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OPEC-Entscheidung hier im Live-Ticker: Verlängerung der Kürzungen bis Ende 2018 – UPDATE 19:58 Uhr

Die OPEC-Entscheidung über die Verlängerung der Fördermengenkürzung von 1,8 Millionen Barrels pro Tag durch OPEC und Nicht OPEC-Staaten bringen wir hier im…

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die OPEC-Entscheidung über die Verlängerung der Fördermengenkürzung von 1,8 Millionen Barrels pro Tag durch OPEC und Nicht OPEC-Staaten bringen wir hier im Live-Ticker. Bitte aktualisieren Sie dazu diesen Artikel fortlaufend.

16:53 Uhr

Saudi-Arabien´s Ölminister Al-Falih sitzt auf dem Podium, und spricht gerade offiziell im Namen der Kürzungsgemeinschaft:

Kaum einer dachte vor einem Jahr, dass unsere Kürzungen funktionieren werden. Die Ergebnisse sind aber sehr gut.

Unsere Anstrengungen gehen in die richtige Richtung, es reicht aber noch nicht. Lagerbestände sind noch zu hoch.

17:05 Uhr

Russlands Energieminister Novak spricht nun ebenfalls auf dem Podium als einer der Vertreter der Kürzungsgemeinschaft:

Es ist gut, dass die Kürzungen funktionieren, und positiven Einfluss auf die Märkte haben.

Bla Bla-Floskeln folgen, die erwähnen wir hier nicht im Detail.

Wir werden weitere Rückgänge bei den Lagerbeständen sehen.

Jetzt folgt die geschlossene Sitzung, PK folgt dann später… vielleicht in 30 Minuten? Wir bleiben am Ball…

18:12 Uhr

Entscheidung angeblich gefallen, PK in Kürze.

18:29 Uhr

Nach übereinstimmenden Aussagen aus Teilnehmerkreisen Verlängerung der Kürzungen bis Ende 2018.

18:37 Uhr

Irakischer Energie-Minister: Im Juni werden Ergebnisse der Kürzungen überprüft.

Sogar der venezuelanische Ölminister tweetet gerade vor der offiziellen PK-Verkündung das Ergebnis der Verlängerung bis Ende 2018.

PK sollte nun wirklich langsam mal starten…

19:00 Uhr

PK beginnt.

19:10 Uhr

Al-Falih spricht für OPEC:

Einstimmige Entscheidung, wie erwartet Verlängerung der Kürzungen (-1,8 Mio Barrels pro Tag) bis Ende 2018.

Zukunft unklar, Ölnachfrage wird wohl steigen.

Unser wichtigstes Ziel war es immer die Lagerbestände zu senken. Immer noch fehlen 150 Millionen Barrels Senkung, bis die OPEC zufrieden ist.

Libyen und Nigeria haben auch ein Interesse an einem stabilen Markt. Beide haben verkündet, dass sie in 2018 ihre Fördermenge nicht weiter anheben werden!

19:20 Uhr

6 weitere kleine Förderländer waren heute als Beobachter beim OPEC-Meeting dabei, und machen bei Kürzungsvereinbarung mit.

Niedrige Ölpreise sind schädlich für die Weltwirtschaft.

In 2018 wollen wir mehr Stabilität erreichen.

Im 2. Halbjahr 2018 werden die Öl-Lagerbestände stärker auf den Fünfjahresdurchschnitt herunterkommen (das ist das Hauptziel).

Saudi-Arabien ging bisher als Vorreiter voran mit mehr Kürzungen als notwendig.

Russlands Energieminister Novak spricht jetzt als wichtiger Partner der OPEC auf der PK neben Al-Falih.

Novak:

Wir haben jetzt 30 Länder, die mit machen.

Wir sind sehr zufrieden über die bisherigen Ergebnisse der Kürzungen. Niedrigere Preisschwankungen, und mehr Investments im Ölsektor.

Aber wir sind noch weit entfernt von unserem Endziel, der Senkung der Lagerbestände.

19:35 Uhr

Novak:

Positive Entscheidung für alle Marktteilnehmer.

Alle 2-3 Monate wird man zusammenkommen um die Fortschritte zu beurteilen.

Beim nächsten Treffen der OPEC im Juni hat man die Möglichkeit über wichtige Änderungen zu beraten, je nachdem ob sich am Markt etwas getan hat.

Alle teilnehmenden Länder haben heute erneut bekräftigt ihre Kürzungszusagen einzuhalten. Das sei ihm sehr wichtig.

Kooperation zwischen Russland und Saudi-Arabien wird immer besser, und das nicht nur im Energiesektor (interessante Aussage!).

Fragerunde startet…

Optimaler Preis für Öl? Al-Falih: Preise werden vom Markt gemacht, nicht von politischen Entscheidungen (gut um die Frage herum geantwortet).

Risiko steigender Produktion durch Nicht OPEC, weil Preise steigen? Al-Falih: Lagerbestände sind am Wichtigsten! Fracking-Wachstum ist ein Fakt. Nachfragewachstum von 1,5 Mio Barrels Jahr für Jahr für Jahr kann nicht alleine durch Fracking-Zuwachs befriedigt werden. Am Wichtigsten sei der Blick auf das große Bild, die ständigen Zuwächse bei der Nachfrage! Daher sei mehr Angebot nötig. Man achte nicht so sehr auf wochentliche oder quartalsweise Änderungen bei Daten.

19:58 Uhr

Was hat Russland dazu gebracht zu verlängern? Novak: Die Verlängerung gibt uns die Chance den Markt weiter zu beobachten. Außerdem sind wir sehr flexibel, was zukünftige Entscheidungen angeht.

Alle russischen Öl-Unternehmen mit an Bord? Novak: Wir haben mit allen Konzernchefs gesprochen, und alle sind an Bord!

Senkt Saudi-Arabien erneut tiefer als selbst zugesagt? Al-Falih: Wir werden weiter Vorreiter sein.

Hat man über eine Exit-Strategy gesprochen für das Ende des Agreements? Al-Falih: Es ist zu früh über Details einer Exit-Strategie zu nachzudenken. 2. und 3. Quartal 2018 werden entscheidend sein.

Al-Falih: Alleine Saudi-Arabien hat in den letzten 12 Monaten 700.000 Barrels gekürzt.

Libyen und Nigeria-Nachfrage. Al-Falih: Die beiden haben uns versichert, dass sie ihre Menge in 2018 nicht ausweiten.

Exit-Strategy? Al-Falih: Keine Angst, am 1.1.2019 werden nicht 1,8 Mio Barrels pro Tag zusätzlich auf einen Schlag auf den Markt kommen. Wie genau wir aussteigen, wurde aber noch nicht diskutiert.

PK ist zu Ende. Das war´s.

Unser Kommentar: Die Erwartungen des Marktes wurden erfüllt. Verlängerung der -1,8 Mio Barrels bis Ende 2018. Wichtig ist wohl, dass Al-Falih betonte, dass die Saudis auch weiterhin bereit sind stärker zu kürzen als zugesagt. Damit kann man weiterhin gegensteuern, wenn andere OPEC-Mitglieder (Iran, Irak?) aus der Reihe tanzen. Und wichtig ist auch, dass Al-Falih betonte, dass es auf keinen Fall einen Exit von jetzt auf gleich geben wird, wo am 1.1.2019 die 1,8 Mio Barrels auf einen Schlag auf den Markt dazu kommen. Auch wichtig ist seine Aussage, dass die Fracker nicht in der Lage sein werden das ständige Nachfragewachstum alleine zu stemmen.


Das OPEC-Logo. Gemeinfrei

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Anleihen

Aktienmärkte: Ist das das nächste große Ding? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der Wall Street heute allesamt mit neuen Allzeithochs, während der Dax weiter stagniert und sogar einen leichten Wochenverlust ausweist – und das trotz neuem Optimismus in Sachen Brexit. Aber der Fokus richtet sich nun immer mehr auf die US-Anleihemärkte mit steigenden Renditen, die Zinskurve versteilt sich weiter (gut für Finanz-Aktien, nicht so gut für Tech, daher der Nasdaq heute nur mit kleinen Gewinnen). Sollten die Renditen weiter steigen, werden US-Anleihen wieder zunehmend zur Konkurrenz für die Aktienmärkte. Dort aber herrscht nach wie vor eine „Rundum-sorglos-Stimmung“, vor allem die „Corona-Verlierer“ werden wieder gekauft (der Sektor Energie daher wider mit den größten Gewinnen)..

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Allgemein

Negativzinsen und Druckerpresse: Auswirkungen auf Menschen und Schrottunternehmen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Negativzinsen helfen Schrottfirmen und schaden den Sparern

Die Druckerpressen von EZB, Federal Reserve und Co laufen auf Hochtouren. Und dank dem neuem US-Präsidenten Joe Biden (Vereidigung am 20. Januar) dürfte das Tempo an neu geschaffenem Geld und neuer Staatsverschuldung nochmal Fahrt aufnehmen. Auch die Eurozone steht dem mit der EZB in Nichts nach. Die Null- und Negativzinsen bleiben weiter dort wo sie sind, und das auf lange Zeit. Das haben die Notenbanker auf beiden Seiten des Atlantiks klar gemacht. Was passiert, wenn Negativzinsen und Druckerpresse auf Menschen und Schrottunternehmen treffen? Hier kurz und knapp zwei Beispiele.

Die Schrottunternehmen werden auch gerne als Zombieunternehmen bezeichnet. Dies sind Unternehmen, die zum Beispiel noch nicht mal genug Geld verdienen um ihre Zinslast auf Kredite bedienen zu können. Oder sie überleben nur noch dank Staatshilfen, aber nicht aus strukturell echten Einnahmen. Wer Schrott ist, muss am Kapitalmarkt für Schulden eine höhere Risikoprämie zahlen. Denn der potenzielle Käufer von Schrottanleihen will sich das höhere Risiko einer Nicht-Zurückzahlung der Anleihe natürlich honorieren lassen. Von daher notieren die Renditen von Junk Bonds (Anleihen begeben von Unternehmen mit zweifelhafter Bonität) immer deutlich höher als die von gut angesehenen Unternehmen.

Derzeit aber, wo die Notenbanken alles mit frisch gedrucktem Geld überschwemmen und wo die Negativzinsen alles runterdrücken, da profitieren auch die Zombieunternehmen von immer weiter fallenden Renditen für ihre Schulden. Wie der folgende zehn Jahre zurückreichende Chart zeigt, ist die durchschnittliche Rendite für Junk Bonds in den USA auf ein neues Rekordtief von 4,45 Prozent gesunken, mehr als zwei Prozentpunkte unter dem Zehnjahresdurchschnitt. Die Zombies freuen sich also über immer geringere Kosten für ihre Schulden.

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Der Spar-Michel zahlt die Zeche

Man erinnere sich noch zurück, als hier und da die aller erste Sparkasse oder Volksbank Negativzinsen für Kontoguthaben einführte. Was gab das für einen Aufschrei. Heute ist das Alltag. Und die Lawine rollt immer weiter. Die ganz frische Veröffentlichung des Portals Biallo zeigt, dass auch die Direktbanken immer stärker auf den Zug aufspringen. 240 Banken insgesamt kassieren mittlerweile Negativzinsen im Privatkundenbereich, bei Firmenkunden sind es 317 Geldhäuser. Beim sogenannten Verwahrentgelt gelten in der Regel bestimmte Freibeträge, die von 5.000 Euro bis zu Millionenbeträgen reichen. Elf Geldhäuser langen bereits ab dem ersten Euro zu. Die DKB folgt aktuell der ING und führt ab sofort einen Negativzins in Höhe von minus 0,5 Prozent ein – für Einlagen ab 100.000 Euro auf dem Tagesgeld- und Girokonto. Wie bei der ING sollen Bestandskunden erst mal nicht betroffen sein.

Damit dürfte die Negativzins-Welle, die derzeit auf Sparer zurollt, noch mal deutlich an Fahrt gewinnen. Denn laut jüngsten Recherchen von Biallo haben auch große Regionalbanken in Hamburg, München und Köln zuletzt einen Strafzins für private Einlagen eingeführt. Erst gar keine Negativzinsen, jetzt gibt es immer mehr, aber mit Freibeträgen. Da das Umfeld aus Null- und Negativzinsen noch jahrelang anhalten wird, und da die Banken margentechnisch unter immer größerem Druck stehen, darf man annehmen, dass diese Freibeträge in Zukunft stetig verringert werden, und dass auch immer öfter von Bestandskunden Negativzinsen kassiert werden, und nicht nur von Neukunden.

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Devisen

Rüdiger Born: Aktuelle Lage im Dow, mögliche Idee für den Yen

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Im folgenden Video schaue ich direkt am Chart auf die aktuelle Entwicklung im Dow Jones und seine Reaktion auf die US-Arbeitsmarktdaten. Auch überlege ich, ob im Yen ein interessanter Trade möglich sein könnte.

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