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Märkte

Ölpreis: OPEC bringt 1,5 Dollar Anstieg, Auge auf Charttechnik

Claudio Kummerfeld

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Der Ölpreis ist seit gestern Mittag um gut 1,5 Dollar gestiegen auf aktuell 52,58 Dollar (WTI-Öl). Kurzfristig muss er nun aus Sicht der Bullen noch über die Marke von 53,28 Dollar springen, damit der Weg nach oben frei ist (erster Chart). Danach wären noch mehrere Marken um die 54,40 Dollar aus Dezember zu überwinden.

Der WTI-Ölpreis seit 8. Januar
WTI-Öl seit 8. Januar.

OPEC pusht Ölpreis kurzfristig

Für den Augenblick hat die OPEC seit gestern Mittag für den aktuellen Anstieg gesorgt. Mit ihrer Veröffentlichung der Fördermengendaten für Dezember zeigte sie, dass vor allem Saudi-Arabien schon im Dezember kräftig gekürzt hat. Weniger Angebot bedeutet zwangsläufig steigende Preise. Abgesehen von anderen Faktoren wie einer weiter stark steigenden Fördermenge in den USA deuten nur die OPEC-Daten für sich genommen auf steigende Preise. Dieser Faktor wirkt zumindest kurzfristig von gestern Mittag bis heute.

Charttechnik wichtig für Ölpreis-Entwicklung in den nächsten Tagen

Jetzt heißt es: Augen auf, und einen Blick auf die Charttechnik werfen, zusätzlich zu den fundamentalen Daten. Dieser Chart, der bis Oktober zurückreicht, zeigt wie der Ölpreis aus seinem jüngsten Tal von 42,50 Dollar im Dezember auf jetzt über 52 Dollar herausgeklettert ist. Nun befindet man sich auf einem Niveau, wo der Ölpreis von Ende November bis Mitte Dezember gut zwei Wochen lang seitwärts verharrte. Prallt er jetzt daran ab, oder überschreitet er diese Marke nach oben? Überschreitet er sei, wäre dies für die Bullen ein sehr wichtiges Signal.

Der WTI-Ölpreis seit Oktober WTI-Öl seit Oktober.

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Indizes

Rüdiger Born: Keine Bären in Sicht – Blick auf Dax, Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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Derzeit kann man beim Blick auf Dax, Dow und Nasdaq keine fallenden Tendenzen ausmachen. Schauen wir im folgenden Video auf das aktuelle Chartbild.

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