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Tesla von allen Seiten unter Beschuss: „Worst Case-Szenario“ von 97 auf 10 Dollar gesenkt

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Tesla kriegt momentan von überall die volle Breitseite. Erst gestern berichteten wir über die „Alarmstufe Rote“-Analyse des Brokers Wedbush zur Tesla-Aktie. Dann wurde gestern auch bekannt, dass Firmenchef Elon Musk in einem Brandbrief an alle Mitarbeiter des Unternehmens „Hardcore-Maßnahmen“ verlangt hat um Geld zu sparen. Alle Ausgaben müssten auf den Prüfstand, denn schon in zehn Monaten könnte Tesla das Geld ausgehen. Solche und andere Nachrichten der letzten Tage brachten die Aktie schon stark zum Fallen.

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Und heute geht es weiter. Ganz aktuell meldet sich nun Morgan Stanley mit einer Anpassung seines „Worst Case-Szenarios“, also was im schlimmsten Fall bei Tesla passieren könnte. Bisher habe man dafür ein Kursziel von 97 Dollar angesetzt. Dieses maximal negative Ziel hat man jetzt auf nur noch 10 Dollar gesenkt. Das ist quasi gar nichts mehr bei einem Schlusskurs von gestern Abend bei 205,36 Dollar. Ende 2018 stand die Aktie noch bei 379 Dollar.

Was bewegt Morgan Stanley dazu sein negatives Szenario quasi fast auf Null zu senken? Man habe Bedenken wegen der steigenden Verschuldung bei Tesla. Und man sehe Probleme bei der Nachfrage nach Tesla-Autos in China. Und in der Tat, wenn man darüber nachdenkt: Der Handelskrieg zwischen China und den USA verschärft sich. Und die hochmodernen Autos von Elon Musk sind ein Prestigeprojekt der USA, wenn man es so nennen will.

Daher sind genau diese Autos auch ein mögliches Ziel der chinesischen Regierung, als Antwort auf Donald Trumps Zölle und Huawei-Angriffe. Es wäre ein Leichtes für die Regierung in Peking (mit welchen Maßnahmen auch immer) Tesla-Autos in China für die dortigen Käufer extrem zu verteuern, was den Absatz zum Einstürzen bringt. Dies könnte ganz schnell zu einem Desaster für Elon Musk werden. Aktuell notiert die Aktie vorbörslich mit -3% um die 199 Dollar.

Tesla
Glückliche Gesichter in der Tesla Factory in Fremont, Kalifornien, im Jahr 2012. Die Lage dürfte inzwischen deutlich angespannter sein. Foto: Flickr user jurvetson (Tim Draper/Steve Jurvetson) – https://www.flickr.com/photos/jurvetson/7423566928/ CC BY 2.0

2 Kommentare

2 Comments

  1. Altbär

    21. Mai 2019 15:38 at 15:38

    Es macht den Anschein, dass der Realitätssinn wieder langsam in die Börsianerhirne zurückfindet. Erstaunlich wie der grösste Geldverbrenner mit schlechter Kommunikation seine Sektenjünger solange bezirzen konnte. Was jetzt bei einzelnen Aktien passiert , müsste sich eigentlich auch auf die Gesamtmärkte
    auswirken. Ein Bärensommer ist überfällig !

  2. Thomas Wendel

    22. Mai 2019 05:07 at 05:07

    Toyota hatte vermeldet, das sie noch an der Batterietechnik forschen wollen, sehen die Elektrolytakkus skeptisch.

    Electro-church meets reality!

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Aktien

Deutsche Wohnen: Berlin attackierte, jetzt beschränkt man sich selbst

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Der Immobilien-Riese „Deutsche Wohnen“ ist im Aktienkurs arg angeschlagen. Die Stadt Berlin mit ihrem aktuellen Mietendeckel (am 18. Juni beschlossen) und vorher schon die Massendemonstrationen für die Enteignung von Deutsche Wohnen, Vonovia und Co, sorgten seit Wochen schon für ein mehr als unbehagliches Gefühl für die Aktie. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf der DW-Aktie seit Oktober 2018 (orange) in Relation zum Dax (schwarz). Gut sieht man den Absturz der Aktie, während der Gesamtmarkt gut steigen konnte.

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Deutsche Wohnen Aktie seit Oktober 2018

Von 42,42 Euro am 5. Juni fällt die Aktie bis heute auf 33,43 Euro. Erst ein steiler Absturz, aber auch die letzten Tage ging es weiter bergab (zweiter Chart seit 23. Mai). Hat das Management der Deutsche Wohnen Panik, dass auch andere Kommunen nach Berlin auf die Idee kommen könnten einen Mietendeckel einzuführen, so dass jahrelang keine Mietpreise mehr erhöht werden können? Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass nur knapp eine Woche nach Beschluss des Deckels in Berlin das Unternehmen am Wochenende eine firmeninterne Richtlinie namens Unser Versprechen an unsere Mieter auf der eigenen Webseite veröffentlicht hat. Egal ob normaler Wohnungsbestand oder nach einer Modernisierung. Die maximale Belastung der Mieter solle künftig bei 30% des jährlichen Nettoeinkommens liegen. Zitat Deutsche Wohnen auszugsweise:

Keine Mieterin und kein Mieter der Deutsche Wohnen soll seine Wohnung durch eine odernisierungsmaßnahme
verlieren.

Wir werden Mieterhöhungen nach Modernisierungen (§ 559 BGB) nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresbruttowarmmiete für eine bedarfsgerechte Wohnung mehr als 30 Prozent des jährlichen Nettoeinkommens einer Mieterin oder eines Mieters und der im Haushalt lebenden Personen betragen würde.

Wir werden Mieterhöhungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresnettokaltmiete für eine bedarfsgerechte Wohnfläche mehr als 30 Prozent des jährlichen Haushaltnettoeinkommens betragen würde.

Und was sagt dies dem Börsianer? Bei Deutsche Wohnen sowie anderen Wohnungsaktien könnte erst einmal die Luft raus sein.

Deutsche Wohnen Aktie seit 23. Mai

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: Aktien, Bitcoin und Gold

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Es gibt einige Aktien-News zu besprechen. Auch spricht er über Bitcoin und Gold.

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Aktien

Daimler mit Gewinnwarnung!

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Daimler hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Dabei geht es um Rückstellungen für eventuelle Folgekosten rund um das Thema „Diesel“. Hört das Thema denn nie auf? Vorbörslich notiert die Aktie mit -3,6%. Hier das Unternehmen im Wortlaut:

– Erhöhung der Rückstellungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen bei Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag wird das Ergebnis von Daimler im zweiten Quartal 2019 beeinflussen und im Konzern-EBIT berücksichtigt werden.

– Ausblick auf das Konzern-EBIT 2019 jetzt in der Größenordnung des Vorjahres prognostiziert.

– Umsatzrenditeprognose von Mercedes-Benz Vans für das Geschäftsjahr 2019 nun mit minus 2% bis minus 4% prognostiziert.

Die Daimler AG hat heute eine Neueinschätzung der Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans und den Konzern vorgenommen.

Maßgeblich für die Neueinschätzung ist ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge.

EBIT und Umsatzrendite sind auf S. 344/345 des Daimler Geschäftsberichts 2018 definiert.

Daimler - Mercedes Benz
Foto: Tokumeigakarinoaoshima CC BY-SA 4.0

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