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Krypto-Währungen

Ripple, IOTA und CO – was unterscheidet die einzelnen Coins voneinander?

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Der Markt der Kryptowährungen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt und es kamen mehr und mehr Währungen hinzu. Das änderte bisher nichts daran, dass der Bitcoin nach wie vor die unumstrittene Nummer 1 unter den Kryptowährungen ist. Dennoch besteht für Trader und Investoren inzwischen ein umfangreiches Angebot mit vielerlei Coins und Token.
So mancher Einsteiger stellt sich dabei jedoch die Frage, was für Möglichkeiten die einzelnen Kryptowährungen bieten und welche Unterschiede es zwischen diesen gibt. Der folgende Text liefert hierzu die Antworten auf verschiedene Fragen und hilft bei einer ersten, grundlegenden Orientierung.


Abbildung 1: Welche Kryptowährungen sind außer dem Bitcoin interessant? Die Auswahl ist nahezu endlos. Bildquelle: Thought Catalog / Unsplash.com

Einzelne Kryptowährungen im Überblick und Vergleich

Die Zahl der Bitcoin-Alternativen ist so unerschöpflich, dass ein Komplettüberblick kaum möglich erscheint. Aus diesem Grund werden mit Ripple, Ethereum und IOTA drei interessante Coins gezeigt:

1. Ripple

Der Bitcoin war der Einstieg in die Welt der Kryptowährungen und ist bis heute das Maß aller Dinge. Ripple hingegen kam erst später, sorgte aber für eigene, neue Maßstäbe im Bereich der Kryptowährungen. Seit 2012 gibt es Ripple und die Währung basiert dabei ebenso wie der Bitcoin auf der Blockchain.

Allerdings hatte Ripple von Beginn an ein klares Ziel: man will damit Zahlungsabläufe einfacher machen, die zwischen Banken und anderen Institutionen abgewickelt werden. Auch Kosten sollen sich durch den Einsatz von Ripple sparen lassen. Derartige Transaktionen sind derzeit nämlich (noch) ziemlich teuer und zudem auch zeitaufwändig.

Ripple unterscheidet sich allein durch den Umstand vom Bitcoin, dass die Währung für einen bestimmten Zweck geschaffen wurde. Eine öffentliche Blockchain gibt es hierbei nämlich nicht und es gibt auch kein dezentrales Hosting. Als normaler Benutzer besteht zudem keine Gelegenheit, Ripple zu minen.

Als pre-minded Kryptowährung wurden alle Coins – unter der Bezeichnung XRP – direkt mit der Erstellung der Blockchain ausgegeben. Ripple wird von Ripple Labs mit Sitz in San Francisco, USA entwickelt und dies erfolgt somit zentral.
Die Blockchain betreibt Ripple Labs eigenständig und arbeitet dazu mit einigen Partnern zusammen. Nach derzeitigem Stand ist Ripple die drittwichtigste Kryptowährung weltweit – man verfügt aktuell über eine Marktkapitalisierung von ungefähr 15,5 Milliarden US-Dollar.

Wer Ripple kaufen möchte, kann dies über viele gängige Kryptobörsen oder auch per CFD-Trading. Der Ripple Kurs hatte zuletzt wieder etwas an Wert verloren, nachdem es zu Beginn des Jahres 2020 erst einmal steil bergauf ging.

2. IOTA

Auch IOTA ist eine Alternative zum Bitcoin und verfolgt ebenso ein eigenes Ziel. Man will sich als Währung für das Internet der Dinge (englisch: Internet oft Things, IOT) etablieren und in diesem Zusammenhang auch als Kommunikationsmittel dienen. Anders als der Bitcoin setzt IOTA nicht auf eine Blockchain, sondern stattdessen auf eine Tangle. Diese bietet Vorteile bei der Skalierbarkeit und der Geschwindigkeit. Aktuell hat bereits der Konzern Bosch in IOTA investiert, zudem arbeitet die IOTA Stiftung auch mit Volkswagen zusammen.

Seit dem Jahr 2016 gibt es IOTA und das System soll hierbei vor allem Transaktionen zwischen Fahrzeugen, Geräten sowie Maschinen im Internet der Dinge möglich machen. Insbesondere die private Wirtschaft zeigte bereits anfangs großes Interesse an der Währung – dies trug auch dazu bei, dass die Währung mit Unterstützung großer Unternehmen vorangebracht wurde. Auch Jaguar, Fujitsu und weitere Konzerne waren daran beteiligt. Die Unternehmen erhoffen sich hierdurch eine sichere Infrastruktur für die Transaktionen zwischen unterschiedlichen Geräten.

IOTA basiert entweder auf Value Transactions oder Data Transactions – diese unterscheiden sich zwischen Wert- sowie Datenübermittlungen. Somit kann man mit Hilfe von IOTA sowohl bezahlen als auch Informationen übermitteln.

3. Ethereum

Auch Ethereum gibt es als Alternative zum Bitcoin – dabei ist diese Währung zur Zeit der wohl größte Konkurrenz für den Platzhirsch. Bei Ethereum handelt es sich um die zweitbeliebteste Kryptowährung der Welt – diesen Status konnte Ethereum bereits sieben Monate nach der Einführung im Sommer 2015 erreichen. Da gab es bereits eine Marktkapitalisierung von rund 500 Millionen US-Dollar.

Wenige Wochen später überschritt Ethereum die Grenze von einer Milliarde Dollar, heute sind es mehr als 32 Milliarden US-Dollar.
Großer Beliebtheit erfreut sich Ethereum vornehmlich bei Start-Ups. Diese agieren durch Initial Coin Offerings (ICO) und umgehen dadurch die Kapitalvergabe durch Banken und erhalten hierdurch ihr Kapital.

Eine Gemeinsamkeit zwischen Ethereum und Bitcoin besteht darin, dass es sich hierbei um digitale Währungen handelt, die nur online gekauft werden können. Zudem sind beide Währungen unabhängig von Banken und anderen öffentlichen Institutionen. Dennoch können Ethereum und Co. auch zum Bezahlen verwendet werden und sie sind in vielen Ländern als offizielle Zahlungsmittel zugelassen.

Ethereum unterliegt ebenfalls der Blockchain und wird dezentral verwaltet. Somit ist die Datenübertragung verhältnismäßig sicher und frei von Fälschungen möglich.


Abbildung 2: Der Bitcoin ist und bleibt die Nummer 1 und den Kryptowährungen. Bildquelle: @ Thought Catalog / Unsplash.com

Fazit: Alternativen zum Bitcoin gibt es einige

Nach wie vor ist der Bitcoin aktuell die beliebteste Kryptowährung – und das weltweit. Dennoch gibt es inzwischen auch viele andere Coins und Token, die als Alternativen in Frage kommen.

Durch Spezialisierungen sind diese teilweise nur für bestimmte Bereiche am Markt von großer Relevanz, können von Investoren und Tradern allerdings durchaus zum Handeln verwendet werden. Somit ergibt sich hieraus ein entsprechendes Potential und es lässt sich mit Ripple, IOTA und auch Ethereum Handel betreiben – oder aber die Währungen werden zum Bezahlen verwendet.

Die meisten Kryptowährungen basieren dabei auf der Blockchain, das gilt jedoch längst nicht für alle Angebote. IOTA arbeitet zum Beispiel mit einer Tangle, die jedoch auch wieder auf dem Prinzip einer Blockchain basiert.

Um mit Kryptowährungen zu handeln oder diese in den täglichen Alltag mit einzubeziehen, lohnt es sich letzten Endes durchaus, einen Blick über den Bitcoin-Tellerrand zu werfen und somit auch die Alternativen im Fokus zu haben.

Ripple, IOTA und Ethereum bieten hierbei – wie auch weitere Währungen wie Litecoin und Co. – ein durchaus großes Potential und entwickeln sich stetig weiter. Über Kryptobörsen besteht dabei die Gelegenheit, die einzelnen Währungen zu kaufen oder deren Kurse immer im Fokus zu behalten.

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Aktien

Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Bitcoin

Bitcoin als das trojanische Pferd zur Bargeldabschaffung? Blick auf das große Bild

Claudio Kummerfeld

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Bitcoin Symbolfoto

Ist der Bitcoin zusammen mit den anderen Kryptowährungen das große „trojanische Pferd“ für die Abschaffung von Bargeld? Dirk Müller zeigte in einem Video aus letzter Woche (siehe hier) erneut ganz klar, dass er nichts vom Bitcoin hält. Eine pure Zockerei sei diese wichtigste aller Kryptowährungen – sie könne weiter kräftig steigen, oder auch ins Bodenlose fallen. Alexander Weipprecht vom Krypto Magazin hat im folgenden aktuellen Video mehrere von Dirk Müllers Kritikpunkten angesprochen, und ihm dabei teilweise Recht gegeben.

Steckt hinter dem Bitcoin eine Art von Verschwörung um den Bürger noch gläserner und überwachbarer zu machen? Haben die Reichen und Mächtigen einen großen Plan mit dem Bitcoin? Wie ich meine, geht Alexander Weipprecht sehr gut und im Detail auf diese Themen ein. Superreiche und große Vermögensverwalter würden nach Jahren des Zuschauens nun die Chancen im Bitcoin nutzen, indem sie zunehmend Bitcoins aufkaufen. Der Bitcoin biete Wohlhabenden die mobil sein wollen, eine hervorragende Chance Vermögen weltweit in Sekundenschnelle zu verschieben. Auch ein gutes Beispiel sei der Iran, der laut Alexander Weipprecht versuche sich vom US-Dollar zu lösen, in dem man Öl gegen Kryptowährungen tausche. Sehen Sie hier seinen interessanten Beitrag.

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Bitcoin

Bitcoin: Verdoppelung JETZT?

Rüdiger Born

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Steht die Verdoppelung unmittelbar bevor? Viele schwören ja auf die Bitcoins und rechnen ganz fest mit einem schnellen und deutlichen Anstieg. Doch nach der jüngsten Pause stellen sich manche nun die Frage, ob es jetzt schon wirklich Zeit dafür ist. Dieser Beitrag gilt einmal der charttechnischen Betrachtung, aber kann man das tatsächlich hier anwenden? Schauen wir uns das doch einfach mal an.

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