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Uber: Erster Börsentag ein Flop, Lyft geht weiter den Bach runter

Claudio Kummerfeld

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Uber ging am Freitag an die Börse. Nachdem die Zeichner als offiziellen Emissionspreis 45 Dollar pro Aktie zahlten, eröffnete die Aktie nach einer Auktionsphase von 2 1/2 Stunden mit 42 Dollar als erstem Börsenkurs. Im Tief notierte die Aktie am Freitag im Handelsverlauf bei 41,06 Dollar, und geschlossen hat sie bei 41,57 Dollar. Damit verlor die Aktie 7,6% gegenüber dem offiziellen Emissionskurs. Ein Desaster! Denn gerade am ersten Handelstag ist es für jede neu notierte Aktie extremst wichtig (aus psychologischer Sicht), dass sie den Tag über dem Emissionskurs durchhält. Aber nicht so Uber.

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Der Börsenwert fiel somit von 82 auf 76 Milliarden Dollar. Der bereinigte Börsenwert (der jetzt fortlaufend in Finanzmedien ausgewiesen wird) sank von 75 auf unter 70 Milliarden Dollar. Das Handelsblatt titelte Freitag Abend „Uber erwischt ungünstigen Zeitpunkt für Börsengang“. Also ist der böse Gesamtmarkt schuld, dass das vielleicht doch so tolle Uber am ersten Börsentag ein Debakel erlebte? Wir denken eher, dass den Börsianern klar geworden ist, welche Summen hier im Tagesgeschäft eigentlich verbrannt werden, und dass es mehr als zweifelhaft ist, ob Uber überhaupt eine Erfolgsstory werden kann. Man vergesse nicht: Der Uber-Chef erwähnte (zur rechtlichen Absicherung?) unlängst, dass das Unternehmen eventuell niemals Gewinne machen werde. Ist die Aktie in den nächsten Tagen eine gute Short-Idee? Gut möglich! (bitte nicht als Tradingidee auffassen, überlegen Sie bitte selbst!).

Lyft-Aktie geht weiter den Bach runter

Die Aktie des kleineren Uber-Konkurrenten Lyft ging Ende März an die Börse, und erlebt bis dato das totale Desaster. Lyft verbrennt wie Uber kräftig Geld (hier die aktuellen Quartalszahlen). Bei einem Emissionspreis von 72 Dollar und einem ersten Börsenkurs Ende März von 87,24 Dollar (!) liegt die Aktie Stand Freitag Abend bei nur noch 51,09 Dollar. Dies ist ein Verlust von 36,15 Dollar oder 41% in nur sechs Wochen! Was für ein Debakel. Alleine am Freitag verlor die Lyft-Aktie 7,4% an Wert, wohl vor allem, weil die Uber-Aktie so schwach in den Handel startete. Sind auch hier weitere Shorts angebracht? Oder ist für Shorties in der neuen Uber-Aktie mehr Luft nach unten?

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Shong09

    13. Mai 2019 13:39 at 13:39

    Der Börsenwert fiel somit von 82 auf 76 Milliarden Dollar. Der bereinigte Börsenwert (der jetzt fortlaufend in Finanzmedien ausgewiesen wird) sank von 75 auf unter 70 Milliarden Dollar.

    Könnten Sie bitte kurz näher erläutern worin der Unterschied besteht?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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