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Markus Krall diskutiert mit Florian Homm

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Die Aktienmärkte spiegeln nicht mehr das, was bei Unternehmen und Wirtschaft passiert wider, sondern ist eine reine Wette auf die Notenbanken-Politik geworden – das sagt Markus Krall in einer Diskussion mit Florian Homm. Mit der Vernichtung des Zinses wird, so Krall, faktisch das bisherige Wirtschaftssystem abgeschafft mit schweren Konsequenzen für die Zukunft – man sollte sich daher von steigenden Vermögenspreisen bei Aktien und Immobilien nicht blenden lassen .

In der Diskussion geht es um die Nullzinspolitik und ihre Konsequenzen für die Märkte und die Gesellschaft. Sowie über Märkte, die immer nervöser werden (was wiederum Florian Homm positiv findet) – und schließlich um die Frage, ob Vermögen in der Eurozone überhaupt noch sicher sind. Mit dabei ist auch Markus Elssässer:

10 Kommentare

10 Comments

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    Mario Mayer

    6. Dezember 2019 12:03 at 12:03

    Die Sendung war ganz OK. Der Moderator war etwas schwach gegen diese Persönlichkeiten.
    Naja und das Vorgängerformat so zu verunglimpfen von Mission Money war jetzt nicht gerade die feine englische Art. Ansonsten nicht sehr informativ. Herr Krall wiederholt sich jetzt schon seid geraumer Zeit bis zum Crash wahrscheinlich 😛 .Bei Herrn Homm gab es irgendwie nichts Konkretes. Und der letzte Herr sprach allgemein darüber wie man sich am besten aufstellt und man nicht unbeding auf den Crash warten soll.

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    herrmann meier

    8. Dezember 2019 11:50 at 11:50

    achtung: hinter der bankenexpertise von herrn krall verbirgt sich ein ultra rechter rachsüchtiger geist. man darf ihm keine macht geben. er ist gefährlich. er hat vollkommen antisoziales, neoliberales, sozialdarwinistisch irrationales gedankengut im kopf.

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      Kritisch on fire

      8. Dezember 2019 16:29 at 16:29

      S.g. Hr. Meier!
      Recht starker Tobak den sie da über Dr. KRALL loslassen. Woher ihre Meinung über die Weltanschauung Dr. Krall´s stammt wäre schon sehr sehr interessant zu hören, resp. zu lesen. Ob da nicht links – linke Überzeugung dahintersteckt?
      Ich für meine Person konnte zumindest in den unzähligen Vorträgen und Populationen keinen Anhaltspunkt zu den von ihnen vorgeworfenen zozialdarwinistischen und antisozialen Haltungen heraushören oder nachlesen.
      Bin schon sehr gespannt auf eine Erklärung.

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        leftutti

        9. Dezember 2019 12:52 at 12:52

        @Kritisch on fire
        Das ist nun wirklich nicht allzu schwer zu googeln, hier einmal exemplarisch zwei Links zu den Herren Krall und Otte, zu den Festivitäten, auf denen sie auftreten und zu den Rednern, die dort noch so zu hören sind. Ebenfalls sehr starker Tobak!

        https://hambacherfest1832.blog/2019/06/05/markus-krall/
        https://www.spiegel.de/spiegel/neues-hambacher-fest-wie-sich-die-afd-die-deutsche-geschichte-zurechtbiegt-a-1204211.html

