Folgen Sie uns
  • Brokervergleich
  • Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Allgemein

Rundfunkbeitrag: ARD-Chef giert nach immer mehr Geld, droht jetzt sogar mit Klage vor Bundesverfassungsgericht

Veröffentlicht

am

Mit 8 Milliarden Euro jährlichen zwangsweise eingetriebenen Geldern aus dem Rundfunkbeitrag können ARD & ZDF kein vernünftiges Qualitätsangebot „aufrecht erhalten“. So scheinen es die beiden Chefs der Sender zu sehen. Unfassbar, ja! Aber das gierige Drängen der Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten nimmt immer mehr obskure und dreiste Formen an. Gerade erst sagte der Chef des ZDF, dass der Rundfunkbeitrag ja rein rechnerisch bereits bei 18,35 Euro und nicht mehr bei 17,50 Euro liege. Denn man verbrauche derzeit schon eine seit 2013 angesammelte Rücklage. Ohne diese Rücklage käme man schon jetzt nicht mehr aus.

Dieses Jahr Entscheidung über höheren Rundfunkbeitrag

In diesem Frühjahr werden die Rundfunkanstalten ihren Finanzierungswunsch für die Jahre 2021-2024 bei ihrem Kontrollorgan (KEF) einreichen, und dann wird es eine Empfehlung an die Bundesländer abgeben, die letztlich über die neue Festsetzung des Rundfunkbeitrags zu entscheiden haben. Offensichtlich ahnen die Damen und Herren bei ARD & ZDF bereits, dass dank immer größerem öffentlichen Druck eine Gebührenerhöhung keine ausgemachte Sache ist. Und wenn es eine Erhöhung gibt, dann wohl kaum eine kräftige satte Erhöhung, weil das den „Zorn des Beitragsvolks“ immer weiter erhöht?

Wie auch immer. Es bleibt dabei. Man braucht ja immer mehr Geld, immer mehr, mehr, mehr. In einem jüngst geführten Interview erwähnt ARD-Chef Ulrich Wilhelm, dass alleine die Einkaufskosten für Sportübertragungsrechte, Musik und Film ständig deutlich im Preis steigen würden. Die „rundfunkspezifische Teuerung“ hierfür habe zwischen 2009 und 2017 bei 17% gelegen. Und weiter sagt Wilhelm, man könne laut Wilhelm einzelne Programmbereiche nicht so einfach abschalten, um Kosten zu sparen. Denn viele Programme würden verschiedenen Themengebieten zugeordnet werden. So sei eine TV-Serie wie beispielsweise „Charité“ zwar Unterhaltung, aber gehöre auch zu den Bereichen Bildung und Information (Wir möchten dazu anmerken: häähhhhhhhhh?).

Androhung einer Klage

ARD-Chef Wilhelm droht nun mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, falls sich die Bundesländer (in den nächsten Monaten?) nicht auf eine Beitragshöhe für den Rundfunkbeitrag einigen sollten. In einer wohl unvermeidlichen jahrelangen Hängepartie könne „nicht ordnungsgemäß“ gearbeitet werden, so seine Worte. Also, mit ca 8 Milliarden Euro kann man kein Qualitätsprogramm auf die Beine stellen? Und eine Serie wie „Charite´“ gehört gleichzeitig in die TV-Rubriken Unterhaltung, Bildung und Information? Geht´s noch? Alles klar bei Ihnen, Herr Wilhelm?

Wir meinen: Der gute Herr Wilhelm dreht jetzt endgültig durch. Schon bevor auch nur annähernd klar ist, ob und wie viel Geld er mehr bekommt, droht er mit einer Klage? Er müsste sich (doch eigentlich) eher demütig und dankbar zeigen, dass sämtliche Gerichte in Deutschland und auf EU-Ebene derart strikt in seinem Sinne urteilen, so dass sein Auskommen mehr als nur gesichert ist, und das ohne jeglichen Zwang zur Wirtschaftlichkeit. Er müsste auch eher dankbar sein, dass die Bundesländer überhaupt jahrzehntelang immer neuen Beitragserhöhungen zugestimmt haben. Sie hätten auch genau so gut kräftige Beitragskürzungen beschließen können. Dankbarkeit? Demut? Nein, nichts dergleichen. Der Mann scheint völlig außer Kontrolle zu sein. Das Wortspiel passt ganz gut… denn wer hält diesen Mann eigentlich zurück? (Randnotiz: Er war jahrelang Regierungssprecher von Angela Merkel, bevor er ARD-Chef wurde).

