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Aktien

US-Arbeitsmarktdaten: Zinsanhebung im Dezember fast sicher, Gold und Euro im Sinkflug

Redaktion

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FMW-Redaktion

Extrem starke Arbeitsmarkdaten mit jenseits aller Erwartung liegenden 271.000 neuen Stellen lassen eine Zinsanhebung der Fed im Dezember nun als fast sicher erscheinen. So preisen die Fed Fund Futures die erste Zinsanhebung im Dezember nun mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% ein – kurz vor den Daten waren es nur 58%.

Und die Reaktion der Märkte ist entsprechend, zumal auch die Stundenlöhne um 0,4% gestiegen sind (und das ist wichtig für die Fed!). Der Dollar haussiert auf breiter Front, Euro-Dollar bricht ein:

eurusd0611152

Dollar-Yen springt nach oben:

usdjpy061115

Und Gold bricht deutlich unter die 1100-er Marke:

xauusd061152

Die Aktienmärkte reagieren moderat positiv – der Dax positiver als die US-Indizes, die nur wenig verändert sind auf Future-Basis. Es bleibt abzuwarten, wie die Aktienmärkte die nun extrem gestiegene Wahrscheinlichkeit im Dezember wirklich verarbeiten!

Der Dax jedenfalls (schwarzer Chart) scheint in einer anderen Welt zu leben als der Dow Jones:

Dax und Dow 061115

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Chris

    6. November 2015 18:43 at 18:43

    Die Schlüsselszene aus dem Film der Filme:Das Leben des Brian:!Gib mir ein Zeichen,oh Herr,ist jetzt, nach jahrtausenden Sekunden,endlich gelöst!DIE ZINSERHÖHUNG der FED!!!Mandy Yellen,von der Volksfront von Judäa,liess sich zu einer ausserehelichen Affäre mit dem Römer Nixus Minimax(gespielt von M.D.)hinreissen und gebar daraufhin €uro(Brian).Dieser,eher missgebürtige, wertet in religiösen&währungsspezifischen Predigten&Auftritten zum „geldpolitischen Messias auf“!Da dieser selber erkennt,dass er diesen Ansprüchen mitnichten genügen kann,will er vor seinen Anhängern flüchten.Diese,jedoch lassen das nicht zu&erklären:Allways look on the bright side of Life!Wie weit sind wir vor dieser Kreuzigungsszene noch entfernt?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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