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Türkei: Inflation sinkt auf „nur noch“ 15,7%, Lira wertet auf

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Die Inflation in der Türkei (Verbraucherpreise) liegt im Juni „nur noch“ bei 15,72%, wie es ganz aktuell veröffentlichte Daten der staatlichen Statistiker zeigen. Im Januar waren es noch 20,3%, und am Hochpunkt im Oktober 2018 waren es noch 25,2% (Grafik). Gegenüber dem Vormonat ist die Inflation in der Türkei um satte 3 Prozentpunkte rückläufig! Lebensmittelpreise legen um 19% zu.

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Türkei Inflation Juni

Auch wurden heute für die Türkei die Erzeugerpreise veröffentlicht. Sie bewegen sich stets relativ parallel zu den Verbraucherpreisen. Sie gehen im Juni auf 25% zurück nach 28,7% im Mai und 46% im Hoch im letzten September. Bei Verbraucher- und Erzeugerpreisen in der Türkei kann man sagen: Ja, es sind deutliche Verbesserungen sichtbar. Aber das Niveau ist immer noch dramatisch hoch!

Türkei Erzeugerpreise

Die türkische Lira konnte vorhin leicht aufwerten. US-Dollar vs Lira verlor von 5,63 auf 5,61. Seit letztem Freitag verlor UDSTRY von 5,78 bis jetzt auf ganz aktuell 5,62. Vorherrschend ist als Thema der Raketenstreit, weil die Türkei Raketen in Russland gekauft hat. Immer noch ist unklar, ob in den nächsten Tagen oder Wochen Sanktionen der USA gegen die Türkei erfolgen. Präsident Erdogan sagte vor Kurzem, dass es keine Sanktionen geben werde. Aber endgültig geklärt ist das Thema noch nicht. Der Markt dürfte bezogen auf den Handel mit der Lira weiterhin auf dieses Thema fokussiert bleiben!

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Euro vs Schweizer Franken: Kurz vor dem nächsten Ausbruch?

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Wie es in dem mittelfristigen Chart (siehe unten) klar zu erkennen ist, befindet sich der Euro zum Schweizer Franken in einer volatilen Seitwärtsphase. In der letzten Woche konnte die europäische Leitwährung zum Schweizer Franken an Stärke zulegen. Im Hoch erreichte EUR/CHF am Donnerstag die Marke von 1,0652. Dieser Widerstand hat sich dann jedoch als zu stark erwiesen und der Cross musste am Freitagvormittag eine Korrektur hinnehmen. Im Tief erreichte das Währungspaar den Bereich von 1,0562. Hier wurde der Kurs aufgefangen und der Euro konnte anschließend seine Verluste leicht wieder gut machen. In den Abendstunden bewegte sich der Euro zum Schweizer Franken nur noch seitwärts.
Die Corona-Krise hat Europa weiter fest im Griff. Auch die Schweiz steht aktuell vor großen Herausforderungen. Die Zahl der Toten und Infizierten steigt weiter rasant an. Aktuell gibt es in dem Alpenland laut Johns-Hopkins-Universität 14.829 bestätigte Fälle. 300 Menschen sind bereits an Covid-19 gestorben.

Die Situation in der Schweiz sieht alles andere als freundlich aus. Am Donnerstag lag die Ansteckungsrate pro Zehntausend Einwohnern bei 12,9. Dieser Wert ist sogar höher als in Italien, wo diese Zahl bei 12,3 liegt. Zum Vergleich sieht es in Deutschland mit nur 4,4 viel besser aus. 300 Todesopfer in einem Land, in dem 8,6 Millionen Menschen leben ist auch eine düstere Prognose. Am meisten betroffen ist weiterhin Tessin, aufgrund der Nähe zu Italien. Aber auch in der Westschweiz ist die Ansteckungsrate relativ hoch. Viel besser sieht es in Zürich und Basel aus.
Allgemein rechnen die Experten mit weiter steigenden Zahlen, also eine Entspannung ist bis jetzt noch nicht in Sicht. Die Corona-Krise wird vermutlich auch die weitere Entwicklung des Schweizer Franken negativ beeinflussen.

