Finanznews

Einbruch oder Ausbruch? US-Arbeitsmarktdaten: Szenarien für S&P 500 und Nasdaq! Videoausblick

Heute kommen die US-Arbeitsmarktdaten – wird es einen weiteren Einbruch geben bei S&P 500 und Nasdaq nach den gestrigen Verlusten? Gestern sorgten der stärkere ADP Arbeitsmarktbericht sowie die Erstanträge für die Erwartung, dass die heuten US-Arbeitsmarktdaten stark ausfallen dürften. Starke Daten vom Arbeitsmarkt aber sind schlecht für S&P 500 und Nasdaq – beide Indizes handeln nun an neuralgischen Punkten. Wichtig vor allem ist die Entwicklung der Stundenlöhne in den USA, weil die Fed eine Lohn-Preis-Spirale fürchtet. Gestern hat Fed-Mitgliedd Bullard angedeutet, dass 2023 ein Jahr der „Disinflation“ werden dürfte und die US-Notenbank fast am Ziel sei mit der Anhebung der Zinsen..

Hinweise aus Video:

1. China öffnet sich – warum aber steigen Rohstoffe nicht?

2. Dax: Reicht die Puste für weitere Ziele auf der Oberseite?

3. Newsletter-Anmeldung hier: https://finanzmarktwelt.de/newsletter/



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

1 Kommentar

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Früher waren gute Arbeitsmarktdaten gut für die Börse. Heute nicht mehr.

    Das liegt an der Überbewertung der Märkte. Aufgrund der hohen Verschuldung, der hohen Hebelung, dem Spekulieren auf Kredit, dem Aktienkauf auf Pump, sind viele Marktteilnehmer und Unternehmen hoch verschuldet und abhängig von den Kapitalmarktzinsen.

    Hohe Zinsen = hohe Kosten! Niedrige Zinsen = niedrige Kosten!

    Bei einem gesunden Markt- kein Thema, aber nicht bei der Übertreibung nach oben !

    Es gibt Unternehmen und Spekulanten, die finanzieren ihr Geschäft nur auf Pump ! Niedrige Zinsen o.k. aber wehe die Zinsen steigen.

    Die Niedrigzinspolitik brachte merkwürdige Blüten zutage. Es gab Anleihen mit negativer Verzinsung. Real und nominal.
    Absolut und relativ.
    Das Geld drucken im ungedecktem Papiergeldsystem führt immer zu Inflation (von über 2 Prozent), dem geldpolitischen Ziel der Notenbanken.
    Eine reale deflationäre Gefahr bestand nie. Sie war nur ein Vorwand die Druckerpesse anzuwerfen .

    Das Problem ist ,das es heute niemanden, z.b in der EZB gibt, der wirklich die Inflation bekämpfen will.

    Lieber entschuldet man sich auf Kosten der Gläubiger.

    Das war im Jahre 92 noch ganz anders. Die damals noch eigenständige Bundesbank erhöht die Zinsen auf heute unvorstellbare 8,75 Prozent, bei einer Inflation von knapp 5 Prozent.
    Für Sparbriefe und Anleihen gibt’s damals zwischen 7,5 und 8,5 Prozent, also 2,5 bis 3,5 Prozent über der damaligen Inflationsrate .
    Im selben Abstand müsste heute der EZB Leitzins bei unglaublichen 12,5 Prozent liegen !
    Er liegt aber nur bei zweieinhalb. Selbst die angedachte Zinserhöhung auf dreieinhalb bedeutet real, unterm Strich, negative Realverzinsung !

    Der damalige Bundesbank- Chef hieß Helmut Schlesinger. Jahre später entdecktder größte Falke in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die Target Salden in der Bilanz der EZB und informiert seinen Freund und Kollegen im Ifo Institut, Hans Werner Sinn. Das Buch „DieTarget- Falle“ entsteht genau daraus.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage