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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten in der Detailanalyse

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Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit 155.000 neuen Stellen im September, was deutlich schwächer war als erwartet (200.000). Im Staatssektor wurden 6.000 Stellen gestrichen. Somit gibt es also 161.000 neu geschaffene Stellen im US-Privatsektor. 29.000 neue Stellen stammen aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Im Untersektor Bergbau wurden 3000 Stellen gestrichen, und auf dem Bau wurden 5.000 neue Stellen geschaffen. Die Industrie schafft 27.000 neue Stellen, wobei hier die Autoindustrie mit 5300 neuen Stellen dabei ist, und die Chemiebranche mit 5800 neuen Stellen.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

Verbleiben 132.000 neue Jobs beim Dienstleistungssektor. Große Verschiebungen gibt es weiterhin rund um den Amazon-Effekt. Warenlager, Kuriere etc bringen ca 20.000 neue Jobs. Elektronik-Geschäfte bauen 10.900 Jobs ab. Bekleidungs- und Sportgeschäfte bauen 25.000 Jobs ab. Kaufhäuser schaffen 39.000 neue Jobs. Was für Verschiebungen im Einzelhandel!

Der Sektor „Bildung und Pflege“ schafft mit nur 34.000 doch recht wenige Jobs. Der Sektor „Freizeit und Gastronomie“ schafft nur 15.000 neue Stellen. Das ist wirklich sehr schwach.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -12,8 Mio Barrels (jetzt 469,6 Mio) – Ölpreis steigt

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 469,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 12,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -2,5 Mio lagen.


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Die Benzinbestände wurden mit 223,4 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1 Million Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche waren unverändert.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -7,55 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -3). Die Benzinbestände fielen laut API um 3,2 Mio Barrels. Destillate stiegen um 0,16 Mio Barrels.

Die Produktion liegt bei 12,1 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,2 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +60 Cents und steigt auf aktuell 59,85 Dollar. Weiter Anstiege stehen an?

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz für Waren: Desaströse Zahl für Donald Trump

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Die US-Handelsbilanz nur bezogen auf Waren wurde vor wenigen Minuten für den Monat Mai mit einem Defizit von 74,55 Milliarden Dollar veröffentlicht. Im April waren es noch -70,9 Milliarden Dollar. Die Exporte stiegen zwar um 4,1 Milliarden Dollar, aber die Importe stiegen mit +7,8 Milliarden Dollar noch stärker an. Somit vergrößert sich das Defizit. Und jetzt schauen wir doch mal in diese aktuelle Tabelle. Vor einem Jahr, also im Mai 2018, lag das Warenhandelsdefizit der USA bei 65,6 Milliarden Dollar. Also steigt es binnen zwölf Monaten um 9 Milliarden Dollar an. Und das trotz all der Zölle und sonstigen Aktionen von Donald Trump!

US-Handelsbilanz für Waren Mai 2019

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Mai) sind mit -1,3% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 0,0%; Vormonat war -2,1%, nun jedoch auf -2,8% nach unten revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge jedoch höher, nämlich bei +0,3% (Prognose war +0,1%; Vormonat war 0,0%, nun auf -0,1% nach unten revidiert).

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