Der Ausblick für den Handelstag für den Euro zum Schweizer Franken

Aktuell (Montagmorgen) notiert der Euro vs Schweizer Franken bei ca. 1,0580. Es ist jetzt schon spürbar, dass der Kurs in einer Seitwärtsrange eingesperrt ist und dass es bald zu einem Ausbruch kommen wird. Es hat sich viel Energie angestaut und die Händler werden langsam ungeduldig. Der Break-Out wird vermutlich in den nächsten Stunden stattfinden.

Auf der Oberseite liegt der signifikante Widerstand bei 1,0595. Sollte diese Marke brechen, werden die Bullen ihre Chance auf der Long-Seite suchen. Die 1,0600 „big figure“ steht ebenfalls im Weg. Wenn der Kurs aber diese beiden Hürden schafft, wird der Weg bis 1,0630 frei sein. Hier trifft der Cross auf den nächsten wichtigen Widerstand und wird vorerst vermutlich eine Pause einlegen. Wer also kurzfristig orientiert ist, kann auf diesem Niveau, die Long-Positionen schließen oder den Stopp-Loss auf break even nachziehen. Auf der Unterseite dagegen befindet sich die signifikante Unterstützung beim Euro zum Schweizer Franken bei 1,0571. Sollte diese demnächst brechen, wird der Kurs wahrscheinlich weiter bis 1,0565 fallen. Wenn die Bären auch diesen Support erfolgreich angreifen sollten, wird sich der Abwärtstrend weiter fortsetzen und der Euro wird weiter gegenüber dem Schweizer Franken an Kraft verlieren. In diesem Fall wird das letzte Low bei 1,0529 angegriffen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum Schweizer Franken liegt heute bei 1,0596.
Wer heute den EUR/CHF handeln möchte, sollte vielleicht noch geduldig bleiben und den Break-Out abwarten. So kann man vermeiden, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

Der Schweizer Franken fungiert als sicherer Hafen

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Der Euro stieg zuletzt gegenüber dem Schweizer Franken

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Euro vs US-Dollar: Coronavirus belastet US-Währung

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Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der letzten Woche eine positive Entwicklung an den Tag gelegt. Die europäische Leitwährung konnte sich klar gegen den US-Dollar durchsetzen. Auch am Freitag, obwohl viele Händler ihre Long-Positionen vor dem Wochenende geschlossen haben, konnte der Euro weiter an Stärke gewinnen. Die Gewinnmitnahmen waren nur kurzfristig am Vormittag spürbar. Nachdem die Unterstützung bei 1,0960 halten konnte, haben die Bullen sofort wieder die Long-Seite angegriffen und dem Euro einen frischen Rückenwind verliehen. Der Kurs ist zum Wochenabschluss erneut über 150 Pips gestiegen und notierte im Hoch bei 1,1145.

Am Sonntagabend startete der Major in die neue Handelswoche mit einem kleinen Gap auf der Unterseite, das aber ziemlich schnell wieder geschlossen wurde. In der asiatischen Sitzung heute Nacht haben die Händler versucht, den Break-Out über die Marke von 1,1145 zu erreichen, doch der Angriff ist vorerst gescheitert. Anschließend konnte man eine leichte Enttäuschung am Markt spüren, die zu einem Kursrückgang von ca. 50 Pips geführt hat.

Die Corona-Krise schwächt den US-Dollar

Seit letzter Woche gelten die USA als Epizentrum des Covid-19. Die dramatische Situation, die aktuell in manchen Teilen des Landes herrscht, zeigt deutlich, dass das Coronavirus unvorhersehbare Folgen auch für die US-Wirtschaft haben wird. Die Arbeitslosigkeit steigt massiv an und immer mehr Menschen können ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Donald Trump hat zwar fast allen Bürgern finanzielle Unterstützung versprochen, doch immer mehr Amerikaner geraten in Not und Verzweiflung. Die Städte New York und New Orleans scheinen am meisten von Covid-19 betroffen zu sein. Trotzdem hat der US-Präsident beschlossen, diese Städte nicht abzuriegeln. Donald Trump hat am Sonntagabend in seiner Pressekonferenz mitgeteilt, dass die Schutzmaßnahmen vorerst bis Ende April verlängert werden. Außerdem schätzt er, dass es in den USA ca. 100.000 Todesopfer geben wird.

Aktuell gibt es in den USA laut Johns-Hopkins-Universität 142.502 mit dem Coronavirus infizierte Personen, und 2.506 sind bereits an dem Virus gestorben. Die Experten vermuten, dass der Höhepunkt erst in den nächsten Wochen die USA erreichen wird. Es ist also wahrscheinlich, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro und den anderen Majors weiter schwach bleiben dürfte.

Der Ausblick für den Euro zum US-Dollar

Aktuell (Montagmorgen) notiert der Euro vs USD bei ca. 1,1075. Der Kurs korrigiert leicht, aber die Volatilität ist noch ziemlich gering. Die fernöstlichen Wertpapiermärkte haben heute Nacht auf breiter Front negativ performt. Sowohl der Nikkei 225 als auch der Shanghai Composite und Hang Seng haben rote Zahlen geschrieben.

Aus technischer Sicht befindet sich der Euro zum US-Dollar in einem überkauften Bereich. Die Indikatoren im mittelfristigen Bereich sind schon im Extrembereich und werden demnächst wahrscheinlich drehen und frische Short-Signale generieren. Eine Korrektur auf der Unterseite wird fällig sein. Wie weit sie ausfallen wird, wird zum Teil auch von der fundamentalen Nachrichtenlage abhängig sein. Die erste signifikante Unterstützung beim EUR/USD liegt bei 1,1030. Hier trifft der Major auf den 23,6 Fibonacci-Retracement und auf den 420er Moving Average. Es ist also eine doppelte Unterstützung, die den Kurs vermutlich auffangen wird. Sollte auch diese brechen, kann der Kurs weiter bis 1,1000 fallen.

Wenn der Euro widererwartend weiter steigen sollte, wird er den nächsten wichtigen Widerstand bei 1,1100 ansteuern. Wenn diese Marke erobert wird, werden die Bullen das letzte Hoch bei 1,1145 angreifen wollen. Dieser Bereich wird jedoch nicht leicht zu erobern sein. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,1079.

Kursverlauf im Euro vs US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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US-Dollar Index- die Messlatte für die Weltwährung

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US-Dollar Geldscheine

Er ist nur den wenigsten bekannt, dabei gibt es ihn schon seit 1973. Der US-Dollar Index ist ein wichtiges Instrument, um viele andere Handelsinstrumente besser analysieren zu können. Auch die Devisenhändler benutzen ihn gerne für die schnelle Einschätzung, wie sich die Weltwährung, der US-Dollar, verhält. Vielleicht zur Einführung, der US-Dollar Index wird aus einer Art Warenkorb von 6 Währungen gebildet: Dem Euro (57,6%), dem japanischen Yen (13,6%), dem britischen Pfund (11,9%), dem kanadischen Dollar (9,1%), der schwedischen Krone (4,2%) und dem Schweizer Franken (3,6%). Diese sechs Währungen bilden seit 1999 in dieser Form den US-Dollar Index ab. Auffallend ist dabei, dass bei der prozentualen Berechnung der Euro Anteil mit 57,6% überaus groß berücksichtigt wird. Dies kommt aus der Historie, da sich der US-Dollar Index vor der Einführung des Euro auch aus den einzelnen ehemaligen europäischen Währungen wie D-Mark, französischer Franc, etc., berechnete. Aber wieso ist dieser Index so wichtig für den Markt?

