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Märkte

Ölpreis crasht auf tiefsten Stand seit September 2017 – das sind die Gründe

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Die gesamte letzte Woche nach der OPEC-Entscheidung am 7. Dezember lief der Ölpreis de facto seitwärts. Im ersten Chart seit 5. Dezember sieht man diesen Verlauf ganz gut. Dann crashte WTI-Öl gestern unter 51, und kurz danach dann unter 50 Dollar. Inzwischen liegen wir heute bei starken Schwankungen zwischen 48 und 49 Dollar. Damit hat der Ölpreis den tiefsten Stand seit September 2017 erreicht.

WTI-Ölpreis seit 5. Dezember

Ölpreis mit Unterstützung bei 43 Dollar?

Im zweiten Chart, der bis 2015 zurückreicht, kann man sehen, dass die nächste Unterstützung erst grob gesagt bei 43 Dollar liegt. Die Charttechnik bietet also noch gut Platz nach unten. Doch was ist aktuell passiert?

Ölpreis Chart langfristig

Fracker blähen US-Lager auf

Daten vom Hauptlager- und Umschlagplatz für Rohöl in den USA, in Cushing im Bundesstaat Oklahoma, zeigen einen massiven Anstieg der Lager von 1 Million Barrels in nur drei Tagen in der letzten Woche. Das hat Analysten geschockt, denn es deutet sich damit zumindest in Nordamerika ein massives Überangebot an Öl an. Ein Analyst sagt jüngst dazu, dass zu dem Angebotsüberhang wohl auch eine schwächelnde Nachfrage hinzu komme. Oben drauf kommt noch, dass die US-Energiebehörde „EIA“ jüngst sagt, dass die Fördermenge von US-Frackern weiter ansteigen werde. Dabei steigt sie zuletzt ohnehin schon stark an. Das ist das Hauptproblem.

Die Fracker scheinen völlig außer Kontrolle zu sein. Denn sie können ja auch gar nicht kontrolliert werden, weil es sich um rein privatwirtschaftliche Unternehmen handelt, die nicht von einer zentralen staatlichen Gewalt gelenkt werden. Das ist nämlich der „Vorteil“ in den OPEC-Staaten, wo ein Staatschef mit den Fingern schnippt, und schon sinkt oder steigt die Fördermenge. Die OPEC hatte zwar am 7. Dezember eine Fördermengenkürzung beschlossen. Sie wird aber erst in Wochen und Monaten ihre Wirkung entfalten.

API und EIA-Daten extrem wichtig

Währenddessen scheinen die Fracker wie wild immer weiter zu pumpen, und den OPEC-Effekt zu pulverisieren. Das ist momentan das Problem für den Ölmarkt. Der Ölpreis spiegelt diese Panik am wieder. Zu viel Öl am Markt, obwohl die OPEC kürzt. Wie geht es nun weiter? Für den Ölpreis wird es sehr wichtig sein, wie heute Abend um 22:35 Uhr deutscher Zeit die privat erhobenen API-Lagerbestände reinkommen. Und morgen um 16:30 Uhr deutscher Zeit kommen dann die offiziellen US-Lagerbestände für Rohöl. Können Sie den Markt beruhigen? Wir bleiben bei unserer Kernaussage der letzten Jahre: Der Ölmarkt ist und bleibt unberechenbar!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Ölpumper

    18. Dezember 2018 12:27 at 12:27

    Gibt es noch jemand auf dieser Börsenwelt, der diese Daten noch ernst nimmt, wie kann man in 3Tagen einen Riesenölüberschuss hervorzaubern ? Hat man nicht schon tausendmal erzählt ,dass Fracken bei einem Preis unter 70 Dollar nicht rentabel ist.
    Haben wir doch hier vor 3Monaten diskutiert ob es eine Ölknappheit gibt u.die Preise auf 100 Dollar steigen.Dabei haben angesehene Analysten auch schon von 100 § gesprochen.
    Alles nur noch zum Lachen, der Schweinebaucheffekt spielt auch hier,Die Preise werden hier politisch gemacht, Angebot u.Nachfrage haben keine Funktion.Die Ölanalysten braucht kein Mensch mehr, wie andere Analysten auch nicht, solange die ganze Marktwirtschaft manipuliert wird.

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Aktien

FedEx-Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn schwach, Aktie -5%

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Die Quartalszahlen von FedEx wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,0 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 16,5/erwartet 17,7).

Der Gewinn (Non GAAP) liegt bei 3,03 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,72/erwartet 3,10). Der nicht bereinigte Gewinn sinkt sogar von 7,59 auf 2,80 Dollar.

