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Europa

Aktuell: ifo Index stürzt noch stärker ab als befürchtet

Deutsche Wirtschaft im freien Fall – „Pessimismus ohne Beispiel“

Markus Fugmann

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am

Soeben hat das ifo Institut den  ifo Index für April veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 74,3  (Prognose war 80,0; März war 86,1)

– aktuelle Lage 79,5  (Prognose war März war 93,0)

– Geschäftserwartungen 69,4 (Prognose war 81,0; März war 79,7)

Dazu Wohlrabe von ifo:

– schwerste Zeit für deutsche Wirtschaft seit Wiedervereinigung

– Dienstleister beurteilten Lage noch nie so schlecht wie aktuell, auch bei Erwartungen „Pessimismus ohne Beispiel“

– Beurteilung der aktuellen Lage hat sich noch nie so schnell verschlechtert wie derzeit

– auch im Bauhauptgewertbe Stimmung noch nie so stark gesunken wie aktuell

– eher keine V-förmige Erholung (FMW: das aber bitte nicht nochmal sagen, könnte die Aktienmärkte verunsichern..)

Derif Index im freien Fall

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Christoph

    24. April 2020 10:07 at 10:07

    Dass die Erwartungen noch schlechter sind als die Lage, ist bedenklich…

  2. Avatar

    JE

    24. April 2020 10:11 at 10:11

    Seit der Wiedervereinigung? Soso – dann wird’s ja doch nicht so wild werden, wie manche prognostizieren. Die haben wir schließlich auch gut überlebt.

    • Avatar

      pol. Hans Emik-Wurst

      24. April 2020 10:48 at 10:48

      So kann nur ein Überlebender argumentieren!

      Das von der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China erdachte Corona-Geschäftsmodell hat sich binnen weniger Monate weltweit etabliert. Wer das Essen, Trinken und Atmen als Medikamente anpreisen würde, die vor einem vorzeitigen Tod bewahren, den würde man für verrückt erklären, richtig?

      Es ist nutzlos, sich dem GLAUBEN an Viren hinzugeben! Es gibt KEINE ansteckenden Eiweißpartikel! Auch die Verfechter von Chlordioxid gehören zur Viren-Kirche und vertreten diese Dogmen! Es gibt keinen einzigen Beweis für Viren, nicht einmal einen einzigen! Sind 24 Artikel von mir seit dem 24. Januar 2020 genug oder soll ich weitere 24 schreiben?

      • Avatar

        Volante

        24. April 2020 11:27 at 11:27

        Nein bitte, tue uns das nicht weiterhin an. Deine Pseudowisschaft darfst du gerne in deinem Keller kundtun.

      • Avatar

        hansa pilz

        24. April 2020 11:55 at 11:55

        @ POL. HANS EMIK-WURST
        Woher beziehen Sie ihre Meinung das es keine Viren gibt?

        Quellen?

      • Avatar

        Joachim

        24. April 2020 11:59 at 11:59

        Bitte nochmal 24…

      • Avatar

        Columbo

        24. April 2020 12:40 at 12:40

        @Wurst

        Sie werden hier ganz sicher einen „Unterkommentator“ finden, der Ihre Meinung teilt, daß es keine Viren gibt😂.

  3. Avatar

    BlinderWaechter

    24. April 2020 11:07 at 11:07

    Der Ifo Index wird noch weiter abstürzen, jetzt wo Norbert Blüm und damit die „sichere Rente“ endgültig gestorben ist.

    • Avatar

      Lausi

      25. April 2020 04:14 at 04:14

      Laut Gerüchten soll Blüm auf dem Totenbett kurz vor dem Ableben noch gehaucht haben: Zwei Dinge sind im Leben sicher: Die Renten und der Tod!

  4. Avatar

    asisi1

    24. April 2020 11:20 at 11:20

    Keine Angst, die Staatsratvorsitzende wird es schon richten. Das glauben ja auch immer noch 80% der Bevölkerung!

  5. Avatar

    O.S.

    24. April 2020 12:07 at 12:07

    WO finden sich diese Kommentare von Wohlrabe?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      24. April 2020 12:10 at 12:10

      @O.S., im Reuters-Ticker

  6. Pingback: Die heutigen Meldungen (24.04.2020) sollte man kennen! | das-bewegt-die-welt.de

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Europa

Aktuell: Kurzarbeit ist im November wieder spürbar angestiegen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Kurzarbeit trifft besonders die Gastronomie

Die Kurzarbeit ist im November wieder spürbar angestiegen. Es ist klar, der zweite Lockdown in der Coronakrise zeigt seine Auswirkung, auch wenn er als softer Lockdown bezeichnet wird. Laut vor wenigen Minuten veröffentlichten Umfragedaten (Rückmeldungen von 7.000 Unternehmen) des ifo-Instituts ist der Anteil der Firmen mit Kurzarbeit im November erstmals seit Monaten wieder angestiegen, und zwar von 24,8 Prozent im Oktober auf 28,0 Prozent im November. Insbesondere bei Hotels stieg der Anteil von 62,9 auf 91 Prozent der Unternehmen, in der Gastronomie von 53,4 auf 71,7 Prozent, bei Reisebüros und Reiseveranstaltern von 88,0 auf 91,1 Prozent. Gerade in diesen vom Teil-Lockdown massiv betroffenen Branchen werde wieder sehr viel Kurzarbeit gefahren. Hier Details zur Umfrage im Wortlaut von ifo:

Der Anstieg zog sich durch fast alle großen Wirtschaftszweige. Bei den Dienstleistern stieg die Kurzarbeit von 24,0 auf 30,6 Prozent der Unternehmen, im Handel von 18,8 auf 20,7 Prozent und auf dem Bau von 7,4 auf 9,0 Prozent. Nur in der Industrie war ein leichter Rückgang zu verzeichnen, von 31,9 auf 30,5 Prozent.

