Folgen Sie uns

Devisen

Türkische Lira mit aktuellem Höhenflug – Entspannung im Raketenstreit?

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Türkische Lira erlebt aktuell einen kleinen Höhenflug. Vor einigen Tagen hatten wir über das mögliche Risiko gesprochen, dass die USA demnächst kräftige Sanktionen gegen die Türkei verhängen könnten, weil Präsident Erdogan Raketensysteme in Russland kaufen will, also bei einem Nicht-NATO-Staat. Und dann noch ausgerechnet bei Putin!

Werbung: Gratis in Aktien und ETFs investieren. Null-Provision, Null-Aufwand! Erhalten Sie eine Gratisaktie im Wert von bis zu 100€

Aktuell gibt es unbestätigte Gerüchte, dass Präsident Erdogan und Donald Trump heute Nacht telefoniert haben sollen. Angeblich wollen sie sich beim G20-Treffen in Japan in wenigen Tagen zusammensetzen. Vermuten kann man daher, dass irgendeine Art von Kompromiss in dieser Frage gefunden werden kann. Diese Hoffnung würde folglich auch eine Absage an mögliche US-Sanktionen gegen die Türkei bedeuten. Alleine diese Erleichterung auf ein nicht eintretendes Ereignis bringt die türkische Lira aktuell nach oben.

Euro vs Türkische Lira fällt aktuell von 6,72 auf 6,56. US-Dollar vs Lira fällt von 6,02 auf 5,88. Also notiert der Wechselkurs auch wieder unter der psychologisch wichtigen runden Summe von 6 Lira für 1 Dollar. Die Lira wertet somit auf! Mal sehen, wie sich diese Geschichte weiter entwickelt. Und wir haben fast Monatsende. In Kürze werden für die Türkei die neuesten Inflationsdaten veröffentlicht. Es bleibt also spannend rund um die Lira.

USD vs Türkische Lira seit 21. Mai
USD vs Lira seit 21. Mai.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Schweizer Franken steht weiter gegen den Euro unter Druck

Avatar

Veröffentlicht

am

Schweizer Franken Münze

Die letzte Entwicklung vom Euro zum Schweizer Franken war hoch interessant, und viele Händler blicken wieder mit Spannung auf dieses Währungspaar. Der Schweizer Franken gilt für viele nach wie vor als der sichere Hafen, und vor allem die Osteuropäer investieren gerne in diese Währung. Die letzte Woche hat dennoch bei manchen Händlern für Verwunderung gesorgt. Der Euro konnte sich gegen den Schweizer Franken besser behaupten und der Kurs stieg erneut kurzfristig über die 1,06 Marke. Zu der Euro-Stärke hat zum Teil die Korrelation zum EUR/USD beigetragen, die am letzten Donnerstag entstanden ist. Da an diesem Tag in vielen europäischen Ländern ein Feiertag war, konnte die Leitwährung vor allem gegen den US-Dollar profitieren. In solchen Situationen entstehen häufig Korrelationen zu den anderen Euro- Währungspaaren. So war es auch in diesem Fall beim EUR/CHF. Die Euro-Bullen haben den Kurs nach oben getrieben.

Durch die frische Dynamik wurden viele Stop-Loss Marken, die über 1,0600 platziert wurden, gezogen, was zu einer Stopp-Lawine auf der Oberseite geführt hat. Nicht viele Händler haben damit gerechnet, dass der Schweizer Franken gegen den Euro so schwächeln wird. Die Break-Out Trader haben ebenfalls von dem großen Ausbruch profitiert. Der Cross erreichte im Wochenhoch den Widerstand bei 1,0650. Hier musste der Euro erstmal eine Pause einlegen. Die Bullen schlossen ihre Positionen mit dickem Plus und verabschiedeten sich ins Wochenende. Am Freitag hat EUR/CHF weiter nachgegeben und rutschte schon am Vormittag wieder unter die wichtige psychologische Grenze von 1,0600. Danach bewegte sich der Euro zum Schweizer Franken nur noch seitwärts. Im späten Handel notierte der Cross bei ca. 1,0585. Auch heute Nacht in der asiatischen Session bewegte sich der Euro zum Schweizer Franken relativ wenig. Die Volatilität hat insgesamt am Devisenmarkt gefehlt. Es ist aber ganz normal, da sich der Markt nach dem Wochenende zuerst wieder ordnen muss und die neuen Trends bilden sich erst während der europäischen und amerikanischen Handelssitzung aus.