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          Kritisch on fire

          9. Dezember 2019 15:33 at 15:33

          @leftutti.
          Hallo!
          Nun, ich kannte diese Reden. Jedoch, wo man in den geäußerten Inhalten Sozildarwinistisches oder Antisoziales heraushören können sollte erschließt sich mir nicht. Zugegebenermaßen sind die Ausführungen zum Teil sehr hart und pointiert, jedoch soll meiner Auffassung nach damit auch aufgerüttelt und der „Finger in die Wunde“ gelegt werden. Das allseits zu lesende und zu hörende inhaltslose Gelaber der politischen Eliten wird mit Sicherheit nicht dazu beitragen, dass auf die Gesellschaft zukommende Probleme einer Lösung zugeführt werden. Leider hat Dr. Krall recht damit, dass er die Situation der politischen Landschaft als das Paradebeispiel Adverser-Selektion sieht und dadurch, in Verbindung mit dem durch die Politiker und Zentralbänker vertretenen Keynesianismus, der wirtschaftliche Zusammenbruch wohl unvermeidlich sein wird. Dies hat zur Folge, dass am Ende die Bürger die Zeche bezahlen werden. Ja, wenn diese Warnungen sozialdarwinistisch und antisozial sind, dann habe ich einiges an den Ausführungen von Hr. Krall, Hr. Otte und Hr. Homm, uvm. völlig falsch verstanden oder bin einfach zu doof dafür.
          L.G. und weiterhin schön kritisch bleiben (vorallem unseren Volksverrätern-ähm Volksvertretern gegenüber)

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            leftutti

            9. Dezember 2019 16:35 at 16:35

            @Kritisch on fire, da hat sich der Kommentator @hermann meier sicherlich etwas unglücklich und drastisch ausgedrückt. So hätte ich es auch nicht unbedingt benannt. Aber Aussagen wie totalitärer Überwachungsstaat, Infrastruktur der Tyrannei, bewusst gesteuerte Völkerwanderung, eine Republik der Messer … muss von Zeit zu Zeit mit dem Blut von Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger klingen schon mehr als nur pointiert und aufrüttelnd, nämlich bedenklich weit rechts und sorgen dafür, dass sich vielen Leuten der Magen umdreht.

            Und andere Ansichten des Herrn Krall hinsichtlich einer Korrelation zwischen Einkommen und Intelligenz, die impliziert, dass nur die Intelligentesten in Spitzenpositionen bzw. unter den Gutverdienern zu finden seien, während lediglich rückgratlose Minderbemittelte in politischen Parteien säßen, weist doch schon eine gewisse Nähe zu sozialdarwinistischen Theorien auf.

            Und keine Sorge, ich bleibe weiterhin kritisch.

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      Hesterberg

      9. Dezember 2019 00:52 at 00:52

      @herrmann meier
      Ich kann verstehen, wenn sich gerade Grüne und Linke vor der Kompetenz, der Sprachgewalt und den logischen Schlussfolgerungen eines Dr. Markus Krall ängstigen, weil ja niemand aus deren Reihen ähnliche Qualitäten auch nur im Ansatz anzubieten hat. Deshalb werden diese Genossen auch so ganz und gar nicht in der Lage sein, einen politischen Aufstieg von Dr. Markus Krall zu verhindern. In der Tat ist er auch viel zu gut, um unserem Land lediglich den Bankenkollaps für das nächste Jahr vorher zu sagen. Man stelle sich auch einfach nur einmal vor, welches erbärmliche Bild unsere Bundeskanzlerin in einem Streitgespräch mit Dr. Markus Krall wohl abgeben würde. Die Wahrheit lässt sich auf Dauer nicht unterdrücken und schon gar nicht durch Inkompetenz und schlecht verpackte Lügen.

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    Voll- Krall

    9. Dezember 2019 16:45 at 16:45

    Die Analysen von Markus Krall sind nicht falsch nur weil er vielleicht politisch irgendeine Meinung hat.So wie auch die Frau Wagenknecht Vieles richtig sieht ,obwohl sie politisch links ist.
    Im Gegenteil ,Markus Krall argumentiert fundamentiert u.vertrauensvoll, was er auch denkt u. macht, ich glaube an seine Analyse.Wir werden bald sehen ob die Warner oder die Schönredner besser sind für Gesellschaft.n

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    Raik Burberg

    9. Dezember 2019 20:45 at 20:45

    Super Format! Ich war echt positiv überrascht. In diesem Artikel fehlt, dass es um das alphaTrio geht!! Auch beim alphaTrio in Berlin werde ich dabei sein. Freue mich schon sehr auf Herrn Homm, Dr. Elsässer und Herrn Mross. Ich kann es nur jedem empfehlen, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen 🙂

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    DJ Rechzzi

    10. Dezember 2019 21:02 at 21:02

    Freu mich schon, wenn das Neue Hambacher Klampfenduo Otter & Kralle Adventsmusik für musikinteressierte enttäuschte Wutbürger rockt. In Memoriam FPÖ, AfD und Lega Nord…
    🎸 🍺 👯‍♀ 🤦‍♀ 😮

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Dax: Sentimentindikatoren mit verwirrenden Signalen

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Doppeltop oder Zwangseinstieg nach Kaufsignal durch ein neues Allzeithoch, das ist hier die Frage beim Dax! Wochen- ja monatelang bemühen sich die Anleger schon den Dax über sein Allzeithoch vom 23. Januar 2018 mit 13597 oder 13559 Punkten (Tagesschlusskurs) zu hieven. Dabei ist dieses Kursniveau wahrlich kein Ende einer Fahnenstange oder Folge einer Exponentialfunktion – vor fast 5 Jahren (9. April 2015) stand der deutsche Leitindex bereits bei 12390 Punkten und damit nicht einmal acht Prozent tiefer als aktuell. Seither sind die Zinsen als Konkurrenz für die Aktienanlage weiter gefallen, auch die Wirtschaft im Vergleich weiter gewachsen. Steht der Angriff also bevor? Was sagt uns das Sentiment der Anleger?

Dax: Die aktuellen Umfragen

Euphorie allerorten, sowohl in den Umfragen des Handelsblatts (AnimusX), vom Sentimentspezialisten Sentix oder vom Verhaltensökonomen Joachim Goldberg. Aber trotz dieser Kontraindikation kommen alle zu derselben Auswertung: Eine Korrektur im Dax wäre absolut an der Zeit, aber man sollte diese Phase eher zum Aufstocken nutzen, es könnte im Jahresverlauf noch deutlich weiter nach oben gehen.

Warum diese Abweichung von der Grundregel der Sentimentanalyse? Der Inhaber des Analysehauses AnimusX, Stephan Heibel, begründet dies mit dem Ergebnis des Phase 1-Deals, welches bis zuletzt für Unsicherheit gesorgt habe. Aber allein die Tatsache, dass wesentliche Zölle gegenüber China aufrechterhalten blieben, sorge für ein Druckmittel, dass sich die Chinesen an die Absprachen halten werden mit einer schrittweisen Umsetzung der Vereinbarungen.

Klingt eigentlich ein bisschen seltsam, denn bisher war es Donald Trump, der mit seiner Sprunghaftigkeit einen Vertragsabschluss rasch in Frage stellen konnte. Jedenfalls hat sich das Dax-Sentiment zu Jahresbeginn etwas abgekühlt, jedoch ohne von seinem extrem hohen Niveau von 4,4 Punkten so richtig abzurücken. Viele Anleger hätten sich in den letzten Wochen mit Käufen zurückgehalten, da sie auf eine günstige Einstiegsgelegenheit hofften. Gleichzeitig sei man auf Sicht von drei Monaten zuversichtlich für weiter steigende Kurse.

Joachim Goldberg sieht damit genügend Käufer, die den Dax bei einem Rückschlag auffangen könnten. Gleichzeitig warnt man vor der Reaktion der Anleger beim Erreichen eines neuen Allzeithochs im Dax. Das würde die „bearish“ eingestellten Anleger in den Markt zwingen und den Kursanstieg befeuern.

Das Sentiment an der Euwax in Stuttgart war zuletzt ausgeglichen mit einem Patt der Käufer von Long- und Shortprodukten. So die Privaten, die Institutionellen hingegen wetteten an der Frankfurter Eurex mehr auf steigende Notierungen.

Und in Übersee?

Dort verwundert es natürlich nicht, dass die Optimisten in der Überzahl sind.

Das Put/Call-Ratio zeigt einen deutlichen Überhang der Bullen an, auch lag die Investitionsquote der Fondsmanager zum Wochenende mit 89 Prozent im recht hohen Bereich. Ebenso befindet sich die Bullenquote der Privatanleger in einer euphorischen Zone, aber den Vogel schießt nach wie vor der Fear&Greed-Index ab. Mit zuletzt 89 von 100 möglichen Punkten verweilt dieser bereits seit vier Wochen in der Phase der extremen Gier.

Damit warnen die Sentimentspezialisten unisono vor einer Korrektur in den USA, die Indikatoren lägen auf dem Niveau wie im Januar 2018, wo es ab dem Monatsende zu einer 10 Prozent-Korrektur kam.

Fazit

Noch ist beides möglich, Korrektur im Dax oder ein Ausbruch nach oben. Wie viele Versuche hatte der S&P 500 im letzten Jahr gebraucht, um sein Top im Bereich von 3030 Punkten zu überwinden? Allerdings gab es während dieser Zeit nicht annähernd so viel Euphorie und soviel Sorglosigkeit am Terminmarkt wie derzeit. Betrachtet man sich den Chart mit der typischen Saisonalität im Kursverlauf, so wäre eine Korrektur geradezu idealtypisch für die Börsen. Was aber auch schon wieder misstrauisch stimmen muss, denn diese Erkenntnis ist auch schon wieder „Mainstream“ – und wann tritt schon das Vorhersehbare ein?

Wer oder was wird also der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt – oder das Ereignis, das die Serie von Kauforders auslöst für den Durchbruch?

Der Dax in einer entscheidenden Phase: Korrektur oder doch Ausbruch?

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Aktienmärkte: Ein Virus macht Angst! Videoausblick

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Ein Virus belastet die Aktienmärkte: ein Corona-Virus grassiert in Asien von der chinesischen Großstadt Wuhan ausgehend – nun gibt es Berichte von Infizierungen aber auch in anderen chinesischen Großstädten und anderen Ländern (Japan, Thailand). All das unmittelbar vor dem chinesischen Neujahrsfest (25.Januar), bei dem hunderte Millionen von Chinesen sich auf die (Heim-)Reise begeben. Die asiatischen Aktienmärkte daher tief im Minus – Erinnerungen an das SARS-Virus im Jahr 2003 werden wach (mit damals massiven Schädigungen für die Tourismus- und Reisebranche). Ansonsten heute Trump mit einer Rede in Davos, der ZEW Index muß die Hoffnungen auf eine Stabilisierung der deutschen Konjunktur bestätigen – und die Zahlen von Netflix eröffnen die US-Berichtssaison im Tech-Sektor..

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Finanznews

Dax: immer das gleiche Spiel! Marktgeflüster (Video)

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Es ist immer das gleiche Spiel: wenn die US-Aktienmärkte geschlossen sind, geht beim Dax so gut wie gar nichts! So auch heute – gleichwohl ist der Dax heute der einzige der großen europäischen Indizes, die im Plus sind. Damit ist der deutsche Leiitndex nur noch einen Wimpernschlag von seinem Allzeithoch aus Anfang 2018 entfernt. Ab morgen beginnt die US-Berichtssaison mit voller Fahrt (nachdem die US-Finanzwerte berichtet haben) – kann die Wall Street dann ihren Siegslauf fortsetzen? Oder sind die Zahlen völlig egal, solange die Fed Liquidität ins System pumpt? Morgen meldet Netflix seine Zahlen – ein typischer Vertreter der Niedrigzinsenphase mit negativem Cashflow und hoher Verschuldung..

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