Einzelne Branchen meldeten gegen den Trend auch kräftige Rückgänge, so die Autobranche von 50 auf 36,7 Prozent, das Verlagswesen von 42 auf 34,7 Prozent oder die Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften von 64,2 auf 52,5 Prozent der Unternehmen. Das gilt auch für die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (von 43,4 auf 34,9), für die Druckereien (von 47,6 auf 39,1 Prozent) oder für die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten (von 49 auf 38,4 Prozent).

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Europa

ifo Index mit zweitem Rückgang in Folge – Lage ok, Erwartungen schwächer

Markus Fugmann

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Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für November veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 90,7 (Prognose war 90,1; Vormonat Oktober war 92,7) – das ist der zweite Rückgang in Folge nach zuvor fünf Monaten Anstieg in Folge

– aktuelle Lage 90,0 (Prognose war 87,0; Vormonat war 90,3)

– Erwartungen: 91,5 (Prognose war 93,5; Vormonat war 95,0)

Dazu Wohlrabe von ifo: Dienstleistungssektor spürbar schwächer, Industrie hat sich Abwärtsentwicklung entgegen gestemmt, Handel schwächer

Hier die Pressemitteilung des ifo:

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 90,7 Punkte gesunken, nach 92,5 Punkten im Oktober. Der Rückgang war vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Auch ihre aktuelle Lage bewerteten sie etwas weniger gut. Die Geschäftsunsicherheit ist gestiegen. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft unterbrochen.

Das Verarbeitende Gewerbe ist der Lichtblick in diesem Monat. Das Geschäftsklima hat sich verbessert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage deutlich besser. Die Auftragseingänge stiegen, wenn auch langsamer als im Vormonat. Der Ausblick auf die kommenden Monate fiel jedoch merklich weniger optimistisch aus.

Im Dienstleistungssektor hat der Geschäftsklimaindikator merklich nachgegeben. Er liegt erstmals seit dem Juni wieder im negativen Bereich. Die zuletzt gute Lageeinschätzung hat sich deutlich eingetrübt. Zudem blicken erheblich mehr Unternehmen pessimistisch auf die kommenden Monate. Die Indikatoren im Bereich Hotels und Gastgewerbe sind regelrecht abgestürzt.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage weniger zufrieden. Auch die Erwartungen trübten sich merklich ein. Insbesondere die Einzelhändler berichteten von deutlich weniger gut laufenden Geschäften.

Im Bauhauptgewerbe hat der Index leicht nachgegeben. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas besser als im Vormonat. Ihre Erwartungen hingegen fielen etwas pessimistischer aus.“

Der ifo Index ist das wichtgiste deutsche Konjunkturbarometer

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanager – Lage mau, aber Optimismus wegen Impfstoff

Markus Fugmann

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für November) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Konjunktur:

Gesamtindex: 52,0 (Prognose war 50,4; Vormonat war ,)

Verarbeitendes Gewerbe: 57,9 (Prognose war 56,5; Vormonat war 58,2)

Dienstleistung: 46,2 (Prognose war 46,3; Vormonat war 49,5)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 49,1 für Gewerbe (Prognose war 50,1; Vormonat war 51,3) und mit 38,0 für Dienstleistung (Prognose war 37,7; Vormonat war 46,5) veröffentlicht worden.

Zu den Daten aus Deutschland kommentiert Phil Smith von Markit, das die Umfrage ausgeführt hat:

„Wie erwartet wirkten sich die neuerlichen Lockdown-Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie negativ auf die deutsche
Wirtschaft aus. Die aktuellen PMI-Vorabschätzungen zeigen, dass der Servicesektor aktuell wieder so tief in der Krise steckt wie im Mai.
Die Widerstandskraft der Industrie, die vor allem von den Exportsteigerungen nach Asien profitierte, bekräftigt uns allerdings in der Annahme, dass ein möglicher Abschwung im vierten Quartal 2020 deutlich schwächer ausfallen dürfte als im ersten Halbjahr. Die positiven Nachrichten um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs verliehen der Stimmung unter den deutschen Unternehmen jedenfalls Auftrieb, von denen viele jetzt auf eine Rückkehr zur Normalität in den nächsten zwölf Monaten hoffen. Dies dürfte auch den jüngsten Daten zum Arbeitsmarkt zu Gute gekommen sein, die zeigen, dass sich die Lage in der Industrie der Stabilisierung weiter angenähert hat und die Beschäftigung im Servicesektor weiter gestiegen
ist.“

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