Der Tagesausblick für den Euro vs Schweizer Franken

Aktuell notiert der Euro zum Schweizer Franken bei ca. 1,0592. Die heutige Kursentwicklung wird sich vermutlich bei der 1,0600 Marke entscheiden. Aus technischer Sicht hat der Euro weiter viel Aufwärtspotential. Die Indikatoren im mittelfristigen Bereich sind auf der Unterseite schon ausgereizt. Das hat die letzte Korrektur verursacht. Demnächst werden die Oszillatoren wieder frische Long-Signale generieren. Das wird den Bullen sicherlich nicht entgehen. Über der 1,0600 „big figure“ haben vermutlich auch die Break-Out Trader bereits ihre Kauforders platziert. Wenn es den Long-Tradern gelingt, diese wichtige psychologische Grenze erneut zu erobern, kann sich eine neue Dynamik auf der Long-Seite entwickeln. Der nächste wichtige Widerstand beim Euro zum Schweizer Franken befindet sich bei 1,0630. Dass diese Hürde heute genommen wird ist eher unwahrscheinlich. Wer also kurzfristig denkt, kann hier seine Gewinne mitnehmen.

Auf der Unterseite dagegen sitzt die erste wichtige Unterstützung bei EUR/CHF bei 1,0571 (420er Moving Average). Solange diese Marke hält, bleibt die Stimmung für den Euro positiv. Sollte diese Marke jedoch brechen, kann es zu einer Enttäuschung im Markt kommen. Der nächste Support befindet sich bei 1,0555. Der Daily Pivot Point beim Euro vs Schweizer Franken liegt heute bei 1,0600. Hier trifft der Kurs auf einen doppelten Widerstand, der nicht ganz leicht zu brechen sein wird. Summa summarum: EUR/CHF befindet sich weiterhin im positiven Modus. Solange das Niveau von 1,0571 hält, wird der Schweizer Franken weiter gegen den Euro unter Druck geraten. Wer konservativ orientiert ist, sollte die nächsten Stunden noch abwarten.

Euro vs Schweizer Franken im Kursverlauf mit Charttechnik

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist

somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Devisen

Euro vs US-Dollar: Wird der Major die 1,09 Marke heute sehen?

Avatar

Veröffentlicht

am

Das Euro Symbol

Der Euro vs US-Dollar hat zum Wochenabschluss seine jüngsten Gewinne wieder gänzlich verloren. Schon am Donnerstag hat der Euro eine echte Achterbahnfahrt erfahren. Der Kurs ist zuerst stark angestiegen und es wurden auf den Bildschirmen sogar Preise über 1,10 gesehen. Das Wochenhoch lag bei 1,1008. Die Euphorie bei den Bullen war deutlich am Markt zu spüren. Viele Trader haben damit gerechnet, dass der Euro noch weiter an Kraft gewinnen wird. Wer so gedacht hat, musste leider enttäuscht werden. Der kurzfristige Anstieg über die 1,1000 Marke wurde zum Teil dadurch verursacht, dass am Donnerstag in vielen Ländern ein Feiertag war. Wenn nur wenige Händler aktiv sind, passiert es oft, dass es viel schneller zu höheren Schwankungen kommt, da es viel weniger Volumen benötigt wird, um den Kurs zu bewegen.

Bei dem Preis von 1,1008 ist dem Euro die Luft ausgegangen. Die Anschlussorders auf der Long-Seite haben gefehlt und die Bullen haben angefangen, ihre Positionen glatt zu stellen um die fetten Gewinne abzusichern. Das war eine kluge Entscheidung, die aber dazu geführt hat, dass sich immer mehr Dynamik auf der Short-Seite entwickelte. Die Bären sind auf den fahrenden Zug aufgesprungen und der Euro geriet gegen den USD immer mehr unter Druck. Die Abwärtsbewegung beschleunigte sich und am Donnerstagabend war von der ursprünglichen Euro-Stärke nichts mehr zu sehen. Im späten Handel notierte EUR/USD bei ca. 1,0950. Am Freitag hat sich der frische Abwärtstrend weiter fortgesetzt. Der Widerstand bei 1,0955 hat gehalten und die Bären haben die Short-Seite erneut angegriffen. Der Euro musste weiter herbe Verluste hinnehmen. Am Nachmittag rutschte der Kurs bis 1,0883. Danach ist nicht mehr viel am Markt passiert. Der Kurs von EUR/USD bewegte sich nur seitwärts in einer engen Range von ca. 30 Pips.

