Folgen Sie uns

Allgemein

Online Shop und Spielangebote: Verbraucher müssen auf Sicherheit achten

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Zeiten, in denen Verbraucher zum Einkaufen und Spielen das Haus verlassen mussten, sind längst vorbei. Heute lassen sich beinahe alle Besorgungen bequem von zuhause aus erledigen. Der Aufwand ist dadurch geringer. Viele Verbraucher haben zudem den Komfort schätzen gelernt.

Doch auch wenn der Onlineeinkauf längst zum festen Alltagsbestandteil vieler Familien geworden ist, wird er noch immer häufig von einem gewissen Unbehagen begleitet. Grund sind die Sicherheitsbedenken vieler Verbraucher. Gerade bei der Bezahlung der Online-Einkäufe herrscht weiter eine gewisse Skepsis.

Sind die Bedenken unbegründet?

Das Onlineshoppen in Deutschland boomt und entwickelt sich unaufhaltsam weiter. Seit dem Start des Onlineshoppens wurden vor allem durch den Gesetzgeber viel dafür getan, dass die Sicherheit für die Verbraucher erhöht wird und bei Einkäufen im Web gegeben ist. Ganz unbegründet sind die gängigen Bedenken aber weiter nicht. Berichte zeigen immer wieder, dass es unter Millionen seriöser Online Shops auch schwarze Schafe gibt.

Dazu kommen hin und wieder Berichte über Abzocke beim Onlineshoppen. Ein Problem sind sowohl bei Einkäufen als auch bei Spielen im Web diverse Fake-Angebote, die vor allem dazu dienen, sensible Daten der Verbraucher zu erhalten oder Geld für Waren zu kassieren, die nie versendet wurden.

Dabei liegt es oft in den Händen der Verbraucher, wie sicher ein Onlineeinkauf abläuft. Mit einigen Tipps können sich Haushalte vor Abzocke und Fake-Shops schützen.

Bewertungen und Prüfsiegel geben Aufschluss über Seriosität

Unabhängig davon, ob es sich um einen Online Shop, ein Online Casino oder ein anderes Angebot handelt, gilt es natürlich die Seriosität zu prüfen. Das ist vor allem bei Anbietern wichtig, die weniger bekannt sind, dafür aber gegenüber der Konkurrenz beispielsweise mit attraktiven Preisen, Extras oder auch Aktionen locken.

Seriöse Anbieter können unter anderem anhand von Prüfsiegeln und Zertifikaten erkannt werden. Kein Shop, der über Siegel verfügt, wird darauf verzichten, diese im eigenen Angebot zu zeigen. Doch auch hier gilt: Nicht jedes Siegel hält, was es verspricht. Verbraucher sollten sich deswegen immer auf Zertifikate und Prüfsiegel konzentrieren, die von anerkannten Prüfstellen stammen. Diese werden erst nach einer umfassenden Prüfung vergeben. Solche Prüfstellen sind beispielsweise der TÜV Süd oder Trusted Shops.

Jedes dieser Zertifikate oder Prüfsiegel kann von den Verbrauchern übrigens auf Echtheit kontrolliert werden. So ist es wichtig, dass Konsumenten beim Klick auf die Siegel direkt zu den Stellen gelangen.

Ein weiteres Indiz für einen seriösen Shop können die Bewertungen sein. Kundenbewertungen können sich zum einen natürlich auf der Seite des jeweiligen Anbieters wiederfinden. Zum anderen sollten Verbraucher aber nicht davor zurückschrecken, eventuell vorhandene Online-Erfahrungsberichte zu einem Shop auf einer anderen Seite zu prüfen.

Diese Überprüfung ist dank der Suchmaschinen sehr einfach möglich und geht nur mit einem geringen Zeitaufwand einher. Hier reicht es nicht aus, einen einzelnen Erfahrungsbericht zu lesen. Vielmehr sollten Verbraucher darum bemüht sein, sich ein Bild von dem allgemeinen Tenor zu verschaffen.

Einen Blick auf die Herkunft des Shops werfen

Wie seriös ein Shop ist, lässt sich auch bei genauer Kontrolle des Impressums abwägen. Der Gesetzgeber hat genauestens definiert, welche Informationen im Impressum hinterlegt sein müssen. Um in Sachen Käuferschutz kein Risiko einzugehen, sollten sich Verbraucher vergewissern, wo genau der Betreiber sitzt. Es macht durchaus einen Unterschied, ob der Online Shop seinen Firmensitz in Deutschland, China oder auf Jamaika beispielsweise hat.