Bitte immer weiter rauf mit dem Rundfunkbeitrag - Ulrich Wilhelm
ARD-Chef Ulrich Wilhelm will immer mehr Geld haben für seine Anstalten. Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de – Ausschnitt aus Originalfoto

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Türkische Waffengeschäfte mit Russland – Trumps Reaktionen und wieder muss Deutschland bangen

Veröffentlicht

am

Das Sanktionskarussell dreht sich immer weiter. Die amerikanisch-türkischen Beziehungen stehen bekanntlich nicht zum Besten. Aber gerade jetzt droht sich ein echter Handelsstreit zwischen den beiden Ländern zu entwickeln, der auch andere Nationen in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Das Waffengeschäft der Türkei mit Russland

Obwohl die USA Präsident Erdogan davor gewarnt haben ein russisches Luftabwehr-Waffensystem zu erwerben, scheint die Türkei bereits „Nägel mit Köpfen“ gemacht zu haben. „Wir haben sie längst gekauft“, wie der türkische Staatschef erst kürzlich behauptete. Es handelt sich dabei um russische Boden-Luft-Raketen des Typs S-400. Dies wäre ein Verstoß gegen das CAATSE-Gesetz, welches, wie gegen den Iran angewendet, Sanktionen gegen das Land am Bosporus zur Folge hätte.

Die Strafmaßnahmen mit ihrer fatalen Streuwirkung

Sollten die USA zu solchen Maßnahmen greifen, wären sofort Länder betroffen, die Geschäfte mit der Türkei machen. Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sofort berechnete, ginge es im Falle Deutschlands um ein Geschäft von 30 Milliarden Euro, also um Summen, die weitaus bedeutsamer wären als die, die mit dem Iran erzielt würden.

Deutsche Firmen haben nach DIHK-Angaben in der Türkei einen Kapitalstock von rund zehn Milliarden Euro aufgebaut, mit mehr als 130 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 31,1 Milliarden Euro (2017). Die Firma Bosch hat allein 17 000 Mitarbeiter in der Türkei, dazu beträfen die Sanktionen Großkonzerne wie Siemens und viele Mittelständler wie Schmitz Cargobull, Jungheinrich, Hymer und viele andere. Insgesamt soll es sich um 7000 deutsche Firmen handeln. Das Ganze hat natürlich noch einen militärischen Hintergrund, denn die USA drohen der Türkei mit dem Ausschluss aus dem Rüstungsprogramm für das Tarnkappen-Kampfflugzeug F-35. Maschinen, die bereits gekauft sind, aber noch nicht ausgeliefert wurden.

Fazit

Egal wie man die militärischen und strategischen Beweggründe einschätzt, es zeigt wieder einmal die Dimensionen des globalisierten Welthandels. Sollte es zu Sanktionen kommen, wäre erneut der Ex-Exportweltmeister Deutschland betroffen. Wie würde die deutsche Wirtschaft im Verhältnis zu den USA reagieren? „You can make an educated guess!“

weiterlesen

Allgemein

Trading Day 2019 am 21. Juni

Veröffentlicht

am

Von

Gesponserter Artikel

Verpassen Sie nicht das Online-Trading Event dieses Sommers: Ein ganzer Nachmittag mit Top-Tradern, die Sie mit auf ihre Trading-Reise nehmen. Mit dabei sind bekannte Namen wie Jochen Schmidt, André Stagge, Samir Boyardan sowie das Trading-Team der ATT Trading School aus Österreich.

Die komplette Agenda finden Sie unter folgendem Link: Agenda – Trading Day 2019

Trading – Der Traum vom schnellen Geld

Dieser Wunschgedanke begleitet viele Anleger tagtäglich bei ihren Aktivitäten an den Finanzmärkten. Aus diversen Gründen zerplatzt dieser Traum meist sehr schnell. Wie schaffen es Trader also, Gewinne zu erzielen? Wie bereiten Sie sich aufs Trading vor und wie agieren sie generell an den Märkten?

Auf diese Fragen gibt es keine Nonplusultra-Antwort. Zudem agieren Top-Trader je nach ihren eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten: Der Daytrader handelt in einem kurzen Zeitfenster und sammelt Profite, der Chart-Tool-Trader nutzt Indikatoren, und wenn dann noch die Markttechnik ins Spiel kommt, könnte es für den einen oder anderen zu kompliziert werden.

Blicken Sie Top-Tradern online über die Schulter

Am Freitag, den 21. Juni 2019, veranstaltet XTB den Trading Day 2019. Ab 14:00 Uhr können Sie in insgesamt vier Einzel-Sessions diverse Top-Trader LIVE in Aktion erleben.
Nachfolgend eine Übersicht:

14:00 Uhr
Thema: Traden wie ein Portfoliomanager
Referent: André Stagge

15:00 Uhr
Thema: Chart-Tool-Trading in der xStation 5
Referent: Samir Boyardan

16:00 Uhr
Thema: Intraday-Trading nach markttechnischem Ansatz
Referent: Jochen Schmidt

17:00 Uhr
Thema: Wie denken und handeln professionelle Trader?
Referent: Ali Taghikhan, Stefan Koblitz, Dominik Müller (ATT Trading School)

Die Anmeldung sowie die Teilnahme sind kostenfrei. Eine einmalige Anmeldung ist ausreichend, um am gesamten Trading Day 2019 teilzunehmen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von XTB: Trading Day 2019

weiterlesen

Allgemein

Boris Johnson Favorit – Pfund mit merkwürdiger Ruhe

Veröffentlicht

am

Gestern haben die Tories parteiintern eine erste Abstimmungsrunde abgehalten. Wer soll neuer Parteichef und damit auch neuer Premier von Großbritannien werden? Der Brexit-Hardliner Boris Johnson erzielte gestern mit 114 von 313 Stimmen mit weitem Abstand das beste Ergebnis. Der zweitbeste Kandidat nach Johnson hatte nur 43 Stimmen. 3 Bewerber schieden gestern bereits aus dem Partei-Auswahlverfahren aus, und 7 Kandidaten verbleiben noch.

Boris Johnson
Boris Johnson. Foto: EU2017EE Estonian Presidency – CC BY 2.0

Boris Johnson im Fokus

Es braucht nun also schon ein großes Wunder, damit die Tories NICHT Boris Johnson zu ihrem neuen Chef machen. Der Prozess wird sich aus formalen Gründen noch bis Juli hinziehen. Bis Ende Juli sollen dann alle 160.000 Parteimitglieder in einer Stichwahl abstimmen zwischen den beiden besten verbliebenen Kandidaten. Aus Sicht der EU-Befürworter auf der Insel besteht eigentlich nur noch die Hoffnung, dass sich alle Gegner von Boris Johnson in der Partei irgendwie hinter einem Kandidaten versammeln, der EU-freundlich eingestellt ist.

Am Mittwoch schrieben wir bereits über (nach unserer Meinung) wertlose Aussagen von Boris Johnson. Er versuchte klar zu machen, dass er ein besseres Ergebnis in Brüssel verhandeln könne als Theresa May. Und das sagte er, während kurz zuvor Jean-Claude Juncker mehr als klar gemacht hatte, dass die EU nicht neu verhandeln wird.


Werbung: Trade.com bietet einen der geringsten Spredas aller CFD-Broker beim Germany 30 CFD. Vollständiger Kunden-Support in deutscher Sprache! Und wir bieten Ihnen ein umfangreiches und kostenloses Ausbildungspaket für Ihr zukünftiges Trading. Mehr dazu erfahren Sie beim Klick an dieser Stelle.

Die britischen Aktien reagieren aktuell leicht negativ mit -35 auf 7337 Punkte im FTSE100. Das britische Pfund ist seit gestern Abend gegen den US-Dollar von 1,2685 auf aktuell 1,2658 gefallen. Somit reagiert der britische Kapitalmarkt de facto gar nicht geschockt darauf, dass der Grantler und Dampf-Plauderer Boris Johnson sehr wahrscheinlich bald den Brexit für UK durchführen wird.

Woher kommt die Gelassenheit? Wir verstehen es nicht. Schon seit Monaten treibt uns dieses Thema um. Die Briten vertrödeln immer mehr Zeit. Die EU gewährte zeitliche Aufschübe. Und man darf stark annehmen, dass die aktuelle Frist bis Oktober nun wirklich die aller, allerletzte Fristverlängerung war. Aber man sieht ja. Auch dieses Mal haben die Briten alle Zeit der Welt. Wir vermuten einfach mal, dass im britischen Pfund noch einiges an Abwärtspotenzial steckt, welches erst dann gehoben wird, wenn der Markt den Ernst der Lage irgendwann mal realisiert. Das soll natürlich keine Handelsempfehlung sein!

Pfund vs USD seit September 2018 - Boris Johnson im Fokus
Im Großen Bild ist das Pfund vs USD (seit September 2018) zwar am Fallen. Aber seit einigen Tagen zeigt der Chart trotz dramatischer politischer Lage in London eher einen Seitwärtstrend.

weiterlesen
Markets.com Sonderkonditionen & Support von Trading-House.net
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen