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Solo-Selbständig? So viel Cash-Geschenk gibts vom Staat (mit Haken an der Sache)

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Solo-Selbständig? In Existenzangst? Geld soll es vom Staat geben

Sind Sie Solo-Selbständig oder ein Kleinst-Unternehmer? Dann können Sie sich jetzt ein paar tausend Euro Zuschuss beim Staat abholen. Wichtig: Dies ist kein Kredit, sondern ein Zuschuss, den man nicht zurückzahlen muss. Das hat die Bundesregierung heute bekanntgegeben. Also Soloselbständiger oder als Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten zahlt der Bund einmalig bis zu 9.000 Euro für 3 Monate. Für Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten gibt es eine Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für 3 Monate. Wollen Sie das Geld haben, müssen Sie sich an die Regierung in Ihrem Bundesland wenden.

Wie immer steckt der Teufel im Detail. Erstens sollen Sie als Antragsteller wirtschaftliche Schwierigkeiten (Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass) infolge der Corona-Pandemie nachweisen! Und zweitens darf das jeweilige Unternehmen vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein, und der Schadenseintritt (rückläufige Umsätze) muss nach dem 11. März 2020 erfolgt sein. Tja, waren Sie vor März 2020 gesund als Unternehmer? Wo zieht man da die Grenze, und wie weist man das nach? Sind Sie in Liquiditätsnot, aber vielleicht noch nicht kaputt genug, um an dieses Geld zu kommen? Es wird mal wieder eine lustige bürokratische Angelegenheit um an diesen Zuschuss zukommen? Hier noch Aussagen vom Finanzministerium im Wortlaut:

Gerade Soloselbstständige, Kleinstunternehmer und kleine Familienbetriebe stehen durch die Corona-Krise schnell vor existentiellen Problemen. Während die Einnahmen wegbrechen, bleiben die laufenden Kosten wie Miet- oder Pachtkosten bestehen, Rücklagen sind schnell aufgebraucht und es besteht oft kein Zugang zu Krediten. Mit einem unbürokratischen Sofortprogramm stellen wir Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe einmalige Soforthilfen zur Verfügung. Das soll insbesondere bei Miet- und Pachtkosten helfen sowie bei sonstigen Betriebskosten, z.B. Krediten für Betriebsräume oder Leasingraten. Sofern der Vermieter die Miete reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Ausgeführt wird dieses Programm über die Länder, die zudem oft eigene Hilfsprogramme aufgelegt haben, die kombiniert werden können. Der Bund stellt für diese Soforthilfe 50 Milliarden Euro bereit. Außerdem werden die Insolvenzregeln geändert. Wer aufgrund von Corona in den nächsten Monaten in Zahlungsschwierigkeiten gerät, muss vorerst keine Insolvenz anmelden.

34 Kommentare

34 Comments

  1. Avatar

    Michael

    23. März 2020 19:39 at 19:39

    Sehr geehrter Herr Kummerfeld,
    wie schon Ihr verlinkter Artikel im Link selbst zeigt, ist diese Info 4 Tage alt (…/2020-03-19-Milliardenhilfe-fuer-alle.html). Warum verweisen und berichten Sie nicht über aktuelle Fakten? Als Social-Media-Befeuerer und Klick-Pusher sollten Sie doch dennoch und gerade jetzt Fakten vor Klickzahlen stellen.

    Nach aktuellem Stand des vorläufigen Entwurfes einer Absichtserklärung auf Papier muss man erst einmal gar nichts nachweisen. Erst einmal ist das alles ein Eckpapier, das am Mittwoch als Gesetzentwurf verabschiedet und am Freitag von den Ländern verfiziert werden soll. So Super-Krisen-Kaiser Söder hoffentlich mitspielen möge.

    Nach derzeitigem Entwurf heißt es einfach, eine eidesstattliche Erklärung zu den von Ihnen genannten Punkten abgeben: Folgen der Corona-Pandemie, Schadenseintritt etc. Geprüft wird später. Vermutlich viel, viel später und nur sehr stichprobenartig. Und die spätere Prüfung ist auch richtig so, denn warum sollen Profiteure der Corona-Krise, die es ebenfalls zuhauf gibt, auch noch von Nothilfen profitieren?

    Es wird mal wieder eine lustige bürokratische Angelegenheit um an diesen Zuschuss zukommen? Ich denke nicht, dass es erst einmal eine lustige bürokratische Angelegenheit wird, sondern eine, wie immer, frustrierend technische. Überlastete Server, nicht zu identifizierende Adressaten, chaotisch-verblödete Antragsteller mit 100-fachen Anfragen nach spätestens einem Tag, ein wie immer übliches Versagen der sog. modernen elektronischen Kommunikationswege.

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      Peter Klement

      25. März 2020 06:46 at 06:46

      Dies betrifft natürlich den gesamtartikel

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    schwarze_pille

    23. März 2020 20:30 at 20:30

    Mein Großonkel hat mir mal erklärt was „selbstständig“ bedeutet. „Selbst“ und „ständig“.

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      BrettonWood

      24. März 2020 08:22 at 08:22

      Und als Bürger haften bzw Bürgen Sie für den ganzen Dreck auch noch…und die Afrikaner
      Meine Sie sollen nach Europa flüchten…

      In Europa muss man entweder Mrd sein oder Sozialhilfeempfänger alle anderen werden gefickt

      • Avatar

        Daniel

        25. März 2020 21:49 at 21:49

        nun wirst du verstehen warum Afrikaner flüchten. du bekommst mindestens was von der Staat. Afrika wird seit langer zeit von Europa ausgenutzt und die Menschen bekommen nichts. Die Menschen in Afrika haften und Bürgen seit langem für Mrd und für SHE Europa

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    BrettonWood

    24. März 2020 08:20 at 08:20

    Typisch Europäische Staaten, die Banken hat man mit 100 Mrd ohne wenn und aber gerettet, in der Schweiz gibts eine ähnlich idiotische Regelung, zeogt einuig und alleine wie Ahnungslos unsere Politiker von der Wirtschaft sind. Bei uns bekommt ein direkt betroffener (also ein Coiffeur zB) der behördlich geschlossen wurde maximal 3300 (was der Höhe der Spuialhilfe in der Schweiz entspricht, also Hartz4 bei euch) das gilt aber nur für diese, die Selbständige Reinigungskraft die da Fitnessstudio reinigt geht leer aus, auch der Treuhänder und alle die ebenfalls direkte mindereinnahmen haben.

    Viele haben schon höhere Kosten als 3300, von was Sie leben sollen, Dreck? Liebe & Luft? Ich könnte KOTZEN….32 Mrd für 10‘000 von Unternehmen aber 60
    mrd für die UBS damit diese u.a. Die Bonis noch ausschütten konnte….

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    Beate Van der Linden

    24. März 2020 10:31 at 10:31

    ICH HÖHRE NUR ANTRÄGE, ABER KEINER WEISS BESCHEID WO MAN SIE STELLEN KANN. UNBÜROKRATISCH GEHT SCHON MAL GARNICHT, DIE BANKEN WOLLEN ERSTMAL BILANZEN SEHEN. UNSER LAND NRW. HAT KEINEN PLAN.
    MEIN BETRIEB STEHT VOR DEM AUS.

    • Avatar

      Lausi

      25. März 2020 18:32 at 18:32

      Versuchen Sie sich derweilen mit Puts über Wasser zu halten. ;-)

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        Segler

        25. März 2020 21:13 at 21:13

        Hallo Lausi,
        Put – Put – Put ..Der halbe Blog redet immerzu von Put kaufen.
        Ich könnte da Flöhe kriegen.
        Ja, in der Theorie hört sich das toll an. Es zeigt aber, dass die meisten völlig unrealistisch sind und von der Materie kaum einen Schimmer haben, wenn es um tatsächliche Anwendung geht.
        Die Volatilität ist noch immer exorbitant. Das heisst, die Prämien für diese Absicherungen sind extrem !
        Beispiel:
        Ein Put am Strike 1525 im S&P mit 86 Tagen Restlaufzeit kostet Dich satte Tausend Dollar !
        Etwas Statistik:
        1525 liegt an der Dritten Standardabweichung.
        Mithin ist umgerechnet die Wahrscheinlichkeit, dass der Strikepreis erreicht wird kleiner als 0.3 Prozent.
        Anders formuliert: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,7 Prozent verlierst Du Deinen Einsatz !!
        Damit hättest Du nicht einmal einen Gewinn gemacht, sondern „nur“ Deine 1000 Dollar verloren. Du wärst bestenfalls bei einem Indexstand von 1500 gerade mal break even.
        Nehmen wir eine Wahrscheinlickeit von 25 % an, dann sind wir beim Strike 2200.
        Dieser kostet Dich ca. 5500 Dollar. Am Ende der Laufzeit wärst Du frühestes ‚break even‘ wenn der S&P am nächsten Verfall im Juni bei 2100 valutiert.
        Vollends katastrophal werden die Berechnungen, wenn man Options-SCHEINE in Betracht zieht. Die Intransparenz derartiger Handelsvehikel gepaart mit der totalen Abhängigkeit vom Goodwill eines Emittenden, der seine Kurse stellen kann, wie er gerade lustig ist, schreit zum Himmel.
        Und ob er überhaupt in kritischen Zeiten Kurse stellt und noch dazu willens und in der Lage ist, die Scheine zu handeln steht vielfach in den Sternen.
        Selbst die hier in der Schweiz so renommierte Swissquote gibt in dieser Hinsicht ein Bild des Jammers ab.
        Wenn schon „Absichern“ dann VOR einem Downmove !
        Wer mit Puts versucht inmitten eines Bärenmarktes abzusichern, der zahlt irrsinnige Prämien. Absichern geht trotzdem, aber doch bitte nicht mit solchen Instrumenten wie völlig überpreiste Puts !
        Entweder man geht entsprechend des Umfangs seines Aktiendepots mit der passenden Anzahl Futures direktional short oder man kauft die entsprechende Anzahl VXX.
        Alle drei Varianten bedingen ein ständiges Monitoring, insbesondere der Volatilität.
        Eines funktioniert in solchen Märkten definitiv NICHT: Charttechnik !
        Die gute Nachricht: Es gibt hervorragende Indikatoren, die einen „Boden“ anzeigen.
        Über das Thema hatte ich mich bereits in mehreren Beiträgen geäussert.
        Will aber keiner lesen, geschweige denn glauben.
        Viel Spass noch beim Put-Kaufen ;-)
        Liebe Grüsse

        • Avatar

          Michael

          25. März 2020 22:21 at 22:21

          @Segler, putt putt putt, die flohverseuchten Hühner wollen angelockt werden.
          Ein Put am Strike in der dritten Standardabweichung beim break even valutiert die Intransparenz derartiger Handelsvehikel am Goodwill eines Emittenden 😂 🧐

          Ich bin mir sicher, das hilft im Kontext des Artikels zur Soforthilfe Solo-Selbständiger jedem Individuum in der Zielgruppe sofort einen großen Schritt weiter.

          Sind Sie Zyniker ob der Bedenken von Frau von der Linden, die da einen Hilfeschrei in Versalien losgelassen hat: MEIN BETRIEB STEHT VOR DEM AUS.

          • Avatar

            Segler

            26. März 2020 00:36 at 00:36

            Ach Gottchen – wie dramatisch !!!
            Sorry – auch mein Betrieb steht still – mindestens acht Wochen, womöglich länger.
            Auch ich habe zahlreiche Angestellte
            Auch bei mir laufen die Kosten weiter.

            Ihre Frau von der Dingenskirchen ist doch ein Fake !
            Und wenn sie real ist, dann gehört sie – sorry für meine klaren Worte – baldmöglichst ins Aus.
            Glauben Sie wirklich, dass jemand mit Verantwortung für sich und seine Angestellten und seine Firma in einem Internet-Blog die Jammerleier dudelt, auch nur ansatzweise geeignet ist, verantwortungsvoll eine Firma zu führen ?
            Nein – Angesichts der aktuellen Herausforderung heisst es:
            Chef-Stärke zeigen !!
            Formulare ausfüllen
            Das Team zusammenschweissen
            Herausforderung annehmen
            Chancen erkennen !
            Arschbacken zusammenkneifen
            Mit Zynismus hat das gar nichts zu tun
            Eher mit realistischer Einschätzung und 35 Jahren Erfahrung als Unternehmer und Selbständiger
            Lieber Michael,
            Ich habe meine Zeilen an Lausi adressiert –
            Nicht an irgendeine Fake Adresse, die vorgibt, selbständig zu sein und in Grossbuchstaben auf Mitleidstour macht
            Typisch Deutsch. Jammern !
            Vielleicht verstehen Sie, warum ich damals nach Andalusien und später in die Schweiz gegangen bin.
            Ich war das verdammte Jammern leid.

            Und ich war diese gottverdammten Beamten und all diese Pseudo-Beamten leid, die ihre Aufgabe darin gesehen haben, uns Knüppel zwischen die Beine zu werfen.
            Industrie-und Handelskammer ..
            Finanzamts-Pappnasen,
            .. lassen wir es dabei bewenden.
            Eins dürfen Sie mir glauben, lieber Michael –
            Meine Erlebnisse mit der Bürokratie füllen Bücher.
            Ich bin nicht der einzige Unternehmer und Arzt, der das Land – dieses mittlerweile tief heruntergekommene Jammerland – verlassen hat.
            Aus gutem Grund
            Gute Nacht

          • Avatar

            Dr. Gleiter

            26. März 2020 10:30 at 10:30

            @Segler, ach so, und ich war mir sicher, schon mindestens 10x gelesen zu haben, Sie seinen Arzt?! Welcher Arzt muss denn seine Praxis wegen Corona schließen? Ein Schönheits-Chirurg mit einer Schönheitsklinik für ästhetische und plastische Chirurgie?

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          Lausi

          25. März 2020 23:30 at 23:30

          Hallo Segler,
          meine Bemerkung war nicht ganz ernst gemeint, wie man vielleicht erkennen kann, und von staatlichen Hilfszahlungen habe ich herzlich wenig Ahnung. Nichts desto trotz wünsche ich Frau van der Linden natürlich das Beste.

          Ich gehe auch davon aus, dass der Down-Move vorerst beendet ist, und jetzt erstmal steigende Kurse angesagt sind. Markus Koch hat heute ein ganz interessantes Video dazu gemacht (für dich wahrscheinlich nichts Neues).

          Die große Frage ist natürlich, wie es in ein paar Wochen/Monaten aussehen wird. Geht’s dann richtig in den Keller, oder werden die Tiefs von dieser Woche nicht mehr unterboten? Ich bin da eher pessimistisch als optimistisch.

          Was die Spekulations- und Anlage-Möglichkeiten für den unbedarften Klein-Investor betrifft: Abgesehen von Optionsscheinen gibt es ja noch die k.o.-Scheine und CFD’s. Da dürfte die Volatilität nicht so eine große Rolle, allerdings hat man dabei einen stetigen nicht unerheblichen Zeitverlust.

          • Avatar

            Segler

            26. März 2020 11:46 at 11:46

            Guten Morgen Kollege Gleiter,
            Ich hatte von „Stillstand“ gesprochen, nicht von „Schliessen der Praxis“.
            Nach wie vor sind wir für unsere Patienten da. Allerdings nur für dringliche, unaufschiebbare Behandlungen, deren Unterlassung zu gravierenden Folgeproblemen für den Gesamtorganismus führen kann.
            Auch diese nur bei ansonsten symptomlosen Patienten und auch nur jene, ohne „Vorerkrankungen“, Immunsuppression etc.
            Dafür haben wir jetzt Zeit für all jenes, was „man schon immer machen wollte“.
            Das Archiv ausmisten, Röntgenfotos digitalisieren, den neuen Server installieren,
            Kühlschränke abtauen und putzen, Webinar-Fortbildungen anschauen,
            endlich Zeit, um jene Artikel zu lesen, die man immer schon lesen wollte und den Stapel an Fachzeitschriften abarbeiten.
            Ja – es bleibt sogar Zeit, tagsüber einen Beitrag in einem Internet Blog zu schreiben. Luxus pur :-)
            Insofern habe ich mich mit dem Begriff „Stillstand“ übertrieben ausgedrückt.
            Mit Ihrer Vermutung liegen Sie übrigens nicht so ganz falsch: Stichwort „Marbella“
            Ist aber schon eine Weile her.
            Liebe Grüsse
            und bleiben sie gesund

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    Wahl, Joachim

    24. März 2020 20:43 at 20:43

    und vor wenigen Monaten hat Merkel den Indern 6 Mrd.Euro zugesagt, damit die elektrisch fahren können. Wahrscheinlich werden dort noch die letzten Elektrostecker getestet…

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    Peter Klement

    25. März 2020 06:48 at 06:48

    Sie schreiben als ob das ein abgreifen von Geldern vom Staat wäre.

    Dabei geht es hier um essentielle Hilfen für die wirklich Betroffenen.

    Geht es ihnen gut sollten sie die Finger von dem Geld lassen und es denen lassen die es wirklich brauchen.

    Die bürokratischen Hürden muss es mal wieder geben da sonst jeder selbstsüchtige ohne jegliches Solidaritätsdenken sich einfach nur bereichern will.

    Also nach dem Motto einer für alle und alle für einen.

    Lässt das Geld denen die es ernsthaft benötigen und bereichert euch nicht auf Kosten aller Steuerzahler unnötig

    Peter Klement

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    Sebnem Bahcuvan

    25. März 2020 11:42 at 11:42

    Als allein Unternehmer wüsste ich auch nicht was ich zumachen habe.Bin mit meine Nerven am Ende habe seid einem Jahr mein Betrieb da ich nicht älter als 3j.bin,trifft mir nicht zu.
    Was muss ich machen ?
    Welche Unterlagen soll ich per online schicken?
    An wem??

    :((((((

    • Avatar

      Michael

      25. März 2020 12:09 at 12:09

      @Sebnem Bahcuvan,
      was meinen Sie damit, dass Sie nicht älter als 3 Jahre sind? 👶

      Die Soforthilfen für Solo-Selbständige sind unabhängig von Branche und Gründungsalter. Wollen Sie einen Kredit oder die Soforthilfe?

      Letztere wird heute im Bundestag beraten und (hoffentlich) beschlossen. Dann muss am Freitag der Bundesrat zustimmen. Spätestens dann sollte man langsam erfahren, wo das Antragsformular zu finden ist und wohin man dieses schicken soll. Nach jetzigen Informationen wird das Ganze über Ihr Bundesland oder sogar die Stadt/Gemeinde abgewickelt.

      Ja nachdem, in welchem Bundesland Sie Ihr Unternehmen gemeldet haben, gibt es dort evtl. schon seit einiger Zeit Soforthilfen, Antragsformulare und Adressen, wohin diese zu senden sind.

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    Karin

    25. März 2020 17:57 at 17:57

    Sehr geehrter Herr Klement,

    „bürokratische Hürden“ muss es geben wegen der Selbstsüchtigen. Da mögen sie grundsätzlich Recht haben, wenn man aber als selbständiger Mittelständler, Kleinstunternehmer, Solo-Selbststädiger absolut unverschuldet in diese Situation gerät, frag ich mich, warum man den Antrag nur dann stellen kann wenn zuvor jegliches liquide Privatvermögen aufgebraucht sein muss und ich dass dann auch noch an Eidesstatt versichern muss. Antragsberechtigt ist man nämlich nur wenn das nachweislich der Fall ist. Nachzulesen auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Erste Version waren 5.000,00 EUR für bis zu 5 Beschäftigte. Davon kann man im Raum München – je nach Branche – noch nicht mal einen Angestellten bezahlen. Warum es diese bürokratischen Hürden grundsätzlich nur beim rechtschaffenen Bayern, Württemberger, Franken, Nordrheinwestphalen….usw. gibt ist mir mittlerweile völlig schleierhaft.

    Freundliche Grüße

    • Avatar

      Michael

      25. März 2020 21:00 at 21:00

      @Karin
      Dass man an Eides Statt versichern muss, wegen der Corona-Krise und/oder Maßnahmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten zu sein, ist für meinen Geschmack völlig in Ordnung. Es gibt auch Profiteure und viele Trittbrettfahrer. Sie müssen nur versichern, nicht mordsmäßig begründen! Eine spätere stichprobenmäßige Prüfung natürlich völlig zurecht vorbehalten.

      Dass Krisen-Meister Söder mit der üblichen Leistungs- und Misstrauens-Keule in Bayern als einziges Bundesland an das hart ersparte Privatvermögen kleiner Unternehmer geht, ist erfahrungsgemäß nicht weiter verwunderlich. In diesem Fall ist dies jedoch in der Tat zusehends bedenklich bzw. diskutabel im Rahmen schneller, einfacher, unbürokratischer Lösungen (typisch CSU wäre eine wesentlich höhere Milliardenhilfe für BMW oder Audi von heute auf morgen). Denn je nach Höhe des Privatvermögens mag dieser Passus zutreffend sein, bei ein paar Notkröten EUR auf dem Girokonto zum Ausgleich fälliger Verbindlichkeiten am Monatsende in wenigen Tagen jedoch eher fatal und ungerecht.

      Warten Sie auf das Hilfsprogramm des Bundes, das leider über die Länder und somit Söder und seine „Unbürokraten“ abgewickelt wird. Hierbei gelten keine bayerischen Alleingänge. Ich hoffe, Sie haben bisher auf bayerische „Soforthilfen“ verzichtet?! Hier gab es bisher seit der populistischen Bayern-First-Werbemaßnahme 150.000 „unbürokratische“ Anträge mit einem Volumen von 750 Millionen, bei einem insgesamt erwarteten Gesamtvolumen von 1,1 Milliarden. Ausbezahlt wurden derweil etwas über 50 Millionen!!! Sensationell schnell und unbürokratische 7% in einer Woche!
      https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/43323/

      Die Förderrichtlinie zu der Soforthilfe des Bundes und das Antragsformular werden derzeit ausgearbeitet. Sie stehen voraussichtlich in der Woche vom 29. März zu Verfügung. Auch wurde noch nicht bekanntgegeben, wo die Anträge final zu stellen sind.

      Das sind leider aktuelle News zu politischen Hochgeschwindigkeitsentscheidungen.
      Ab dem Tag der Bekanntgabe des Antragsformulares und des entsprechenden Adressaten werden wir Digitalisierung 4.0 live erleben 😂😂😂

    • Avatar

      Peter Klement

      25. März 2020 21:06 at 21:06

      Hallo Karin,
      ich bin komplett bei dir.
      Ich bin selbst selbständig mit einem einzelunternehmen und einer zweiten Firma GmbH.

      Wir haben gut gewirtschaftet vorallem mit der GmbH die noch ein startup ist.

      Nun muss ich auch meine mühsam erarbeitete Liquidität quasi wieder opfern.

      Aber ich sehe das so.

      Wie haben nun vor die Zeit kreativ und zielführend zu nutzen sowie finanziell möglich für uns um nicht als überlebende sondern als Gewinner aus dieser für alle schweren Zeit zu gehen.

      Viele Grüße in die Landeshauptstadt

      Peter

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    Lars

    25. März 2020 18:57 at 18:57

    Ganz einfach, weil sie selbstständig sind und sie selbständig auch in Krisen überbrücken müssen so wie Arbeitnehmer dies auch müssen. Wenn sie nicht mehr in der Lage sind hilft der Staat. Der Staat kann ja nun auch nichts dafür. Also auf die Schuldfrage kommt es hier nicht an.

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      Lars

      25. März 2020 21:45 at 21:45

      @Lars, Ihnen ist hoffentlich bekannt, dass Solo-Selbständige Ihre Krankenversicherung und Rentenversicherung, ihre Berufsunfähigkeitsvorsorge und einiges mehr aus dem dürftigen Gewinnen selbst und ständig finanzieren müssen? Kein Staat hilft normalerweise einem kleinen Selbstständigen, ganz im Gegenteil greifen hier die Finanzbehörden ab, wann und was immer irgendwie im Rahmen des Möglichen ist.

      Bei Arbeitnehmern hilft und zahlt seit jeher der Staat und Arbeitgeber, direkt oder indirekt. Bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Urlaub. Was auch gut und richtig ist. Aber ohne Solo-Selbständige gibt es bald keine billigen Döner, keine hübschen Frisuren und Rasuren, keine Handyreparaturen, keine Opern, Bürgerfeste uvm.
      Kleine lokale Bäcker, Metzger, Kneipen, Cafés, Boutiquen, Künstler, Designer und viele mehr kämpfen seit jeher um ihre Existenz. Und aktuell kämpfen sie um ihre Existenz.

      Wenn Arbeitnehmer nicht mehr in der Lage sind hilft der Staat. Sehr richtig bemerkt, gleiches Recht für alle.

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        Lars

        29. März 2020 16:47 at 16:47

        Genau wenn der Selbständige kein Geld mehr hat, soll der Staat natürlich helfen. Aber eben darum ging es mir ja, solange Sie Geld haben müssen Sie dies nutzen. Das ist eben das Unternehmerische Risiko was man als selbständiger eingeht. Ein Arbeitnehmer muss eben auch erst sein Vermögen auf verbrauchen. Ich finde es schwierig, dass jetzt jeder Unternehmer nach Geld schreit. Natürlich verstehen ich die Lage und finde es richtig, dass der Staat hilft, aber eben erst dann wenn es nicht anders geht.

      • Avatar

        Lars

        29. März 2020 17:04 at 17:04

        Und zum Arbeitnehmer, dieser bekommt nichts geschenkt. Er muss das Geld für Urlaub Krankenkasse und alles andere erst mal einnehmen damit der Arbeitgeber das Geld hat. Würde der Arbeitnehmer dieses Geld nicht einnehmen könnte der Arbeitgeber dies nicht bezahlen. Also die Leistungen liegen hier auch nur bei dem Arbeitnehmer, dieser muss für 3 arbeiten, Arbeitgeber, Staat und sich selber.

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    Hans Solo

    29. März 2020 13:06 at 13:06

    Es ist jetzt eine Woche vergangen. Und das Programm hat sich in der Tat als einfach und unbürokratisch erwiesen: Die Länder ringen „mit Hochdruck daran, die Modalitäten mit der Bundesregierung abzustimmen“. Es gibt noch immer keine einfachen Online-Formulare, eine Antragstellung ist derzeit noch nicht möglich (rühmliche Ausnahme: NRW). Einfacher und unbürokratischer geht es kaum.

    Zudem hat sich herauskristallisiert, dass ein Großteil der Solo-Selbständigen gar nicht unter das Schutzprogramm fällt. Dieses deckt nämlich nur laufende betriebliche Kosten ab, welche bei vielen keine Relevanz besitzen. So hat der Fotograf oder der Dolmetscher oft nur ein häusliches Arbeitszimmer, Kamera und Computer sind längst abbezahlt. Typischerweise bestreiten Solo-Selbständige mehr schlecht als recht ihren Lebensunterhalt, ihre Mietkosten, ihre privaten Vorsorgeaufwendungen aus dem Umsätzen bzw. Gewinnen.

    Und genau hier greifen die Hilfsprogramme nicht: „Die Soforthilfen sind nicht darauf ausgerichtet, den ausfallenden Gewinn zu ersetzen, mit dem der Lebensunterhalt bestritten wird. In diesem Fall ist nicht Ihr Betrieb, sondern Ihre (private) wirtschaftliche Existenz gefährdet“. Was bleibt, ist der „Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II“.

