr?

Meine Antwort fällt differenziert aus. Es ist richtig, dass viele Unternehmen derzeit keinen Börsengang planen, weil sie sich das Geld in Form von Fremdkapital anderweitig besorgen können. Ein Beispiel: Wenn die Bosch GmbH bedeutenden Kapitalbedarf hat, dann geht man einfach zur Bank oder zapft den Rentenmarkt an und holt sich dort Fremdkapital zu Nullzinsen.

Holte sich Bosch das Geld als Eigenkapital an der Börse, müsste man eine Dividende von – sagen wir 2 oder 3 % – bezahlen. Der Zusammenhang ist klar: Das derzeitige Zinsumfeld begünstigt also nicht unbedingt den Börsengang, wenn es um die Finanzierung von unternehmerischer Tätigkeit geht.

Das ist allerdings nur ein Teil der Wahrheit wie die Beispiele CureVac sowie EuroEyes International zeigen. So feierte der Impfstoff-Spezialist CureVac kürzlich sein Börsendebüt in New York. Und das war eine rauschende Party. Gleich am ersten Tag zog die neue Aktie 250 % in die Höhe. Die Erstzeichner – allesamt US-Investoren – schoben sich rund 700 Millionen USD in die Taschen. Und wir hier blickten in die Röhre.

Und das sei an dieser Stelle, liebe Bundesregierung, schon einmal angesprochen! Das Biotech-Unternehmen aus Tübingen wurde aus dem Staatssäckel üppig alimentiert und subventioniert. Und dann bleibt am Ende ein…..

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Aktienmärkte: Plötzlich Angst vor Inflation nach der Fed-Sitzung?

Markus Fugmann

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Haben die Aktienmärkte plötzlich Angst vor Inflation bekommen? Die Indizes kamen gestern bekanntlich während und nach der Pressekonferenz von Jerome Powell unter Druck. Aber warum eigentlich? Die Fed hatte doch praktisch eine Nullzinsgarantie bis ins Jahr 2023 gegeben und sich deutlich optimistischer als zuletzt für die US-Wirtschaft geäußert – normalerweise ist das eine gute Nachricht für die Aktienmärkte. Ein zentraler Punkt aber scheint die leichte Enttäuschung darüber gewesen zu sein, dass die US-Notenbank keine weiteren QE-Maßnahmen in Aussicht gestellt hatte, zumal der erhoffte Stimulus durch die US-Politik bisher ausbleibt. Vermutlich haben die Märkte die Fed als eine Art Ersatz gesehen: wenn die Politik sich nicht einigen könne, dann werde aber doch die Fed einspringen mit neuen Maßnahmen..

Aktienmärkte unter Druck wegen Angst vor Inflation?

Jochen Stanzl dagegen hat eine andere Theorie: die Fed habe klar gemacht, bis 2023 nicht mehr die Zinsen anzuheben, egal was komme . Wenn aber nun die Wirtschaft sich weiter erhole und dann im Oktober (!) der Impfstoff gegen das Coronavirus komme, dann drohe eine starke Inflation. Die Aktienmärkte hätten in den letzten Tagen bereits eine Rotation vorgenommen, eben weil sie Inflation erwarteten: daher seien die zuvor so gut gelaufenen Tech-Werte verkauft, während die zuvor wenig gefragten Zykliker gekauft worden seien – denn diese Zykliker würden sich in inflationären Zeiten gut entwickeln, während die Tech-Werte in der Regel in einem deflationären Umfeld profitieren könnten (da sie mit Preissenkungen gelernt hätten umzugehen – fallende Preise für Smartphones etc.).

Das ist eine interessante Theorie von Jochen Stanzl – aber wenn die Aktienmärkte Inflation erwarten, warum ist dann gestern nach der Fed-Sitzung der Dollar stärker geworden – und Gold schwächer? Und: wie wahrscheinlich ist es denn eigentlich, dass schon im Oktober ein Impfstoff gegen das Coronavirus wirklich bereit steht – vor allem ein Impfstoff, der nicht nur partiell schützt vor Infektion, sondern wirklich effektiv ist? Aus unserer Sicht ist das sehr unwahrscheinlich – vor allem nicht schon ab Oktober, also nicht so kurzfristig (bislang hat die Menschheit noch gegen kein einziges Corona-Virus einen Impfstoff entickeln können!).

Ja, es gibt diese Rotation der Aktienmärkte: seit Anfang September performen value-Aktien so gut im Vergleich zu growth-Aktien wie schon seit der Finanzkrise nicht mehr – aber das liegt vor allem auch daran, dass jeder extreme Hype einmal endet, auch der bei den US-Tech-Aktien. Also suchen die großen Player am Markt das, was noch nicht völlig überteuert ist – und so beginnt die Rotation der Aktienmärkte.

Ob die Inflation wirklich kommt, bleibt abzuwarten – aber wir glauben schlichtweg nicht, dass die Aktienmärkte gestern plötzlich Angst vor der Inflation bekommen haben sollen. Sie?

Haben die Aktienmärkte plötzlich Angst vor Inflation bekommen nach der Fed-Sitzung?

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