Der US-Dollar ist immer noch die Währung Nr. 1 auf unserer Welt

Es gab in der Geschichte viele Anläufe, den US-Dollar als Weltwährung abzulösen (hat der Niedergang jetzt begonnen?) Vielen Gegenspielern der westlichen Welt ist der US-Dollar ein Dorn im Auge. Wer die Kontrolle über die Weltwährung besitzt, in diesem Fall die Federal Reserve in den USA. Sie hat auch die Macht über das Weltwirtschaftssystem. Gerade die Ölförderländer, wie Russland und die arabischen Staaten, versuchten, den wichtigsten Rohstoff, der in US-Dollar gehandelt wird über eine neue Börse in einer anderen Währung, wie den Rubel, handeln zu lassen. Bislang ist dieses Unterfangen gescheitert. Daran kann man erkennen, wie wichtig der Greenback für den Welthandel ist. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass es für die Händler wichtig ist, mit einem Blick erkennen zu können, wie sich der US-Dollar Block zu den anderen wichtigen Währungen verhält. Dies gilt nicht nur für die Devisenhändler, sondern zieht sich durch alle Bereiche unseres globalen Handels.

Der US-Dollar ist weltweit unter Druck

In dem unten gezeigten Chart ist deutlich der aktuelle Abwärtstrend des US-Dollar Index zur erkennen. Dieser ist auch aus technischer Sicht noch nicht vorbei. Die längerfristigen Trendindikatoren zeigen noch stark in Richtung Süden. Nur die mittelfristigen Oszillatoren befinden sich bereits im überverkauften Bereich und bilden schon, vorsichtig ausgedrückt, erste Kaufsignale (grüne Kreise) aus. Historisch gesehen, sind auch Werte des US-Dollar Index unter der 100er Marke kein gutes Zeichen für die Weltwährung Nr.1. Der aktuell starke Abstieg des US-Dollar Index hat hauptsächlich mit der aktuellen Euro Stärke und der Auflösung der Carry-Trades zu tun.

Durch die schwachen US-Börsen mussten die von europäischer Seite aus auf Kredit gekauften US Aktien verkauft werden, und der Erlös wurde wieder von US-Dollar in Euro konvertiert. Das gab dem Euro den entscheidenden Schub. Aber nicht nur die anhaltende Stärke bei EUR/USD trägt zum fallenden Index bei. Die Corona-Krise tut noch ihr Übriges hinzu. Während bei den europäischen Ländern schon längst die Auswirkungen erkannt worden sind, gab es in den USA immer noch einen Präsidenten, der Corona mit einer normalen und fast harmlosen Grippe verglich. Die wirtschaftlichen Aussichten sind für die USA nicht so gut, wenn nicht sogar grottenschlecht. Die Arbeitslosigkeit wird stark ansteigen und Analysten gehen demnächst von einer Rate von 14-20 Millionen Arbeitslosen aus. Auch der Ölpreis ist gesunken. Das Fracking-Öl lohnt sich nicht mehr. Noch vor kurzem stiegen die USA zu den Erdölexportierenden Ländern auf.

Dies dürfte jetzt erst einmal auf Eis gelegt sein. Es gibt viele Beispiele, die absolut nicht auf eine US-Dollar Stärke verweisen könnten. Da helfen die ermutigenden Worte von Donald Trump auch nicht. Zudem ist es dem Präsidenten sehr entgegenkommend, dass sich der US-Dollar gerade jetzt nicht zu stark entwickelt, um seine Wirtschaft stützen zu können. Aber irgendwann wird auch ein Abwärtstrend gebremst bzw. zur Umkehr gezwungen. Der US-Dollar Index steht kurz vor zwei maßgeblichen Unterstützungen bei 98,30 (roter Kreis) und bei 98,01 (61,80er Fibonacci Retracement). Diese doppelte Unterstützung kann eine ganze Zeit lang halten, oder sogar eine Umkehr erzwingen. Es ist daher davon auszugehen, dass der EUR/USD bald eine Pause in seinem Aufwärtstrend einlegen wird. Das gilt auch für die weiteren 5 Währungen, die sich im US-Dollar Index Korb befinden.

US-Dollar Index im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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