    Ganz einfach! Und unbürokratisch.

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      Lars

      29. März 2020 16:54 at 16:54

      Also bekommen Sie doch Hilfe, spielt es eine Rolle wie diese heißt? Ist Ihnen Hartz 4 nicht genug? Soll der Staat Ihnen fürs momentan nichts tun mehr bezahlen als anderen?

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        Lars

        29. März 2020 19:28 at 19:28

        @Lars, er kritisiert doch nur, dass Solo-Selbständige wochenlang an der Nase herumgeführt und auf ein Hilfsprogramm vertröstet wurden, dass jetzt gar nicht für sie greift. Zudem stellen sich die nächsten Fragen und Ungewissheiten ein. Sind durch Hartz IV in diesen vorübergehenden Ausnahmefällen bestehende private Renten- und Krankenversicherungen abgedeckt oder müssen diese gekündigt bzw. stillgelegt werden? Falls ja, würde dies massive Nachteile und Ungerechtigkeiten mit sich bringen.

        • Avatar

          Lars

          30. März 2020 10:28 at 10:28

          Also in Hartz 4 sind Krankenversicherung abgesichert. Es sind zurzeit Ausnahme Situationen für alle und jeder muss gerade schauen. Laut Regelungen die jetzt kommen kann man Zahlungen einstellen und später bezahlen ohne Konsequenzen. Es wird ja schon versucht was zu tun, aber zurzeit sind andere Prioritäten, Menschen leben zu reden und das Virus zu verlangsamen. Ich sehe 2 Typen von selbständigen, die die kreativ werden und die die rum heulen. Es läuft nicht mal 2 Wochen.

          • Avatar

            Hans Solo

            30. März 2020 11:22 at 11:22

            Menschenleben werden von Ärzten und unterbezahlten Pflegern gerettet, nicht von Politikern.

            Kreativ zeigen sich in der Zwischenzeit Firmen wie Deichmann oder Adidas, die ihre Mieten nicht bezahlen und gleichzeitig vom Bund fordern, das für sie zu übernehmen. Soviel zum Thema Zahlungen einstellen ohne Konsequenzen. Wer garantiert, dass keine Konsequenzen, wie eine Kündigung der PKV oder eine Verweigerung evtl. Behandlungskosten eintreten? Oder massive Nachteile bei der PRV? Auch hier gibt es außer Lippenbekenntnissen und Ankündigungen nichts, auf das man sich rechtsverbindlich verlassen könnte.

            Und was heißt „Es läuft nicht mal 2 Wochen“? Es läuft überhaupt nicht, es gibt mit wenigen Ausnahmen noch nicht mal Antragsformulare. Vielmehr wird es zusehends chaotischer. Außer in NRW, wo tatsächlich unbürokratisch noch nicht einmal nach der Höhe des vermutlich entstehenden Schadens gefragt wird. Wer soll das auch im voraus wissen? In Berlin gibt es explizit eine Soforthilfe-Entschädigung für Verdienstausfall, sogar zusätzlich in Addition zum Bundesprogramm. In anderen Ländern heißt es sinngemäß seit 2 Wochen, „eine Antragstellung ist derzeit noch nicht möglich. Sobald die Antragstellung Ende dieser bzw. Anfang nächster Woche [das wäre vor einer Woche gewesen] möglich ist, finden Sie alle Informationen dazu auf dieser Seite“.

            Der Bund ließ zwischenzeitlich verlautbaren, „Wir haben dieses Programm in einem Kraftakt innerhalb weniger Tage an den Start gebracht. In einer solchen Situation bleibt es nicht aus, dass auch nach Programmstart Eckpunkte nachgeschärft, Unklarheiten beseitigt oder Auslegungsfragen geklärt werden müssen“.

            Alles in allem weiß noch immer kaum jemand, ob er nun Hartz IV beantragen oder auf das Bundesprogramm warten soll. Und sitzt derweil ganz kreativ seit 3 Wochen vor leeren Auftragsbüchern, während gerade im Moment die monatlichen 3000 EUR an laufenden Kosten abgebucht werden.

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            Lars

            30. März 2020 11:41 at 11:41

            Der genannte Dolmetscher könnte kreativ werden und das babylonische Sprachgewirr zwischen Bund und Ländern auflösen. Der Fotograf könnte die geschlossenen Läden seiner ehemaligen Kunden fotografieren und hochauflösende Bilder an die Soforthilfe-Helden schicken, um die taumelnde IT-Struktur endgültig ins Nirwana zu befördern.

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        Hans Solo

        2. April 2020 00:30 at 00:30

        Lieber Lars, leider keine Hilfe, egal, wie die heißt. Alles wäre schön und genug, wenn es nur etwas wäre. Aber es ist genau, wie erwartet: Die bayerische CSU ist im landestypischen Sportfahrzeug-Tempo einmal mehr aktionistisch mit Vollgas vorgeprescht. Kein Wunder, es standen ja auch die Kommunal- und dazugehörigen Stichwahlen im Erfolgsländchen an. In doppelter Verantwortung als federführender Ministerpräsident im Bundesrat und lokaler Wahlkampfmeister waren Herrn Söders neuronale Bahnen offensichtlich sinnlos überfordert.

        100.000e von Antragstellern gingen davon aus, dass Liquiditätsengpässe eines bedeuten: Ein Engpass an Liquidität. Was für Solo-Selbständige einzig und allein eines bedeutet: Ich kann die Krankenversicherung, die Rentenversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung, den Einkauf von Lebensmitteln und Hygieneartikeln, Wohnung, Strom, Telefon und Internet nicht mehr bezahlen.

        Das Super-Soforthilfe-Programm für Kleinunternehmer und Solo-Selbständige hatte vergessen, das der Fotograf, der Grafikdesigner, der Dolmetscher, der Coach, der Programmierer kaum laufende Betriebsausgaben hat. Dass seine Einnahmen und Gewinne einzig seinem Lebensunterhalt dienen.

        Nun müssen 100.000e sogar befürchten, dass sie Subventionsbetrug begangen haben. Ich habe heute endlich eine erste wunderbare Klarstellung gefunden:
        Einzelunternehmer bestreiten Ihren Lebensunterhalt durch Entnahmen aus der Kasse. Da hier keine Fixkosten für Lohn oder Gehalt als anfallende Kosten existieren, kann dies bei der Soforthilfe nicht berücksichtigt werden.
        Dürfte oder könnte man sich also ein fixes Gehalt zahlen, würde dieses auch berücksichtigt. Da man aber „aus der Kasse“ lebt, die auf Null gesunken ist, gibt es auch keine Hilfen.

        Mein tägliches Telefonat mit der IHK hat ergeben, dass sogar die landkreisweiten Jobcenter bei ihnen anrufen, weil sie keine Ahnung haben, wie sie die Situation handhaben sollen. Inzwischen wurden sinnlose vereinfachte Anträge auf Hartz IV online gestellt, die morgen vermutlich schon wieder obsolet sein dürften.
        https://con.arbeitsagentur.de/prod/cmsportal/marketing/corona-grundsicherung/
        https://www.arbeitsagentur.de/datei/ba146399.pdf
        https://www.arbeitsagentur.de/datei/vereinfachte-anlage-kas_ba146400.pdf

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      Edgar

      29. März 2020 17:25 at 17:25

      Das ist leider richtig. Die Sesselfurzer waren nicht in der Lage, einfachste Eckpunkte korrekt zu kommunizieren. So hieß es vollmundig (passt zum Wirtschaftsminister): „ Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine (ausreichende) Liquidität vorhanden ist, um z. B. laufende Verpflichtungen zu zahlen“. Zu erwähnen vergessen hatte man das Wörtchen „betriebliche“, also laufende betriebliche Verpflichtungen.

      Zig-tausende Solo-Selbständige haben an Eides statt versichert, korrekte Angaben gemacht zu haben, leider dummerweise in dem Glauben, dass sich die laufenden Verpflichtungen auf ihren Lebensunterhalt beziehen (andere Verpflichtungen fallen in dieser Gruppe nicht oder kaum an). Somit haben sie Subventionsbetrug begangen. Und zum weiteren Unglück haben sie auch noch im Glauben an eine einfache, schnelle und unkomplizierte Hilfsmaßnahme versäumt, in den vergangenen drei Wochen ihren Antrag auf Hartz IV zu stellen.

      Auf Politikerseite hat man sich dagegen vor wenigen Stunden gerühmt, im Rekordtempo soeben das Maßnahmepaket „scharf geschaltet“ zu haben, damit keiner in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät. Detaillierte Eckpunkte und Erläuterungen sucht man noch wie vor vergeblich…

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      Lars

      30. März 2020 21:17 at 21:17

      Das mit Adidas ist wirklich dreist. Wie gesagt können Sie per Gesetzgeber jetzt Zahlungen einstellen, wenn Sie durch corona in Schwierigkeiten geraden sind. Diese Zahlungen müssen später geleistet werden. Jetzt muss eben erst mal denen geholfen werden die gar nichts mehr haben und dies durch corona verursacht wurde.

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Europäisches Arbeitsmarktbarometer: Aussichten gut? Dazu zwei Anmerkungen

Claudio Kummerfeld

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Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Tochter der Bundesagentur für Arbeit, hat heute das neue europäische Arbeitsmarktbarometer veröffentlicht. So will man zusammen mit anderen europäischen Arbeitsmarkt-Institutionen einen besseren Ausblick geben, wie die Lage am Arbeitsmarkt in ganz Europa wohl in den nächsten Monaten aussehen wird. Denn das IAB sagt selbst, dass das seit Jahren einmal im Monat veröffentlichte deutsche Arbeitsmarktbarometer diese Funktion gut erfülle.

Die Skala für dieses neue europäische Arbeitsmarktbarometer reicht von 90 bis 110 Indexpunkten. Bei 100 ist die Aussicht neutral. Darüber verbessert sich der Arbeitsmarkt in Europa, darunter verschlechtert er sich. Das als solches offiziell bezeichnete „European Labour Market Barometer“ lag im September bei 98,7 Punkten. Gegenüber dem Vormonat ist es damit um 0,8 Punkte gestiegen. Nach dem tiefen Absturz des Arbeitsmarktindikators im April um 6,9 auf 93,5 Punkte wurde mittlerweile ein erheblicher Teil des Rückgangs wieder ausgeglichen, so die IAB heute. Beim Klick an dieser Stelle können Sie sich die ausführliche Meldung auf 4 Seiten durchlesen.

Zwei Anmerkungen zum europäischen Arbeitsmarktbarometer

Wir haben da nur zwei Anmerkungen zu diesem neuen Arbeitsmarktbarometer für Europa. Als erstes wäre da die Erkenntnis, dass es sich gar nicht um ein richtiges flächendeckendes Barometer handelt. Daten für diese Erhebung kommen nämlich nur aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Island, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Portugal, Tschechien, Zypern und Polen. Wie soll bitteschön ein ernsthaftes Lagebild über den europäischen Arbeitsmarkt erstellt werden, wenn für die EU die zwei, dritt- und viertgrößte Volkswirtschaft fehlt, nämlich, Frankreich, Italien und Spanien?

Aber gut, sei es drum. Was noch auffällt bei diesem neuen europäischen Arbeitsmarktbarometer: Man schaue auf dem Chart aus der IAB-Veröffentlichung. Er zeigt die Entwicklung des neuen Index seit dem Jahr 2018. Man sieht die aktuelle Erholung vom Corona-Crash, und dass der Index fast wieder die 100 Punkte-Schwelle erreicht hat. Viel interessanter finde ich aber den Verlauf dieses Index in den Jahren 2018 und 2019. Da sieht man einen kontinuierlichen Abwärtstrend, der den Index ab Mitte 2019 sogar schon in den Negativbereich brachte. Schon deutlich vor der Coronakrise gab es eine Rezession in der europäischen Industrie, die vom Dienstleistungssektor und vom Bauboom überdeckt wurde. Diese Rezession sieht man hier in Form eines ständigen Rückgangs im Arbeitsmarktbarometer. Jetzt wird alles zugeschüttet, mit mehr Notenbankgeld und Staatsschulden als jemals zuvor, damit wir ja eine V-förmige Erholung bekommen, in möglichst allen Bereichen der Volkswirtschaft.

Chart zeigt neues europäisches Arbeitsmarktbarometer seit 2018

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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T1Markets Erfahrungen – Auf einen Blick

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T1Markets ist ein Onlinebroker, mit dem CFDs gehandelt werden können. Der Hauptsitz befindet sich auf Zypern, also innerhalb der EU. Dadurch ist er nicht nur durch die dortigen Cysec lizensiert, sondern ebenfalls durch die ESMA reguliert. Ein hoher Schutz für Anleger ist demnach gewährt.

Ein breites Portfolio von über 300 Basiswerten steht zur Verfügung. Dazu gehören diverse Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe und auch Kryptowährungen.

Auch in der Wahl des Kontos bietet T1Markets 3 unterschiedliche Möglichkeiten, um jedem Nutzer eine breite Auswahl zu bieten (hier geht es zur Anmeldung). Auch ein islamisches Konto kann eröffnet werden. Außerdem erhält jeder Account automatisch für 7 Tage ein Demokonto, mit dem risikolos getestet werden kann. Auf Anfrage kann dieser Zeitraum durch den Support verlängert werden.

Besonders durch das umfassende kostenlose und deutsche Weiterbildungsprogramm hebt sich T1Markets von seiner Konkurrenz ab. Dadurch können Sie Ihre Fähigkeiten erweitern und erfolgreicher werden.

Die Vorteile

– Kostenloses 7tägiges Demokonto
– Großes und vielfältiges Weiterbildungsangebot
– Große Anzahl an Basiswerten
– Unterschiedliche Accounts in Abhängigkeit von Erfahrung
– Sehr guter Kundensupport
– Hoher Sicherheitsstandard und transparentes Risiko

T1Markets – Sicherheit

T1Markets wird durch die Cysec (Cyprus Securities and Exchange Commission) auf Zypern reguliert. Als Teil der EU unterliegt der Broker ebenfalls den, durch die MIFID II vorgeschriebenen, Regelungen der europäischen Finanzaufsicht ESMA.

So müssen beispielsweise die eingezahlten Gelder der Trader separat vom Betriebsvermögen des Brokers auf Konten verwaltet werden, um im Falle einer Insolvenz die Anleger zu schützen. Außerdem ist es für den Broker Pflicht, Teil des Einlagensicherungsfonds ICF zu sein, sodass Kundengelder bis 20.000 € abgesichert sind.

Darüber hinaus ist der Hebel durch Vorgaben der Aufsichtsbehörden für private Trader begrenzt, damit diese sich nicht zu leicht verschulden können.

Gleichzeitig nutzt T1Market sichere SSL-Verschlüsselungen und zertifizierte Server, um die Daten der Kunden zu schützen.

T1Markets – Handelsangebote und Konditionen

Das Angebot von T1Markets ist vielfältig und mit über 300 Assets sowohl für Einsteiger als auch für Profis attraktiv.

So können CFDs beispielsweise auf Aktien und Indizes wie der Dow Jones oder der DAX gehandelt werden. Grundsätzlich bietet der Broker eine breite Auswahl, sodass eine Spezialisierung möglich ist.

Zur Auswahl stehen unter anderem:

Advanced Micro Devices
Alibaba Group Holding LTD
Amazon Corp.
American Express Co.
Aphria Inc.
Apple Inc.
ArcelorMittal steel
AT&T Inc.
Berkshire Hathaway (B) Inc.
The Boeing Co.
Budweiser Brewing Company
BWX Technologies, Inc
Capri Holdings LTD
Caterpillar Inc.
Chevron Corporation.
China Mobile LTD
Cisco Systems Inc.
Citigroup Inc.
The Coca-Cola Co.
Corbus Pharmaceuticals Holding
Canadian Solar Inc.
The Walt Disney Co.
eBay Inc.
Exxon Mobil Corp.
Facebook Inc.
Ferrari N.V.
First Solar Inc.
Goldman Sachs Group Inc.
Google Inc.
GoPro Inc.
GW Pharmaceuticals
Harley Davidson Inc.
Hasbro Inc.
Hershey Co.
Horizons Medical Marijuana Life Sciences
Hewlett – Packard Co.
Johnson & Johnson
JP Morgan Chase & Co.
Liberty Global PLC
LINE Corp.
Lockheed Martin Corp.
Lyft Inc.
MasterCard Inc.
Macy’s Inc.
Manchester United PLC
Morgan Stanley
Microsoft Corp.
Netflix Inc.
Nike
Nokia Corp.
Nintendo LTD
NVIDIA Corp.
PepsiCo
Petroleo Brasilero SA
Pfizer Inc.
Procter & Gamble Co.
Pinterest, Inc.
Philip Morris International
Qualcomm Inc.
Raytheon Co.
Regeneron Pharmaceuticals Inc.
Royal Caribbean Cruises LTD
Starbucks Corp.
The Scotts Miracle Gro Company
Snapchat
Sony Corp.
Spotify Technology S.A.
SunPower Corporation
Tesla Motors Inc.
Teva Pharmaceutical Industries LTD
Tilray Inc.
Tencent Music Entertainment
Toyota Motor Corp.
Twitter Inc.
Uber Technologies, Inc.
Proshares Ultra Bloomberg Cruid OIL
Verizon Communications Inc.
Visa Inc.
Wal-Mart Stores Inc.
Yandex N.V.

Wenn Sie den Forexmarkt bevorzugen, so finden Sie bei T1Markets ebenfalls eine bunte Mischung aus den gängigsten Währungspaaren und einigen Exoten. Grundsätzlich sollte hier auf den Spread geachtet werden, da dieser sich zwischen den einzelnen Paaren stark unterscheidet.

Folgenden Währungspaare stehen zum Handeln zur Verfügung:

EUR/USD
GBP/USD
USD/JPY
AUD/USD
EUR/CHF
EUR/GBP
NZD/USD
EUR/JPY
USD/CAD
USD/CHF
AUD/CAD
AUD/CHF
AUD/JPY
AUD/NZD
CAD/CHF
CAD/JPY
CHF/JPY
EUR/AUD
EUR/CAD
EUR/NZD
GBP/AUD
GBP/CAD
GBP/CHF
GBP/JPY
GBP/NZD
NZD/CAD
NZD/CHF
NZD/JPY
USD/HKD
USD/SGD
EUR/DKK
EUR/HUF
EUR/NOK
EUR/PLN
EUR/SEK
EUR/TRY
USD/DKK
USD/HUF
USD/MXN
USD/NOK
USD/PLN
USD/RUB
USD/SEK
USD/TRY
USD/ZAR
USD/INR
GBP/TRY
EUR/ZAR
GBP/ZAR
EUR/SGD

Für alle Rohstofffans bietet der Broker ebenfalls ein umfassendes Portfolio. Von Gold über Silber bis hin zu Kaffee, Sojabohnen und Orangensaft können Basiswerte aus dem Rohstoff- und Metallbereich gehandelt werden.

Auch am neuen digitalen Trend nimmt T1Markets teil und bietet eine gute Auswahl an Kryptowährungen, auf die CFDs gehandelt werden können.

Folgende Währungspaare stehen im Kryptomarkt zur Verfügung:

Bitcoin vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ethereum vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Litecoin vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
DASH vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ripple vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ethereum Classic vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Bitcoin Gold vs. US Dollar
Stellar Vs. US Dollar
Cardano Vs. US Dollar
Bitcoin Cash ABC vs. US Dollar
Bitcoin Cash SV vs. US Dollar
IOTA Vs. US Dollar
Lisk Vs. US Dollar
NEO Vs. US Dollar
QTUM Vs. US Dollar
NEM Vs. US Dollar
Zcash vs. US Dollar
Verge Vs. US Dollar
Siacoin Vs. US Dollar
Monero vs. US Dollar

Diese Basiswerte können mit verschiedenen Konten gehandelt werden. Die Art des Kontos richtet sich vor allem nach dem Erfahrungslevel und der Häufigkeit der Trades im Monat.

Silberaccount – Für Einsteiger

Das Silberkonto ist für alle Einsteiger gedacht, die nur wenige Trades im Monat machen und zunächst testen möchten, ob das Handeln mit CFDs für sie profitabel ist. Der minimale Spread liegt hier bei 0,07. Natürlich kann bereits ab dem Einstiegsaccount ein Demokonto kostenlos für 7 Tage genutzt werden. So können Sie risikofrei testen, ob der Handel mit CFDs Ihnen zusagt.

Goldaccount – Für angehende Profis

Der Goldaccount ist für alle, die sich entschieden haben, den Handel mit CFDs ausgiebiger zu nutzen. Ab diesem Konto stehen die Weiterbildungsangebote uneingeschränkt zur Verfügung. So können Fähigkeiten verbessert und das Handeln erfolgreicher werden. Der minimale Spread beträgt hier nur noch 0,05 und ein Swap-Discount von 25% ist möglich.

Platinaccount – Für Experten

Für alle erfahrenen Trader gibt es das Platinkonto, der mehrere Trades im Monat vorsieht. Der minimale Spread sinkt weiter auf 0,03 und der Swap-Discount steigt auf 50%. Außerdem gibt es in diesem Account einen größeren Hebel.

Alle Konten können kostenlos eröffnet werden und die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 USD. Für professionelle Trader bietet T1Markets ein besonderes Konto mit speziellen Konditionen. Auf dieses müssen Sie sich jedoch mit Nachweis entsprechender Erfahrungen bewerben. Ein 7tägiges Demokonto gibt es automatisch bei jedem Account. Auf Wunsch kann dieses über den Support auch verlängert werden.

T1Markets – Handelsplattformen
Insgesamt bietet T1Markets 2 Plattformen an, mit denen Nutzer handeln können.

Der MT4-Webtrader ist eine webbasierte Plattform. Unabhängig vom Endgerät kann mit jedem Browser auf die Plattform zugegriffen und gehandelt werden. Diese Flexibilität erleichtert vielen das Trading. Beispielsweise kann in einem Konto sowohl von zu Hause aus als auch im Büro getradet werden. Umfangreiche Indikatoren und Analysemöglichkeiten stehen zur Verfügung, sodass sich kein Nachteil zu einer Softwarelösung ergibt.

Die Vorteile des Webtraders:

– Einfache Nutzung
– Umfangreiche Indikatoren und Analysen
– Kostenloses Demokonto
– Flexibilität
– Zugriff von jedem Endgerät

Für alle, die sich noch mehr Flexibilität wünschen, gibt es eine App, die sowohl für Applegeräte als auch für Androidnutzer zur Verfügung steht. So kann auch auf Reisen oder von unterwegs gehandelt werden. Neben einer Vielzahl an Indikatoren können auch Pushnachrichten über aktuelle Marktgeschehnisse und politische Entscheidungen empfangen werden. So sind Sie auch mit der App bestens gerüstet, um erfolgreich mit CFDs zu handeln.

T1Markets – Demokonto und Schulungen

T1Markets ist einer der wenigen Broker mit einem umfangreichen Lernprogramm in deutscher Sprache. Nutzer sich kontinuierlich in unterschiedlichen Bereichen weiterbilden, um ihre Erfolgschancen weiter zu verbessern. Viele Themen werden in unterschiedlichen Leveln behandelt, sodass auch erfahrene Trader von dem Weiterbildungen profitieren können.

Die Themen sind vielfältig und behandeln u.a.:

– Hinzufügen von Indikatoren in den Charts
– Trading-Psychologie
– Kapitalmanagement und Risikomanagement
– nlagestrategien für Einsteiger
– Technische Analysen

Ein kostenloses Demokonto wird jedem Account hinzugefügt. Für 7 Tage kann risikofrei getestet werden. Bei Bedarf verlängert der Support die Testphase.

T1Markets – Kontoeröffnung, Einzahlung und Auszahlung

Aufgrund der strengen gesetzlichen Vorgaben der EU muss jeder neue Kunde eine Compliance-Prüfung durchlaufen. So wird sichergestellt, dass Sie die Risiken verstanden haben und Sie dann erst traden dürfen.

Bei der Eröffnung des Kontos werden von Ihnen Nachweise der persönlichen Daten verlangt. Die Kontoeröffnung bei T1Markets ist einfach. Zur Legitimation braucht der Broker die Vorder- und Rückseite des Personalausweises sowie einen Wohnsitznachweis. Danach erfolgt die Wahl des Kontos und die Einzahlung von 250 USD kann per Kreditkarte, E-Wallet und Banküberweisung erfolgen.

Auszahlungen erfolgen gebühren- und provisionsfrei.

Einzahlungen können über verschiedene Wege erfolgen:

Visa / Mastercard
Neteller
Skrill
Wirecard
DECTA
Orangepay
Trustly
VPay

Gebühren

Grundsätzlich erhebt T1markets lediglich einen Spread bei jedem Trade. Einzahlungen werden zeitnah und ohne Gebühren gutgeschrieben. Die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 USD. Abhebungen nehmen bis zu 5 Tage in Anspruch und je nach Art und Anbieter können hier Gebühren anfallen.

Außerdem kann es sein, dass eine Auszahlungsgebühr in Höhe von 50 EUR (oder entsprechend in einer anderen Währung) erhoben wird, wenn bei Auszahlungswunsch kein Trade im Vorfeld platziert wurde. So schützt der Anbieter sich davor, als Zwischenlager für Gelder genutzt zu werden, da für ihn jedes Mal Gebühren anfallen, die er durch keinen Spread ausgleichen kann, und so Verluste macht.

Grundsätzliche sollte man sich auch über die Gebühren bei Nichtnutzung im Klaren sein. Das ist eine monatliche Gebühr, die auf ein Handelskonto entfällt, das für einen Zeitraum von 60 Kalendertagen nicht genutzt wurde (Handel/Einlagen/Auszahlungen) und ein Guthaben aufweist:

Über 61 Tage: Inaktivitätsgebühr von 160 EUR
Über 91 Tage: Inaktivitätsgebühr von 120 EUR
Mehr als 181 Tage: Inaktivitätsgebühr von 200 EUR
Mehr als 271 Tage: Inaktivitätsgebühr von 500 EUR

T1Markets – Kundenservice und Support

Den Kundenservice erreichen Sie an 5 Tagen für 24 Stunden per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder Live Chat verfügbar.

T1Markets – Fazit

T1Markets ist aus unserer Sicht ein seriöser Broker, der transparent mit Risiko und Kosten umgeht. Durch seinen Hauptsitz innerhalb Europas unterliegt er den strengen Auflagen der EU. Außerdem nutzt er modernste Firewalls, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Daten sicherzustellen.
Außerdem bietet er ein großes Portfolio an Assets, die Sie an 5 Tagen in der Woche handeln können. Alle wichtigen Märkte werden dabei abgedeckt und geben so jedem Nutzer einen großen Freiraum. Auch die Kontenstruktur ist an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Gleichzeitig bietet das umfangreiche Weiterbildungsangebot auch unerfahrenen Trader die beste Grundlage, um erfolgreich mit CFDs zu handeln.

Die Gebührenstruktur ist übersichtlich, lediglich bei den Spreads sollte man vor dem Handeln genau hinschauen, da diese stark variieren können.

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