Die letzte Handelswoche war also für den Euro zum USD ziemlich volatil. Die europäische Leitwährung hat ihre Höhen und Tiefen erfahren. Es hat sich im Kursverlauf die aktuelle Situation widergespiegelt. Es herrscht in Europa nach wie vor viel Chaos und Unsicherheit, was das Coronavirus betrifft. Obwohl der Lockdown immer weiter gelockert wird und die Regierungen versuchen, die Wirtschaft anzukurbeln, bleiben die Ängste und die Frustration bei vielen Menschen bestehen. Es wird von einer neuen Normalität gesprochen, bis ein Impfstoff gefunden wird. Was aber, wenn es in absehbarer Zeit kein Impfstoff gefunden wird? Werden die Kinder nicht mehr zusammen spielen dürfen? Werden unsere Senioren in den Pflegeheimen vereinsamen? Werden wir in den nächsten Jahren Schutzmasken tragen müssen? Es bleiben noch viele Fragen offen, die auch in Zukunft die Bevölkerung und die Politiker weiter spalten werden. Auch der Euro wird auf die größte Probe in seiner jungen Geschichte gestellt.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,0890. Auch heute wird es für den Euro entscheidend sein, ob die Marke von 1,0900 wieder erobert werden kann. Noch ist der Markt sehr ruhig und die Händler halten sich zurück. In den nächsten Stunden werden sich die neuen Tendenzen langsam entwickeln. Insgesamt erwartet uns heute eher ein ruhiger Handelstag, da die US-Börsen wegen eines Feiertages geschlossen bleiben. Auf der Unterseite befindet sich beim EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,0870. Sollte diese halten, werden die Bullen versuchen, die 1,0900 „big figure“ anzugreifen. Gelingt es ihnen, kann der Kurs weiter bis 1,0935 steigen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,0914.

Kursverlauf von Euro vs US-Dollar mit Indikatoren

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Devisen

Dax robust – Nasdaq V-förmig erholt, “MM” helfen dem Euro

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Gestern Abend sah man beim Dax Niveaus um die 11.100 Punkte. Heute früh rauschte der Leitindex dann runter auf 10.861 Punkte, denn die Aussagen aus China, dass die Zentralregierung die Zügel in Hongkong enger anziehen will, sorgen für Ängste vor allem im Handelskrieg mit den USA. Die Tatsache, dass der Dax sich aktuell wieder auf 11.082 Punkte erholt hat zeigt, dass er trotz dieser Unsicherheiten robust ins Wochenende geht. Im folgenden Video bespricht Chris Zwermann die Lage im Dax aus charttechnischer Sicht.

Auch spricht Zwermann die gut sichtbare V-förmige Erholung im Nasdaq an, die nach dem März-Crash in den Indizes vollzogen wurde. Andere Indizes könnten laut Zwermann diesem Beispiel folgen. Auch erwähnt er den jüngsten MM-Support für den Euro, nämlich die Idee von Merkel & Macron zu europäischen Anleihen. Auch wenn es (so meinen wir) noch mehr als fraglich ist, ob diese Idee überhaupt Realität wird, so schafft sie doch erst einmal Vertrauen in Euroland. Laut Chris Zwermann sorgt diese Nachricht für mehr Kapitalfluss in die Eurozone, was dem Euro hilft und den Schweizer Franken als Fluchtwährung schwächt. Deswegen habe der Euro gegen den Franken diese Woche aufwerten können.

Und der Dow 30? Während er gestern Abend noch um Niveaus bei 24.500 Punkten notierte, ging es heute früh wie beim Dax im Zuge der Hongkong-Ängste runter auf bis zu 24.160 Punkte im Tief. Aber aktuell kann sich der Markt bei 24.327 Punkten halten. Das Desaster ist also vorerst ausgeblieben. Auch der Ölpreis-Absturz, der aus ähnlichen Gründen stattfand wie die Aktienkurs-Schwäche heute früh, hält sich in Grenzen. Mit aktuell 32,63 Dollar konnte WTI-Öl die Hälfte des heutigen Verlustes wieder aufholen. Zumindest nach aktuellem Stand wirkt es so, als würden die Märkte halbwegs unbeeindruckt von möglichen China-Problemen ins Wochenende gehen.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage