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Neuer MDax-Wert „Sartorius AG“: Versucht da jemand die Aktie mit Negativ-Propaganda nach unten zu drücken?

Redaktion

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Die Aktie des Pharmazulieferers und Laborausrüsters Sartorius AG wird gemäß Verkündung der Deutschen Börse vom 6. September am 24. September in den MDax aufgenommen. Die Marktkapitalisierung liegt inzwischen bei mehr als 10 Milliarden Euro. Die Aktie ist also keine kleine Nummer mehr. Der Kursanstieg kann sich mehr als sehen lassen. Allein in den letzten vier Jahren stieg die Aktie von 25 Euro auf jetzt 146 Euro.

Der Aufstieg in den MDax ist der zweitbeste Ritterschlag in Sachen Aufmerksamkeit (die Nummer 1 ist die Aufnahme in den Dax). Wir wollen in diesem Artikel in keinster Weise eine Bewertung für die Aktie abgeben, und auch nicht eine Kauf- oder Short-Empfehlung aussprechen. Es geht nur um das doch recht merkwürdige „Gebaren“ eines gewissen Thomas Vialando, wenn das denn überhaupt sein richtiger Name ist.

Alleine in den letzten zwei Wochen kam von dieser Person drei Mal eine Email an unsere Redaktion. Wie wir sehen können, wurde diese Mail in Kopie an mehr als 60 Banken, Hedgefonds, Analysefirmen und Finanznachrichtenportale geschickt. Es geht also um eine Rundmail, die möglichst viel Aufmerksamkeit erreichen soll. Jedes Mal lautete die Überschrift der Email „Betrügerische Kursmanipulation bei Sartorius Vz“. In seiner Mail lässt sich der Autor darüber aus, dass der Kursanstieg der Satorius-Aktie durch betrügerische Manipulation entstanden sei.

Die Aktie sei völlig überbewertet. Dazu von unserer Seite der Hinweis: Das KGV der Aktie lag 2017 bei 37, und für 2018 wird ein KGV von 64 erwartet. Das ist vielleicht nicht gerade günstig, aber bei Highflyer-Aktien kommt es immer wieder zu langjährig hohen KGV´s – weil die Börsianer eben Phantasie nach oben kaufen. Wurde diese Aktie durch Betrug nach oben getrieben? Allein schon die Aufmachung und Marktschreier-Rhetorik des Email-Autors lässt doch arg an seiner Seriosität zweifeln. So rät der Autor dringend dazu die Aktie zu verkaufen.

Man kann durchaus vermuten, dass der Autor ein Eigeninteresse haben könnte. Hat er oder haben Leute aus seinem Umfeld vor geraumer Zeit die Aktie leerverkauft, und sitzen jetzt auf großen Verlusten? Oder shorten sie die Aktie gerade jetzt, und versuchen mit solchen reißerischen Massen-Mails Analysten und Nachrichtenportale zu beeinflussen, damit sie negativ über die Aktie von Sartorius berichten? Das kann man nicht mit 100% Genauigkeit sagen, aber die Vermutung liegt doch nahe.

Laut diesem Herrn „Vialando“ würden viele Analysten die „schlimme Wahrheit“ über diese Aktie verschweigen, weil sie am „Kuchen mit naschen“ würden. Die einzige korrekte Empfehlung sei es laut Vialando die Aktie zu verkaufen (Strong SELL). Das sage aber niemand. Unsere Meinung: Falls Sie auf so eine Mail dieses Herrn oder von anderen Personen stoßen sollten, oder falls Sie irgendwo auf irgendeiner Webseite solche reißerischen und extrem überdrehten Formulierungen höheren sollten: Es ist Vorsicht geboten!

Wie gesagt: Wir von FMW empfehlen zu dieser Aktie gar nichts. Wir wollen nur darauf hinweisen, dass möglicherweise jemand versucht mit einer geschickten Manipulation der Börsen-Öffentlichkeit den Kurs dieser Aktie nach unten zu drücken. Ob die Aktie wirklich überbewertet ist, ob die Bilanz gesund ist? Schauen Sie doch einfach selbst genau in die Zahlen des Unternehmens und die allgemein zugänglichen Kennzahlen zur Aktie! Wenn allzu reißerische Marktschreier-Infos ganz klar zu 100% sagen, dass sie verkaufen sollen, sollten Sie hellhörig werden, dass hier jemand möglicherweise versucht ihr Verhalten als Anleger zu manipulieren.

Sartorius  AG
Die Aktie der Sartorius AG seit 2007.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York: Biden vs Trump – Wall Street in Wartestellung

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Amerikaner warten heute gespannt auf die heute Nacht um 3 Uhr deutscher Zeit stattfindende erste Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden.

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – TINA is back!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Alternativlosigkeit zu Aktien sei zurück, sowie die Angst bei der Rallye Gewinne zu verpassen.

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