Weiterhin sollten dem Impressum alle wichtigen Hinweise zu entnehmen sein. Hierzu gehören neben der Firmenanschrift zum Beispiel auch die Kontaktdaten. Weiterhin sollte immer ein konkreter Ansprechpartner vermerkt werden. Natürlich ist es immer möglich, dass trotz dieser Daten noch Zweifel bestehen. In diesem Fall müssen Verbraucher selbst aktiv werden. Ein Anruf ist bei dem Betreiber ebenso ratsam wie das Schreiben einer Mail. Ist der Shop seriös, werden die Mitarbeiter auch darauf reagieren.

Auf sichere Bezahlung achten

Die Auswahl der Zahlungsmöglichkeiten gehören bei allen Onlineaktivitäten zu einer der größten Herausforderungen, bei denen die Interessen von Verbrauchern und Anbietern direkt aufeinanderstoßen. Für die Anbieter ist es natürlich essentiell, dass sie das Geld für die in Anspruch genommenen Dienstleistungen und Angebote auch erhalten. Viele verzichten daher beispielsweise auf den Rechnungskauf.

Für den Verbraucher auf der anderen Seite ist natürlich mit jedem Kauf, bei dem er in Vorkasse gehen muss, ein gewisses Risiko vorhanden. Um jedem potenziellen Kunden gerecht zu werden, setzen die meisten Anbieter ob bei Reisen, Shops oder Online-Casinos auf verschiedene Optionen.

Ein Bericht zu Roulette Zahlungsmöglichkeiten im Vergleich zeigt, dass in Casinos auch Kryptowährungen und Zahlungsdienstleister wie Neteller besonders häufig genutzt werden. Im allgemeinen Zahlungsverkehr dagegen haben sich andere Zahlmethoden etabliert. Neben dem nicht immer vorhandenen Rechnungskauf handelt es sich um die Bezahlung per Nachnahme, Kreditkarte und Lastschrift, die besonders Anklang finden. Weiterhin kann auf die gängigen Online-Bezahldienste ausgewichen werden. Einer der führenden Anbieter ist hier PayPal.

Sicherheit geht vor

Ob beim Onlineshoppen oder beim Spielen im Web – die eigene Sicherheit darf nie aus den Augen verloren werden. Das gilt vor allem für die Daten, die Verbraucher von sich preisgeben. So gilt es darauf zu achten, dass die Daten immer verschlüsselt übertragen werden. Verbraucher können ganz einfach selbst prüfen, ob das der Fall ist. So müssen sie in diesem Fall auf das Kürzel “https” achten. Dieses sollte in der Adresszeile des Browsers vorhanden sein. Alternativ taucht hier ein kleines, grünes Schloss aus.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und unsere Zukunft!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

„Wir gehen in die zweite ganz große industrielle Revolution hinein!“, sagt der Philosoph Richard David Precht. Damit stehen wir vor einscheidenden Veränderungen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution beendete die Herrschaft des Adels und der Kirche – die derzeit ablaufende zweite Revolution durch künstliche Intelligenz verändert vor allem die Arbeitswelt und damit die Produktionsverhältnisse grundlegend. Nun versuchen uns Ökonomen stets zu versichern: kein Problem, es fallen zwar viele Jobs weg, aber es würden eben auch viele neuartige Jobs geschaffen werden. Das ist eine schöne Perspektive, sie hat aber leider einen kleinen Makel: sie stimmt nicht, sagt Richard David Precht zur sogenannten „Kompensations-Theorie“.

Die Menscheit jedenfalls ist durch diesen Wandel überfordert, der Boden, auf dem wir stehen, wackelt erheblich – und so entsteht zunächst einmal die Sehnsucht danach, die gute alte Welt mit ihren Werten wiederzubeleben. Ausdruck dieses Versuchs sind etwa Trumpin den USA oder die AfD in Deutschland. Aber einer der einschneidenden Änderungen im politischen Bereich wird sein, dass die Parteien, die mit der ersten industriellen Revolution entstanden und aufgestiegen waren, unter gehen werden.

Richard David Precht über schwache KI und starke KI

Richard David Precht unterscheidet zwischen schwacher und starker künstlicher Intelligenz – und führt Beispiele an, worin sich diese beiden unterscheiden. Was bedeutet das aber für uns praktisch? Wird vor allem durch „starke“ KI, also einer KI, die tiefgehende Lernprozesse leisten kann, etwa der Niedriglohn-Sektor wegfallen? Eher nicht – denn je mehr Menschen in bestimmten Bereichen verdienen, umso interessanter wird der Einsatz einer starken KI zur Kosten-Ersparnis, während sich der Einsatz im Niedriglohnsektor gar nicht lohnen würde.

Was bleibt, was wird untergehen – und welche Bereiche werden sich durchsetzen? Es werde derjenige technische Fortschritt kommen, der gesellschaftlich akzeptiert wird, dazu ein Bedürfnis befriedigt und sich gleichzeitig zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell machen läßt, sagt Richard David Precht. Folgender Vortrag des Philosophen ist ein „must see“!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Der Philosoph Richard David Precht über Künstliche Intelligenz

Richard David Precht

Von Foto: © JCS‘, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62733272

weiterlesen

Allgemein

Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

weiterlesen

Allgemein

Markus Krall und Marc Friedrich: Crash 2021, Gelddrucken ersetzt Denken

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Krall spricht über die Hyperinflation, in der Geld entwertet wird

Markus Krall und Marc Friedrich unterhalten sich im folgenden Gespräch über die aktuelle Krise, den möglicherweise anstehenden großen Crash, und die Zeit danach. Einig sind sich die beiden, dass es 2021 los gehen wird mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Markus Krall formuliert es recht klar, dass die Wirtschaftskrise längst da sei. Sie sei nur noch nicht bilanziert worden. Durch Maßnahmen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei die Krise bei Unternehmen und in Bankbilanzen nur noch nicht richtig transparent sichtbar.

Markus Krall und Marc Friedrich sehen die Hyperinflation

Markus Krall kann man aufgrund seiner zahlreichen Tweets über die Corona-Maßnahmen der Politik kritisch betrachten. Das sollte Kommentatoren und geneigte Beobachter aber nicht davon abhalten, seinen höchst interessanten Aussagen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation zuzuhören, die er seit Monaten öffentlich präsentiert. Denn er ist absoluter Bankeninsider, und hat die letzten Jahre eine große Bankenkrise vorhergesagt. Zusammen mit Marc Friedrich bespricht er im folgenden Video Punkt für Punkt wichtiger Themen rund um die aktuelle Krise und zukünftige Entwicklungen.

Wichtig ist, was die nächsten Quartale passieren wird. Einig sind sich Marc Friedrich und Markus Krall, dass wir derzeit in einer deflationären Phase sind, auf die zwingend eine kräftige Inflation folgen soll. Nur wie schnell die Preise in eine Hyperinflation umschlagen, das könne man nicht genau vorhersehen. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wann die Geldumlaufgeschwindigkeit anspringen müsste. Sehen Sie beim Klick an dieser Stelle genau zu diesem Punkt interessante Ausführungen von Hans-Werner Sinn.

Die EZB als großes Problem

Ein wichtiger Punkt im Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich ist auch die zentral wichtige Rolle der EZB. Sie arbeite derzeit am digitalen Euro. Die EZB wisse, dass eine Hyperinflation (hier die Begriffserklärung) drohe. Sie wisse auch, dass die Leute aus dem Geld fliehen würden, wenn sie das Vertrauen darin verlieren. Mit einem digitalen Euro hätte die EZB Kontrolle über das gesamte Konsumverhalten der Menschen, und könnte zum Beispiel bestimmen, wie viel Geld die Bürger maximal in einem bestimmten Zeitraum ausgeben dürfen. Die Rolle der EZB insgesamt sehen die beiden grundsätzlich mehr als kritisch.

Der große Knall

Markus Krall macht wenig bis gar keine Hoffnung auf eine Rettung unseres jetzigen bestehenden Geldsystems. Der große Crash werde kommen. Je länger EZB und Politik die Probleme hinauszögern würden, desto schlimmer werde der unausweichliche große Knall sein. Immer mehr gesunde Firmen würden sich derzeit anstecken, weil sie als Lieferant zum Beispiel unwissentlich Forderungen gegenüber Zombieunternehmen aufbauen würden, die Forderungen nicht begleichen können. Auch wenn man die Aussicht der beiden auf eine Hyperinflation und einen großen Systemkollaps nicht zwingend teilen muss, so sind ihre Ausführungen und die Zustandsbeschreibungen der aktuellen Lage doch hochinteressant!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage