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Märkte

Ölpreis: Zug nach oben, überläuft wichtige charttechnische Marke

Claudio Kummerfeld

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am

Der Ölpreis hat mehreren Versuchen widerstanden einzubrechen. Am deutlichsten war die kurze Schwäche runter bis auf 53,50 Dollar im WTI-Öl am Freitag. Da ging es aber gleich wieder bergauf (blaue Linie im Chart). Seit Anfang letzter Woche ist der Ölpreis nun von 51,50 auf aktuell 55,54 Dollar gestiegen.

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Ölpreis WTI kurzfristig

Venezuela und US-Daten helfen dem Ölpreis-Anstieg

Russland gab am Samstag bekannt im Januar seine Öl-Födermenge im Januar lediglich um 35.000 Barrels gegenüber Oktober gesenkt zu habn auf jetzt 11,38 Million Barrels pro Tag. Die Oktober-Menge ist die Bezugsgröße für die mit der OPEC vereinbarten Kürzungen. Russland sagte eigentlich zu mehr kürzen zu wollen. Aber die noch ausbleibende Kürzung in Russland fällt aktuell nicht ins Gewicht.

Derzeit interessieren sich die Trader mehr für die Öl-Förderanlagen in den USA. Die Zahl der aktiven Anlagen ging letzte Woche im Vergleich zur Vorwoche um 15 auf 847 zurück. Das ist der niedrigste Stand seit letztem Mai. Das lässt darauf schließen, dass die Öl-Fördermenge in den USA keine weiteren dramatischen Anstiege erleben dürfte in den nächsten Monaten. Es kann weiter bergauf gehen mit der Menge, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist doch recht gering. Dies ist wichtig, da die Amerikaner seit Monaten die Kürzungsbemühungen der OPEC zunichte machen mit ihren ständig steigenden Mengen.

Venezuela hilft den Öl-Bullen derzeit am meisten. Die USA haben gegen die staatliche Ölgesellschaft PDVSA ein Embargo verhängt, und so fehlt dem globalen Ölmarkt diese Angebotsmenge. Wenn es im Land zu einem Bürgerkrieg kommt (gar nicht so unwahrscheinlich), würde die Produktion vielleicht erstmal ganz zum Erliegen kommen? Die aktuelle Lage ist mehr als instabil. Noch weiß man nichts Genaues, wie es in Venezuela weitergeht. Auf jeden Fall fördert die dortige Instabilität den steigenden Ölpreis.

Charttechnik unterstützt steigenden Ölpreis

Wir hatten schon mehrmals in den letzten Wochen darüber berichtet, wie wichtig die Charttechnik derzeit für den Ölpreis ist. Im folgenden Chart sieht man den Verlauf seit August 2018. Egal ob man nun die Marken von 52, 53, 54 oder 54,50 Dollar einzeichnet. Das Tal aus Dezember hat er inzwischen verlassen und das Niveau zwischen 52 und 54,50 Dollar überlaufen. Man kann es im Chart gut erkennen. Diese Überschreitung könnte darauf hindeuten, dass der steigende Kurs nun freie Fahrt nach oben hat. Wie immer unser Hinweis: Der Ölmarkt ist und bleibt unberechenbar. Also bitte, bilden Sie sich ihre eigene Meinung!

Ölpreis WTI seit August

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

Chart zeigt Kursverlauf von Dow Jones gegen Goldpreis seit letzter Woche

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Indizes

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

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Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

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