Der operative Gewinn (Non GAAP) steigt von 964 auf 984 Millionen Dollar.

Die Aktie notiert nachbörslich mit -5%

FedEx gibt sich im eigenen Statement auch enttäuscht. Zitat:

“Our third quarter financial results were below our expectations and we are focused on initiatives to improve our performance,” said Frederick W. Smith, FedEx Corp. chairman and chief executive officer. “Our investments in innovation, network infrastructure and automation will increase our competitiveness and drive long-term earnings growth. FedEx built and operates the preeminent global parcel and logistics network, and we have a lengthy track record of success.”

Wichtig: Die Konjunktur sieht man bei FedEx schwächeln. Aktuelles Zitat:

“Slowing international macroeconomic conditions and weaker global trade growth trends continue, as seen in the year-over-year decline in our FedEx Express international revenue“.

FedEx
Foto: Tomás Del Coro from Las Vegas, Nevada, USA CC BY-SA 2.0

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Aktien

United Health Group Analyse: Dow-Wert auffällig stark!

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Seit den markanten Verlaufstiefs aus 2009 gab es nur wenig Einstiegspunkte in einer Korrektur, solche gab es nämlich kaum. Bis Ende 2018, als die Aktie des US-Gesundheitsdienstleisters United Health Group bis auf ein Rekordhoch bei 287,94 US-Dollar zugelegt hatte. Erst dort kam es zu einem größeren Rücksetzer auf das Unterstützungsniveau von 233,00 US-Dollar. Aber nur wenig später startete schon eine volatile Stabilisierungsphase mit einem entscheidenden Zwischenhoch bei 272,50 US-Dollar. In den letzten Wochen gaben die Notierungen jedoch wieder auf die Dezembertiefs nach, konnten sich aber wenig später zur Oberseite wieder lösen. Damit deutet sich nun ein klarer Doppelboden an, der allerdings noch mit einem weiteren Kursanstieg bestätigt werden muss. Bis dahin könnte ein Investment aber schon bare Münze ins Depot spülen.

Long-Chance bei United Health

Für einen erfolgreichen Abschluss des Doppelbodens um 233,00 US-Dollar muss das Papier der United Health Group mindestens über seine Zwischenhochs aus Anfang dieses Jahres bei 272,50 US-Dollar zulegen. Bis dahin ließe sich aber über Long-Positionen kleineren Umfangs bereits an dieser Wegstrecke partizipieren. Darüber dürften schließlich die Jahreshochs bei 287,94 und darüber das Niveau von grob 320,00 US-Dollar in den Fokus der Käufer geraten und einen mittelfristigen Strategieansatz erlauben. Sollte der aktuelle Aufschwung vorzeitig abgebrochen werden, findet die Aktie eine erste Unterstützung um 248,75 US-Dollar. Merklich eintrüben dürfte sich das Chartbild aber erst darunter, in diesem Fall könnte ein Rücklauf zurück an die Jahrestiefs bei 234,51 US-Dollar einsetzen. Fällt die UnitedHealth Group darunter ab, würde der potenzielle Doppelboden sofort negiert werden, weitere Kursverluste entsprechend folgen.

Einstieg per Market-Buy-Order : 257,75 US-Dollar
Kursziel : 272,50 / 287,94 / 300,00 US-Dollar
Stop : < 250,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 7,75 US-D

United Health




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Finanznews

Das Wichtigste kommt heute nachbörslich! Marktgeflüster

Warum der Dax heute steigt – aber das Wichtigste noch vor uns liegt!

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Die Wall Street tut das, was typisch ist vor einer Fed-Sitzung: die Kurse steigen (seit dem Jahr 1994, so eine Untersuchung der Fed selbst, stiegen die Kurse durchschnittlich in den 24 Stunden vor der Fed-Ergebnis um +0,5%. Besonders der Dax heute stark (auch eine Folge eines Short-Squeezes laut Daten der Bank of America Merrill Lynch), nachdem er lange lethargisch vor sich hin gedämmert hatte und dem Tempo der US-Indizes nicht hat folgen können. En Auslöser für den Anstieg des Dax war der weniger schlecht als erwartete ZEW-Index (den wir jedoch für nicht sehr aussagekräftig halten im Gegensatz zum ifo Index). Wie es um die Weltwirtschaft (die für den exportlastigen dax bekanntlich zentral ist) wirklich steht, werden heute Abend nachbörslich (wie berichten ab 21.00Uhr) die Zahlen von FedEx zeigen..

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By Peter Bakema – Gallery page https://www.jetphotos.com/photo/6924213Photo https://cdn.jetphotos.com/full/2/25885_1282748710.jpg, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29059333

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