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Obama: die Wall Street hat sich doch verändert – dank mir!

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FMW-Redaktion

Die Wall Street habe sich doch verändert – anders als im erfolgreichen Film „The Big Short“ dargestellt. Das sagt Barak Obama in einem ausführliche Interview mit der New York Times.

Obama
US-Präsident Barack Obama. Foto: White House / Gemeinfrei.

Die Schlußfolgerung des Films, so Obama, sei nicht korrekt – das Finanzsystem sei inzwischen deutlich stabiler geworden. Unter der Präsidentschaft Obamas wurde die Dodd-Frank-Reform sowie der Consumer Protection Act verabschiedet – beide Regularien sollen die riskantesten Geschäfte an der Wall Street begrenzen bzw. unmöglich machen, entzogen faktisch aber den Märkten Liquidität und verteuerten so die Kosten für Kapital – auch ohne, dass die Fed die Zinsen nennenswert angehoben hätte. Immerhin sorgt die neue Gesetzgebung dafür, dass der Steuerzahler bei möglichen zukünftigen Banken-Pleiten aussen vor bleibt.

Obama wird gelegentlich vorgeworfen, er habe die Banken der USA auf Kosten der Allgemeinheit gerettet – aber geliebt wird Obama an der Wall Street dennoch nicht wirklich. Und das scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Er sei genervt von den Vorwürfen der Wall Street:

“One of the constants that I’ve had to deal with over the last few years is folks on Wall Street complaining even as the stock market went from in the 6,000s to 16,000 or 17,000. They’d be constantly complaining about our economic policies. That’s not rooted in anything they’re experiencing; it has to do with ideology and their aggravations about higher taxes.”

Insgesamt sei der Finanzsektor nach seinem Geschmack zu groß – es würden viele talentierte Leute in den Finanzbereich gehen statt Ingenieure zu werden oder in die Wisseschaft einzusteigen:

Der Finanzsektor “is bigger, absorbs more resources and maybe most importantly, more talent than I would like to see. I would like folks who are really good at math to be going into engineering and the sciences more than they’re going into trying to build algorithms to beat the market and to work arbitrage.”

Gleichwohl spricht sich Obama gegen die von Bernie Sanders geforderte Zerschlagung zu großer Banken – die Wirtschaft sei keine Abstraktion, worin der Vorwurf steckt, dass der Konkurrent von Hillary Clinton zu ideologisch argumentiere und daher die Realität nur begrenzt erfasse:

“But there is no doubt that the financial system is substantially more stable. It is true that we have not dismantled the financial system, and in that sense, Bernie Sanders’s critique is correct. But one of the things that I’ve consistently tried to remind myself during the course of my presidency is that the economy is not an abstraction. It’s not something that you can just redesign and break up and put back together again without consequences.”

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Aktienmärkte: Glaubt ihr das wirklich? Marktgeflüster (Video)

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Die Frage an die Aktienmärkte muß erlaubt sein: Glaubt ihr wirklich, dass der Stillstand der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt spurlos an den westlichen Unternehmen vorbei streichen könnte? Offenkundig wurde das geglaubt, sonst wäre das Erschrecken über die Warnung von Apple kaum erklärbar! die Erzählung der größeren Player der Aktienmärket geht so: die Sache mit dem Coronavirus ist temporär, da kann man darüber hinweg sehen. Und wenn es nicht schnell vorüber geht, dann werden die Notenbanken uns sowieso retten. Das erinert schon etwas an Pawlosche Hunde, die von den Notenbanken trainiert worden sind! Gemäß der neuesten Umfrage der Bank of America Merrill Lynch sehen die großen Investoren das größte Risiko für die Aktienmärkte nicht etwa in den Folgewirkungen des Coronavirus, sondern in der US-Wahl!

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Aktienmärkte: Apple warnt – das ist nur der Anfang! Videoausblick

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Die Aktienmärkte waren in seltsamer Ignoranz davon ausgegangen, dass die Folgeschäden des Coronavirus nicht relevant sein würden – aber dann gestern am späten Abend die Umsatzwarnung von Apple, die zeigt, dass der faktische Ausfall Chinas größere Auswirkungen auf Zahlen und Lieferketten westlicher Firmen hat als zuvor angenommen. Ist die Warnung von Apple nun der Weckruf für die Aktienmärkte? Der US-Konzern wird sicher nicht die letzte Firma sein, die ihre Prognosen senken muß – und das ist alles andere als eingepreist im Umfeld von Allzeithochs an den Aktienmärkten. Wird vor allem die Wall Street nun reagieren – oder bleiben die US-Indizes im Zustand der Liqudiditätsduselei mit unbegrenztem Gottvertrauen in die Fed?

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Bayerische Sicht! Marktgeflüster (Video)

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Angesichts der Tatsache, dass sich die Amerikaner im verlängerten Wochenend-Delirium befinden und daher der Dax wie hirntod agiert, ist es heute Zeit, einmal über uns zu sprechen. Also über Deutschland und das massive Nord-Süd-Gefälle! Was etwa wäre der Dax ohne Unternehmen aus Bayern? Und was wäre der Norden Deutschlands ohne die Entwicklungshilfe aus Bayern, umgangssprachlich auch als „Länderfinanzausgleich“ bezeichnet? Statt dankbar zu sein, schickt Hamburg aber im Gegenzug die Biowaffe Olaf Scholz. Wo soll das alles noch enden? Das muß doch einmal gesagt werden dürfen: wie ist die Lage aus bayerischer Sicht?

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