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Gold/Silber

Silber: Weg nach oben möglich..

Markus Fugmann

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am

..wenn die Märkte realisieren, dass die Fed ihre ultralockere Geldpolitik fortsetzt..

Von MarketScanner

Heute blicken wir zurück auf die Annahmen zur Kursentwicklung von Gold per 31.10.2014 (http://finanzmarktwelt.de/gold-boden-erreicht-oder-nicht-6151/), die Bestandsaufnahme zum Status von Gold und Silber per 19.09.2014 (http://finanzmarktwelt.de/gold-und-silber-lage-und-perspektiven-5055/) und die seither eingetretene Entwicklung.

Zum Status von Gold am 31.10.2014 wurde ausgeführt:

Im Kontext des im Vergleich zum Status vom 25.07.2014 nur unwesentlich veränderten Contango und des bereits knapp erreichten 76,40 % Retracements bei USDJPY sowie der ab (Mitte) November positiven Saisonalität für Gold (http://stockcharts.com/school/doku.php?id=chart_school:technical_indicators:seasonality,in den letzten Jahren aber nicht zutreffend) wird, unabhängig von Deflationstendenzen in den Industriestaaten (natürlich nur außerhalb der Finanzmärkte – dort darf und muss Hyperinflation herrschen) ein länger dauerndes Unterschreiten der unteren Schranke von 1155,70 $ bis zum Jahresende 2014 als unwahrscheinlich eingestuft.

Zu Silber wurde zum Status 19.09.2014 ausgeführt:

Wie dem folgenden aktualisierten Chart zu entnehmen ist, hält sich der Silberpreis ebenfalls noch im avisierten Korridor zwischen 26,22 (ehemaliger vierfacher Boden aus den Jahren 2011 / 2012) und 16,18 auf, hat aber im Gegensatz zum Gold aktuell neue 4-Jahres-Tiefs ausgebildet.

Was ist in nun in den beiden letzten Wochen beim Goldpreis geschehen?

Nach temporärem Unterschreiten der unteren Schranke des per 25.07.2014 avisierten Kurskorridors in der Woche zum 07.11.2014 und auch, mit höherem Tief, in der Woche zum 14.11.2014 gelang am 14.11.2014 ein starker Anstieg, der den Kurs unter dem höchsten Volumen seit dem Sell-Off von Ende Juni wieder zurück in den vorher nach unten verlassenen Abwärtstrendkanal führte. Dies geschah im Kontext eines sich abschwächenden Dollars, sinkender Renditen von Staatsanleihen und infolgedessen anziehender Rohstoffkurse, auch beim zuletzt arg gebeutelten US WTI Rohöl, das nach einmaligem Tagesschlusskurs unterhalb der Unterstützungszone 75-80 $ (http://finanzmarktwelt.de/oel-wie-kann-es-weitergehen-6330/) wieder in diese zurückkehrte.

Für den Fall eines Short Squeeze beim Gold (http://www.cftc.gov/files/dea/cotarchives/2014/futures/other_lf110414.htm) ist ein Erreichen des 50 % Retracements bei ca. 1300 $ nicht auszuschließen, wobei die langjährige positive Saisonalität zusätzlich unterstützend wirken könnte.

Wie hat sich aktuell die Lage beim Silber entwickelt?

Analog zum Gold hat sich Silber per 14.11.2014 wieder in den zuvor verlassenen Kurskorridor zurückgearbeitet. Dies geschah aber im Gegensatz zu Gold nicht unter anziehenden Umsätzen und ist auch in Anbetracht fehlender positiver Saisonalität nicht so positiv wie beim Gold zu sehen. Sollte es aber bei Gold deutlich nach oben gehen, wird Silber dem üblicherweise verstärkt folgen. Letztlich werden wieder Mutmaßungen über Zeitpunkt und Ausmaß einer FED-Zinserhöhung den Ausschlag für die Kapitalströme in den Edelmetallen bestimmen.

Gold Future Dec

Silber continous

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Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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