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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten in der Detailanalyse

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Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit 155.000 neuen Stellen im September, was deutlich schwächer war als erwartet (200.000). Im Staatssektor wurden 6.000 Stellen gestrichen. Somit gibt es also 161.000 neu geschaffene Stellen im US-Privatsektor. 29.000 neue Stellen stammen aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Im Untersektor Bergbau wurden 3000 Stellen gestrichen, und auf dem Bau wurden 5.000 neue Stellen geschaffen. Die Industrie schafft 27.000 neue Stellen, wobei hier die Autoindustrie mit 5300 neuen Stellen dabei ist, und die Chemiebranche mit 5800 neuen Stellen.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

Verbleiben 132.000 neue Jobs beim Dienstleistungssektor. Große Verschiebungen gibt es weiterhin rund um den Amazon-Effekt. Warenlager, Kuriere etc bringen ca 20.000 neue Jobs. Elektronik-Geschäfte bauen 10.900 Jobs ab. Bekleidungs- und Sportgeschäfte bauen 25.000 Jobs ab. Kaufhäuser schaffen 39.000 neue Jobs. Was für Verschiebungen im Einzelhandel!

Der Sektor „Bildung und Pflege“ schafft mit nur 34.000 doch recht wenige Jobs. Der Sektor „Freizeit und Gastronomie“ schafft nur 15.000 neue Stellen. Das ist wirklich sehr schwach.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan bricht ein – tiefster Stand seit der Wahl Trumps!

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Januar) ist mit 90,7 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 97,0; Vormonat war 97,8).

Die Einschätzung der aktuellen Lage ebenfalls schwächer, sie liegt bei 110,0 (Prognose war 114,5; Vormonat war 116,1)

Die Konjunkturerwatung liegt bei 78,3 und damit weit unter der Erwartung (Prognose war 86,0; Vormonat war 87,0)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment declined in early January to its lowest level since Trump was elected. The decline was primarily focused on prospects for the domestic economy, with the year-ahead outlook for the national economy judged the worst since mid 2014. The loss was due to a host of issues including the partial government shutdown, the impact of tariffs, instabilities in financial markets, the global slowdown, and the lack of clarity about monetary policies. Aside from the direct economic impact from these various issues on the economy, the indirect effect meant that half of all consumers believed that these events would have a negative impact on Trump’s ability to focus on economic growth. While the January falloff in optimism is certainly consistent with a slowdown in the pace of growth, it does not yet indicate the start of a sustained downturn in economic activity. It is the strength in personal finances that will continue to support consumption expenditures at favorable levels in 2019. Nonetheless, consumers now sense a need to buttress their precautionary savings, which is typically done by reducing their discretionary spending. Evolving job and wage prospects, which were slightly weaker in early January, are critical to extending the current expansion.“


Von Andreas Faessler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50681126

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Industrieproduktion besser als erwartet, aber Vormonat nach unten revidiert

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Die US-Industrieproduktion (Dezember) ist mit +0,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,6%, nun auf +0,4% nach unten revidiert).

Zum Vorjahresmonat stieg die Industrieüroduktion um +4,0%:

Die US-Produktion des produzierenden Gewerbes liegt bei +1,1% ((Prognose war +0,3%; Vormonat war 0,0%, un auf +0,1% nach oben revidiert)


Von Niklas Bildhauer (User gerolsteiner91) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2202752

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Europa

Aus diesen Gründen schrumpft der Leistungsbilanz-Überschuss der Eurozone immer weiter

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Die Leistungsbilanz beinhaltet nicht nur Außenhandelsüberschüsse und Defizite im Warenhandel, sondern auch aus Dienstleistungen, Kapitalerträge usw. Sie spiegelt also den effektiven Geldfluss wieder und gibt an, ob ein Land oder ein Wirtschaftsraum unterm Strich Mittelzuflüsse oder Mittelabflüsse erlebt.

Für die Eurozone hat die EZB heute den aktuellsten Wert für den Monat November präsentiert. Mit einen Überschuss in der Leistungsbilanz von 20 Milliarden Euro liegt man spürbar schlechter als noch im Oktober mit 27 Milliarden Euro. Dafür gibt es mehrere Gründe. Wer genau hinschaut, kann es im Balken ganz rechts erkennen, der den Monat November darstellt.

Fangen wir im Minus-Bereich an. Das Sekundäreinkommen (blau) ist durchweg negativ. Dabei geht es um Gelder, die von Ausländern in der Eurozone verdient und dann in ihre Heimat transferiert werden. Dieses Geld wird also den Volkswirtschaften in der Eurozone entzogen, und ist somit der einzige Negativwert bei der Errechnung der Leistungsbilanz. Dieser Wert hat sich zuletzt etwas vergrößert.

Dann haben wir den Warenhandel (in gelb), der traditionell für Europa immer im positiven Bereich liegt, vor allem dank der immensen deutschen Überschüsse. Man kann aber sehen, dass die gelben Balken Monat für Monat immer kleiner werden. Schlechter waren die Überschüsse im Warenhandel zuletzt Mitte 2014. Der rote Balken steht für die Überschüsse im Außenhandel mit Dienstleistungen, der konstant bleibt. Das Primäreinkommen (in grün, Kapitalerträge aus dem Ausland) ist ein klein wenig geschrumpft.

Insgesamt schrumpft die Leistungsbilanz der Eurozone von Ende 2017 bei 40 Milliarden Euro auf jetzt nur noch 20 Milliarden Euro.

Leistungsbilanz Eurozone November 2018
Zum Vergrößern bitte die Grafik anklicken.

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