Folgen Sie uns

Aktien

Marktgeflüster (Video): Verhängnisvoller Fehler

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Die Deutsche Bank hat gestern einen der verhängnisvollsten Fehler der jüngeren Finanzgeschichte begangen: völlig unnötigerweise versicherte sie in einer Ad-hoc-Mitteilung, dass sie in der Lager sei, fälliges Zinscoupons zu bedienen – eine absolute Selbstverständlichkeit! Das war ein Zeichen der Schwäche, und die Märkte riechen folgerichtig weiteres Unheil. Die Aktie der Deutschen Bank dementsprechend auf dem tiefsten Stand seit 1992, aber auch andere Banken wie die italienische Unicredit bluten heute erneut. Und der Dax fällt zwischenzeitlich unter die 9800er-Marke, während der Euro über 1,13 steigt und der Yen stark bleibt nach dem Abverkauf im Nikkei heute Nacht. Janet Yellen wird morgen versuchen es zu richten – aber die Frage ist, ob das ausreichen wird. Charttechnisch ist der Dax jedenfalls nur sehr bedingt ein erfreulicher Anblick..

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Fliegerone

    9. Februar 2016 21:39 at 21:39

    Guten Tag,
    es ist nur ein weiterer Fehler, den die Deutsche Bank von vielen Fehlern der Vergangenheit gemacht hat ?
    Sie haben durch viele fragwürdige Handlungen in der Vergangenheit des Vertrauen Ihrer Kunden und Aktionäre verspielt, sie haben mit den eigenen Geldern gezockt, verzockt und durch dubiose Handlungen ob legal oder illegal Geld vernichtet und im Moment stellt sich die Bank so dar, als wenn richtungslos irgendetwas bewegen muss und dabei kommen halt auch Äußerungen wie die heutigen zu Tage.
    Es ist schon traurig, wie eine Bank vor die Wand gefahren wird, Kontrolleure schauen wie immer weg und am Ende hilft dann wieder der Staat.
    Vielleicht sollte sich die Bank darauf ausrichten, als ehrlich und zuverlässig zu gelten und ordentliche Geschäfte zu tätigen, dann könnte es vielleicht noch etwas werden.
    Traurig, einfach nur traurig.

    • Avatar

      max beck

      9. Februar 2016 23:21 at 23:21

      Anscheinend hat sich bei der Deutschen Bank Nichts verändert. Die Versuche der Neuordnung sind gescheitert.
      Ich sehe Achleitner in der Pflicht, endlich Verantwortung zu tragen und zurückzutreten und den Weg für eine neue Deutsche Bank frei zu machen. Er und sein aufgebautes Netzwerk intern sind leider ein Hindernis.

  2. Avatar

    daniel

    9. Februar 2016 22:46 at 22:46

    übertrieben? angeschlagen? frosch im kochtopf?!

    (sonst wie immer amüsant und auf den punkt.. daumen hoch)

  3. Avatar

    max beck

    9. Februar 2016 23:18 at 23:18

    Bitte bedenken Sie, dass die Deutsche Bank derzeit 2 mal soviele Aktien durch Kapitalerhöhungen hat wie seit 2008/2009. Bereignigt ist es immer noch nicht das Tief seit 1992. Würde man die neuen Aktien herausrechnen, dann wäre das Tief eher bei 5-7 Euro anzusiedeln. Sie ist vielleicht auf dem Weg dorthin?

  4. Avatar

    sabine

    10. Februar 2016 07:26 at 07:26

    Oder gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Zitat Cyrans der Abschaffung des Bargeldes? Wurde ihm aufgetragen, dies in die Medien zu tragen, damit die DB nicht untergeht? Ist nur eine Verschwörungstheorie!

    (Während PearlHarbour, 9;11, US-Schiff „Liberty“, Brutkastenlüge, „irakische Massenvernichtungswaffen“, Ukraine-Befreiung, Operation Northwoods: (Inszenierte Anschläge der USA), NSA, Natoarmeen Gladio-Oktoberfest keine Theorien sondern aufgedeckte Verschwörungen einiger „Eliten“ sind)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage